1959 - 2021
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1.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

So lief Bayerns Kimmich-Deal (Mon, 12 Apr 2021)
Joshua Kimmich hat sich beim FC Bayern München zu einem unverzichtbaren Führungsspieler entwickelt. Der 26-Jährige ist beim Rekordmeister nicht mehr wegzudenken. Im SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" verrät Michael Reschke, warum er für den Kimmich-Transfer bei den Bayern-Verantwortlichen einiges an Überzeugungsarbeit leisten musste. (Tabelle der Bundesliga) Der SPORT1 Podcast "Meine Bayern-Woche" auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee Reschke war zwischen 2014 und 2017 Technischer Direktor beim FC Bayern und mitverantwortlich für diverse Transfers in dieser Zeit.  Reschke hatte Kimmich bei U19-EM im Visier "Kimmich war die erste große Verpflichtung, für die ich hauptverantwortlich war", erzählt Reschke. Der Mittelfeld-Star stand damals lange auf der Beobachtungsliste der Münchner. "Im Juli 2014 war die U19-Europameisterschaft. Dort waren eine Reihe interessanter Spieler wie Niklas Stark, Julian Brandt und Levin Öztunali. Unser Interesse galt vor allem Joshua Kimmich. Bei der EM war er für mich eindeutig der interessanteste und stärkste Spieler", fügt der 63-Jährige hinzu. Deshalb fasste Reschke einen Entschluss. Er wollte den Rechtsfuß nach München lotsen. Der Verantwortliche nahm ersten Kontakt zu Kimmichs Berater Uli Ferber auf. "Ich war auf dem Weg ins Hotel im Taxi und habe den Taxifahrer gefragt: 'Sprechen Sie deutsch?' Er sagte: 'Nein'. Dann habe ich Uli Ferber angerufen und ihm gesagt: 'Wir werden Joshua Kimmich verpflichten.'" Der Berater dachte übrigens zunächst, Reschke habe Kimmich zu Bayer Leverkusen lotsen wollen. Dort war Reschke zuvor beschäftigt gewesen. "Dann sagte ich: 'Wir wollen ihn für Bayern München verpflichten'. Dann nahm alles seinen Lauf", sagt Reschke. Kimmich war ein Jahr vor der U19-EM aus der Jugendabteilung des VfB Stuttgart zum Drittliga-Aufsteiger RB Leipzig gewechselt. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga) Allerdings hatte der VfB Stuttgart bis 2015 eine Rückkaufoption und konnte so über die Zukunft des Talents entscheiden.  Kimmich: Stuttgart hatte Entscheidungsgewalt Im Sommer 2015 entwickelte sich schließlich ein Deal zwischen drei Parteien.  Reschke verrät, dass der FC Bayern eigentlich 4 bis 4,5 Millionen Euro eingeplant hatte als Transferpaket für Kimmich. "Das war für einen 19-Jährigen, der noch nie in der Bundesliga gespielt hatte, auch für die Bayern, eine mächtige Nummer." (Reschke klärt den Sanches-Transfer auf) Allerdings musste der Rekordmeister am Ende sogar fast zehn Millionen Euro ausgeben. Der Grund: Ralf Rangnick als Leipzigs Sportdirektor war in das Wettbieten mit eingestiegen.  "In den finalen Vertragsgesprächen mit Stuttgart sagte mir Schneider (Jochen Schneider, Stuttgarts damaliger Sportdirektor, Anm. d. Red.), dass sie Joshuas Wunsch respektieren, nach München zu wechseln. Aber Ralf Rangnick hat sich gemeldet und uns gesagt, dass er richtig Geld hinlegen will und wir daher mit vier bis fünf Millionen definitiv nicht hinkommen werden. Dann musste ich schlucken." (Alles zur Bundesliga). Reschke überzeugte Rummenigge mit Plädoyer Es folgte ein finales Gespräch für Reschke mit Karl-Heinz Rummenigge und Finanzchef Jan-Christian Dreßen. Rummenigge wollte den Deal fast platzen lassen und sagte zu Reschke: "Bei allem Respekt, wir wissen, wie sehr Sie den Spieler schätzen. Knapp zehn Millionen für einen, der noch keine Minute Bundesliga gespielt hat, ist für Bayern unüblich und extrem viel." DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Reschke aber kämpfte für Kimmich. "Ich habe mich damals sehr weit aus dem Fenster gelehnt. 'Herr Rummenigge, für einen zukünftigen deutschen Nationalspieler, der bei Bayern München über Jahre hinweg eine tragende Rolle spielen wird, ist das aber nicht viel Geld. Ich bin fest davon überzeugt: Wir müssen diesen Spieler für Bayern München verpflichten'", erinnert sich Reschke an sein Plädoyer.  