1.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

Heynckes-Nachfolger bei Bayern? Das sagt Kovac (Mon, 22 Jan 2018)
Niko Kovac hat jeglichen Kontakt zum FC Bayern abgestritten. Nach einer überzeugenden Vorsaison mit Eintracht Frankurt und einer nicht minder erfolgreichen Hinrunde wird der kroatische Trainer als möglicher Nachfolger von Jupp Heynckes als Trainer der Bayern gehandelt.  "Zu den Bayern gibt es überhaupt keinen Kontakt", sagte Kovac im Interview mit kicker: "Das garantiere ich zu 100 Prozent. Stand heute bin ich nächstes Jahr Trainer bei Eintracht Frankfurt, weil ich bis 2019 unter Vertrag stehe." Und weiter: "Ich bin gerne hier und glücklich. Mir ist die sportliche Perspektive wichtig, und ich finde, wir machen es ganz gut, es bewegt sich etwas. Wir könnten sicherlich noch ein bisschen mehr erreichen, das würde ich mit wünschen." Kovac beklagt Sittenverfall Nach Heynckes beklagte auch Kovac den Sittenverfall im Profifußball. "Es ist ein Unding, dass du als Klub und Trainer inzwischen ausgeliefert bist", sagte Kovac und monierte weiter: "Wo ist das Gerechtigkeitsempfinden der Gesellschaft, auch der Medien? So etwas kann man nicht gutheißen. Wo endet das denn? In Anarchie! Da macht jeder, was er will, dann kommen Spieler zum Training, wann und wie sie wollen." Kovac kritisierte ebenso wie Heynckes das Verhalten von Spielern wie Pierre-Emerick Aubameyang oder auch Ousmane Dembele, die ihren Vereinen auf der Nase herumtanzen. Kovac: "Früher galt das gesprochene Wort" Für das aktuelle Verhalten von Aubameyang, der offensichtlich bei Borussia Dortmund ebenso wie im vergangenen Sommer der Franzose Dembele einen vorzeitigen Abgang erzwingen will, hat der frühere Profi Kovac keinerlei Verständnis: "Zu meiner Zeit gab es solche Sachen nicht. Wo gibt es denn so was, dass einer sagt: Ich komme oder ich komme nicht. Wo ist die Verantwortung geblieben? Wo ist der Vertrag, der zählt? Früher galt das gesprochene Wort. Inzwischen zählt ein Fünfjahresvertrag genauso wenig wie ein Halbjahresvertrag. Das ist sehr bedenklich." Für den 46-Jährigen sei der Bogen mit einem Streik deutlich überspannt: "Sich wegzustreiken, da hört es auf. Da muss man die Klubs schützen."
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Bankdrücker Wagner macht Müller und Lewandowski Beine (Sun, 21 Jan 2018)
Vielleicht hätte der FC Bayern viel Geld sparen können. Wenn er nämlich statt für 13 Millionen Euro Sandro Wagner zu holen, eine lebensgroße Puppe des Nationalspielers auf die Ersatzbank gesetzt hätte. Allein die pure Anwesenheit von Bankdrücker Wagner scheint seinen Sturmrivalen Thomas Müller und Robert Lewandowski Beine zu machen. Schon 16 Punkte Vorsprung Beide glänzten mit je zwei Toren beim schwer erkämpften 4:2 (1:1)-Heimsieg über Abstiegskandidat Werder Bremen, durch den der souveräne Tabellenführer seinen Vorsprung auf Platz zwei dank der erneuten Patzer der Konkurrenz auf jetzt schon 16 Punkte ausbaute. "Wir haben nicht klar gespielt und zu behäbig aus der Defensive heraus", kritisierte FCB-Chefcoach Jupp Heynckes dennoch den teilweise schwerfälligen Auftritt seines Teams. "Aber es zeichnet uns dann aus, dass wir solche Spiele noch gewinnen. Thomas Müller hat seinen Torinstinkt rausgekramt und Robert Lewandowski hat so viel Klasse, dass er aus solchen Situationen Kapital schlägt." Wie in besten Zeiten Bei vielen Beobachtern in der ausverkauften Münchner Arena wurden Erinnerungen an die besten Zeiten des Sturmduos in der Saison 2015/16 wach, als sie zusammen 50 Treffer erzielten. "Heute haben wir beide zwei Tore erzielt, da kann man Vergleiche ziehen, das passt natürlich optimal", gab Müller zu, der allerdings erst viermal in der Bundesliga jubeln durfte. Denn während Lewandowski schon die