1.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

Favre-Deal fix: BVB verspricht sportlichen Neustart (Tue, 22 May 2018)
Vor einem Jahr platzte der Plan A, Borussia Dortmund griff zum Plan B wie Bosz. Mit zwölf Monaten Verspätung kommt nun doch der damalige Wunschkandidat: Lucien Favre wird beim BVB im zweiten Anlauf der Mann für einen Umbruch in turbulenten Zeiten. Der Schweizer folgt am 1. Juli auf Peter Stöger, weil OGC Nizza dieses Mal bereitwillig die Freigabe erteilte - und als Ablöse rund drei Millionen Euro erhalten soll. "Borussia Dortmund zu trainieren, ist eine reizvolle Aufgabe, die ich sehr gerne übernehme", sagte der 60-jährige in einem Vereinsstatement, "der BVB zählt zu den interessantesten Klubs in ganz Europa, dazu freue ich mich auf die Rückkehr in die Bundesliga, die ich bestens kenne und auch in den zwei Jahren in Nizza immer im Blick behalten habe." Favre erhält in Dortmund einen Zweijahresvertrag. Der erfahrene Fußballlehrer wird Anfang Juli vorgestellt, anschließend steigt er mit seinem neuen Team in die Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 ein Zorc: "Wichtiger Teil des Neustarts" Der BVB ist froh, einen renommierten Coach gefunden zu haben. Die Verpflichtung von Favre "ist ein wichtiger Teil unseres sportlichen Neustarts in diesem Sommer", sagte Sportdirektor Michael Zorc. Der Schweizer "genießt bei uns hohe Wertschätzung für seine fachlichen Qualitäten", die er in der Bundesliga bei Hertha BSC und in Mönchengladbach - genau wie zuletzt in Nizza - auch schon mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe, so der Ex-Nationalspieler. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte bereits am Rande des U19-Halbfinals zwischen Dortmund und Hertha BSC bei SPORT1 gesagt, dass der neue Trainer seit einiger Zeit feststeht: "Wir wissen, wen wir wollen und wissen auch, wen wir bekommen. Und das nicht erst seit gestern." Neuer BVB-Coach gilt als Perfektionist Favre gilt allerorten als Perfektionist. Taktikbesessen sei er, sagen viele, in der Tat brütet er über den Spielsystemen. Er bevorzugt meistens ein 4-3-3, seine Teams spielen taktisch stabil, flott und ansehnlich. "Die meisten Tore fallen nach ein, zwei oder drei Ballkontakten", sagt Favre. Also: Pressing, Kurzpassspiel, gute Konter, hervorragendes Umschalten. Gemäß seinem Credo: "Die Entwicklung einer Mannschaft ist nie vollendet." Seine Qualität ist bei ehemaligen Weggefährten unbestritten. "Die sportlichen Erfolge sprechen eine klare Sprache. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass er Borussia Dortmund wieder nach vorne bringen wird", sagte Dieter Hoeneß, der Favre aus der gemeinsamen Zeit bei Hertha BSC kennt, bei SPORT1. Favre kennt sich mit der Bundesliga aus Favre arbeitete in der Bundesliga aber nicht nur in Berlin (2007 bis 2009), sondern auch bei Borussia Mönchengladbach (2011 bis 2015) erfolgreich. Gladbach führte er 2015 in die Champions League. Der neue Trainer des BVB kommt von Nizza. Mit den Südfranzosen hat er am letzten Spieltag der Ligue 1 die Qualifikation zur UEFA Europa League verpasst. Mit der Borussia geht Favre dagegen in der kommenden Saison sicher in der Champions League an den Start: Trotz der 1:3-Pleite bei der TSG Hoffenheim am letzten Spieltag qualifizierten sich die Dortmunder dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Bayer Leverkusen für die Königsklasse. -- Lesen Sie auch:  So ausgeklügelt ist Favres Plan Bringt Favre seinen Topstürmer mit zum BVB?