Kimmich hatte sich zu dem Zeitpunkt ohnehin schon für den FC Bayern und gegen einen Verbleib bei Leipzig entschieden. "Jo wollte von Anfang an nach München. Er fand auch die Zusammenarbeit mit Pep Guardiola total faszinierend", erklärt Reschke. (Reschke sicher: Hierhin wechselt Haaland) Am 2. Juli 2015 unterschrieb Kimmich dann beim Rekordmeister. Seitdem stand er in 254 Pflichtspielen auf dem Platz, gewann 15 Titel und wurde zum Nationalspieler.  So lief das Essen mit Tuchel und Guardiola wirklich Wie das Abendessen von Reschke mit Thomas Tuchel und Pep Guardiola verlief, wie er über seine größten und schwächsten Bayern-Transfers denkt, wer Uli Hoeneß beim Transfer von Kingsley Coman imitierte, warum ein Bayern-Wechsel von Antoine Griezmann scheiterte, was er über Neuzugang Omar Richards denkt und in welches Land Erling Haaland wechselt, erfahrt ihr im neuen SPORT1-Podcast Meine Bayern-Woche, den kein Bayern-Fan verpassen darf. Denn so viele Insights gab's noch nie! Dort spricht SPORT1 Chefreporter Florian Plettenberg mit SPORT1 Moderatorin Jana Wosnitza über die Themen und News der Woche beim FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft. Ab sofort immer freitags: In der vierten Folge erklärt "Plettigoal", warum es wegen Jérôme Boateng wirklich brodelt und wie hoch die Gefahr ist, dass Hansi Flick wegen seines Ärgers von sich aus geht. Der SPORT1 Podcast „Meine Bayern-Woche” ist auf podcast.sport1.de, in der SPORT1 App und auf den gängigen Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und Podigee abrufbar.
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Wieso längst nicht alle Kölner von Funkel begeistert sind (Mon, 12 Apr 2021)
Der 1. FC Köln hat schnell reagiert und mit Friedhelm Funkel den neuen Cheftrainer und Nachfolger von Markus Gisdol gefunden, für den die 2:3-Heimniederlage am Sonntagabend gegen Mainz 05 bei den Geißböcken das letzte Spiel an der Seitenlinie war. 2019 war Gisdol gekommen und rettete den FC anschließend vor dem Abstieg, im vergangenen Sommer verlängerte Sportvorstand Horst Heldt den Vertrag vorzeitig bis 2023 - nun aber folgte die Trennung. Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Der FC belegt nach 28 Spieltagen Rang 17 und liegt drei Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz. Es brennt am Geißbockheim. Funkel wird für die letzten sechs Spiele übernehmen. Auch im Falle des Klassenerhalts wird er danach jedoch nicht weitermachen. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga) Am Montagvormittag gab es ein Treffen zwischen ihm und Heldt. Man einigte sich schnell. Die Mission Rettung wird Funkel fürstlich vergütet, die Rede ist von einer Million Euro. Funkel wurde nach SPORT1-Informationen schon vor einigen Wochen über einen Mittelsmann des Vereins angefragt, ob er helfen wolle. Er hatte schon damals Lust auf die Mission Klassenerhalt. Köln-Ikone Engels ist skeptisch Stefan Engels, von 1978 bis 1989 für den FC aktiv, ist skeptisch, ob die Entscheidung gegen Gisdol die richtige ist. Die Zeit drängt, die Frage, ob die Trennung nicht zu spät kommt, beantwortet Engels klar: "Die Entlassung von Gisdol kommt für mich nicht zu spät, wir hätten das Spiel gegen Mainz auch gewinnen können. Der FC war nicht die schlechtere Mannschaft, es fehlte nur das Spielglück." (Tabelle der Bundesliga) Der 60-Jährige ergänzt: "Die Jungs haben alles gegeben, auch in Wolfsburg eine Stunde wirklich gut gespielt. Ich glaube auch nicht, dass die Spieler, die in der 2. Reihe stehen und gefrustet sind, jetzt beim neuen Trainer auf den Platz kommen und weiterhelfen werden. Sie haben nicht umsonst in der Vergangenheit nicht gespielt." Er habe immer ein Team gesehen, "das dem Trainer gefolgt ist und deswegen ist der Trainerwechsel für mich nicht zu spät. Ich hätte mit Gisdol weitergemacht. Es bleiben jetzt nicht viele Trainer übrig und man weiß, was man bekommt, wenn man Friedhelm Funkel holt. Dass er auf die Defensive achtet und mit schnellen Spielern kontern will, ist sein Ansatz. Zuerst einmal ist Friedhelm als Abwehr-Spezialist bekannt. Ob wir das Personal für seine Spielphilosophie haben, da bleibe ich skeptisch, hoffe aber natürlich, dass wir die Klasse halten." Köln: Zoff in der Chefetage Nach SPORT1-Informationen wollten einige Herren in der Chefetage das Duo Funkel