gesamte Spielzeit verlässlich trifft, hat Müller nach langer Durststrecke erst seit Wagners Verpflichtung seine Abschlussstärke vor dem gegnerischen Kasten wiedergefunden. Unmittelbar vor der Winterpause und der Bekanntgabe des Transfers traf Müller am 17. Spieltag nach dreimonatiger Ladehemmung in der Liga zum Siegtor in Stuttgart und legte vier Tage später beim 2:1 im Pokal gegen Dortmund nach. Müllers erster Doppelpack seit April Nun feierte der 28-Jährige seinen ersten Doppelpack seit dem 6:0 gegen Augsburg vor rund neuneinhalb Monaten am 1. April 2017. "Ich nehme den Tag heute mit ins Bett und werde sicher gut schlafen", freute sich der Publikumsliebling. Es waren die Bundesligatore 99 und 100 für Müller, der damit als erst fünfter Bayern-Spieler nach Gerd Müller (365), Karl-Heinz Rummenigge (162), Roland Wohlfahrt (119) und Dieter Hoeneß (102) diese Marke erreicht hat. "Es ist ein schönes Jubiläum, aber es soll nur ein Zwischenstopp sein, ein paar sollen noch dazukommen", meinte Müller. "Schön für mich, schön für die Fans, aber the show must go on." Schlusspunkt der Show war das 4:2 nach herrlicher Vorarbeit von James Rodriguez. Einer der ersten Gratulanten war Wagner, der acht Minuten zuvor für Lewandowski ins Spiel gekommen war. "Wir haben sehr viel individuelle Klasse, die auch mal ein Spiel alleine entscheiden kann. Heute waren es Robert und Thomas, die das vorne geregelt haben", erklärte der Ex-Hoffenheimer. Für Wagner wird es schwer Hält das Hoch der beiden Stammspieler an, dürfte es für Wagner schwierig werden, sich mit deutlich mehr Einsatzminuten als im Moment für die WM zu empfehlen. Zumal sein direkter Konkurrent Lewandowski beim Comeback nach überstandenen Patellasehnenproblemen direkt voll da war und ebenfalls auf dem besten Weg in den elitären Hunderter-Klub der Bayern ist. Mit seinen Treffern Nummer 93 und 94 überholte der Pole zudem Arjen Robben (93) als besten ausländischen FCB-Torschützen aller Zeiten und hat mit jetzt 17 Toren in 17 Bundesligaspielen erneut die Torjäger-Kanone im Visier. "Das freut mich sehr, dass ich die Nummer 1 bin", sagte Lewandowski, der mit Wagner zum ersten Mal in seiner Bayern-Zeit einen klassischen Mittelstürmer als Konkurrenten im Rücken hat, "aber mein Ziel ist es, dass es am Saisonende wieder 30 Tore oder mehr sein werden". Gute Aussichten für die Münchner - weniger gute für Sandro Wagner.
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Gisdol beim HSV gefeuert - Hollerbach im Anflug (Sun, 21 Jan 2018)
Der Hamburger SV hat sich von seinem Trainer Markus Gisdol getrennt - und mit Bernd Hollerbach bereits einen Nachfolger gefunden.  Einen Tag nach der empfindlichen 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln reagierte der Bundesligist auf die sportliche Talfahrt und beurlaubte den Coach sowie dessen Co-Trainer Frank Fröhling und Frank Kaspari. Hamburg lieferte gegen die Geißböcke vor heimischem Publikum eine phasenweise desolate Leistung ab und liegt mit 15 Punkten auf dem 17. Platz der Tabelle. Seit vier Spielen haben die Hanseaten in der Liga keinen Punkt mehr geholt. "Wir werden zeitnah einen neuen Trainer vorstellen. Es müssen auch Dinge formal umgesetzt werden - wir wissen bereits, wer neuer Trainer ist", sagte Vorstandsboss Heribert Bruchhagen am Sonntagmittag. "Er wird unsere Mannschaft bereits am Montag um 15 Uhr trainieren." Hollerbach noch nicht offiziell bestätigt Dabei handelt es sich um Bernd Hollerbach. Wie SPORT1 erfuhr, erhält der frühere HSV-Verteidiger einen Vertrag bis 2019. Die offizielle Bestätigung steht noch aus. "Der neue Trainer muss sich kurzfristig ein Bild machen. Wir haben mehrere Kandidaten abgeklopft. Aber unser Ziel war immer ausschließlich, dass wir gegen Köln zu drei Punkten kommen. Es