1959 - 2020
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1.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

"Inakzeptabel": Bayers Überflieger sauer nach Klatsche (Tue, 26 May 2020)
Krachendes Ende der Super-Serie: Bayer Leverkusen hat nach 115 Tagen wieder eine Pleite kassiert und muss um den Einzug in die Champions League bangen. Das Team von Trainer Peter Bosz unterlag dem VfL Wolfsburg nach desolater Leistung überraschend mit 1:4 (0:1) und konnte die Big Points aus dem Duell mit Borussia Mönchengladbach (3:1) nicht veredeln.  Zur Qualifikation für die Königsklasse ist die Werkself sechs Spieltage vor Saisonende damit wieder auf Schützenhilfe angewiesen. Marin Pongracić (43., 75.), Maximilian Arnold mit einem abgefälschten Freistoß (64.) und Renato Steffen (67.) sorgten für die erste Heimpleite der Werkself 2020. Sechs der vergangenen sieben Spiele hatte Bayer gewonnen. "Heute waren wir schlecht – eigentlich in allen Bereichen. Der Unterschied zu unseren letzten Auftritten war sehr groß: Uns hat die Aggressivität gefehlt, mit und gegen den Ball. Wolfsburg hat hingegen sehr gut gespielt und verdient gewonnen", sagte Bosz auf der Pressekonferenz. Wolfsburg untermauert Europa-League-Ambitionen Der VfL festigte seinerseits Rang sechs und untermauerte eindrucksvoll seine Europa-League-Ambitionen. Das Tor von Julian Baumgartlinger (85.) änderte daran gar nichts. (Spielplan und Ergebnisse) "Das sind meine ersten beiden Profi-Tore. Ich wusste gar nicht, dass ich welche schießen kann", sagte Pongracic bei Sky einigermaßen verdutzt. "Vielleicht feiere ich das ein bisschen mit meiner Freundin." Bayer-Keeper Lukas Hradecky fand klare Worte: "Unsere Leistung war inakzeptabel heute. Wolfsburg war bissiger, wir haben unsere spielerische Qualität nicht einbringen können. Wir müssen jetzt gucken, dass es bei diesem einen Aussetzer bleibt." Sein Trainer Bosz hatte angesichts des gelungenen Re-Starts und des anhaltenden "Flows" der Werkself vor nachlassender Konzentration gewarnt.  "Auch wenn wir jetzt Selbstvertrauen haben, wird das Spiel nicht einfacher", sagte der Niederländer. Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Wölfe ziehen Leverkusen den Zahn Dies bewahrheitete sich beim ersten Geisterspiel in der BayArena. Zwar hatten die Gastgeber deutliche Ballbesitzvorteile, doch die gefährlichere Mannschaft waren die Gäste.  Die "Wölfe" standen sehr kompakt und zogen den Leverkusenern mit geschicktem Mittelfeldpressing den Zahn. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) Die Bosz-Elf streute ungewohnt viele haarsträubende Fehlpässe in ihr Kombinationsspiel ein und lud den VfL zum Kontern ein. Joao Victor tauchte nach schnellem Umschaltspiel gleich zweimal allein vor Hradecky auf, fand aber jeweils im Finnen seinen Meister (15., 36.). Bosz versuchte, von außen lautstark auf seine Spieler einzuwirken, doch es half wenig. Nachdem Edmond Tapsoba gleich mehrmals im eigenen Strafraum in höchster Not geklärt hatte, nutzte Pongracić eine perfekte Freistoßflanke des starken Arnold kurz vor der Pause zur Führung. (Die Tabelle der Bundesliga) Bayer-Offensive um Haverz abgemeldet Die hochgelobte Bayer-Offensive um Topstar Kai Havertz war nahezu abgemeldet. Eine direkte Ecke auf die Latte von Nadiem Amiri (37.) sowie ein Kopfball von Havertz aufs Tornetz (38.) blieben vor dem Wechsel die einzigen Torannäherungen. Auch ein Dreifachwechsel brachte keine Besserung. DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben | ANZEIGE  Leverkusen kam kaum einmal in die Nähe des Tores von Koen Casteels, während die Niedersachsen ihrerseits weiter äußerst gefährlich konterten. Josip Brekalo (47.) und Steffen (63.) scheiterten zunächst noch im Eins-gegen-eins an Hradecky, ehe den "Wölfen" binnen drei Minuten doch ein Doppelschlag gelang. Beim Freistoßtreffer von Arnold fälschte Havertz in der Mauer entscheidend ab, kurze Zeit später köpfte Steffen am zweiten Pfosten eine Flanke von Joao Victor unbedrängt ein. Pongracić besorgte mit seinem zweiten Kopfballtreffer nach Arnold-Freistoß schließlich die Entscheidung.
