1959 - 2020
1959 - 2020

1.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

Mainz sagt wichtigen Termin ab (Tue, 20 Oct 2020)
Bundesligist FSV Mainz 05 hat seine Mitgliederversammlung aufgrund der hohen Inzidenz im Stadtgebiet abgesagt. Die Behörden untersagten die Durchführung der für den kommenden Dienstag geplanten Präsenzveranstaltung im Stadion. Wie der Klub mitteilte, soll die Versammlung an einem neuen Termin stattfinden, "sobald es die Pandemie-Lage wieder zulässt".  Die Durchführung einer virtuellen Versammlung sei geprüft worden. Aufgrund der "großen Bedeutung" sowie "technischer und juristischer Risiken" sei dies aber nicht durchführbar, schrieb der Verein. Bei der Versammlung sollten der Vorstandsvorsitzende und der Aufsichtsrat gewählt werden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
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Sané-Comeback steht bevor (Tue, 20 Oct 2020)
Gute Nachricht für den FC Bayern! Nach SPORT1-Informationen steht das Comeback von Leroy Sané bevor. Der 24-Jährige laborierte zuletzt an einer Kapselverletzung im rechten Knie und möchte am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Bundesliga: FC Bayern - Eintracht Frankfurt zumindest wieder im Kader des Triple-Siegers stehen. Der Fantalk aus dem Dortmunder Fußballmuseum - alles Wissenswerte zur Champions League mit bester Unterhaltung, Dienstag ab 20.15 Uhr auf SPORT1 Auch das Trainerteam soll optimistisch sein, dass der Königstransfer gegen den Tabellenvierten aus Hessen wieder Teil der Mannschaft sein kann. Cheftrainer Hansi Flick lobte ihn zuletzt für seine "guten Trainingsleistungen". Sané absolvierte in der laufenden Saison bislang drei Pflichtspiele und startete mit einem Tor und zwei Assists furios gegen seinen früheren Verein Schalke 04 (8:0). Seinen vorerst letzten Einsatz hatte der 50 Millionen Euro teure Flügelspieler am 27. September gegen die TSG Hoffenheim (1:4). In dieser Woche dürfte seine Rückkehr ins Mannschaftstraining steigen. 
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Ist Flicks Erfolg frustrierend, Herr Fink? (Tue, 20 Oct 2020)
Thorsten Fink hatte seine erfolgreichste Zeit als Profi beim FC Bayern. Mit den Münchnern wurde er viermal Deutscher Meister, dreimal Pokalsieger und 2001 Champions-League-Sieger. Seit 2006 arbeitet er als Trainer. Bis September dieses Jahres betreute der 52-Jährige 16 Monate den japanischen Erstligisten Vissel Kobe, wo er mit Lukas Podolski und Andres Iniesta zusammenarbeitete. SPORT1 traf Fink in München zum Gespräch. SPORT1: Herr Fink, Sie waren rund 16 Monate in Japan. Wie blicken Sie zurück auf diese Zeit? Thorsten Fink: Das war eine super Erfahrung und eine tolle Zeit. Es war eine Bereicherung für mein Leben, die Menschen kennenzulernen und zu erfahren, wie in Japan Fußball gespielt wird. Zudem war die Zeit sehr erfolgreich. Wir haben zwei Titel gewonnen (den japanischen Pokal und den japanischen Supercup, Anm.d.Red.) - die ersten in der Vereinsgeschichte. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe. Am Ende wollte ich aber wieder zurück zu meiner Familie. SPORT1: Hat Sie auch der Ruf des Geldes nach Asien gelockt? Fink: Nein. Ich wollte sportlich weiterkommen. Natürlich habe ich gut verdient, aber darum ging es mir nicht. In Japan wird man nicht so reich wie in China oder in den Emiraten. Ich konnte mit großen Spielern wie Lukas Podolski, Andres Iniesta, David Villa oder Thomas Vermaelen zusammenarbeiten. Das war für mich eine tolle Herausforderung. Das waren nicht irgendwelche Spieler.  