und Peter Hermann. Beide haben bei Fortuna Düsseldorf erfolgreich zusammengearbeitet. Es soll intern Diskussionen gegeben haben, ob Funkel die Mission Klassenerhalt alleine überhaupt schafft. Doch Hermann ist seit zwei Wochen interimsmäßig Co-Trainer von Hannes Wolf bei Bayer Leverkusen und nicht zu bekommen. SPORT1-Experte Peter Neururer glaubt dennoch an den Erfolg mit Funkel. "Ob die Entlassung zu spät kommt, will ich nicht beurteilen. Friedhelm muss ich gar nichts raten, er hat genug Erfahrung als Trainer. Ich wünsche ihm viel, viel Glück für diese schwere Mission", sagt der 65-Jährige SPORT1 und ergänzt: "Der FC ist mir seit Kindesbeinen ans Herz gewachsen und ich wünsche dem Klub mit Friedhelm alles Gute. Er hat schon oft gezeigt, dass er ein Retter sein kann, jetzt wünsche ich ihm, dass er das auch in Köln wieder zeigt. Ich habe zu Saisonbeginn getippt, dass der FC mit Gisdol die Klasse halten wird, mit Friedhelm wird das mit Sicherheit gelingen." Umdenken bei Funkel Kürzlich hatte Funkel im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 bereits ein Umdenken angedeutet, was eine eventuelle Fortsetzung seiner eigentlich bereits für beendet erklärten Trainerkarriere anging. "Ich würde nicht ausschließen, irgendwann kurzfristig zu helfen, wenn Interesse besteht", sagte Funkel Mitte März für den Fall, dass ein Bundesligist bei ihm anfragen sollte. Dass der langjährige Bundesligatrainer überhaupt noch einmal ins Grübeln kam, lag offenbar auch an Corona. "Aufgrund der Pandemie hat sich meine Situation ja verändert, nachdem ich gesagt habe, ich mache keinen Trainer mehr. Ich wäre ja im Normalfall irgendwo mit meiner Frau im Urlaub oder schon ein paar Mal im Urlaub gewesen, aber das geht ja alles nicht", hatte Funkel vor zwei Wochen bei Sky erklärt. Erst am vergangenen Freitag bestätigte Funkel sein grundsätzliches Interesse an einem weiteren Trainerjob in der Bundesliga. "Wenn sie etwas mit mir zu klären haben, werden sie sicherlich auf mich zukommen", sagte er der Rheinischen Post. "Ich habe ja schon einmal gesagt, dass es mich durchaus noch einmal reizen würde, an der Seitenlinie zu stehen. Ob sich ein Projekt auch tatsächlich realisieren lässt, muss man sehen, wenn es so weit ist. Ich muss nichts mehr annehmen, ich kann. Das ist ein ungeheurer Luxus." Funkel hatte in der laufenden Saison bereits eine Anfrage von Schalke, wie er im März im CHECK24 Doppelpass verriet. "Es hat vor einigen Wochen mal über einen Mittelsmann Kontakt zum FC Schalke gegeben", erklärte Funkel damals: "Das ist aber schon einige Wochen her. Das ist nach der Beurlaubung von Manuel Baum gewesen." Nach SPORT1-Informationen galt Funkel schon Ende Januar als möglicher "Feuerwehrmann" im Falle einer Entlassung Gisdols. Dieser hatte allerdings in der Folge immer wieder in richtungsweisenden Spielen seinen Kopf aus der Schlinge gezogen. Das gelang im Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Mainz am Sonntagabend jedoch nicht mehr.
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Das Restprogramm im Abstiegskampf (Mon, 12 Apr 2021)
Zwar sendete der FC Schalke 04 mit dem zweiten Saisonsieg gegen den FC Augsburg ein Lebenszeichen, der Abstieg in die 2. Bundesliga ist trotzdem kaum noch zu verhindern. (Service: Tabelle der Bundesliga) Aber wer muss noch runter in die Zweite Liga? Ab Platz zwölf beginnt das große Zittern. SPORT1 zeigt das Restprogramm der Kellerkinder: (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga) TSG HOFFENHEIM (12. Tabellenplatz/28 Spiele/41:47 Tore/32 Punkte) RB Leipzig (A) Borussia Mönchengladbach (H) SC Freiburg (A) Schalke 04 (H) Arminia Bielefeld (A) Hertha BSC (H) DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE WERDER BREMEN (13./28/32:43/30) Borussia Dortmund (A) Mainz 05 (H) Union Berlin (A) Bayer Leverkusen (H) FC Augsburg (A) Borussia Mönchengladbach (H) MAINZ 05 (14./28/30:48/28) Hertha BSC (H) Werder Bremen (A) Bayern München (H) Eintracht Frankfurt (A) Borussia Dortmund (H) VfL Wolfsburg (A) HERTHA BSC (15./28/34:48/26) Mainz 05 (A) SC Freiburg (H) Schalke 04 (A) Arminia Bielefeld (H) 1. FC Köln (H) TSG Hoffenheim (A) Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 ARMINIA BIELEFELD (16./28/22:46/26) FC Augsburg (A) Schalke 04 (H) Borussia Mönchengladbach (A) Hertha BSC (A) TSG Hoffenheim (H) VfB Stuttgart (A) 1. FC KÖLN (17./28/27:50/23) Bayer Leverkusen (A) RB Leipzig (H) FC Augsburg (A) SC Freiburg (H) Hertha BSC (A) Schalke 04 (H) Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 SCHALKE 04 (18./28/18:71/13) SC Freiburg (A) Arminia Bielefeld (A) Hertha BSC (H) TSG Hoffenheim (A) Eintracht Frankfurt (H) 1. FC Köln (A)