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Borussia Dortmund fehlt der Mumm zur Meisterschaft (Tue, 26 May 2020)
Ja, Lucien Favre darf beste Statistikwerte für sich in Anspruch nehmen. Neun Siege in elf Rückrundenspielen ergeben eine ausgezeichnete Bilanz für den BVB-Trainer. Doch was hilft einem Titelfavoriten so eine Siegesserie, wenn der letzte Schritt fehlt: Siegen, wenn’s drauf ankommt?  Beim Heimspiel gegen Bayern München kam es darauf an, dass die Favre-Elf drei Punkte holt, um den Rückstand zum Titelverteidiger und Spitzenreiter auf einen zu verkürzen. Nun, das Spiel ging 0:1 verloren, und das Kimmich-Tor tat doppelt weh: Der Rückstand beträgt jetzt sieben Punkte. Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Spielwitz im Spitzenspiel verschwunden Ja, Lucien Favre darf so ein Spitzenspiel verlieren. Auch zu Hause, wo die Unterstützung von der Südtribüne komplett fehlte. Aber auch diese Sicht gehört zu seiner Bilanz: Gegen Bayern ist seinem Team in dieser Bundesliga-Saison kein einziges Tor gelungen. Das Hinspiel endete 0:4. Was die Niederlage gegen Bayern so bitter macht: Der Spielwitz, der sich seit der Winterpause mit der Ankunft von Erling Haaland entwickelt hat, war im Spitzenduell verschwunden. Der BVB plötzlich: keine überraschenden Finten, ohne Mumm im Angriff, ein Kaninchen vor der Schlange. Borussia Dortmund ist deshalb keine schlechte Mannschaft und Lucien Favre kein schlechter Trainer. Nur wird der Bayern-Verfolger Nummer eins mit dieser Spielweise niemals die Chance auf die Meisterschale bekommen. Dafür muss auf dem Rasen Überraschendes passieren. Boatengs vermeintliches Handspiel keine Ausrede  Man kann bei einem Star-Ensemble wie dem FC Bayern nicht darauf hoffen, dass die trotzdem unvermeidbare Schwächephase länger als ein paar Spiele dauert. Dafür trainiert Hansi Flick seine Mannschaft zu seriös und zu klug. Man muss die Bayern schon schocken. Und das tat Borussia Dortmund in keiner Phase des Spiels. Dass Schiedsrichter Tobias Stieler ein vermeintliches Handspiel von Jérôme Boateng nicht gepfiffen hat, darf keine Ausrede sein. Fünf Schüsse aufs Tor sind in einem Heimspiel erbärmlich, wenn der Gegner genau so viele hat. Bayern-Hasser müssen sich mit dem Gedanken anfreunden, dass der Rekordmeister seinen Sieben-Punkte-Vorsprung an den letzten sechs Spieltagen verteidigen und die achte Meisterschaft in Folge gewinnen wird. Man sollte ihnen zurufen: selbst schuld. Beschweren dürfen sich diejenigen, die sich was ausgerechnet haben, nicht. Seit 2013 gab es ausreichend Gelegenheit so furchtlos aufzutreten, wie es Eintracht Frankfurt im DFB-Pokalfinale 2018 gegen die Bayern getan hat. Borussia Dortmund ließ die Gelegenheit erneut verstreichen. Favre entfacht Trainerdiskussion Dass schon eine zweite Niederlage in diesem Jahr reichte, um die Trainerfrage in Dortmund anzuheizen, sagt eine Menge über Lucien Favres Stellung beim BVB aus. Nicht die Journalisten entfachten die Diskussion - sondern der Trainer selbst mit seinen nebulösen Aussagen. Wenn er das so gemeint hat, dass die Ansprüche ihm über den Kopf wachsen, sind seine Tage beim BVB gezählt. Wenn nicht, das zeigt nichts deutlicher, worin das Missverständnis besteht: Favre ist nicht eindeutig. Auch das zweite kann sich kein Spitzenverein bei einem leitenden Angestellten leisten. Es heißt, Borussia Dortmund habe bereits Kontakt zu Niko Kovac. Dafür gibt es zur Stunde keine Bestätigung. Logisch wäre die Entwicklung. Der frühere Bayern-Trainer weiß, wie man Meister wird. Und hat mit Eintracht Frankfurt, siehe oben, zu deutlich gezeigt, wie man Bayern die Zähne zeigt.