Der Fantalk aus dem Dortmunder Fußballmuseum - alles Wissenswerte zur Champions League mit bester Unterhaltung, Dienstag und Mittwoch ab 20.15 Uhr auf SPORT1 SPORT1: Haben Sie nicht befürchtet, aus dem europäischen Fokus zu verschwinden? Fink: Das habe ich weniger geglaubt. Früher war das mal so, aber es gibt genügend Trainer, die dann wieder zurückkommen. Ein aktuelles Beispiel ist Roger Schmidt, der nach seiner Arbeit in China (bei Beijing Guoan, d. Red.) bei der PSV Eindhoven arbeitet. Vissel Kobe ist nicht irgendein Klub. Arsène Wenger wollte den Job auch haben, aber man hat sich dann für mich entschieden. Ich hatte mir die Spiele und die Stadien angeschaut und war vorbereitet. Es war sportlich die richtige Entscheidung.  SPORT1: Sie haben wirklich den Job statt Herrn Wenger bekommen? Fink: Das lag ein bisschen am Geld. Wenger hätte viel mehr verdient als ich. Und er hätte auch sein Projekt daraus gemacht. Ein Arsène Wenger kommt da nicht hin und sagt 'Ich bin jetzt mal Trainer'. Er hätte den ganzen Klub durcheinandergewirbelt. Ich habe damals aber ein gutes Konzept vorgelegt, und der Klub musste sich nicht komplett verbiegen. Ich habe mich offenbar vernünftig verkauft, sonst hätte ich den Job nicht bekommen. Thorsten Fink: "Ich liege weit über dem Schnitt" SPORT1: Wie verkauft sich Thorsten Fink, um einen Job zu bekommen?  Fink: Ich versuche immer, das rüber zu bringen, was meine Lebensphilosophie ist und was ich von meinen Eltern gelernt habe. Ich komme aus einem Arbeiterviertel, und mir war und ist Teamwork sehr wichtig. Das ist für mich die Grundvoraussetzung, um erfolgreich arbeiten zu können. Zudem auch noch Leidenschaft und eine Vision. Nicht die Spielphilosophie ist das, was allein zählt, sondern die Frage 'Wie arbeitet man im Verein zusammen und wie bringe ich den Klub in eine Richtung?'. Das ist heutzutage die Hauptaufgabe eines Trainers. SPORT1: Nikosia rund fünf Monate, Zürich elf Monate und Japan 16 Monate. Können Sie nicht länger bei einem Klub bleiben? Fink: Ich liege weit über dem Schnitt. Ich war zwei Jahre beim Hamburger SV, das hat noch kein Trainer geschafft. Ich war fast drei Jahre bei Austria Wien, und auch dort ist kein Trainer länger als ein Jahr tätig. Beim FC Basel war ich über zwei Jahre und bin dann selber gegangen. Natürlich bin ich kein Christian Streich, der über zehn Jahre bei einem Klub arbeitet. Aber es gibt auch wenige Kollegen, die länger geblieben sind als ich. Im Schnitt bleibt ein Trainer ein Jahr. Ich habe bewiesen, dass ich Teams kontinuierlich entwickeln kann. Mein Traum ist es aber, langfristig bei einem Verein zu bleiben. SPORT1: Wie sehen Sie sich heute als Trainer? Fink: Ich habe genügend Erfahrungen sammeln können und kenne mehrere Ligen. Ich kenne auch den asiatischen Fußball und bin in der Blüte meines Trainer-Lebens. Ich habe jetzt die Gelassenheit, gewisse Dinge hinzunehmen, die sich nicht ändern lassen, aber auch die nötige Power, um Dinge ändern zu können. Ohne Vertrauen geht für mich gar nichts. Ich bin gerade im besten Trainer-Alter und bin voller Elan für die Zukunft. Es muss nicht die Bundesliga sein. Ich will aber auch kein Globetrotter werden, sondern möchte in einer der besten Ligen arbeiten. SPORT1: Wie sieht Ihr Karriereplan genau aus? Fink: Mein Plan ist der, dass ich irgendwann die Topmannschaft der Welt trainiere. Dieses Ziel sollte jeder haben. Ich muss aber auch erkennen, dass die Karriere auch mal schlechter laufen kann und man ein Stück zurück muss. Groß planen kann man nicht, aber man hat Visionen. Ein Schritt zurück kann auch bedeuten, dass man zwei nach vorne gehen kann. Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden SPORT1: Ist das Trainergeschäft egoistischer und brutaler geworden? Fink: Ja. Es kommen immer mehr Trainer dazu. Ich freue mich aber auch für erfahrene Kollegen wie Bruno Labbadia, dass er bei Hertha ist. Man muss gut sein, darf sich in der heutigen Zeit keine Schwäche erlauben. Für Trainer wird es immer härter, aber sie werden auch auf das Geschäft gut vorbereitet. SPORT1: Hansi Flick war Co-Trainer, kam, sah und siegte beim FC Bayern. Ist das frustrierend für Sie, der seit Jahren Cheftrainer ist? Fink: Warum frustrierend? Alles muss immer passen. Hansi hat bisher einen super Job gemacht, hat es geschafft, das Team und den Verein in eine Richtung zu bringen und hat Freude und Leidenschaft reingebracht. Und er hat den festen Willen und den Glauben daran, dass sie alles gewinnen können. Hansi ist ein guter Kollege, den ich sehr schätze. Er weiß auch, dass man immer nur so gut wie sein Team ist. Mit Hansi wollen die Spieler nach vorne gehen. Er steht für Erfolg.  "Hansi hat uns alle überrascht" SPORT1: Hätten Sie gedacht, dass Flick so durchstartet? Fink: Man konnte nicht unbedingt damit rechnen, weil er seit 15 Jahren kein Cheftrainer mehr war. Ich müsste lügen, wenn ich jetzt sagen würde 'Natürlich habe ich das gewusst'. Hansi hat uns alle überrascht und gezeigt, was möglich ist. Im Fußball musst du kreativ sein, und die Bosse haben daran geglaubt, dass er das kann. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  SPORT1: Einer der Bosse ist Ihr Freund Hasan Salihamidzic. Wie beurteilen Sie seine Arbeit? Fink: Ich habe jahrelang mit ihm zusammengespielt. In der Zeit, in der er Sportdirektor war und nun Vorstand ist, ist der FC Bayern erfolgreich, und das ist das Wichtigste. Brazzo hat den richtigen Weg eingeschlagen und viele junge Spieler nach München geholt. Zudem hat er Schlüsselpositionen erkannt. Es wurden zum Beispiel für außen schnelle Spieler verpflichtet. Das ist es, was unter anderem Barca gefehlt hat in der zurückliegenden Champions-League-Saison. Im richtigen Augenblick wurden Arjen Robben und Franck Ribéry abgegeben und dann klasse Talente geholt. Und danach die Titel eingefahren. SPORT1: Letzte Frage: Arsène Wenger sagte vor einigen Tagen, dass der Bayern-Kader in der vergangenen Saison nicht so stark war wie 2001. Es  gebe momentan nicht die Über-Mannschaft in Europa. Sehen Sie es ähnlich?  Fink: 2001 waren wir eine Einheit. Ähnlich wie heute. Wir hatten damals aber mehr Erfahrung. Spieler wie Goretzka, Coman oder selbst ein Kimmich waren im Champions-League-Endspiel nicht diejenigen, die so viel Erfahrung hatten. Die Bayern haben in der vergangenen Runde mit wenig Erfahrung dennoch viel erreicht und haben brutale Qualität in der Mannschaft. Der Sieg in der Königsklasse kam nicht einfach so daher, die Zukunft in Europa gehört dem FC Bayern.