gibt immer einen Plan B, und der neue Trainer hatte auch die Gelegenheit, sich intensiv mit der Mannschaft auseinanderzusetzen", ließ Bruchhagen durchblicken, dass er bereits in der Woche Gisdols Erbe vorbereitet hatte. "Aber er muss sie natürlich auf dem Trainingsplatz erleben. Welche Schlüsse er zieht und welche Veränderung herbeigeführt werden, das ist nicht meine Aufgabe zu beurteilen." Freistellung von Gisdol am Sonntagmorgen Noch am Samstagabend hatte sich die HSV-Führung zu einer Krisensitzung getroffen, um über Gisdols Zukunft zu beraten. Am frühen Sonntag kamen dann der Bruchhagen, Sportdirektor Jens Todt und Gisdol zusammen. Dabei wurde dem Trainer mitgeteilt, dass er freigestellt ist. "Vorzeitige Trennungen von Trainern sind grundsätzlich nicht gewollt, aber wir glauben, dass neue Impulse zwingend notwendig sind, um das nach wie vor angestrebte Ziel Klassenerhalt zu erreichen", wurde Bruchhagen in der Pressemitteilung des Klubs zitiert. In der mittäglichen Presserunde ergänzte er später: "Markus Gisdol zu beschädigen, ist nicht unsere Absicht. Wir haben ihm unseren Dank ausgesprochen. Wir haben die jetzige Situation, so wie sie ist, nicht vorhergesehen und müssen uns nun auch selbst hinterfragen. Ein neuer Trainer soll als Impuls wirken und unserer Mannschaft die Unsicherheit nehmen." Gisdol, der seit dem 25. September 2016 als Cheftrainer im Amt gewesen war, habe die Entscheidung gefasst aufgenommen, bevor er sich mit seinen Kollegen von der Mannschaft verabschiedete. Das Training am Sonntag wurde bereits nicht mehr von Gisdol geleitet. Athletik-Trainer Daniel Müssig übernahm. Gisdol: "Ich hätte gerne weitergemacht" "Ich möchte jetzt erst einmal heim und das sacken lassen. Ich hätte gerne weitergemacht", sagte Gisdol, als er das Vereinsgelände gegen 10.30 Uhr wieder verließ. Am Nachmittag schickte er noch eine aufmunternde Botschaft hinterher: "Die Mannschaft kann es auch diese Saison wieder schaffen, davon bin ich total überzeugt." Als Nachfolger wurden neben Hollerbach zunächst auch Felix Magath und Thomas Doll gehandelt. Nach SPORT1-Informationen hatte der HSV Kontakt zu Doll aufgenommen, dieser bekam allerdings keine Freigabe von seinem aktuellen Klub Ferencvaros Budapest. 
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Der HSV braucht einen radikalen Umbruch (Sun, 21 Jan 2018)
Hallo Fußball-Freunde, nach dem trostlosen 0:2 des HSV gegen Köln hat sich der HSV von Markus Gisdol getrennt. In Hamburg braucht es jetzt einen radikalen Umbruch. Man kann nicht immer nur das analysieren, was gerade im Moment passiert. Die Krankheit ist grundsätzlicher. Es sind zu viele in dem Verein, die sich bedienen. Jeder hat seinen Schwippschwager oder seinen Cousin zweiten Grades in diesem Verein untergebracht. Es braucht jetzt starke Figuren, die bereit sind, den Klub über einen langen Zeitraum wirklich zu verändern. Nicht umsonst kommen viele wirklich treue HSV-Fans derzeit daher und sagen: "Lass uns in die Zweite Liga gehen, lass uns versuchen, zu regenerieren und etwas ganz Neues schaffen." Diese Mannschaft, wie sie da zusammengesetzt ist: Was hat die für einen Virus? Jeder Spieler, der zum HSV kommt, erreicht nie wieder die Leistung, die er vorher bei einem anderen Verein hatte. Es gibt kein Beispiel, dass einer es wirklich geschafft hat, sein Leistungsniveau beim HSV zu halten. Ich sehe in der Mannschaft auch kein wirklich stabiles System. Du hast eine wacklige Abwehr, die läuferisch nicht die schnellste ist. Du hast keinen Stürmer in der Mitte, der auch nur ansatzweise in der Lage ist, im Luftkampf irgendetwas zu verwerten. Die ganze Zusammensetzung dieser Mannschaft stimmt nicht. Kein Wunder, dass das Stimmungsbild in der Stadt so schlecht ist. Vielen reicht es jetzt. Bald kommt die Mitgliederversammlung, die mögliche Rückkehr von Bernd Hoffmann, da ist ein großer Kampf zu erwarten. Borussia Dortmund muss sich derweil mit den Eskapaden von Pierre-Emerick Aubameyang herumärgern, der den Verantwortlichen auf der Nase herumtanzt. Eigentlich ist die Nase schon wundgetanzt. Die sportliche Abhängigkeit von Aubameyang ist groß, aber er ist einer dieser Ego-Typen, denen es schnurzegal ist, ob sie eine Legende in einem Verein werden. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob Arsene Wenger so einen Typen wirklich bei Arsenal möchte. Aber vielleicht schafft Aubemeyang es auch, Arsenal ein bisschen wachzuküssen. Ein Weggang Aubameyangs würde der Attraktivität der Bundesliga allerdings auch nicht helfen. Es gibt nirgendwo eine Kontinuität, dass man sagen kann, dass sich ein Verein an Bayern heranzieht. Das ist ein großes Problem. Bis demnächst,  Euer Reinhold Beckmann Reinhold Beckmann (Jahrgang 1956) absolvierte nach seinem Abitur zunächst eine Lehre zum Radio-, Fernseh- und Videotechniker, bevor er in Köln Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften studierte. Als freier Journalist arbeitete Beckmann für den WDR und wurde für den Sport entdeckt. 1990 wechselte der gebürtige Niedersachse als Sportchef zum Pay-TV-Kanal Premiere, 1992 in gleicher Funktion zu SAT.1. Dort entwickelte er die Sendungen "ran" und "ranissimo", für die er unter anderem mit der "Goldenen Kamera", dem "Bayerischen Fernsehpreis" und der "Goldenen Romy" ausgezeichnet wurde. 1998 kehrte Beckmann zur ARD zurück und zählte zum festen Moderatoren-Team der Bundesliga-"Sportschau", die er bis Mai 2017 moderierte. Als Musiker tourt er aktuell mit seiner Band durch Deutschland, Anfang März erscheint sein zweites Album. Seit 21. Januar ist Beckmann Teil des SPORT1-Expertenteams im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.
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So erlebte Goretzka die Pfiffe der Schalke-Fans (Sun, 21 Jan 2018)
Nach dem enttäuschenden 1:1-Remis gegen Hannover 96 stand Bayern-Neuzugang Leon Goretzka seinen Mann. Der Schalke-Star, dessen Wechsel nach München am Freitag verkündet worden war, stellte sich den Medien und sprach ganz offen über die schmerzende Pfiffe der Schalke-Fans. "Es war kein normales Spiel, natürlich nicht", so der 22-Jährige bei Sky. "Es war schon eine besondere Situation." Während Aufsichtsratschef Clemens Tönnies dem deutschen Nationalspieler sogar mit der Tribüne gedroht hatte, schenkte Schalke-Coach Domenico Tedesco ihm sein Vertrauen und brachte Goretzka nach seiner achtwöchigen Verletzungspause von Anfang an: "Ich bin Angestellter des Vereins. Wichtig ist der sportliche Erfolg des Vereins. Schalke steht über Tedesco und Goretzka. Wichtig ist die Leistung im Training, deshalb steht er verdienterweise in der Startelf." Goretzka bemüht, aber blass Man merkte dem Nationalspieler die fehlende Spielpraxis allerdings deutlich an, auch wenn sich der offensive Mittelfeldspieler redlich bemühte. Das unterstrichen auch seine Statistiken bis zu seiner Auswechslung in der 64. Minute, als für ihn Weston McKennie auf den Platz kam. Er gewann ordentliche 64 Prozent seiner Zweikämpfe und brachte 83 Prozent seiner Pässe an den Mann. Zudem lief der Schalker starke 8,6 Kilometer in nur 64 Minuten. Einzig die 33 Ballkontakte wären zu bemängeln, denn an Goretzka lief das Spiel vorbei. Sein eigenes Fazit war daher auch kritisch: "Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gezeigt. In der zweiten Halbzeit müssen wir die Kontergelegenheiten besser ausspielen. Da haben wir es verpasst, das zweite Tor zu erzielen. Dann haben wir Hannover ins Spiel kommen lassen. Am Ende fühlt es sich an wie zwei verlorene Punkte." Beleidigungen und