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"25 Hundertprozentige" - Frankfurt hadert nach wildem Ritt (Tue, 26 May 2020)
Mit seinem Tor rettete Joker Timothy Chandler Eintracht Frankfurt immerhin einen Punkt - doch die Freude hielt sich angesichts der Überlegenheit der Hessen in Grenzen. "Wir hätten dieses Spiel gewinnen müssen, ein Punkt ist zu wenig. Natürlich bin ich trotzdem glücklich über das Tor", sagte Chandler bei Sky. "Wir sind heute wieder zurückgekommen. Die Mentalität stimmt auf jeden Fall, aber wir müssen es einfach abstellen, so viele Tore zu bekommen und noch besser als Mannschaft gemeinsam verteidigen." Gegen den SC Freiburg holte die Mannschaft von Adi Hütter einen 1:3-Rückstand auf und beendete mit einem 3:3 (1:1) die Pleitenserie von zuvor fünf Niederlagen. (Spielplan und Ergebnisse) Frankfurt stellt Torschuss-Rekord auf Weil Frankfurt aber viel zu viele Chancen ausließ, könnte der Vorsprung auf den Relegationsrang am Mittwoch auf zwei Punkte schrumpfen. "Das sind zwei absolut verlorene Punkte", sagte Frankfurts Trainer Adi Hütter, betonte aber zugleich: "Dass wir zurückgekommen sind, hat mir aber sehr gut gefallen. Wir wollten unbedingt den Befreiungsschlag landen, der auch verdient gewesen wäre. Wir haben über 80 Minuten ein Top-Spiel abgeliefert." Hütters Kollege Christian Streich sprach von einem "verrückten Spiel" und räumte ein: "Am Ende muss man sagen: ein glücklicher Punkt - was man eigentlich nicht sagen will, wenn man 3:1 in Führung lag." Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Mit 35 Torschüssen stellten die Frankfurter einen ligaweiten Saisonrekord auf, laut Chandler waren die meisten Großchancen: "Wir hatten 25 Hundertprozentige, wo wir alleine vor dem Tor waren. Und dann kriegen wir hinten zu einfach die Tore. Das ist in letzter Zeit einfach zu viel. Da nützt es auch nichts, wenn wir vorne drei machen, wenn wir dann hinten immer drei Stück bekommen." Ilsanker: "Überhaupt nicht zufrieden" Teamkollege Stefan Ilsanker ergänzte: "Nach so einem Spiel, kann man nicht mit einem Punkt zufrieden sein. Ich bin überhaupt nicht zufrieden mit dem Ergebnis." SC-Trainer Christian Streich sprach von einem "verrückten Spiel". "Frankfurt hatte viel zu viele Chancen gehabt, das war extrem. Am Ende muss man sagen: ein glücklicher Punkt - was man eigentlich nicht sagen will, wenn man 3:1 in Führung lag", gestand Streich. Die Freiburger gingen durch einen abgefälschten Schuss von Vincenzo Grifo in Führung (28.). André Silva glich per Abstauber für die Eintracht aus (35.). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) Nach der Pause drängten die Hausherren auf die Führung, aber durch einen Doppelschlag von Nils Petersen (67.) und Lucas Höler (69.) führten plötzlich die Gäste. Daichi Kamada nutzte einen Patzer von Robin Koch (79.) zum Anschlusstreffer. Kurz darauf glich der eingewechselte Chandler (82.) aus. (Die Tabelle der Bundesliga) DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben | ANZEIGE  Hinteregger mit viel Offensivdrang Eintracht-Trainer Adi Hütter hatte die Begegnung im Vorfeld als "richtungsweisend" für den weiteren Saisonverlauf eingestuft und auch deshalb mehr Offensivpower gebracht. Silva und Bas Dost, erste Eintracht-Doppelspitze seit dem 18. Dezember, strahlten trotz guter Ansätze zu Beginn aber nur wenig Torgefahr aus. Sinnbildlich für das fehlende Selbstbewusstsein war ein Konter nach knapp sieben Minuten, der im Sand verlief - weil sich Silva aus vielversprechender Position den Abschluss nicht zutraute und den Ball lieber querlegte. Kaum zu bremsen war dafür der außerordentlich offensivstarke Abwehrspieler Martin Hinteregger, der von hinten häufig das Spiel ankurbelte. "Hinti, komm zurück!", musste Schlussmann Kevin Trapp deshalb sogar schreien, als Hinteregger mal wieder weit in der Freiburger Hälfte stand. Abgesehen von fehlender Zielstrebigkeit in der Offensive und dem unglücklichen Rückstand - Abwehrchef Makoto Hasebe hatte Grifos Schuss unhaltbar abgefälscht - war der Frankfurter Auftritt aber gar nicht übel. Die SGE hatte die Freiburger im Griff, blieb auch nach dem Gegentor die viel aktivere Mannschaft und wurde mit dem ebenfalls glücklichen Ausgleich durch Silva für ihr Engagement belohnt. Schwolow hält Freiburg im Spiel Und was so ein Erfolgserlebnis auslösen kann, stellte der Portugiese kurz nach dem Seitenwechsel gleich unter Beweis. Als sich eine ähnliche Situation wie im ersten Durchgang auftat, zögerte Silva nicht und zog ab - nur ein paar Zentimeter fehlten zur Führung. Die verpassten die nun deutlich dominierenden Frankfurter auch in der Folge. Erst Kamada (53.), dann Silva (55.) und zudem Hinteregger (56.) scheiterten aber am Freiburger Keeper Alexander Schwolow, der sein Team mit den Paraden im Spiel hielt. Die nächsten Möglichkeiten vergaben Dost und Silva (64.). Wie man es besser macht, zeigten auf der anderen Seite Petersen und Höler. Mit den ersten Chancen seit einer gefühlten Ewigkeit stellten sie den Spielverlauf mit ihrem Doppelschlag auf den Kopf. Kamada machte es in der Schlussphase urplötzlich wieder spannend, dann schlug Chandler zu und rettete zumindest den mehr als verdienten Punkt.
