1959 - 2020
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1.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

Werder wehrlos? Bremen lässt es über sich ergehen (Sat, 29 Feb 2020)
In dieser Saison, so hat es den Anschein, kommt für Werder Bremen alles Schlechte zusammen. Neuestes Beispiel ist die Absage der wegweisenden Partie gegen Eintracht Frankfurt, mit der die Hanseaten am Sonntag endlich die dringend benötigte Aufholjagd hatten einläuten wollen. Sturmtief Bianca verhinderte den Europa-League-Einsatz der Hessen am Donnerstag. Die DFL reagierte und ersparte der dann am Freitag aktiven Eintracht die zweite Partie innerhalb von 25 Stunden. Kommt es nun ganz dumm für Werder (und warum sollte es das in diesem vermaledeiten Jahr nicht?), müssen die Grün-Weißen zwischen den Spieltagen 33 und 34 zum Nachholtermin antreten. Für die eh schon angeschlagene Psyche der Bremer ein weiterer Nackenschlag.    "Nun werden wir voraussichtlich fünf Spiele hinterherlaufen. Das ist ein Nachteil in unserer Situation", sagte der Geschäftsführer Sport Frank Baumann."Wir haben deutlich gemacht, dass wir gegen eine Verlegung sind, aber wir hatten keine Möglichkeit ein Veto einzulegen." Aus der Sicht von Werder sei "jetzt ein Wettbewerbsnachteil der einen Mannschaft zum Nachteil einer anderen geworden". Bremen nimmt es wieder hin Frankfurt war offenbar energischer für seine Interessen eingetreten. Zumindest für den Außenstehenden vermittelt auch diese Episode wie schon zu viele in dieser Spielzeit den Eindruck, dass Werder die Dinge eben alle mehr oder weniger ergeben hinnimmt, sich zu wenig wehrt. Ein Umstand, der auch Trainer Florian Kohfeldt nicht gefällt. Nicht zuletzt deswegen versuchte er seine Spieler in der Trainingswoche lautstark aus der Reserve zu locken. So faltete er Stürmer Yuya Osako vor Kameras gehörig zusammen. Und auch abseits des Platzes gibt es für ihn kein "Weiter so". Denn nach Unstimmigkeiten im Betreuerstab kam es in der Woche zum personellen Schnitt. Werder ändert den Betreuerstab Mit Psychologe Andreas Marlovits und Chef-Physiotherapeut Uwe Schellhammer mussten zwei langjährige Mitarbeiter den Verein verlassen. Außerdem wurde Axel Dörrfuß, Leiter der Athletik-Abteilung, in den Jugendbereich degradiert. Eigentlich alles andere als die Werder-Art. "Da wir in der aktuellen Situation weitere Konflikte vermeiden und alle Kräfte für das Ziel Klassenerhalt bündeln müssen, haben wir diese Entscheidungen im Sinne des Vereins getroffen", wurde Frank Baumann in einer Vereinsmeldung zitiert. Erlebe bei MAGENTA SPORT alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga und der UEFA Champions League live und die Highlights auf Abruf! | ANZEIGE Im Genauen ist damit ein interner Konflikt zwischen Dörrfuß und Schellhammer gemeint. Nach Berichten des Weser Kuriers soll es zu Streitigkeiten gekommen sein, wenn es um die Belastungssteuerung der verletzten Spieler in der Reha ging. Immer wieder verletzten sich Akteure während der Rehabilitation und fielen somit noch länger aus. Niklas Füllkrug, Ömer Toprak und Ludwig Augustinsson sind dafür nur einige Beispiele. Bei insgesamt sieben Spielern hat es in dieser Saison derartige Rückschläge gegeben. Werder seit Jahren von Verletzungen geplagt Die kurzfristige Verantwortung über den physischen Fachbereich übernimmt Mannschaftsarzt Dr. Daniel Hellermann, dann soll eine interne Lösung gefunden werden. Auch die offene Stelle von Psychologe Marlovits soll neu besetzt werden. "Für die Mannschaft kann es in der