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Schmadtke unmittelbar vor Wölfe-Engagement (Tue, 22 May 2018)
Bereits seit einer Weile wird darüber spekuliert, nun soll nach dem sicheren Klassenerhalt alles ganz schnell gehen: Der VfL Wolfsburg steht nach SPORT1-Informationen unmittelbar vor einer Verpflichtung von Jörg Schmadtke als Geschäftsführer Sport. Der 54-Jährige würde damit Nachfolger von Klaus Allofs, der im Dezember 2016 von seinen Aufgaben freigestellt worden war. Danach wurde die Position nicht mehr besetzt. Olaf Rebbe übernahm als Sportdirektor die Aufgaben von Allofs mit, musste aber Ende April seinen Stuhl räumen, als die Wechselposse um Horst Heldt hohe Wellen schlug. Schmadtke soll als neuer starker Mann in Wolfsburg den Neuaufbau einleiten und den Meister von 2009 wieder auf Kurs bringen. Das ist bitter nötig, denn erst in der Relegation gegen Holstein Kiel konnte der Abstieg in die 2. Bundesliga verhindert werden.  Bleibt Labbadia Wölfe-Coach? Zu Schmadtkes ersten Amtshandlungen könnte die Beantwortung der Frage zählen, ob Trainer Bruno Labbadia seinen bis 2019 gültigen Vertrag erfüllen darf oder zum Neuaufbau bei den Wölfen auch ein neuer Coach gehört. Wolfsburg wird die vierte Manager-Station für den ehemaligen Bundesliga-Torwart, der zuvor Alemannia Aachen, Hannover 96 und auch den 1. FC Köln bis in den Europapokal führte. Im Oktober 2017 nahm Schmadtke beim FC seinen Hut, nachdem es zu Konflikten mit Trainer Peter Stöger gekommen war. In Wolfsburg wartet nun eine sehr anspruchsvolle Aufgabe auf den 54-Jährigen, der im Gegensatz zu Rebbe allerdings Mitglied im Vorstand werden soll. VfL-Wunschkandidat Heldt hatte keine Freigabe von dessen Klub Hannover 96 erhalten.
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50+1: Kind reaktiviert Übernahmepläne für Hannover (Tue, 22 May 2018)
Martin Kind hat seinen Antrag auf Übernahme der Mehrheit bei Hannover 96 wieder aktiviert. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga am Dienstag mit. Der Klubchef der 96er strebt eine Ausnahmegenehmigung von der Investorenregel 50+1 an, zuletzt ruhte sein Antrag. "Der DFL ist heute ein Schreiben von Herrn Martin Kind zugegangen, mit dem er seinen zuletzt ruhenden Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel wirksam stellt", schrieb die DFL bei Twitter. Das DFL-Präsidium werde zu "gegebener Zeit" eine Entscheidung treffen.  Kind rechnet dem Vernehmen nach mit einer zeitnahen Entscheidung. Sollte das DFL-Präsidium den Antrag des Unternehmers auf die Übernahme der Stimmenmehrheit bei den Niedersachsen ablehnen, will Kind sein Anliegen vor Gericht einklagen. Im Gegensatz zu den anderen europäischen Top-Ligen dürfen Investoren in Deutschland die Mehrheit an einem Klub derzeit nur dann halten, wenn sie diesen mehr als 20 Jahre "ununterbrochen" und "erheblich" gefördert haben. Kind hatte seinen im vergangenen September eingereichten Antrag seit Februar ruhen lassen. Damals wurde darüber spekuliert, dass er andernfalls abgelehnt worden wäre. 