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TSG mit Negativrekord - Bayer verspielt letzte CL-Chance (Mon, 12 Apr 2021)
Bayer Leverkusen hat nach einem letzten müden Montagskick seine kleine Chance auf die Champions League wohl endgültig verspielt. Die Mannschaft von Leih-Trainer Hannes Wolf kam im vorerst letzten Montagsspiel der Fußball-Bundesliga nicht über ein 0:0 bei der TSG Hoffenheim hinaus. Bayer hat sechs Spieltage vor Saisonende bereits neun Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt. (Service: Tabelle der Bundesliga) Dementsprechend unzufrieden zeigte sich Nadien Amiri nach Abpfiff am DAZN-Mikrofon: "Für unsere Ziele war das auf jeden Fall zu wenig. Wir wollten in die Champions League, jetzt sind es neun Punkte. Jetzt wird es sehr, sehr schwierig." Auf der anderen Seite steckt die TSG trotz des Punktgewinns nach zuletzt drei Pleiten in Folge im Abstiegskampf. Die weit hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Hoffenheimer liegen nur fünf Zähler vor dem Relegationsrang, die Kritik an Trainer Sebastian Hoeneß dürfte nicht verstummen. Mit lediglich zwei Torschüssen unterboten die Kraichgauer zum ihren Negativrekord. Mit der Begegnung in Sinsheim ging die kurze Ära der Montagsspiele zu Ende. Nachdem die Partien in der Saison 2017/2018 eingeführt worden waren, regte sich starker Widerstand der Fans, der sich gegen die Zerstückelung der Spieltage richtete. Die Anhänger hatten am Ende Erfolg. Ab der kommenden Saison werden die Montagsspiele durch Begegnungen am Sonntagabend (19.30 Uhr) ersetzt. Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 Das Geisterspiel in der Rhein-Neckar-Arena war in der Anfangsphase ziemlich zerfahren. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Fehler, in der Offensive ging auf beiden Seiten wenig. Die ständigen Fouls sorgten zudem dafür, dass kein Spielfluss zustande kam. In der 19. Minute vergab Jungstar Florian Wirtz die erste Gelegenheit für die Leverkusener, die ohne Santiago Arias, Julian Baumgartlinger, Lars Bender, Timothy Fosu-Mensah und Paulinho auskommen mussten. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER) Aranguiz und Amiri mit den besten Chancen Im Anschluss an dieses Szene übernahm die Mannschaft Wolfs, den Bayer vorerst bis zum Saisonende vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgeliehen hat, für kurze Zeit das Kommando. Kapitän Charles Aranguiz hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an TSG-Torwart Oliver Baumann (25.). Die Hoffenheimer, bei denen Ermin Bicakcic, Gacinovic, Dennis Geiger, Benjamin Hübner, Havard Nordtveit, Konstantinos Stafylidis und Kevin Vogt fehlten, agierten in dieser Phase zu passiv. Als Sebastian Rudy mit einer Oberschenkelblessur raus musste, wurde die TSG zumindest nominell offensiver.  Der zuletzt verletzt fehlende Vize-Weltmeister Andrej Kramaric verstärkte den Angriff (39.). Der Kroate konnte aber auch nichts daran ändern, dass die Partie bis zur Pause ein Langweiler blieb. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga) Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde es nicht besser, Höhepunkte waren Mangelware. Auch nach einer Stunde war in beiden Strafräumen nichts los. Der eingewechselte Ex-Hoffenheimer Nadiem Amiri vergab eine Leverkusener Möglichkeit kläglich (65.). Trotzdem versuchte Leverkusen-Trainer Hannes Wolf nach Schlusspfiff, die positiven Aspekte hervorzuheben: "Wir haben auswärts einen Punkt geholt. Wir sind mit vier aus zwei gestartet, das ist erstmal sehr ordentlich. Ich finde, wir haben defensiv ein sehr gutes Spiel gemacht, offensiv hatten wir in der ersten Halbzeit gefühlt auch fünf, sechs Situationen, wenn wir die gut ausspielen, dürfen wir auch ein Tor schießen."