aktuell sehr schwierigen Phase sinnvoll sein, einen neuen Impuls zu bekommen. Wir machen uns jetzt intensiv Gedanken, hier Lösungen zu finden", erklärte Baumann. Dabei ist die Verletzungsproblematik der aktuellen Saison schon viel länger ein Thema an der Weser. Das Portal fussballverletzungen.com veröffentlichte 2017 eine Siebenjahres-Verletzungsbilanz, die zeigt, dass seit 2010 kein Bundesligaverein mehr Sorgen mit verletzten Spieler hatte als Werder Bremen. In der vergangenen Hinrunde verpassten 18 Spieler insgesamt 125 Pflichtspiele – Höchstwert aller Bundesligavereine. Im September letzten Jahres ließen die Bremer einen Rasenexperten aus Belgien einfliegen. Kohfeldt erklärte damals, es gehe darum, "Informationen zu Untergrundbeschaffenheit und deren Korrelation zu Verletzungen" einzuholen. Geändert hat das aber auch nichts. Kohfeldt vermisst Zielspieler Doch für die aktuelle sportliche Situation (Platz 17, fünf Punkte Rückstand auf Platz 15) soll dieses Verletzungspech keine Ausrede sein. Trainer Florian Kohfeldt "kann’s nicht mehr hören". Vielmehr muss man die Fehler in der allgemeinen Ausrichtung des Kaders suchen. Max Kruse, der im letzten Sommer ablösefrei in die Türkei gewechselt war, wurde nicht adäquat ersetzt – oder doch? Mit Füllkrug wurde ein potenzieller Nachfolger verpflichtet. Der verletzte sich aber im September, ihm riss das Kreuzband. Jetzt das aktuelle Trikot von Werder Bremen bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Kohfeldts System ist auf einen Zielspieler in der Spitze ausgerichtet. Den gab es seither aber nicht mehr. Im Winter verpflichtete Werder leihweise Davie Selke von Hertha BSC. Aber auch er wird den Erwartungen im Angriff bisher nicht gerecht. Der Kader ist eine Dauerbaustelle. Der Druck auf Kohfeldt wird nicht geringer, auch wenn er weiterhin die volle Rückendeckung der sportlichen Führung genießt. Doch nach der Absage des Frankfurt-Spiels liegen die Bremer nun bereits vier Zähler hinter dem Tabellen-16. Fortuna Düsseldorf - und müssen tatenlos zuschauen, wie sich die Konkurrenten Mainz und Paderborn im direkten Duell schlagen. Einfacher wird die Aufholjagd dadurch sicher nicht. Aber was ist in diesem Jahr für Werder schon einfach?  
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Coutinho: Jetzt oder nie! (Sat, 29 Feb 2020)
"Philippe wird spielen", hat Hansi Flick bereits am Freitagmittag für das Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim am Samstag angekündigt. (Bundesliga: TSG Hoffenheim - FC Bayern ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) Nur selten lässt sich der Cheftrainer bei Personalfragen in die Karten schauen. Dass er im Fall von Philippe Coutinho nun eine Ausnahme macht, ist ein starkes, aber zugleich forderndes Zeichen in Richtung des bislang enttäuschenden Brasilianers. Flick nimmt einem zuletzt frustriert wirkenden Coutinho im Vorfeld die Last ab, sich mit vermeintlich quälenden Gedanken beschäftigen zu müssen, ob er am nächsten Tag spielt - oder eben einmal mehr nicht. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Es gibt Spielertypen, die einen solchen Beruhigungseffekt vorab brauchen. Der Fokus kann ganz allein auf das kommende Spiel gelegt werden. Dribblings und Pässe können im Kopf durchgegangen werden. Bayern stärkt Coutinho öffentlich Möglich, dass Flick Coutinho genau das ermöglichen will. Einem Spieler, der als äußert introvertierter Typ gilt und der zuletzt frustriert wirkte. Ohnehin helfen die Bayern ihrer als "Weltstar" angepriesenen Leihgabe öffentlich, wo es nur geht, indem sie ihn stärken, ihm Mut zusprechen, seine Bedeutung für die Mannschaft herausheben. Irgendwann muss dann aber auch zurückgezahlt werden. Coutinho weiß das. Er wird auch wissen, dass er um seine Zukunft spielt. Diese könnte in München liegen, wahrscheinlich nicht in Barcelona. Sie könnte aber auch eine oder sogar zwei Etagen tiefer liegen, sollte sein Intermezzo beim FC Bayern sportlich nicht zufriedenstellend enden. Sollte er vielleicht nicht mehr Weltklasse sein, sondern eher gehobene Mittelklasse. Coutinho zaubert bislang nur im Training Noch ist Zeit, der Fußballwelt zu zeigen, warum die Bayern ihn für viel Geld ausgeliehen haben. Noch ist Zeit, sich für einen neuen Bayern-Vertrag zu empfehlen, denn die entscheidende Phase der Saison bricht jetzt erst an. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Auch für Coutinho, dessen Stunde nun durch den mehrwöchigen Ausfall von Robert Lewandowski schlagen könnte. Viel zu häufig, das weiß Coutinho selbst am allerbesten, ist er im Dress der Bayern den Nachweis des Genies schuldig geblieben. Das gewisse Extra, Spielwitz, Unvorhersehbares - Coutinho wird all das nachgesagt. Er zeigt es auch oft im Training, nicht aber, wenn es darauf ankommt. Gegen Hoffenheim bietet sich die nächste Chance, danach wartet das Pokal-Viertelfinale auf Schalke. (DFB-Pokal: FC Schalke 04 - FC Bayern, Di. ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) Es sei wichtig, dass jetzt der Knoten platzt, sagte Flick am Freitag. Und ergänzte: "Jetzt ist ein optimaler Zeitpunkt!" Es sind genau solche Spiele, die Unterschiedsspieler gebrauchen könnten. Coutinho kann das sein, muss es aber endlich auf dem Platz nachweisen. Am besten dauerhaft.
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Hoeneß: Das war mein spektakulärster Bayern-Transfer (Sat, 29 Feb 2020)
Bayern-Macher Uli Hoeneß hat erklärt, warum er sich im November 2019 von der Klubspitze zurückzog und nicht mehr als Präsident zur Verfügung stellte. "Ich hätte es ja auch noch locker drei Jahre machen können. Aber ich war der Meinung: Jetzt habe ich die richtigen Leute gefunden. Und die wären in drei Jahren beide nicht mehr da gewesen. Sowohl Oliver Kahn als auch Herbert Hainer", sagte Hoeneß der tz. (Bundesliga: TSG Hoffenheim - FC Bayern ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) Hoeneß führt weiter aus, dass der 65-jährige Hainer in drei Jahren wohl zu alt gewesen wäre und Kahn seiner Meinung nach vor einem Scheideweg stand, ob er noch einmal richtig in die Industrie oder Wirtschaft geht. "Ich habe ihn ja fast ein Jahr lang beredet. Aber nie offiziell, ich habe immer nur so Treffen vereinbart", sagte Hoeneß. Demnach hatte Kahn zunächst abgelehnt, doch nach jedem Gespräch sei sich Hoeneß sicherer gewesen, dass Kahn "der richtige Mann ist". Hoeneß nennt spektakulärsten Bayern-Transfer Der 68-Jährige sprach auch über frühere Bayern-Zeiten und verriet dabei, was für ihn sein spektakulärster Transfer war. "Die Verpflichtung von Sören Lerby. Wir hatten damals sieben Millionen Mark Schulden und mittags extra noch eine Beiratssitzung gemacht. Weil: Sören kostete zwei Millionen, da mussten wir uns das Go holen. Dann hat Rudolf Houdek (Mitglied des Verwaltungsbeirat, Anm. d. Red.) gesagt: Ach, auf die zwei Millionen kommt es auch nicht mehr an. Wenn ihr der Meinung seid, dann kauft ihn halt", sagte Hoeneß. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Willi O. Hoffmann, Pal Csernai und Hoeneß flogen daraufhin extra nach Amsterdam, um sich Lerby noch einmal anzuschauen. Doch Lerby enttäuschte - und so wollte der damalige Trainer Csernai nichts von einem Transfer wissen. Während die drei noch darüber diskutierten, ob sie Lerby verpflichten sollten, ging laut Hoeneß die Türe auf und Lerby traf ein. Er "setzt sich hin und der Hoffmann sagt: Sehr geehrter Herr Lerby, darf ich Sie als Spieler des FC Bayern begrüßen? Der Csernai ist unter den Tisch gefallen." Damit der FC Bayern seine Schulden los wurde, wurde Karl-Heinz Rummenigge für elf Millionen verkauft: "Mit den vier Millionen, die übrig waren, haben wir Lothar Matthäus für 2,2 Millionen gekauft und Roland Wohlfarth für eine Million von Duisburg. Und die übrige Million war die Basis dafür, dass wir nie wieder Schulden hatten." Hoeneß: So ist mein Leben nach der Bayern-Zeit Hoeneß erklärte zudem, dass sein Leben seit Anfang Januar entspannter und ruhiger geworden ist, auch wenn er seinen Ex-Kollegen bei Bayern immer noch mit Ratschlägen zur Verfügung steht. "Wenn zum Beispiel ein Hasan Salihamidzic oder Marko Pesic (Geschäftsführer Bayern Basketball, Anm. d. Red.) mit Fragen anrufen, stehe ich natürlich auch jederzeit zur Verfügung", sagte Hoeneß, der immer noch im Schnitt "ein Mal pro Woche" an der Säbener Straße vorbeischaut. Erlebe bei MAGENTA SPORT mit Sky Sport Kompakt alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga live! | ANZEIGE Wenn in zwei Jahren der SAP Garden - eine Mehrzweckhalle, die sowohl dem DEL-Team EHC München als auch den Bayern-Basketballern Platz bieten soll – fertig ist, wird sich für Hoeneß nach dem Bau der Allianz Arena und des Nachwuchsleistungszentrums "ein Kreis schließen". "Denn ich wollte dem Fan des FC Bayern immer eine Heimat bieten, etwas, womit er sich Identifizieren kann", sagte Hoeneß.
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Rummenigge und Bruchhagen zu Gast im Doppelpass (Sat, 29 Feb 2020)
Der FC Bayern München im Meisterkampf ohne Starstürmer Robert Lewandowski in Hoffenheim gefordert, Borussia Dortmund gegen Freiburg sowie die Unruhe in Berlin nach den Klinsmann-Enthüllungen. Zudem ein Vorausblick auf das Viertelfinale im DFB-Pokal: Moderator Thomas Helmer diskutiert darüber im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 mit Heribert Bruchhagen, Ex-Boss von Frankfurt und Hamburg,  sowie Ex-BVB- und Bayern-Profi Michael Rummenigge. Der Sportdirektor von Bayer Leverkusen, Simon Rolfes, wird vor dem Topspiel am Sonntag beim Zweitplatzierten RB Leipzig live zugeschaltet.  Zu Gast im Hilton Munich Airport Hotel sind außerdem die beiden SPORT1 Experten Stefan Effenberg und Mario Basler sowie Alexandra Gross (Berliner Morgenpost) und Frank Linkesch (kicker).  Als Co-Moderatorin des beliebtesten Fußballtalks Deutschlands ist Ruth Hofmann im Einsatz.  Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im Free-TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de Doppelpass im Free-TV und Livestream Der CHECK24 Doppelpass ist neben der Ausstrahlung im Free-TV auf SPORT1 auch im Livestream auf den digitalen SPORT1-Plattformen sowie komplett via Facebook Live zu sehen und steht kurz nach Sendungsende zudem als Video in der SPORT1-Mediathek sowie als Podcast zur Verfügung. Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Im Liveblog zum CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.de werden die Zuschauer ab Sendungsbeginn aktuell und unterhaltsam über den Fußballtalk informiert und können über die Kommentarfunktion mitdiskutieren.