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Das rätselhafte Formtief des Jadon Sancho (Tue, 20 Oct 2020)
Zwei, drei Mal schüttelte Jadon Sancho den Kopf. Es lief nicht viel zusammen am Samstagnachmittag in der Sinsheimer Arena für den Superstar von Borussia Dortmund, der dann nach 64 Minuten ausgewechselt wurde. Beim hart umkämpften 1:0-Sieg in Hoffenheim zeigte Sancho eine schwache Leistung. Die Zahlen: Sancho ging nur in zwei Dribblings, gab zudem zwei Torschüsse und eine Torschussvorlage ab. Nach acht Minuten hätte er die Schwarzgelben in Führung bringen können, vertändelte die gute Chance aber mit einem zu lässigen Heber, den TSG-Keeper Oliver Baumann mühelos fangen konnte. BVB-Star Jadon Sancho im Formtief Sancho steckt in einem Formtief - und das schon seit einer ganzen Weile. Auffällig: Seit dem Re-Start der Bundesliga Mitte Mai geht für den Dortmunder Shooting-Star nicht mehr viel. Sein letztes Liga-Tor erzielte er am 31. Mai. Der Fantalk aus dem Dortmunder Fußballmuseum - alles Wissenswerte zur Champions League mit bester Unterhaltung, Dienstag und Mittwoch ab 20.15 Uhr auf SPORT1 In den neun Partien der letzten Saison gelang dem 20-Jährigen nur der Dreierpack beim 6:1 in Paderborn sowie eine Torvorlage beim 2:0 gegen Wolfsburg. In vier Partien im laufenden Bundesliga-Wettbewerb gelang ihm nur ein Assist beim 3:0 gegen Gladbach. Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte Sancho nach vier Spieltag bereits sieben Scorer-Punkte (2 Tore, 5 Assists) auf dem Konto. Sportchef Michael Zorc sagt im Gespräch mit SPORT1: "Ich fand Jadon gegen Hoffenheim sehr bemüht. Auch wenn nicht alles funktioniert hat, fand ich ihn engagiert. Mir hat gut gefallen, dass er viel gearbeitet hat und auch unangenehme Wege gelaufen ist." Sancho läuft Fabelzahlen hinterher Dennoch dürfte auch Zorc nicht entgangen sein, dass bei seinem Superstar noch deutlich Luft nach oben ist. Aktuell ist der Shootingstar weit von seiner Mega-Form der Vorsaison entfernt. (Champions League: Lazio Rom - Borussia Dortmund ab 21 Uhr im LIVETICKER) Mit 17 Toren und 17 Assist stellte der Dribbelkönig einen Saisonrekord auf - kein BVB-Spieler holte seit Erfassung der Daten 1992 mehr Scorer-Punkte. Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Von diesen Fabelzahlen ist Sancho aktuell weit entfernt. Eine Atemwegserkrankung warf den Offensivspieler zuletzt ein wenig zurück. Im Supercup gegen die Bayern (2:3) und in der Liga gegen Freiburg (4:0) fehlte er deshalb. Dass Sancho kürzlich trotzdem auf einer Geburtstagsfeier in London bei Nationalmannschaftskollege Tammy Abraham (23) war, missfiel den BVB-Bossen und sorgte auch in England für mächtig Wirbel. Zorc: "...dann kommt die Leichtigkeit zurück" Die daran anknüpfende Länderspielreise verlief für Sancho auch nicht gerade erfolgreich. Für die "Three Lions" kam er nur zu zwei Kurzeinsätzen gegen Belgien (eine Minute) und Dänemark (17 Minuten). Zorc: "Es ist in der Regel nicht so, dass der englische Nationaltrainer mit uns abspricht, wie viel Einsatzzeit unsere Spieler bekommen." Zorcs Rat an Sancho: "Wenn er weiterhin viel arbeitet, dann kommt die Quote von ganz alleine. Er muss jetzt aber dranbleiben, das ist ganz wichtig. Dann kommt die Leichtigkeit auch wieder zurück."