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Schiri-Streit: Gräfe droht Klage (Tue, 22 May 2018)
Der Schiedsrichter-Streit beim Deutschen Fußball-Bund könnte vor Gericht landen. Der Bielefelder Anwalt Carsten Thiel von Herff, der für den DFB im Zuge der Affäre über den Jahreswechsel ein Gutachten erstellt hatte, bestätigte dem SID am Dienstag, Klage gegen den Unparteiischen Manuel Gräfe einreichen zu wollen, wenn dieser "seine Behauptungen, die in Richtung Verleumdung gehen", nicht zurücknehme. Gräfe wirft dem Gutachter in einem 108 Seiten langen, anwaltlichen Schreiben, über das das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Wochenende berichtete, eine Intrige vor. Thiel von Herff habe Fakten falsch wiedergegeben. Gräfes Anwalt führt dazu Aussagen der Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann und Robert Hartmann an. Hartmann sagt, er sei "wenig detailgetreu und in Teilen eindimensional wiedergegeben" worden. Gräfe wirft Krug und Fandel Mobbing vor Thiel von Herff, beim Verband Ombudsmann für Spielmanipulation und Schiedsrichterwesen, hatte dem DFB in seinem Gutachten empfohlen, Gräfe vorerst nicht mehr einzusetzen. Der DFB folgte dem nicht. Thiel von Herff sagte, die Empfehlung gegen weitere Einsätze sei ausgesprochen worden, um Gräfe aus der Drucksituation zu nehmen, und nicht, um den Referee auszubooten. Der Berliner war in der Hinrunde Auslöser des Streits, als er die früheren Schiri-Bosse Hellmut Krug und Herbert Fandel öffentlich harsch kritisierte. Im Zuge der Affäre wurde die DFB-Ethikkommission eingeschaltet, Krug verlor am Ende seinen Posten als Leiter des Videobeweis-Projektes.  Öffentlich zugänglich ist das Gutachten, das Thiel von Herff dem DFB am 15. Januar übergeben hatte, bislang nicht. Im Grundsatz war der Anwalt zu dem Ergebnis gekommen, dass es zwar kein Mobbing und keine Manipulation durch Krug und Fandel gegeben habe, dafür aber deutliche Defizite im Führungsstil.
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HSV will Kiel-Sportdirektor Becker (Tue, 22 May 2018)
Beim erstmals abgestiegenen Hamburger SV naht die Entscheidung über eine Neubesetzung der vakanten Vorstandsposten. Gute Chancen als Sportchef werden dabei nach übereinstimmenden Medienberichten Ralf Becker von Holstein Kiel und Markus Krösche vom Fußball-Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn zugerechnet. Becker vermied nach der 0:1-Niederlage im Relegations-Rückspiel gegen den VfL Wolfsburg und dem verpassten Bundesliga-Aufstieg mit Holstein eine Aussage zu seiner Zukunft. Der 47-Jährige besitzt an der Förde einen Vertrag bis 2019. Hoffmann vor Wechsel an Vorstandsspitze Auch bei Krösche (37) könnten schwierige Verhandlungen anstehen. "Ich kann mir gerade keine Summe vorstellen, für die ich ihn gehen lassen würde", sagte SCP-Chef Wilfried Finke der Hamburger Morgenpost über seinen Geschäftsführer Sport. Am Wochenende will sich der Aufsichtsrat des HSV zusammenfinden. Dann dürfte das Gremium auch über einen möglichen Wechsel von Bernd Hoffmann an die Vorstandsspitze beraten. Wie Hamburger Medien berichten, könnte der aktuelle Aufsichtsratschef und Präsident des Gesamtvereins für eine Übergangszeit ins operative Geschäft bei dem Zweitligisten wechseln.
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Babbel kritisiert Bundesliga: "Gewürge und Gebolze" (Tue, 22 May 2018)
Der ehemalige Nationalspieler Markus Babbel hat die fehlende Risikobereitschaft der Teams in der Bundesliga kritisiert. "Das ist ja Angsthasenfußball, der nicht ansatzweise unterhaltsam ist", sagte der 45-Jährige, neuer Trainer beim australischen Erstligisten Western Sydney Wanderers, im Interview bei Sportingbet. Babbel: "Ganz generell muss in der Bundesliga ein Umdenken her. In vielen Spielen würde ich mir von den Klubs mehr Dominanz, mehr Gier auf den Ball wünschen." Oft gehe es nur um das Ergebnis "und nicht um ein schönes Spiel".  Babbel gibt auch Fans Mitschuld Babbel, Europameister von 1996, nimmt auch die Fans in die Pflicht: "Solange man die drei Punkte holt, ist alles in Ordnung, spielt man aber schönen Fußball und verliert unglücklich, ist gleich alles schlecht. Das empfinde ich ein bisschen als Heuchlerei." Er würde sich eine spanische oder holländische Mentalität wünschen. "Dort gehen die Leute ins Stadion und wollen einen schönen Fußball sehen und nicht so ein Gewürge und Gebolze, wie man es hierzulande oft sieht", betonte der einstige England-Legionär des FC Liverpool. Er würde sich "einfach mehr Spielkultur wünschen. Mit dem spielerischen Konzept, das viele Teams haben, wird es nämlich international verdammt schwierig werden", äußerte Babbel. 