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"Schon bitter!" - Werder vergibt Sieg gegen Gladbach (Tue, 26 May 2020)
Werder Bremen hat einen historischen Tiefpunkt im Weserstadion verhindert, aber das nächste Ausrufezeichen im Abstiegskampf verpasst. Das stark verbesserte Team von Trainer Florian Kohfeldt erarbeitete sich am Dienstagabend beim 0:0 gegen Champions-League-Aspirant Borussia Mönchengladbach erstmals nach zuvor sieben Heimpleiten einen Punkt im eigenen "Wohnzimmer". DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben | ANZEIGE  Ein Achtungserfolg, der im Bundesliga-Existenzkampf allerdings nur bedingt weiterhilft: Werder fehlen aktuell zwei Punkte auf den Relegationsplatz. (Die Tabelle der Bundesliga) "Es ist hinten raus ein bisschen enttäuschend, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Schon bitter", sagte der eigentlich in der zweiten Mannschaft spielende Christian Groß angesichts der zahlreichen hervorragenden Chancen der Bremer vor allem in der Schlussphase bei Sky. In den 90 Minuten umkämpften Minuten fehlte den Hanseaten gegen das Topteam aus Gladbach der letzte Punch und die letzte Kreativität vor dem Tor von Yann Sommer, um nach dem ersehnten Befreiungsschlag am Samstag in Freiburg (1:0) zu Hause nachlegen zu können. Immerhin gelang es Kohfeldts Mannschaft, die achte Heimpleite hintereinander und damit ein Egalisieren des Negativrekords von Tasmania Berlin (1965/66) und Hansa Rostock (2004/05) zu verhindern. Kohfeldt sieht "klaren Elfmeter" Die Borussia tritt derweil im Rennen um die Königsklassen-Plätze auf der Stelle. Drei Tage nach dem 1:3 gegen Bayer Leverkusen fehlte dem Team von Coach Marco Rose letztlich die Schärfe in vielen Aktionen, um mehr mitzunehmen. Gladbach muss im Schlussspurt zulegen. "Es war ein packendes Spiel, aber wir wollten unbedingt gewinnen. Deswegen fahren wir mit einem unguten Gefühl nach Hause", sagte der Gladbacher Florian Neuhaus und analysierte, ihm und seiner Mannschaft habe die "Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt". Werder, das ohne Stabilisator Kevin Vogt (Hüfte) auskommen musste, legte wild entschlossen los. Die Körpersprache stimmte, auch Kombinationen trauten sich Maximilian Eggestein und Co. zu. Gefährlich wurden aber erstmal die Gäste. Werder-Torhüter Jiri Pavlenka musste per Fußabwehr gegen Florian Neuhaus klären (9.). Gladbachs Trainer Rose verfolgte dann auch noch eine Kopfballchance von Marcus Thuram.(Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Dann war Werder dran. Erst kam Davy Klaassen gefährlich zum Abschluss (12.), dann ging er im Strafraum nach einem Kontakt von Kramer zu Boden (20.). Für Kohfeldt ein klarer Elfmeter. "Das sieht ganz Deutschland", rief er später Schiedsrichter Manuel Gräfe zu. Doch der Referee zeigte sich unbeeindruckt. (Spielplan und Ergebnisse). Klaassen konnte die fehlenden Korrektur aus Köln nicht verstehen: " Wenn der Schiedsrichter das nicht sieht, ok. Aber der Video-Referee? Wenn du das nicht siehst..." Werder kämpfte dennoch entschlossen weiter, ohne Gladbach permanent zu gefährden. Dafür stand die Defensive der "Fohlen" lange zu sicher. In der Schlussphase wollten beide Teams den Sieg, es war nun hochspannend. Vor allem Werder ließ dabei riesige Chancen liegen.