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Nach Moukoko-Eklat: Schalke wertet Videomaterial aus (Tue, 20 Oct 2020)
Schalke 04 hat nach den rassistischen Anfeindungen gegen Borussia Dortmunds Jungstar Youssoufa Moukoko im U19-Revierderby die ersten Ermittlungsschritte abgeschlossen. "Der FC Schalke 04 hat das ihm zur Verfügung gestellte Audio- und Videomaterial des Spiels ausgewertet und arbeitet nunmehr intensiv an der Identifikation der verantwortlichen Personen", teilten die Königsblauen auf ihrer Homepage mit. Moukoko (15), Dreifach-Torschütze des BVB im "kleinen Derby" im neuen Gelsenkirchener Parkstadion (3:2), war am Sonntag mit Todeswünschen und Drohungen überzogen worden. Da die 300 Eintrittskarten personalisiert waren, hofft Schalke, die Übeltäter ausfindig machen zu können. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wird ebenfalls ermitteln. ----- mit Sport-Informations-Dienst (SID)
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Wie Klopps Berater den Bayern-Slogan erfand (Tue, 20 Oct 2020)
"Mia san mia" gehört fest zur DNA des FC Bayern München. Zu verdanken hat der Rekordmeister seinen bekannten Slogan Marc Kosicke, wie der gebürtige Bremer und Werder-Anhänger im "kicker meets DAZN"-Podcast verriet. Der Berater von Jürgen Klopp oder Florian Kohfeldt saß 2008 mit Oliver Bierhoff in einem Flieger zu einer FIFA-Veranstaltung. Auch Uli Hoeneß war an Bord. Der damalige Bayern-Manager "hat sich aufgeregt, dass die Spieler bei Bayern, gerade die Neuzugänge, nicht so ein Bayern-München-Gefühl haben und gar nicht wissen, was Bayern München bedeutet", erinnerte sich Kosicke. Der Fantalk aus dem Dortmunder Fußballmuseum - alles Wissenswerte zur Champions League mit bester Unterhaltung, Dienstag ab 20.15 Uhr auf SPORT1 "Und da hatte ich ihn gefragt: 'Herr Hoeneß, was bedeutet denn das - Bayern München? Welche Botschaften sollen gesendet werden?' Und da guckte er mich an und sagte: 'Nee, so was haben wir nicht, können Sie so was?'", so Kosicke weiter. "Ich war gerade mal ein Jahr selbstständig und habe natürlich gesagt: 'Klar, kann ich!'" Kosicke sorgt für Bayern-Slogan In vier Wochen wurden schließlich die Werte des Vereins erarbeitet. Eine etwa achtköpfige Arbeitsgruppe vom Fanshop-Mitarbeiter bis zum Jugendakademieleiter tüftelten an der "Bibel", die dabei entstand. Für Kosicke habe "von Anfang an festgestanden", wie diese lauten sollte, "weil ich es als kleiner Junge im Weserstadion gehasst habe, wenn die Bayern mit dieser Mia-san-mia-Attitüde kamen und in der 90. Minute noch gewonnen haben." Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Bei der Abschlusspräsentation habe er dann die "Bibeln in Lederhosen-Leder" ausgeteilt, den Titel, den er "mal irgendwo gelesen" hatte, aber noch mit Tape abgeklebt. An die Reaktion von Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, als sie den Klebestreifen abrissen, erinnerte sich Kosicke gut: "'Mia san mia - ja, wird das so geschrieben? Wird das nicht mit R geschrieben?' Dann sagt Hoeneß: 'Nein, das ist die Raumstation.'" Heute ist "Mia san mia" in München nicht mehr wegzudenken. "Hätte ich damals gewusst, was mit diesem Slogan alles angestellt wird, hätte ich mir vielleicht noch Lizenzrechte gesichert", sagte Kosicke lachend.