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Kraft wieder Nummer 1 in Berlin? "Werden das besprechen" (Sat, 29 Feb 2020)
Torhüter Thomas Kraft darf sich nach seiner Rückkehr zwischen die Pfosten des Bundesligisten Hertha BSC Hoffnung auf weitere Einsätze von Beginn an machen. "Wir werden das besprechen, analysieren und dann wieder eine Entscheidung treffen", sagte Trainer Alexander Nouri nach der furiosen Berliner Aufholjagd beim 3:3 (0:3) bei Fortuna Düsseldorf.  Jetzt das aktuelle Trikot von Hertha BSC bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Nouri hatte bei den Rheinländern am Freitagabend nach einer gemeinsamen Entscheidung mit Torwarttrainer Zsolt Petry auf den ehemaligen Münchner statt Rune Jarstein gesetzt. An der Hertha-Rückkehr im zweiten Abschnitt habe auch Kraft seinen Anteil gehabt, erklärte Nouri: "Er hat in der Pause einen Impuls freigesetzt und einen Appell an die Mannschaft gerichtet. Großen Respekt davor."  Kraft mit Kritik an Klinsmann Ein kurioses Eigentor von Erik Thommy (64.), der Treffer von Matheus Cunha (67.) und ein verwandelter Foulelfmeter von Krzysztof Piatek (76.) hatten den Punkt der Gäste nach einer katastrophalen ersten Halbzeit gerettet. Zuvor war die Fortuna durch Kenan Karaman (6., 45.+1) und Thommy (9.) in Führung gegangen. Der 31 Jahre alte Kraft war einer von mehreren Spielern, die Ex-Trainer Jürgen Klinsmann in seiner beispiellosen Generalabrechnung höchst kritisch beurteilt hatte. Auf einer Liste hatte der ehemalige Bundestrainer bei Krafts Namen "ständig krank oder verletzt, keinen Mehrwert mehr. Vertrag auslaufen lassen", notiert.  Erlebe bei MAGENTA SPORT mit Sky Sport Kompakt alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga live! | ANZEIGE Das nächste Spiel bestreitet die Hertha am 7. März im Berliner Olympiastadion gegen Werder Bremen. 
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Wie Favre die löchrige BVB-Abwehr in Beton verwandelt hat (Fri, 28 Feb 2020)
Etwaige Anspielungen auf eine angenommene Käse-Expertise eines Schweizer Trainers verbieten sich. Zumal Lucien Favre aus der löchrigen Abwehr des BVB nun Beton geformt hat. Nach den zuvor wackeligen Auftritten hat sich die schwarz-gelbe Defensivreihe endlich wieder stabilisiert. In den letzten drei Pflichtspielen holte Borussia Dortmund nicht nur drei Siege, sondern kassierte dabei vor allem nur einen einzigen Gegentreffer. Einzig beim 2:1 gegen Paris Saint-Germain wurde Torwart Roman Bürki von Neymar überwunden, gegen Eintracht Frankfurt (4:0) und bei Werder Bremen (2:0) hielten sich die Dortmunder schadlos. (Service: Bundesliga-Spielplan) "Ich kann endlich wieder gut schlafen", scherzte Bürki zuletzt, verteilte aber auch ein ernst gemeintes Lob an seine Vorderleute: "Wir haben sehr gut verteidigt, vor allem im Kollektiv." DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Bis vor kurzem war genau das die Achillesferse des BVB. In fünf Partien schlug es satte elf Mal hinter Bürki ein, mit den Höhepunkten beim 2:3 im DFB-Pokal bei Werder und dem 3:4 in der Liga bei Bayer Leverkusen. Favre ist es gelungen, der Dortmunder Defensive wieder Sicherheit zu geben. Doch woher kommen die plötzlichen Bollwerk-Qualitäten? Favre: "Manchmal liegt es an Zentimetern" "Wir haben festgestellt, dass wir uns unbedingt in der Defensivarbeit verbessern müssen, um erfolgreich zu sein. Es ging vor allem um kleine Details. Interveniere ich mit dem linken oder rechten Fuß