Buhrufe Was die Fans von seiner Entscheidung halten, hatte der Mittelfeld-Star schon beim Aufwärmen gesehen: "Weder Kohle noch Titel sind mehr wert als unser Verein! Wer das nicht schätzt, kann sich sofort verpissen!", hieß es auf einem Transparent, auf einem anderen prangte: "1000 Freunde im Stich gelassen für emotionslose Titel und oberflächliche Lackaffen." Zudem wurde Goretzka bei der Mannschaftsaufstellung ausgebuht wie bei jeder seiner 33 Ballkontakte. "Mit den Pfiffen bei der Aufstellung hatte ich gerechnet", so der 22-Jährige. "Wenn dich die eigenen Fans auspfeifen, dann tut es natürlich weh. Aber ich kann die Fans verstehen auch verstehen. Im Großen und Ganzen war alles im Rahmen." "Ich werde mich für Schalke zerreißen" Selbst in der wohl unangenehmsten Situation seiner Spielerkarriere blieb der Confed-Cup-Sieger gelassen, zeigte Reife und ließ kein schlechtes Wort an den Schalker Fans. Vielmehr wiegelte er einen kolportierten Winterwechsel kategorisch ab: "Ich möchte, dass wir die Ziele mit Schalke erreichen. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich mich im letzten halben Jahr komplett für Schalke zerreißen werde." Ein vorzeitiger Transfer ist somit vom Tisch, was auch Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic genauso wie Schalkes Sportvorstand Christian Heidel beide bestätigten: "Wir freuen uns, wenn er noch 16 überragende Ligaspiele und das eine oder andere gute Pokalspiel macht. Wir sind alle enttäuscht, das ist alles", sagte Heidel vor dem Hannover-Spiel. "Er kann zu Bayern München wechseln, das steht nicht unter Strafe. Er hat sich aber vorgenommen, eine überragende Rückrunde zu spielen. Ich vertraue diesem Jungen, dass er alles für Schalke geben wird. Dann wird er leider den Verein verlassen."  Mannschaft steht hinter Goretzka Und Max Meyer brach ebenfalls eine Lanze für seinen Mitspieler: "Leon hat zur Mannschaft gesprochen. Wer ihn kennt, der weiß, dass er sich bis zum Saisonende für uns zerreißen wird. Er ist ein super Typ, die Mannschaft steht einhundertprozentig hinter ihm. Es ist schade, dass er den Verein verlässt." Goretzka werden die Worte nach Tönnies Drohung gut tun. Und wenn Schalke sich am Ende der Saison für die Champions League qualifiziert, sollte der 22-Jährige auch einen ordentlichen Abschied von seinen königsblauen Anhängern bekommen. 
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Füllkrug verhindert Schalkes Sprung auf Platz 2 (Sun, 21 Jan 2018)
Vor dem Anpfiff gab es lautstarke Pfiffe gegen den abtrünnigen Leon Goretzka, nach dem Schlusspfiff musste sich die gesamte Mannschaft von Schalke 04 ein gellendes Pfeifkonzert gefallen lassen. Zuvor hatte das Team von Trainer Domenico Tedesco eine ganz schwache Vorstellung geboten und durch ein 1:1 (1:0) gegen Hannover 96 die Rückkehr auf den zweiten Tabellenplatz der Bundesliga verpasst. (TICKER zum Nachlesen) Möglicherweise hatten die Pfiffe gegen Goretzka Schalke aus dem Tritt gebracht. Zwei Tage nach der Bekanntgabe seines Wechsels im kommenden Sommer zu Bayern München bekam der Nationalspieler den Unmut des königsblauen Anhangs deutlich zu spüren. "Er gibt immer alles für die Mannschaft, das hat man heute auch gesehen", sagte Max Meyer nach dem Spiel bei Sky und nahm seinen Mitspieler in Schutz: "Er hat einen super Charakter, und die Mannschaft steht voll hinter ihm." Goretzka schmerzten die Pfiffe und sagte selbst zu den Reaktionen: "Da muss ich niemanden anlügen, dass war eine besondere Situationen. Ich habe damit gerechnet, dass die Fans ihren Unmut äußern. Aber es ist alles im Rahmen geblieben." DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick) Juve-Leihgabe bringt S04 in Führung Nach einer guten Viertelstunde war die Wut der Schalke-Fans zunächst verflogen. Der