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Kimmichs Traumtor: Darum lupfte er wirklich über Bürki (Tue, 26 May 2020)
"Ey, was ist los mit euch? Wir haben das wichtige Ding gewonnen. Zeigt mal Emotionen", brüllte Thomas Müller Sekunden nach dem 1:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund über das weite Grün des Signal-Iduna-Parks. Joshua Kimmich reagierte, lief auf den Ur-Bayer zu und brüllte ihn vor Freude an. Müller freute sich und rief: "Ja man, so sieht‘s aus. Wir freuen uns!" Kimmich sagte nach dem Abpfiff bei Sky: "Ich persönlich habe mich extrem gefreut. Aber als ich mich so umgeschaut habe, war mir nicht sofort klar, ob hier jeder wusste, wie wichtig diese drei Punkte waren. Jetzt haben wir ein gutes Polster. Für die Dortmunder wird es mental schwierig, da dran zu bleiben."  Flick über Kimmich: "Entwicklung sehr gut" Mit nunmehr sieben Punkten Vorsprung steht der FC Bayern an der Tabellenspitze. Dank eines souveränen Auftritts beim BVB, aber vor allem dank eines traumhaften Chip-Balls von Kimmich über Dortmund-Torwart Roman Bürki hinweg, der den Ball nur noch mit den Fingerspitzen berühren konnte (43.).   Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Kimmich bezeichnete seinen fünften Pflichtspieltreffer in dieser Saison, die er alle auswärts erzielte, sogar als den "schönsten" seiner Karriere.   Kurios: Kimmich lupfte vor allem dank des FCB-Trainerteams!  "Wir wurden vorher darauf hingewiesen, dass Bürki immer relativ hoch steht. Am Wochenende habe ich zweimal geschossen, das hatte keinen Wert. Deswegen habe ich es jetzt mal anders probiert", sagte der Mittelfeld-Allrounder.   "Es freut mich, dass er gut zugehört hat", sagte Hansi Flick nach Spielende. Über Kimmichs Leistung war er, selbstredend, voll des Lobes.   Kimmich: Laufwunder und Ballmagnet Angesprochen auf die Möglichkeit, dass Kimmich eines Tages Bayern-Kapitän werden könnte, sagte der Cheftrainer: "Er spielt als Sechser und kann dort seine Qualitäten gut einsetzen. Er kann auf dem Platz aber noch mehr sprechen. Aber wie er diese Position ausfüllt, ist gut. Seine Entwicklung ist sehr gut." Lob gab's aber auch von Thomas Müller, der gleichzeitig eine Spitze gegen den BVB-Keeper loswurde. "Roman Bürki ist ein guter Torwart, aber manchmal ist er ein oder zwei Schritte zu weit aus seinem Tor. Er hat auch nicht die längsten Arme. Joshua hat das super gesehen. Es war ein wunderschönes Tor." Nicht nur Kimmichs Lupfer war übrigens zum Zungeschnalzen. Der 25-Jährige hatte mit 109 Ballaktionen die meisten aller Bayern-Spieler. Zudem spulte er mit 13,7 Kilometern die meisten aller Feldspieler ab. Kimmich zur Rekord-Laufleistung der Bundesliga: "Motivieren muss man keinen vor dem Spiel, da rennt man von ganz alleine." Schlusswort Flick: "Als Trainer bist du mit so einem Spieler in jedem Training und bei jedem Spiel immer sehr zufrieden, denn er gibt immer 100 Prozent."
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Trotz-Aussage: Hat Favre mit dem BVB schon abgeschlossen? (Tue, 26 May 2020)
Und wieder geht der BVB leer aus. Nach der 0:1-Heimpleite gegen die Bayern können sich die Dortmunder die Meisterschaft so gut wie abschminken. "Sieben Punkte, sechs Spiele – das ist brutal schwer", sagt Trainer Lucien Favre. Und Mittelfeld-Star Emre Can ergänzte: "Wir müssen realistisch sein. Bayern ist sieben Punkte vor uns. Wenn nichts mehr passiert, wird Bayern leider Meister." Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. BVB bleibt wohl ohne Titel Für den BVB ist nach dem Aus im Pokal und in der Champions League wohl kein Titel mehr drin. Und wieder stellt sich in Dortmund die Frage: Kann Favre einfach keine Titel holen? Abgesehen vom Supercup-Sieg im Sommer hat der Schweizer in Deutschland noch nichts geholt. (Die Tabelle der Bundesliga) Bei Sky sagte er auf die Frage trotzig: "Das sagt man hier seit Monaten schon. Ich lese keine Zeitung. Ich weiß, wie es geht und werde darüber in ein paar Wochen sprechen. Ich bleibe ruhig und vertraue in mir." Matthäus: Dachte, Kovac kommt Über was will Favre in ein paar Wochen sprechen? Wird er etwa sein vorzeitiges Aus verkünden? Sein Vertrag mit dem BVB läuft eigentlich noch bis 2021. Sky-Experte Lothar Matthäus sagte im Studio: "Ich habe sofort gedacht: Favre geht, Niko Kovac kommt." Die BVB-Bosse hatten vor der Saison eigentlich den Titel ausgegeben, im Winter machte Hans-Joachim Watzke noch mal deutlich: "Wir werden