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Warum Werder das große Zittern droht (Mon, 12 Apr 2021)
In Bremen wägten sie sich schon in Sicherheit. Nicht öffentlich, aber im tiefen Innern. Nach einem etwas glücklichen 2:0 in Bielefeld, Anfang März, dem schon ein Unentschieden in Köln und ein Heimsieg gegen Frankfurt vorausgegangen waren, atmeten alle tief durch. Endlich war der Vorsprung groß genug auf die Abstiegsränge. Neun Punkte. DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Genau diese frühe Vorfreude auf ein weiteres Jahr Bundesliga kann im entscheidenden Saisonviertel jetzt zum Bumerang werden. Und es gibt noch zwei weitere Punkte, die plötzlich gegen Werder sprechen. Falsche Sicherheit kann zum Verhängnis werden Es ist kein großes Geheimnis, dass Fußball vor allem im Kopf gespielt wird. Wenn zum Beispiel das Selbstbewusstsein einmal verloren gegangen ist, kann die Suche nach breiter Brust und mutigem Auftreten Wochen, sogar Monate dauern. In Bremens Fall ist es etwas anders: Ein unterbewusstes "geschafft" wieder aus der Birne, aber vor allem aus den Knochen zu bekommen, ist eine große Aufgabe. Wieder auf höchstes Wettkampflevel zurückzukehren, wenn du überall und von allen impliziert bekommen hast, durch zu sein, den Klassenerhalt im Grunde geschafft zu haben, das ist brutal. Doch genau dieses höchste Wettkampflevel braucht Werder Bremen, um in der Bundesliga zu bestehen. Dazu kommt immer das große Hoffen, dass andere eine noch schwierigere Saison erwischen - was auch in diesem Jahr wieder so ist. (Die Tabelle der Bundesliga) Schalkes Absturz ist historisch, sie sind weit abgeschlagen und haben einen der hintersten Plätze fest gebucht. Werder droht der Rückfall auf den Relegationsplatz Köln könnte die Nummer 2 werden. Der FC wirft sechs Spieltage vor Saisonende jetzt noch mal alles durcheinander, setzt auf den erfahrenen Friedhelm Funkel, ein Paradigmenwechsel zum gefeuerten Markus Gisdol, der irgendwie nicht zum emotionalen Verein (und der für ihn zusammengekauften Mannschaft) passte. Aber zurück nach Bremen: Werder, zuletzt vier Niederlagen in Serie, hat alle Chancen, noch auf den Relegationsplatz abzurutschen. Mainz wirkt stärker und im Aufwind, auch Bielefeld kam zuletzt zu guten Ergebnissen, scheint wachgerüttelt unter Neu-Trainer Frank Kramer. Verliert Hertha am Sonntag in Mainz, sind auch die Berliner voll mit drin. Dann wird es ein Dreikampf gegen Platz 16. Auf dem Papier hat Bremen nicht nur die meisten Niederlagen in Folge, sondern auch das schwierigste Restprogramm. Nach Dortmund und Mainz geht's zu Union, danach noch Leverkusen und zum Abschluss Mönchengladbach. Nur Augsburg zwischendrin scheint etwas leichter. Für alle anderen geht es auch noch um etwas, Bayer und Gladbach werden bis zuletzt um die Europapokalplätze kämpfen. Werder Bremen fehlt die Perspektive Zu guter Letzt ist es die Perspektive, die Werder aktuell fehlt. Der Hoffnungsschimmer am Horizont, die realistische Aussicht darauf, dass es bald wieder um mehr geht. Darum, etwas zu erreichen - statt immer nur etwas zu verhindern. Wie den Abstiegskampf, oder eben den Abstieg. Die Pandemie hat Werder, das ausgerechnet in den Monaten zuvor mit über 25 Millionen Euro allein an Ablösesummen wirtschaftlich ins Risiko gegangen ist, stark zugesetzt. Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Die Konsolidierungsphase wird Jahre dauern, die große Fantasie, mit der vielleicht neue Partner und besondere Spieler begeistert werden könnten, existiert im Moment nicht. Es geht darum, in der Klasse zu bleiben - und vielleicht irgendwie auch den Anschluss zu halten zu Klubs wie Stuttgart, Freiburg oder Union Berlin. Viele andere, mit denen die Bremer mal vor gar nicht langer Zeit auf Augenhöhe waren, Eintracht Frankfurt zum Beispiel oder Mönchengladbach, sind in ihren Möglichkeiten längst weit enteilt. Werder muss jetzt drin bleiben - es wird eng bis zum Schluss. Tobias Holtkamp, der Autor dieses Textes, war in der Chefredaktion von Sport Bild und Chefredakteur von transfermarkt.de. Heute berät er Sportler und Marken in ihrer inhaltlichen und strategischen Ausrichtung. Für SPORT1 schreibt Holtkamp als Kolumnist die wöchentliche "Bundesliga-Kolumne".