zuerst? Manchmal liegt es an Zentimetern, die aber entscheidend sein können", verriet der BVB-Trainer auf SPORT1-Nachfrage seinen Ansatz. Dabei richtete er eine eindringliche Ansage ans ganze Team: "Wir haben jedem Spieler klargemacht, dass er seine Aufgaben besser machen muss. Wir müssen als Mannschaft verteidigen." Ein Ansatz, der Sportchef Michael Zorc zufriedenstellte. "Wir stehen defensiv wieder sehr solide und lassen kaum Chancen zu. Das hat der Trainer permanent eingefordert", lobte Zorc den Coach nach dem 2:0 in Bremen. Auch Axel Witsel, der selbst ein Formtief hinter sich zu haben scheint und auch dank Neuzugang Emre Can wieder der Stabilisator im zentralen Mittelfeld ist, betonte das Kollektiv: "Jeder arbeitet, auch ohne Ball." Offensivkünstler des BVB nun auch mit Defensivdisziplin In die Pflicht genommen wurde das ganze Team, dennoch hatte die Defensivverordnung konkrete Adressaten. Thorgan Hazard, Jadon Sancho und Achraf Hakimi, auch Erling Haaland: Sie alle setzten offensiv starke Akzente, vernachlässigten aber hier und da die Arbeit nach hinten. Das ist nun anders. "Thorgan, Jadon, Erling - sogar Achraf, der das Verteidigen manchmal vergessen hatte früher, die arbeiten alle mit nach hinten. Und das reicht dann oft schon", freute sich Bürki über die neue Defensivdisziplin der Offensivkollegen. "Nach dem Leverkusen-Spiel ist die Erkenntnis bei allen gereift, dass wir nicht immer fünf Tore schießen können, um ein Spiel zu gewinnen. Das ist nicht möglich!" Jetzt das aktuelle Trikot von Borussia Dortmund bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Der angesprochene Hakimi weiß, dass seine Zweikampfquote (49,1 Prozent in dieser Bundesliga-Saison bei 515 Zweikämpfen in 23 Spielen) ausbaufähig ist. "Der Trainer hat gesagt, dass wir alle härter arbeiten sollen. Er hat uns in die Pflicht genommen", sagte der Marokkaner schon nach dem Paris-Spiel. Favre versuche "immer, mir zu helfen, er zeigt mir Videos, korrigiert mich. Er weiß, dass ich noch ein junger Spieler bin und lernen kann. Ich höre ihm zu, weil ich weiß, dass er recht hat", beschreibt Hakimi die Arbeit mit seinem Trainer. Zagadou und Piszczk als Stabilisatoren "Gut stehen, gut verteidigen", das sei "der Schlüssel zum Erfolg", hat Hakimi nun verstanden. Geholfen hat der Dortmunder Mannschaft aber nicht nur ein Sinneswandel, sondern auch ein personeller Wechsel. Favre verschaffte dem zuvor unsicher wirkenden Manuel Akanji eine Schaffenspause und beorderte Dan-Axel Zagadou in die Abwehrzentrale - und der 19-Jährige überzeugte. Auf der anderen Seite des Erfahrungsspektrums gefällt Lukasz Piszczek. Der Oldie füllt seine Rolle in der Dreierkette stark aus und wirbt so um einen neuen Vertrag. "Er macht das sehr gut. Er ist immer bereit, will immer trainieren. Es ist schon fantastisch, wenn du solch einen Spieler in deinem Kader hast", schwärmt Favre vom Polen. Die neu oder wieder gewonnene Stabilität gilt es nun auch gegen den SC Freiburg zu behalten (Bundesliga: Borussia Dortmund - SC Freiburg ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). "Eine gefährliche Mannschaft", warnt Favre: "Freiburg schlägt viele gefährliche Flanken und hat gute Spieler, die Tore schießen können." Breisgauer Ballermänner gegen das BVB-Bollwerk - zu dem dann einmal mehr nicht nur die Abwehrspieler gehören sollen. Auch Sancho (45,5 Prozent gewonnene Zweikämpfe von 354), Hazard (44,5 von 416) oder Hakimi werden defensiv gebraucht.