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Holt Bayern den nächsten Hoffenheimer? (Tue, 22 May 2018)
Bedient sich der FC Bayern nach Sandro Wagner, Niklas Süle und Sebastian Rudy erneut bei der TSG Hoffenheim? Wie der kicker berichtet, steht Hoffenheims Defensiv-Allrounder Kevin Vogt ganz oben auf der Wunschliste von Niko Kovac. Der neue Coach würde gerne ein variables Misch-System aus Dreier- und Viererkette spielen lassen. Vogt sei dafür der ideale Mann. Der 26-Jährige steht in Hoffenheim noch bis 2020 unter Vertrag, hat dem Vernehmen nach keine Ausstiegsklausel. Unter Julian Nagelsmann entwickelte sich der 26-Jährige zu einem Führungsspieler.  Allerdings hat Kovac mit Mats Hummels, Jerome Boateng, Niklas Süle und Lars Lukas Mai Stand jetzt vier gelernte Innenverteidiger für die kommende Spielzeit zur Verfügung. 
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Trainer-Zoff! Darum ging Labbadia auf Anfang los (Tue, 22 May 2018)
Wer hätte gedacht, dass beim Relegationsrückspiel zwischen Holstein Kiel und VfL Wolfsburg ausgerechnet die Trainer für den Aufreger des Abends sorgen? Unmittelbar nach Schlusspfiff, als feststand, dass Wolfsburg nach dem 1:0-Sieg auch in der nächsten Saison in der Bundesliga spielen darf, gerieten Wölfe-Coach Bruno Labbadia und Kiel-Trainer Markus Anfang aneinander. Statt des üblichen Handschlags beider Trainer griff Labbadia plötzlich Anfang am Nacken und redete auf ihn ein, dieser blaffte zurück. Es folgte ein hitziges Wortgefecht. Labbadia kritisiert Anfang scharf "Ich glaube, dass mein junger Kollege noch etwas lernen sollte. Schon im Hinspiel hat er sich über viele Leute beschwert. Er kam auch heute ständig mit irgendwelchen Sachen. Ich erwarte ein bisschen Respekt. Vor allem, wenn jemand neu im Geschäft ist", sagte Labbadia bei Eurosport. Den genauen Wortlaut des Wortgefechts wollte Labbadia allerdings nicht verraten: "Das bleibt unter uns, aber ich habe ihm eben klar meine Meinung gesagt." Anfang sagte, dass er Labbadia die Hand gegeben und dabei gesagt hat, dass Kiel den Sieg verdient gehabt hätte. Diese Ansicht vertrat er später auch in einem Interview: "Ich glaube, dass wir die klar bessere Mannschaft waren. Dass wir dieses Spiel verlieren, das haben die Jungs nicht verdient." Wolfsburg "mit Geld zählen beschäftigt" Die Spieler der Kieler meckerten vor allem über den Modus der Relegation, der den Wölfen bereits im Vorjahr die Rettung beschert hatte.  (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen) Diese sei "ein zweifelhafter Rettungsring für einen Klub mit Spielern, die 34 Spieltage vielleicht mehr damit beschäftigt waren, ihr Geld zu zählen", sagte Dominic Peitz. Dadurch, das Platz drei in der 2. Liga nicht mehr zum direkten Aufstieg berechtige, sei den Störchen von der Deutsche Fußball Liga (DFL) "die Chance genommen worden, ein Märchen im deutschen Fußball zu schreiben". Kiel-Kapitän: "Geld regiert den Fußball" Auch Kapitän Rafael Czichos beklagte, dass durch die Relegation die Chancen auf kleine Wunder im Kampf um die Bundesliga immer unwahrscheinlicher werden. "Geld regiert nicht nur die Welt, sondern auch den Fußball, deshalb gibt es so einen Modus", sagte der 28-Jährige. Das Hinspiel hatten die Wölfe 3:1 gewonnen. Seit der Wiedereinführung der Relegation 2009 setzte sich in acht von zehn Duellen der Bundesligist durch, mit Wolfsburg nun zum sechsten Mal in Folge. Trotzdem sieht Peitz die Kieler nicht als Verlierer. "Wenn einer gescheitert ist, dann der VfL Wolfsburg - darin, eine bundesligataugliche Mannschaft aufzustellen. Sie haben eine katastrophale Saison gespielt", sagte der Mittelfeldspieler.
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