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Leverkusen startet wieder mit Palacios (Mon, 12 Apr 2021)
Verliert Bayer Leverkusen den Anschluss an Europa? Die Werkself schließt am Montag den 28. Spieltag. Das Team von Hannes Wolf ist zu Gast bei der TSG Hoffenheim. Hier zum Bundesliga Liveticker: TSG Hoffenheim - Bayer Leverkusen um 20.30 Uhr Von Beginn an dabei ist erneut Exequiel Palacios, der gegen Schalke 04 seinen ersten Einsatz seit dem 1. November 2020 gehabt hatte. Der Argentinier scheint Wolf ausreichend überzeugt zu haben, um wieder in der Startelf zu stehen. Hier die komplette Bayer-Startelf: Hoffenheim lässt indes folgende Mannschaft ran: Während das Team von Sebastian Hoeneß sich mit einem Sieg wohl jeglicher Abstiegssorgen entledigen könnte, braucht die Werkself unbedingt den Erfolg, um zumindest die theoretische Chance auf die Champions-League-Qualifikation zu wahren. (Bundesliga: Die Tabelle) DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Bundesliga: Hoffenheim empfängt Leverkusen Durch die Erfolge von Eintracht Frankfurt (4:3 gegen den VfL Wolfsburg) und des BVB (3:2 gegen den VfB Stuttgart) ist die Werkself unter Druck. Aktuell beträgt der Rückstand auf Rang vier zehn Punkte. "Wir haben den klaren Anspruch, immer international zu spielen, im Idealfall Champions League", machte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes im SPORT1-Interview deutlich, schränkte aber auch ein: "Das wird in dieser Saison allerdings schwierig." (Bundesliga: Ergebnisse und Spielplan) Gute Nachrichten gibt es für Bayer personell. Daley Sinkgraven sei wieder eine Option, sagte Wolf. Für Trainingsrückkehrer Paulinho sei ein Einsatz aber noch zu früh. Die Kraichgauer verloren zuletzt drei Spiele in Serie. Ein Erfolg würde der Hoeneß-Elf zusätzliche Ruhe für den Saisonendspurt geben. Bayer feierte im ersten Spiel unter Übergangstrainer Wolf als Nachfolger von Peter Bosz direkt einen 2:1-Sieg gegen Schlusslicht Schalke 04, Hoffenheim verlor zuletzt mit 1:2 beim FC Augsburg. Hoffenheim - Leverkusen: Hoeneß warnt Hoeneß weiß, was die Stunde geschlagen hat. Der 38-Jährige forderte von seiner Mannschaft eine deutliche Steigerung. "Es kann nicht so weitergehen wie in den vergangenen drei Spielen. Wir müssen liefern und nicht reden. Natürlich wissen wir um die Situation und sind gewarnt. Es hilft nicht, Panik zu verbreiten. Aber jedem ist klar, was aktuell los ist. Wir werden eine Reaktion zeigen", erklärte er. Das Hinspiel war im Übrigen eine klare Angelegenheit. Mit 4:1 schickte die Werkself die Hoffenheimer nach Hause, Leon Bailey erzielte einen Doppelpack. Nach diesem Spiel war Bayer übrigens Tabellenführer. Doch davon sind die Leverkusener aktuell weit entfernt. In der Rückrunde stürzte Bayer ab, was schließlich in der Entlassung von Bosz mündete. Unter Wolf soll das internationale Geschäft gesichert werden. TSG Hoffenheim - Bayer Leverkusen - die voraussichtlichen Aufstellungen:  Hoffenheim: Baumann - Posch, Grillitsch, Richards - Samassekou - Kaderabek, Rudy, Baumgartner, R. Sessegnon - Bebou, Kramaric Leverkusen: Hradecky - Tah, S. Bender, Tapsoba - Aranguiz, Palacios - Bellarabi, Demirbay, Wirtz, Sinkgraven - Schick So können Sie Hoffenheim - Leverkusen live im TV & Stream verfolgen:  TV: - Stream: DAZN Liveticker: Hoffenheim - Leverkusen live auf SPORT1.de und in der SPORT1 App
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Wieso will Hütter weg aus Frankfurt? (Mon, 12 Apr 2021)
Eintracht Frankfurt wird sich in diesem Sommer auf Trainersuche begeben und einen Nachfolger für Adi Hütter suchen müssen. Bild berichtete von einer endgültigen Einigung zwischen dem Noch-Frankfurter und Borussia Mönchengladbach, SPORT1 kann diese Meldung bestätigen. Borussia-Manager Max Eberl hatte sich zuletzt klar positioniert und für einen Kandidaten entschieden. Die offizielle Bestätigung über den Nachfolger von Marco Rose steht zwar seitens der Vereine noch aus, doch in der vergangenen Länderspielpause Ende März wurde nach SPORT1-Informationen der Durchbruch erzielt. Kurz vor dem direkten Duell am kommenden Wochenende werden somit alle Augen auf Hütter gerichtet sein. (Service: Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga) Doch die Frage bleibt: Wäre ein Wechsel nach Gladbach für Hütter tatsächlich der nächste, große Karriereschritt? Klar ist: Die Borussia hat sich seit dem Klassenerhalt in der Relegation im Sommer 2011 zu einem der Spitzenklubs in Deutschland entwickelt. In den vergangenen zehn Spielzeiten erreichte das Team jeweils einen einstelligen Tabellenplatz, jeweils dreimal nahm die Mannschaft vom