1959 - 2020
1959 - 2020

3.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

Waldhofs irres Comeback im Spitzenspiel (Mon, 24 Feb 2020)
In der 3. Liga feiert Waldhof Mannheim einen spektakulären Sieg gegen Spitzenreiter MSV Duisburg. Der Aufsteiger legt nach einem 0:2-Rückstand los wie die Feuerwehr und siegt am Ende noch mit 3:2.  Beim KFC Uerdingen gelingt Preußen Münster ein eminent wichtiger Auswärtssieg im Abstiegskampf - dank eines 80-Meter-Solos. Dominik Stroh-Engel erzielt einen Dreierpack für Unterhaching - zudem netzt der Stürmer auch noch für den Gegner aus Halle ein.  SPORT1 zeigt die Höhepunkte des 25. Spieltags: 0:2 gedreht! Mannheim mit Spektakel-Sieg gegen Spitzenreiter Im Spitzenspiel der 3. Liga bezwingt Waldhof Mannheim den MSV Duiburg. Nach 0:2-Pausenrückstand blasen die Gäste zur großen Aufholjagd. Big Point im Abstiegskampf! 80-Meter-Solo lässt Münster jubeln Preußen Münster fährt beim KFC Uerdingen einen souveränen Auswärtssieg ein. Die Entscheidung gelingt nach einem sehesnwerten Alleingang von Lucas Cueto. Drei vorne, eins hinten - Vierfacher Stroh-Engel sorgt für Spektakel Drei Stroh-Engel-Treffer, ein Stroh-Engel-Eigentor und drei Joker, die stechen: Die Partie Hallescher FC gegen die SpVgg Unterhaching hat alles was das Fußballherz begehrt. Pfund aus dem Nichts! Distanzknaller schockt Jena Der SV Meppen feiert einen Auswätserfolg in Jena. Florian Egerer sorgt mit einem Knaller aus der Distanz für die Entscheidung.
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"Erfunden und erlogen" - Ehrmann will FCK verklagen (Mon, 24 Feb 2020)
Jetzt wird es richtig schmutzig auf dem Betzenberg. Am Sonntag hatte die Entlassung von Gerry Ehrmann für Aufsehen gesorgt. Nachdem der FCK den radikalen Schritt zunächst nur mit zwei Sätzen erklärte, äußerte sich der Drittligist am Montagabend ausführlicher und begründete die Freistellung der Torwarttrainer-Legende. "In den vergangenen drei Tagen, beginnend am Freitag vor dem wichtigen Heimspiel gegen den FSV Zwickau (0:0, d. Red.), ist es mehrfach durch Gerry Ehrmann zu massiven, substantiellen Beleidigungen, Arbeitsverweigerungen und Drohungen gegenüber dem Trainerteam gekommen", heißt es in einer Pressemitteilung des 1. FC Kaiserslautern. Nun wehrt sich 61-Jährige bei SPORT1 gegen die Vorwürfe der Verantwortlichen. "Erfunden und gelogen" "Ich bin geschockt und traurig, dass das jetzt solche Ausmaße angenommen hat", sagt Ehrmann. "Ich habe niemanden beleidigt und auch nicht die Arbeit verweigert. Das ist erfunden und erlogen. Nochmal: Ich habe niemanden beleidigt und niemanden bedroht. Das ist eine absolute Frechheit, was in der Pressemitteilung steht."  Und er führte weiter aus: "Alle meine drei Torhüter sind Zeuge, dass ich die Arbeit nicht verweigert habe." Ehrmann will nun rechtliche Schritte einleiten, kündigt er bei SPORT1 an. "Das lasse ich mir nicht gefallen. Jetzt ist das eine Sache für die Anwälte." Der gebürtige Tauberbischofsheimer glaubt den Grund für die Vorwürfe zu kennen. "Vielleicht hat man gemerkt, dass alle Fans hinter mir stehen. Man will nun offenbar, dass sie Verständnis für die Trennung aufbringen. Doch das, was mir da vorgeworfen wird, ist nicht die Wahrheit. Und ich lüge nicht." Unmittelbar nach der vom FCK veröffentlichten Meldung über Ehrmanns Freistellung hatten sich zahlreiche Anhänger der Roten Teufel in den Sozialen Medien hinter den Torwarttrainer gestellt. Auch seine ehemaligen Schützlinge Roman Weidenfeller, Tobias Sippel und Florian Fromlowitz hatten den Schritt ihres Ex-Arbeitgebers beklagt.   Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 In der Pressemitteilung des Klubs heißt es weiter: "Diese Vorkommnisse sind dabei unter Zeugen aus dem Trainer- und Betreuer-Team passiert sowie dokumentiert und haben in ihren Auswirkungen auch die Mannschaft erreicht. Zum Schutz der betroffenen Personen und für die Gewährung eines zielgerichteten Trainings- und Spielbetriebs sah sich die Vereinsführung zum Handeln gezwungen." Konflikt zwischen Ehrmann und Trainerteam Bereits seit Monaten schwele der Konflikt zwischen Ehrmann und dem Trainerteam, heißt es von Seiten des Klubs. "Boris Schommers (Cheftrainer, Anm. d. Red.) hat dabei mehrfach deutlich gemacht, dass unterschiedliche Meinungen über die sportliche Entwicklung im internen Kreis des Trainerteams aufgearbeitet werden. Dabei ist jedoch ein respektvoller Umgang untereinander und die Fähigkeit, unterschiedliche Charaktere zu tolerieren, Voraussetzung", so der Drittligist. Im Interview mit SPORT1 hatte Ehrmann zuvor erklärt, die in einigen Medien kolportierten Gerüchte, er habe den Coach als "Arschloch" beleidigt, seien nicht wahr. "Eins möchte ich klar stellen: Niemals habe ich ihn beleidigt. Wer das behauptet, der lügt. Wichtig ist, dass der FCK wieder in die Spur kommt, das ist und bleibt mein Klub. Ich gehe da ganz unaufgeregt raus, will gar keine schmutzige Wäsche waschen. Der Verein ist mir so wichtig. Ich wünsche den Jungs alles Gute", so Ehrmann.  Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Der Verein habe trotz der großen Beliebtheit des Torwarttrainers und einer möglichen Spaltung der Fangemeinde indes keine andere Möglichkeit gehabt, als Ehrmann von seinen Aufgaben zu entbinden, heißt es dagegen von Vereins-Seite Ehrmann hatte seine Karriere beim viermaligen deutschen Meister 1984 begonnen, als er vom 1. FC Köln zu den Pfälzern wechselte. Nach 301 Ligaspielen mit jeweils zwei Meisterschaften und DFB-Pokal-Siegen für die Lauterer beendete er 1998 seine aktive Karriere. Ehrmann bildete fortan in der berühmten Lauterer Towart-Schule unter anderem Größen wie Roman Weidenfeller, Tim Wiese oder Eintracht Frankfurts Kevin Trapp aus.