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Torjäger: Haaland und Córdoba klettern (Fri, 28 Feb 2020)
Die Torjäger der Saison 2019/20 zum Durchklicken: Robert Lewandowski holte sich in der vergangenen Saison bereits zum vierten Mal die Torjäger-Kanone. Der Stürmer des FC Bayern triumphierte 2018/19 vor Dortmunds Paco Alcácer. Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Kann der Pole seinen Titel verteidigen? SPORT1 zeigt die besten Knipser der Bundesliga in der Saison 2019/20.
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Düsseldorfs Keeper wütet: "Wozu haben wir denn den VAR?" (Fri, 28 Feb 2020)
Die Rolle des - Entschuldigung für die Wortwahl - Deppen schien bis 64. Minute eigentlich dem Team von Hertha BSC beschieden: Zu desolat hatte sich der Hauptstadt-Klub zunächst gegen Fortuna Düsseldorf präsentiert, war Berlin angesichts eines 0:3 auf ein Debakel zugesteuert. Doch am Ende waren es die Düsseldorfer, die es verdaddelten und mit einem 3:3 dusselig aus der Wäsche schauten - weil sie am Ende nach einem kurioses Eigentor von Erik Thommy (64.), einem Gegentreffer von Matheus Cunha (67.) sowie einem verwandelter Foulelfmeter von Herthas Krzysztof Piatek (76.) den greifbaren Sieg noch verspielten. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER) Fast hatte es den Eindruck, als hätte der Fortunen-Anhang mit seinen hämischen Sprechchören wie "Jürgen Klinsmann, du bist der beste Mann!" die Herthaner provoziert, dass diese plötzlich anfingen, Fußball zu spielen. Jetzt aktuelle Fanartikel der Bundesliga bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Derart kurios gestaltete sich danach der zuvor eine Stunde lang einseitige Spielverlauf, den die Berliner mit ihrem schnellen Doppelpack noch auf den Kopf stellten, damit auch ein Zeichen setzten nach der jüngsten Generalabrechnung ihres Ex-Trainer Klinsmann. Kastenmeier sauer über Elfer-Entscheidung Noch mehr stieß den Düsseldorfern allerdings danach die Art und Weise auf, wie das nicht mehr für möglich gehaltene Unentschieden der Gäste zustande kam. Nachdem der in den Strafstoß eindringende Krzystof Piatek mit F95-Keeper Florian Kastenmeier in Berührung kam, entschied Schiedsrichter Tobias Stieler auf Strafstoß - der Videoassistent griff nicht ein, obwohl viele im Stadion den Torhüter zuerst am Ball gesehen hatten. "Ich spiele zuerst klar den Ball, erst dann räume ich ihn ab", ärgerte sich Kastenmeier hinterher bei DAZN über die Szene - und wütete: "Wozu haben wir denn den Video-Schiedsrichter eigentlich? So ist das, wenn du unten drinsteckst. Es war kein Elfmeter, das sehe nicht nur ich so, und das geht mit auf den Keks." Die Folge: Piatek verwandelte den Strafstoß selbst, brachte die Rheinländer damit vollends vom Siegeskurs ab. Der Schlussmann musste gleichzeitig aber auch zugeben: "Wir sind einfach viel zu passiv geworden. Das ist am Ende so bitter, wenn du 3:0 führst und dann solcher Scheiß-Dinger kriegst." (SERVICE: Die Tabelle)  Jetzt das aktuelle Trikot von Hertha BSC bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE  Rösler: Morgen haben wir einen Hangover Das befand auch Trainer Uwe Rösler: "Wir haben uns zur Halbzeit geschworen sehr kompakt weiterzuspielen. Nach dem Gegentor haben wir eindeutig Nerven gezeigt." Besonders bitter, dass der Fortuna kurz vor Schluss (82.) dann auch noch der vermeintlicher Siegtreffer Nana Ampomahs wegen Abseits aberkannt - eine Entscheidung, die diesmal indes per Videobeweis überprüft wurde. "Das Ergebnis fühlt sich wie eine Niederlage an. Morgen werden wir noch einen Hangover haben", fügte Rösler an.
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