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Addo zum Fall Moukoko: "Das setzt dem Ganzen die Krone auf" (Tue, 20 Oct 2020)
Über diese hässlichen Szenen spricht nach wie vor ganz Fußball-Deutschland. Im U19-Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 wurde BVB-Wunderkind Youssoufa Moukoko am Wochenende von den Fans des Erzrivalen aufs Übelste beleidigt, nachdem er beim 3:2-Sieg alle drei Treffer erzielt hatte. Nun hat sich Otto Addo (45) zum Eklat geäußert. Der Talente-Trainer der Schwarz-Gelben arbeitet sehr eng mit Moukoko zusammen und kennt den Stürmer sehr gut.  Der ehemalige Profi Addo soll im Übergangsbereich zwischen Junioren und Profis dafür sorgen, dass die Durchlässigkeit beim BVB ein konstantes Niveau erreicht. "Leider gibt es immer noch zu viele Idioten da draußen, die so denken. Ich finde das traurig und schade. Dass so etwas in der Jugend passiert, setzt dem ganzen die Krone auf. Der Junge hat sportlich die richtige Antwort gezeigt und lässt sich auch von solchen Begleitumständen nicht aufhalten", findet Addo im Gespräch mit SPORT1 deutliche Worte.  Schalke-Fans beleidigen Moukoko  Über den Livestream der Partie auf dfb.tv war zu vernehmen, wie Moukoko rassistisch sowie als "Hurensohn" verunglimpft wurde und sich wahlweise "verpissen" oder gar "ins Grab legen" solle. Moukoko hatte sich wenig später bei Instagram zu den Vorfällen geäußert. Unter anderen schrieb er: "Gott hat uns alle schön gemacht, wir sind alle besonders, denn egal, ob arm, reich, schwarz, weiß, am Ende des Tages bluten wir alle gleich. Jeder, der was anderes sagt, ist einfach neidisch und Neid ist bekanntlich die höchste Form der Anerkennung." Addo: "Jeder Spieler ist verschieden" "Ich habe ihn heute kurz gesehen. Wir haben nicht lange über die Vorfälle aus dem Derby gesprochen. In der Vergangenheit haben wir das Thema bei unseren Jugendmannschaften aber immer mal wieder besprochen. Was ist zu tun, wenn die Jungs auf dem Platz Rassismus erleben? Wie sollen sie sich verhalten? Es ist ja leider nicht das erste Mal, dass so etwas vorkommt. Jeder Spieler ist aber verschieden. Man kann letztlich nur Tipps geben", erzählt Addo bei SPORT1.  Für den Ex-Profi, der von 1999 bis 2005 bereits für Dortmund auflief und 2002 Meister mit dem BVB wurde, hat Moukoko auf die Anfeindungen richtig reagiert.  "Ich muss Youssoufa keine großen Tipps geben. Er weiß, wie er damit umzugehen hat. Er hat seinen eigenen Weg und ist letztlich auch super damit umgegangen. Er möchte sich lieber auf den Sport fokussieren - den Rest sollen andere erledigen. Wir als Verein sind immer für ihn da!", hob der ehemalige Verteidiger hervor. 
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Bayern gibt Diagnose bei verletztem Sieb bekannt (Mon, 19 Oct 2020)
Der FC Bayern muss längere Zeit auf Armindo Sieb verzichten. Der Youngster fällt mit einer Bänderverletzung im Knöchel aus, eine Operation ist nicht vonnöten. Das gab der Triple-Sieger am Montag bekannt. Der 17-Jährige hatte sich am Donnerstag im DFB-Pokal gegen den 1. FC Düren (3:0) verletzt und musste nur 27 Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz. Nach einem Kopfballduell knickte er mit dem linken Fuß böse um, Trainer Hansi Flick und Sportvorstand Hasan Salihamidzic trösteten ihn, während er von zwei Teamärzten gestützt in die Kabine humpelte. "Das ist ein Wermutstropfen", sagte Flick nach dem Spiel. Sieb gegen Düren für Douglas Costa eingewechselt Sieb selbst meldete sich am Samstag bei Instagram und sprach von einer "schweren Verletzung". Der Neuzugang von der TSG Hoffenheim postete bei Instagram ein Bild seines eingegipsten linken Fußes. "Froh, mein Debüt für Bayern absolviert zu haben, aber leider habe ich mir eine schwere Verletzung zugezogen", schrieb der 17-Jährige und schloss kämpferisch an: "Ich werde stärker als zuvor zurückkommen." Der Youngster durfte sich gegen Düren in den letzten dreißig Minuten anstelle von Rückkehrer Douglas Costa zeigen und spielte im offensiven Mittelfeld. In der 87. Minute musste er dann aber verletzt ausgewechselt werden.
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