von Juventus Turin ausgeliehene Marko Pjaca brachte die Gelsenkirchener früh in Führung (16.). Doch Niclas Füllkrug (86.) glich kurz vor Schluss für den Aufsteiger aus. Eine Woche nach dem 1:3 bei RB Leipzig, der ersten Niederlage nach 13 Pflichtspielen, gelang Schalke damit nicht die Rückkehr in die Erfolgsspur - obwohl Goretzka nach langer Verletzungspause erstmals seit Oktober wieder in der Startelf stand. Beim Ausgleich saß der Confed-Cup-Sieger aber bereits auf der Bank. Was die Fans von seiner Entscheidung halten, hatte Goretzka schon beim Aufwärmen gesehen: "Weder Kohle noch Titel sind mehr wert als unser Verein! Wer das nicht schätzt, kann sich sofort verpissen!", hieß es auf einem Transparent, auf einem anderen prangte: "1000 Freunde im Stich gelassen für emotionslose Titel und oberflächliche Lackaffen." Tönnies drohte mit Tribüne Mit Pfiffen war der 22-Jährige in der Arena begrüßt worden, sie begleiteten ihn bei jedem Ballkontakt. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hatte am Sonntagmorgen die Stimmung weiter angeheizt. "Wenn es für die Mannschaft besser ist, dann kann es auch sein, dass Leon Goretzka bis zum Ende der Saison auf der Tribüne sitzt", drohte der Unternehmer bei Sky Sport News HD.  (DATEN: Tabelle der Bundesliga) Schalke hatte am Freitag bekanntgegeben, dass der Ex-Bochumer sich gegen eine Vertragsverlängerung und für einen Wechsel nach München entschieden habe. Goretzka versprach, sich bis zum Saisonende "zu zerreißen". Doch die Wut der Fans konnte er damit nicht beschwichtigen. Für den ersten Jubel sorgte Pjaca, die zum ersten Mal von Beginn an spielte. Der Kroate zeigte gleich, wie wichtig er für die Schalker in der Rückrunde sein kann. Nach einem Zuspiel von Amine Harit erzielte er aus der Drehung die frühe Führung. Auf Twitter schrieb Torschütze Pjaca: "Es war mir eine große Freude, mich so den Fans vorgestellt zu haben. Ich wünschte nur, wir hätten ein besseres Ergebnis erzielt. Aber große Dinge liegen noch vor uns." Verdienter Punkt für Hannover Im Wirbel um Goretzka ging die Rückkehr zweier Ex-Schalker unter. Horst Heldt, der sich im Frühjahr 2016 mit Tränen in den Augen nach sechs Jahren als Manager verabschiedet hatte, kam mit seinem neuen Klub Hannover erstmals wieder als Gast in die Arena - genauso wie Trainer Andre Breitenreiter, dem im Sommer 2016 gefeuert worden war. Sie sahen die erste Großchance ihres Teams durch einen Pfostenschuss von Felix Klaus (27.) und am Ende den verdienten Ausgleich durch Füllkrugs neunten Saisointreffer. "Ich denke, dass der Punkt für uns verdient ist. Wir haben nicht so viele Chancen zugelassen und eine couragierte Leistung gezeigt", sagte Heldt. Alles Wissenswerte zum 19. Spieltag und mehr am Mittwoch um 18.30 Uhr in Bundesliga Aktuell auf SPORT1
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Vorzeitiger Goretzka-Wechsel? Das sagt Hoeneß (Sun, 21 Jan 2018)
FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat einen vorzeitigen Wechsel von Nationalspieler Leon Goretzka kategorisch ausgeschlossen. Das sei "alles Unsinn, was da erzählt wird", sagte Hoeneß am Rande des BBL-Spiels der Bayern gegen Bamberg dem Bayerischen Rundfunk. Auf die Nachfrage, ob die Geschichte durch sei, antwortete er: "Ja!" Goretzka wechselt im Sommer ablösefrei von Schalke 04 zu den Bayern. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschreibt dort einen Vierjahresvertrag bis 2022. Nach Bekanntgabe des Transfers am Freitag waren Spekulationen aufgekommen, dass Goretzka schon im Winter zu den Bayern wechseln könnte. Doch auch für Goretzka ist dies keine Option. "Ich möchte, dass wir die Ziele mit Schalke erreichen. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich mich im letzten halben Jahr komplett für Schalke zerreißen werde", sagte er nach dem 1:1 von Schalke gegen Hannover 96 am Sonntag. Die königsblauen Fans hatten Goretzka, der nach langer Verletzungspause erstmals seit Oktober wieder in der Startelf gestanden hatte, vor der Partie lautstark ausgepfiffen. Heynckes spricht Klartext Zuvor hatte Schalke-Boss Clemens Tönnies in einem Interview für Verwirrung gesorgt, indem er einen Goretzka-Abgang im Winter nicht ausschloss: "Christian Heidel hat es schon gesagt, wenn Rummenigge anruft, dann wird er den Hörer abnehmen. Wir müssen jetzt klug handeln. Die Fans spielen da eine große Rolle", so Heidel. Auch Bayern-Coach Jupp Heynckes äußerte sich nach dem 4:2-Sieg gegen Bremen zur Aussage von Tönnies. "Ich habe gehört, er hat sich berichtigt. Goretzka ist ein sehr junger Spieler, er hat bei Schalke Karriere gemacht und ist dadurch interessant für große Klubs wie uns geworden. Da darf man nicht so emotional reagieren. Leon hat einen guten Charakter, ich gehe davon aus, er macht das bis zum Sommer. Hier sind die Gedanken, dass Leon erst im Sommer kommt." "Es ist ein super Junge, er hat einen richtig guten Charakter", pflichtete Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei SPORT1 Heynckes bei. Und weiter: "Man tut ihm Unrecht, weil es ist ganz normal, es ist der nächste Schritt in seiner Karriere. Er ist ein junger, deutscher Nationalspieler, das ist es normal, dass er so einen Schritt macht. Er wird bis zum 30. Juni alles für den FC Schalke geben, da bin ich mir sicher. Ich wünsche ihm, dass sie sich für die Champions League qualifizieren und er es gut zu Ende bringt."
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Goretzka auf die Tribüne? Heidel bremst Tönnies (Sun, 21 Jan 2018)
Der Wechsel von Leon Goretzka von Schalke 04 zum FC Bayern hat nicht nur die Fans der Königsblauen schwer verärgert. Auch Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies ist mit der Entscheidung des 22-Jährigen überhaupt nicht einverstanden. "Meine erste Reaktion war: Das Trikot von Schalke 04, das solltest du am besten nicht mehr tragen", sagte der Unternehmer am Sonntag bei Sky. Tönnies gab zu, "emotional aufgeladen" zu sein: "Wir haben alles getan, um ihn zu halten, sind an die Grenze gegangen. Wir haben gesagt: Du gehörst hierher, das ist zu früh für dich." Goretzka wechselt am Ende der laufenden Saison zum Rekordmeister aus München. Heidel nimmt Goretzka in Schutz Eine Entscheidung, die Schalkes Manager Christian Heidel vor dem Bundesligaspiel gegen Hannover 96 jedoch verteidigte. "Es ist seine Entscheidung, sein Vertrag läuft aus und er kann das machen. Er kann auch zu Bayern München wechseln, das steht nicht unter Strafe", meinte Heidel bei Sky: "Natürlich bin ich auch enttäuscht, aber man muss dann auch den Verstand wieder einschalten und überlegen: Was ist eigentlich passiert? Leon erfüllt seinen Vertrag und wechselt dann." Zudem habe Tönnies auch gesagt, dass er sich wünsche, "dass Leon Goretzka die beste Rückrunde seines Lebens spielt". Was jedoch nichts daran ändert, dass der Wechsel zu den Bayern zumindest nach Tönnies' Meinung für Goretzka zum falschen Zeitpunkt kommt. "Ich persönlich bin der Meinung, dass es zu früh ist. Er hätte noch zwei Jahre bleiben und dann als großer Star gehen sollen", erklärte der 61-Jährige. Die Fans hatten Goretzka nach Bekanntgabe des Transfers bei einem öffentlichen Training lautstark kritisiert. Goretzka schon im Winter zum FC Bayern? Nicht zuletzt wegen der teils heftigen Reaktion der S04-Anhänger steht nun sogar ein sofortiger Wechsel im Raum.  "Wenn Rummenigge (Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, Anm. d. Red.) anruft, nehmen wir den Hörer ab - und dann kann man darüber sprechen. Wir müssen jetzt klug handeln. Die Fans spielen da eine große Rolle", sagte Tönnies. Bisher sei darüber jedoch nicht gesprochen worden, erklärte S04-Manager Heidel vor dem Bundesliga-Spiel der Schalker gegen Hannover am Sonntagnachmittag. Beim FC Bayern scheint eine vorzeitige Verpflichtung Goretzkas kein Thema zu sein. "Wir haben die Planungen mit diesem Kader gemacht und ich gehe davon aus, dass das auch so bleiben wird", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei Sky: "Leon hat einen Super-Charakter und ich denke, dass er Schalke in die Champions League führen und bis zum 30. Juni alles geben wird." Goretzka wegen Fans auf die Tribüne? Je nach Verlauf der kommenden Wochen schloss Tönnies drastische Schritte im Fall Goretzka allerdings nicht aus. Wenn sich die ablehnende Haltung der Fans negativ auf die Mannschaft auswirke, könne es sein, "dass Goretzka bis zum Saisonende auf die Tribüne muss". Zweifel an Goretzkas Einstellung in den kommenden Monaten hat zumindest Heidel keine. "Der Leon ist ein super Junge und ein super Fußballer. Ich glaube, er hat sich ganz speziell vorgenommen, hier eine überragende Rückrunde zu spielen", betonte der Schalker Manager: "Dann sind wir im Sommer zunächst mal alle froh, weil wir dann hoffentlich eine gute Platzierung haben - und dann ein bisschen traurig, weil er nicht mehr da ist." In München erhält Goretzka erhält einen Vierjahresvertrag bis 2022, sein Kontrakt auf Schalke läuft im Sommer aus. Somit konnte er ablösefrei an die Isar wechseln.
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Pfiffe und Schmäh-Banner! S04-Fans teilen gegen Goretzka aus (Sun, 21 Jan 2018)
Zwei Tage nach der Bekanntgabe seines Wechsels zum Fußball-Rekordmeister Bayern München ist Nationalspieler Leon Goretzka vor dem Heimspiel von Schalke 04 gegen Hannover 96 mit Pfiffen und viel Unmut empfangen worden. "Weder Kohle noch Titel sind mehr wert als unser Verein! Wer das nicht schätzt, kann sich sofort verpissen!", hieß es auf einem Transparent, auf einem anderen prangte: "1000 Freunde im Stich gelassen für emotionslose Titel und oberflächliche Lackaffen." Goretzka, der lange verletzt gefehlt hatte, stand am Sonntag überraschend in der Startelf der Königsblauen. Am Freitag hatte Schalke den Weggang des Confed-Cup-Siegers im Sommer nach München öffentlich gemacht. Goretzka versprach daraufhin, sich bis zum Saisonende "zu zerreißen". Schon beim Abschlusstraining am Samstag war der 22-Jährige von Fans beschimpft worden.  Aufsichtsratschef Clemens Tönnies heizte am Sonntagmorgen die Stimmung weiter an. Bei "Wontorra - der Fußball-Talk" am Sonntag bei Sky Sport News HD sagte der Unternehmer: "Wenn es für die Mannschaft besser ist, dann kann es auch sein, dass Leon Goretzka bis zum Ende der Saison auf der Tribüne sitzt." Goretzka erhält bei den Bayern einen Vierjahresvertrag bis 2022, sein Kontrakt auf Schalke läuft im Sommer aus. Somit konnte er ablösefrei an die Isar wechseln.
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Müller neuestes Mitglied in Bayerns Hunderter-Klub (Sun, 21 Jan 2018)
Weltmeister Thomas Müller ist beim FC Bayern München als fünfter Spieler in den elitären Hunderterklub eingezogen. Der 28 Jahre alte Offensivspieler erzielte beim 4:2 (1:1) gegen Werder Bremen seine Bundesligatreffer Nummer 99 und 100 für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Müller traf zum 1:1 (41.) und 4:2-Endstand (84.). Nach dem Spiel bedankte sich der Weltmeister über Twitter bei Kollege James für dessen Vorlage zum Jubiläumstreffer. Bisher haben nur "Bomber" Gerd Müller (365), Karl-Heinz Rummenigge (162), Roland Wohlfarth (119) und Dieter Hoeneß (102) diese Marke erreicht. Auch Arjen Robben (93) könnte in dieser Saison noch auf 100 Tore kommen.
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