alles dafür versuchen." Zwei Mal in dieser Saison stand Favre schon vor dem Aus. Im November nach der 0:4-Klatsche im Hinspiel in München und dem 1:3 in Barcelona sowie im Februar nach dem Pokal-Aus in Bremen (2:3) und dem 3:4 in Leverkusen. Immer wieder zog Favre den Kopf aus der Schlinge. Favre muss sich Kritik gefallen lassen Die Kritik der letzten Monate ist aber scheinbar nicht spurlos am 62-Jährigen vorbeigegangen. Auch nach der Bayern-Pleite muss Favre sich solche wieder gefallen lassen. Weil er die absoluten Leistungsträger Emre Can, Jadon Sancho und Axel Witsel, die zuletzt alle angeschlagen waren, auf der Bank ließ. "Ich hätte anders aufgestellt", sagte Matthäus. "Für mich hat Favre sich vercoacht. Wenn Sancho in der zweiten Halbzeit spielen kann, dann kann er auch von Beginn an auflaufen und in der 60. Minute ausgewechselt werden. Ich kann die Aufstellung nicht nachvollziehen." (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben | ANZEIGE  Favre wehrte sich: "Das ist jetzt einfach zu sagen nach dem Spiel", sagte der Trainer. "Man hat gesehen, dass Can ein paar Tage braucht. Er hat nur ein Training mit der Mannschaft gemacht. Er hat nur in Wolfsburg gespielt, weil Hummels raus musste." Und zu Sancho: "Ich kenne Jadon. Wir müssen aufpassen, dass er sich nicht wieder verletzt. Er kann mehr als eine Halbzeit spielen. Aber 90 Minuten wird schwer." Can von Bank-Platz überrascht Can selbst war über sein Fehlen in der Startelf jedenfalls überrascht. "Ich habe gehofft, dass ich von Anfang an spielen. Aber der Trainer hat eben so aufgestellt. Die Mannschaft hat das gut gemacht die letzten Wochen, ich war angeschlagen. Wenn wir gewonnen hätten, würden wir darüber nicht sprechen. Jetzt können wir natürlich darüber diskutieren." Hat sich Favre in einem wichtigen Spiel erneut verzockt? Es wäre nicht das erste Mal in dieser Saison. Beim 3:4 in Leverkusen rückte Favre von seinem Dreierketten-System ab und spielte mit Viererkette – der Systemwechsel ging in die Hose. Beim 2:3 im Pokal in Bremen kam Kritik auf, weil er Stürmer Erling Haaland anfangs draußen ließ. Favre abschließend: "Ich denke, dass wir gut gespielt haben. Besser als gegen Wolfsburg und Schalke. Es ist schade, dass wir nicht mindestens einen Punkt geholt haben." Auch der eine Punkt wäre für den BVB und Favre wohl zu wenig gewesen.
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Stimmen: "Jetzt entscheiden nur noch die Bayern" (Tue, 26 May 2020)
Der FC Bayern hat dank des 1:0-Siegs im Topspiel bei Borussia Dortmund einen Riesenschritt zum achten Meistertitel in Folge gemacht. BVB-Verteidiger Mats Hummels schreibt den Titel für die Dortmunder zwar noch nicht endgültig ab, hat aber nur noch geringe Hoffnungen. Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. SPORT1 fasst die Stimmen von Sky und aus der Mixed Zone zusammen: Favre: "Für den Titel wird es sehr schwer" Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Über 90 Minuten haben wir es richtig gut gemacht. Wir hätten aber mehr mit dem Ball beschleunigen müssen. Es hat ein wenig Präzision gefehlt und etwas mehr Bewegung. Wir hatten zu wenig Schüsse aufs Tor. Natürlich wissen alle, dass uns die Fans fehlen. Für den Titel wird es sehr schwer. Es sind sieben Punkte bei sechs Spielen." Mats Hummels (Borussia Dortmund): "Erstmal finde ich, dass wir kein schlechtes Spiel hingelegt haben. Am Ende entscheidet - so doof es klingt - ein genialer Lupfer von Josh das Ding. Wir hatten unsere Möglichkeiten, waren vor allem ganz oft gut um den Sechzehner herum. Wir haben zwar Chancen daraus kreiert, aber die Chancen waren nicht groß genug. Das waren nicht die Einhundertprozentigen wie man sie so schön nennt. Daran hat es gehapert. Wobei, an viele Hundertprozentige gegen uns kann ich mich auch nicht erinnern. Manchmal werden solche Spiele eben von genialen Momenten entschieden. Das war heute der Fall." ... über Meisterschaft: "Ich denke, damit sind alle anderen Mannschaften außer Bayern raus. Jetzt entscheiden nur noch die Bayern, ob sie es machen oder nicht. Wir sind sieben Punkte hinten. Wir können nichts anderes machen als versuchen unsere Spiele zu gewinnen, aber wir müssen gleichzeitig auf noch drei Ausrutscher in sechs Spielen hoffen. Wir wissen wie gut sie sind. Wir sollten zusehen, dass wir einfach unsere Spiele gewinnen und Platz zwei mindestens holen. Sollte sich irgendwie noch einen Chance ergeben, wollen wir da sein. Aber da