Niederrhein an Champions League oder Europa League teil. Die Eintracht hielt sich in diesem Zeitraum ein Jahr in der zweiten Liga auf, erreichte immerhin dreimal die Europa League (mit Halbfinaleinzug) und gewann den DFB-Pokal 2018. Doch ohne Gelder aus der Königsklasse lässt sich die Lücke zu den größeren Klubs kaum schließen. (Service: Tabelle der Bundesliga) Gladbach kauft noch auf einer anderen Ebene ein Während die Frankfurter erst 2019 mit dem Verkauf der "Büffel" Luka Jovic und Sébastien Haller, die ohne Abzüge rund 110 Millionen Euro einbrachten, in eine neue Dimension eintraten, hantiert Eberl seit Jahren schon in diesen Segmenten. Was mit dem Abgang von Marco Reus nach Dortmund für 17,1 Millionen Euro 2013 begann, wurde über Granit Xhaka (45 Millionen Euro/Arsenal), Jannik Vestergaard (25 Millionen/Southampton) oder Thorgan Hazard (25 Millionen/Dortmund) beständig fortgesetzt. Nahm Eberl Geld ein, wurde sofort investiert. Für Matthias Ginter (17 Millionen Euro), Alassane Pléa (23 Millionen) und Stefan Lainer (12,5 Millionen) wurden Summen bewegt, die die Eintracht bislang noch nicht bezahlen konnte. Der Manager kündigte bereits an: "Es ist nicht so, dass wir Spieler verkaufen müssen. Natürlich kann es Konstellationen geben, beispielsweise um einen Vertrag nicht im nächsten Jahr auslaufen zu lassen, dass uns auch jemand verlässt. Aber dann nehmen wir Geld ein, mit dem ich wieder einkaufen kann." André Silva wohl auch bei Champions League kaum zu halten Obwohl die Eintracht Stars wie Filip Kostic, André Silva, Daichi Kamada oder Evan N’Dicka in ihren Reihen hat, befindet sich die Borussia in Sachen Tafelsilber noch auf einer anderen Ebene. Der Klub stellt regelmäßig deutsche (Stamm-)Nationalspieler, für eine Perle wie Marcus Thuram konnten neun Millionen Euro ausgegeben werden. Die Eintracht muss auf dem Transfermarkt noch kreativer unterwegs sein und Talente früher als ihre Konkurrenz entdecken. Zudem droht auch bei einem Platz unter den ersten Vier mindestens ein prominenter Abgang, Silva etwa ist angesichts einer Fabelsaison auch dann kaum zu halten. Eintracht hat zwar finanziell aufgeholt, ... Beide Mannschaften sind finanziell trotzdem bislang gut durch die Coronakrise gekommen. Gladbachs Finanzchef Stephan Schippers rechnete zuletzt vor: "Dass wir das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 16,8 Millionen Euro abschließen, ist unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen als Erfolg zu verbuchen. Und natürlich haben uns auch die Teilnahme an der Champions League und die damit zusammenhängenden Einnahmen sehr geholfen." Frankfurt könnte sich auch bei einem Einzug in die Königsklasse zwar nicht ganz nach vorne kämpfen. Wie der kicker berichtet, würde ein Teil der Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb dazu verwendet werden, um in der Corona-Krise in Anspruch genommene Kredite zurückzuzahlen. Doch durch eine Finanzspitze von 22 Millionen Euro konnte das Eigenkapital, das im Dezember 2019 noch bei 67,7 Millionen Euro lag, aufgestockt werden. Es wäre zusammen mit Einnahmen aus der Champions League der nächste Schritt der Eintracht. … aber Gladbach hat mehr Kontinuität Und dennoch ist die Borussia insgesamt noch kontinuierlicher aufgestellt. Max Eberl, Stephan Schippers und Präsident Rolf Königs arbeiten seit Jahren eng und vertrauensvoll zusammen, die Kommunikationswege sind kurz und das Wort des Trainers hat Gewicht. Mönchengladbach ist noch immer Vorbild, trotz der tollen Entwicklung befindet sich die Eintracht weiter auf dem Weg dorthin. Die Sprünge waren zwar gewaltig. Doch ganz auf Augenhöhe befinden sich die Klubs noch nicht, auch wenn das aktuelle Tabellenbild einen anderen Eindruck vermittelt. DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Die Thematik Führungsvakuum in Frankfurt hat Hütters Abgangsgedanken daher reifen und möglicherweise beschleunigen lassen. Die Suche nach einem Nachfolger für Sportvorstand Fredi Bobic dauert weiter an. Sind die vom Aufsichtsrat angedachten Köpfe für den Posten nicht kompatibel mit den Ideen von Hütter? Verärgerte ihn das Ende der Ära Bruno Hübner? Zum Sportdirektor hatte er einen guten Draht, die Zusammenarbeit war eng. Gelingt Hütter der historische Schritt? Für Hütter wird es nun darum gehen, seine Arbeit in Frankfurt zu einem erfolgreichen Ende zu führen, die Hektik vom Team fernzuhalten und dem Klub die erste Champions-League-Teilnahme der Vereinsgeschichte zu ermöglichen. Das Erreichen der Königsklasse sei wie "der Gewinn einer Meisterschaft", hatte der 51-Jährige zuletzt bei Bild gesagt. Es wäre ein Abgang auf dem Höhepunkt.