wir jetzt nichts mehr selbst bewerkstelligen können in der Hinsicht, müssen wir einfach nur noch auf unsere Spiele gucken." ... über das Spiel: "Wir waren manchmal vor allem in der ersten Halbzeit zu verspielt um den Strafraum herum. Da hätten wir zwei-, drei Mal schießen können. Dann ist es tatsächlich der berühmte letzte Pass, auch wenn das eine Floskel ist. Ich hatte das Gefühl, dass wir über unsere rechte Seite ganz oft am Sechzehner waren, konnten gefährlich flanken und haben es leider nicht geschafft einen Schuss aufs Tor zu kriegen. Ob es an der Positionierung lag oder ob der letzte Pass nicht gut gespielt wurde, kann ich so kurz nach dem Spiel nicht beurteilen. Irgendwo hat es natürlich gefehlt, sonst wären wir zu den Chancen gekommen. Wenn wir dann mal die Möglichkeit hatten, waren wir im Abschluss nicht gut genug. Ich fand es beileibe kein schlechtes Spiel, vor allem wenn man bedenkt, dass wir mit neun Siegen aus zehn Spielen in der Rückrunde noch hinter Bayern die zweitstärkste Mannschaft waren, sieht man, in was für einer Verfassung beide Teams sind. Und dann hat einfach ein kleiner Tick gefehlt. Das muss man so zugeben, aber auch nicht zu schlecht reden das Ganze." Emre Can (Borussia Dortmund): "Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht. Im letzten Viertel hat ein bisschen die Konsequenz gefehlt. Der letzte Pass kam nicht an." ... über die Aufstellung: "Der Trainer hat so entschieden. Ich glaube, das muss man akzeptieren, weil die Mannschaft in den vergangenen zwei Wochen so gewonnen hat. Ich war etwas angeschlagen die vergangenen Wochen.Leider ist es blöd gelaufen. Wenn wir gewonnen hätten,  würden wir jetzt sagen 'ok es war alles richtig'. Jetzt kann man sagen: Man kann darüber diskutieren."  ... auf die Frage, was zu einem Meister-Team fehlt: "Wir haben unsere Klasse abgerufen. Es war ein sehr offenes Spiel. Wir hatten einige Chancen. Es hat heute leider nicht geklappt. An einem anderen Tag hätten wir vielleicht ein zwei Tore geschossen. Es hätte auch anders ausgehen können. Wir wollten zu 100 Prozent das Spiel heute hier gewinnen." ... über die Titelchancen: "Wir müssen realistisch sein. Bayern ist bärenstark. Wir müssen jetzt auf uns schauen und versuchen, unsere restlichen Spiele zu gewinnen. Wenn nichts passiert, wird Bayern Meister." ... über ein mögliches Handspiel von Jérôme Boateng: "Ganz schwer zu sagen. Im Spiel habe ich die Szene nicht gesehen. Leider hat der Schiedsrichter das nicht gepfiffen. Es ist jetzt vorbei, man kann es nicht ändern." Bayern-Trainer Flick zufrieden Hansi Flick (Trainer FC Bayern): "Wir haben uns vorgenommen, einen großen Schritt zu machen. Das ist uns gelungen. Wir haben viel Entschlossenheit gezeigt. Wir haben guten und schönen Fußball gespielt. Wir waren immer hellwach. Daher bin ich zufrieden. Wir haben den Abstand zu Dortmund vergrößert." Joshua Kimmich (FC Bayern): "Ich persönlich habe mich schon sehr gefreut. Als ich mich so umgeguckt habe, war mir nicht sofort klar, ob jeder wusste, wie wichtig die drei Punkte waren. Jetzt haben wir ein gutes Polster auf Dortmund. Das war brutal wichtig, für Dortmund wird es mental ganz schwer, da dran zu bleiben. Natürlich müssen wir das die nächsten Spiele bestätigen. Aber wer das Spiel gesehen hat, der hat auch gesehen, dass es sehr intensiv war und dass wir uns die drei Punkte erarbeiten mussten.“ … zu seinem Tor: „Es war schon relativ spontan. Ich habe es nicht unbedingt gesehen, aber wir wurden im Vorfeld darauf hingewiesen, dass Bürki immer relativ hoch steht. Gerade in der Situation denkt man eher, dass man mit dem Spann schießt oder draufhaut. Am Wochenende habe ich dreimal geschossen, das hatte keinen Wert. Ich habe es jetzt anders versucht und das hat mit Glück auch gereicht.“ Manuel Neuer (FC Bayern): "In der zweiten Halbzeit gab es schon die eine oder andere Situation, in der Dortmund in der Gefahrenzone war. Wir haben auch ein bisschen liegen gelassen. Wir haben eigentlich die besseren Chancen gehabt und haben es nicht richtig ausgespielt. Aber ein 1:0 ist immer in Gefahr." ... über den möglichen achten Titel in Folge: "Das hoffen wir natürlich. Es liegt an uns. Das war ein ganz wichtiges Zeichen und ein wichtiger Sieg." ... über seinen neuen Vertrag und seinen neuen Konkurrenten Alexander Nübel: "Natürlich will ich immer spielen, aber derjenige, der das entscheidet, ist immer der Trainer. Es gibt jetzt hier nichts zu besprechen." 
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Big Point für Bayern! Kimmichs Traumtor entscheidet Kracher (Tue, 26 May 2020)
Ein Geniestreich macht den Unterschied! Der FC Bayern hat den Kracher gegen Borussia Dortmund dank eines Traumtors von Joshua Kimmich mit 1:0 (1:0) gewonnen. (Spielplan und Ergebnisse) Hummels: "Jetzt entscheiden nur noch die Bayern" Der Rekordmeister baute damit den Vorsprung an der Tabellenspitze auf sieben Punkte aus, der achte Meistertitel in Serie ist damit zum Greifen nah. Ein derartiges Polster hat bisher noch keine Mannschaft verspielt. (Die Tabelle der Bundesliga) "Jetzt entscheiden nur noch die Bayern, was passiert", sagte Dortmunds Mats Hummels folgerichtig bei Sky.  Alles zum Kracher BVB - Bayern und zum 28. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Stefan Reuter und Mike Hanke am Donnerstag, ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1. Kimmich sorgte mit einem wunderbaren Heber (43.) für den siebten Ligasieg der in diesem Jahr ungeschlagenen Bayern - und zugleich für die erste Heimniederlage der Dortmunder in dieser Saison. Zudem blieb der BVB nach 38 Heimspielen erstmals wieder ohne Torerfolg. Bayern-Torjäger Robert Lewandowski schlenzte den Ball noch spät an den Pfosten (83.). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) "Manchmal werden Spiele von genialen Momenten entschieden. Das war heute der Fall", sagte Hummels. Auch Kimmich wusste um die Bedeutung seines Tors in der 43. Minute und beschrieb es als "brutal wichtig: Ich habe mich umgesehen, ob jeder verstanden hat, wie wichtig das war." Müller verriet, Kimmich habe "so was am Morgen schon angedeutet". Haaland verpasst Blitz-Tor für BVB Da Abwehrchef Mats Hummels (Achillessehnenprobleme) rechtzeitig fit wurde, vertraute BVB-Trainer Lucien Favre derselben Startformation wie bei den Spielen gegen Schalke (4:0) und in Wolfsburg (2:0). Bayern-Coach Hansi Flick nahm gegenüber dem Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt (5:2) eine Änderung vor: Nationalspieler Serge Gnabry ersetzte den kroatischen Vize-Weltmeister Ivan Perisic. "Wenn wir um die Meisterschaft mitspielen wollen, sollten wir das Spiel gewinnen", hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc die Marschroute festgelegt. Die Gastgeber begannen auch ohne die Wucht der Gelben Wand forsch. Nach einer leicht missglückten Rettungsaktion von Manuel Neuer in seinem 400. Bundesligaspiel schob Erling Haaland dem Nationaltorhüter den Ball durch die Beine, doch Jerome Boateng war rechtzeitig zurückgeeilt und klärte nach gut 30 Sekunden auf der Linie. Die Aktion diente dem BVB als Mutmacher. Geschickt überspielten die Schwarz-Gelben in der Anfangsphase die Münchner Pressing-Linie und verschafften sich so einige Räume. Der BVB spielte einige vielversprechende Situationen aber unsauber zu Ende. Piszczek verhindert Bayern-Führung Die Gäste fanden nach einer Viertelstunde besser ins Spiel und hatten durch Gnabry ihre erste große Chance. Seinen Schuss klärte Lukasz Piszczek aber für den geschlagenen Bürki kurz vor der Linie (19.).  Die Bayern strahlten nun mehr ihrer gewohnten Dominanz aus, Bürki parierte aber problemlos gegen Kingsley Coman (24.) und Leon Goretzka (40.). Bei Kimmichs überraschendem Lupfer von der Strafraumkante machte der Schweizer eine etwas unglückliche Figur. Favre reagierte auf den Rückstand mit einem Doppelwechsel zur Pause. Jadon Sancho und Emre Can ersetzten Julian Brandt und Thomas Delaney. Doch die erste Gelegenheit hatte der Tabellenführer: Bürki reagierte aber gut gegen Goretzka (54.). Auf der anderen Seite rettete der starke Boateng vier Minuten später in höchster Not gegen Sturm-Juwel Haaland - dabei berührte er den Ball im Fallen mit dem Oberarm. Ein Pfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler blieb aus.  DAZN gratis testen und die Bundesliga auf Abruf erleben | ANZEIGE  Haaland angeschlagen ausgewechselt Dortmund forcierte nun zwar das Offensivspiel, es mangelte allerdings zunächst an Ideen. Die Bayern standen meist sicher, hatten im Spiel nach vorne jedoch nicht mehr viel zu bieten. Viele Zweikämpfe und Fouls hemmten ein wenig den Spielfluss auf beiden Seiten. Dann humpelte Haaland in der 72. Minute vom Feld und wurde durch Giovanni Reyna ersetzt. Beim Dortmunder Alles-oder-nichts kam später auch Mario Götze, der den BVB am Saisonende verlassen wird.
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