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Wechselverbot für Haaland? Jetzt spricht Raiola! (Mon, 12 Apr 2021)
Der BVB plant fest mit einem Verbleib seines Top-Stürmers Erling Haaland über den Sommer hinaus. Das stellte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc zuletzt in der ARD-Sportschau klar. "Ich halte mich gerne daran, wie die vertragliche Grundlage aussieht und wie die direkten Gespräche geführt worden sind in der letzten Woche. Wir haben die ganz klare Planung, mit Erling in die neue Saison zu gehen", betonte der 58-Jährige. Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Haalands Berater Mino Raiola, der sich zuletzt mit den BVB-Bossen zu Sondierungsgesprächen traf, reagiert nun exklusiv bei SPORT1. "Ich kann bestätigen, dass ich in Dortmund zu Gesprächen war", sagt der 53-jährige Niederländer mit italienischen Wurzeln: "Michael Zorc hat uns gegenüber klargemacht, dass der BVB Erling in diesem Sommer nicht verkaufen will. Diese Meinung respektiere ich, was aber nicht automatisch heißt, dass ich auch der gleichen Auffassung bin. Der BVB war sehr klar in seinen Ansichten. Das ist für uns okay." Raiola: "Es gibt keinen Krieg mit dem BVB" In der Vergangenheit kam es immer mal wieder zu Transfer-Zoff zwischen Dortmund und Raiola. 2016 wollte der BVB beispielsweise mit Henrikh Mkhitaryan verlängern, sah sich aber auf Druck Raiolas gezwungen, den armenischen Stürmer an Manchester United zu verkaufen.  Raiola ist aufgrund seines Verhandlungsgeschicks, seines weitreichenden Netzwerks und seiner Sprachgewandtheit (spricht sieben Sprachen fließend) dafür bekannt, die Wünsche seiner Top-Stars zu erfüllen. Das war in der Vergangenheit unter anderem schon bei Paul Pogba oder Zlatan Ibrahimovic der Fall. "Es gibt keinen Krieg zwischen uns und dem BVB - absolut nicht!", beteuert Raiola: "Die Beziehung zu Zorc, Aki (Hans-Joachim Watzke, Anm. d. Red.) und Kehl ist nach wie vor gut." (Spielplan und Ergebnisse der Champions League) Haaland als Topverdiener des Weltfußballs? Englischen Medienberichten zufolge will der Top-Agent Haaland zum bestbezahlten Fußballer der Welt machen. Der Mirror behauptet, dass der Stürmer demnächst als erster Kicker überhaupt eine Million Pfund pro Woche verdienen soll. Damit kämen als neue Arbeitgeber für den Norweger nur wenige Klubs überhaupt in Frage - leisten könnten sich ein derartiges Gehalt wohl nur Manchester City, Paris Saint-Germain und Real Madrid. Zum geforderten Gehalt von rund einer Million Pfund pro Woche - umgerechnet 1,15 Millionen Euro - soll bei Vertragsabschluss auch noch jeweils ein Bonus von 20 Millionen Pfund für Raiola und Haalands Vater hinzukommen. Raiola sagt dazu: "Es wird sehr viel Blödsinn geschrieben über mich. Das interessiert mich aber nicht. Ich werde niemals über Gespräche oder Verhandlungen in den Medien sprechen. Darüber rede ich nur mit meinen Spielern, den Angehörigen und den jeweiligen Vereinen." DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Raiola und Haaland-Vater auf Spanien-Reise Zuletzt sorgten Raiola und Haalands Vater Alfie mit einer Spanien-Reise für Aufsehen und befeuerten die Spekulationen über einen Wechsel des BVB-Stürmers. Fakt ist: Haaland hat beim BVB einen Vertrag bis 2024. Die Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro greift erst 2022. Für Borussia Dortmund erzielte der Norweger 49 Tore in 52 Spielen und bereitete 13 weitere Tore vor - Zahlen, die man so bisher nur von Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski gewohnt war. (Service: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga) Ein Sommer-Abgang von Haaland, der nach SPORT1-Informationen Real Madrid und Manchester City favorisiert, gilt als unwahrscheinlich. Möglich, dass der Ausnahmestürmer deshalb demnächst eine Gehaltserhöhung in Dortmund bekommt (aktuell rund 8 Millionen Euro) und in die Riege der Topverdiener aufsteigt. City-Coach Pep Guardiola sagte kürzlich: "Ich weiß nicht, was passieren wird - aber zu diesen Preisen werden wir keinen Stürmer kaufen."
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