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Halle entlässt Trainer Ziegner (Mon, 24 Feb 2020)
Drittligist Hallescher FC hat seinen Trainer Torsten Ziegner entlassen. Diese Entscheidung gab der abstiegsbedrohte Verein am Montag bekannt, einen Tag nach dem 3:5 im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching. Es war das achte Spiel in Folge ohne Sieg bei sieben Niederlagen. Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 "Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, zumal Torsten Ziegner maßgeblichen Anteil daran hat, dass der HFC eine großartige Saison 2018/19 und eine tolle Hinrunde in der laufenden Spielzeit absolviert hat", sagte HFC-Präsident Jens Rauschenbach. "Aber die jüngsten Ergebnisse mit sechs Pflichtspielniederlagen in Folge seit der Winterpause inklusive Pokal-Aus haben Vorstand, Verwaltungsrat und Sportdirektor zu der Überzeugung kommen lassen, dass die Mannschaft einen neuen Impuls benötigt."  Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Ziegners Nachfolger soll zeitnah vorgestellt werden.
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Witz-Rot! Wriedt fliegt bei Bayern-Pleite vom Platz (Mon, 24 Feb 2020)
Der FC Bayern München II hat nach vier Siegen in Folge eine Niederlage hinnehmen müssen. Bei Kellerkind Chemnitzer FC verlor die zweite Garde des deutschen Rekordmeisters am 25. Spieltag der 3. Liga mit 0:1. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker) "Bayern spielt einen geilen Ball, das habe ich in dieser Liga selten erlebt. Sie haben ein Selbstbewusstsein und eine Selbstverständlichkeit, das ist Wahnsinn. Da hat man nicht einmal gemerkt, dass wir ein Mann mehr waren. Wir sind froh, dass wir das 1:0 über die Zeit bekommen haben", sagte CFC-Profi Daniel Bohl nach der Partie bei Magenta Sport. Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 Wriedt fliegt mit Rot vom Platz Das goldene Treffer der Partie fiel in der ersten Halbzeit nach einer Standardsituation: CFC-Innenverteidiger Niklas Hoheneder köpfte nach 25 Minuten eine Ecke von der linken Seite ins Tor. Wenige Minuten vor der Pause sah Kwasi Okyere Wriedt eine unberechtigte Rote Karte für eine vermeintliche Tätlichkeit (39.). Der Bayern-Stürmer hatte sich nach einem Zweikampf mit Bohl lediglich aus der Klemme befreit, die Entscheidung von Schiedsrichterin Dr. Hussein sorgte im Anschluss für Diskussionen. "Aus unserer Sicht war das natürlich keine Rote Karte. Ich weiß nicht, wie die Schiedsrichterin darauf kommt", sagte Bayerns Co-Trainer Dirk Teschke in der Pause bei Magenta Sport. Sogar Gegespieler Bohl fand nach der Partie ehrliche Worte: "Es sieht wild aus. Ich will der Schiedsrichterin keinen Vorwurf machen, aber ich hätte keine Rote Karte gegeben. Ich habe ihn auch nicht provoziert." SPORT1-Podcast: "Audiobeweis – Der 3. Liga Podcast" - jeden Mittwoch auf SPORT1SpotifyApple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt! Arp vergibt Chance zum Ausgleich Trotz Unterzahl waren die Gäste aus München in der 2. Hälfte aber die spielbestimmende Mannschaft. (Spielplan/Ergebnisse der 3. Liga) Die wohl beste Chance zum Ausgleich hatte der eingewechselte Jann-Fiete Arp, dessen Schuss Zentimeter am linken Pfosten vorbei ging (64.), auch Jeong Woo-yeong vergab eine gute Möglichkeit (69.) Mit dem Sieg fährt Chemnitz wichtige drei Punkte im Abstiegskampf ein und verlässt mit dem Sprung auf Platz 15 die Abstiegszone, die Bayern stagnieren auf Rang elf. (Tabelle der 3. Liga)
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"Beleidigungen und Drohungen" - FCK erklärt Ehrmann-Trennung (Mon, 24 Feb 2020)
Die Schlammschlacht auf dem Betzenberg geht weiter.  Am Sonntag sorgte die Entlassung von Gerry Ehrmann für Aufsehen. Nun äußert sich der Drittligist und begründet die Freistellung des Torwarttrainers. "In den vergangenen drei Tagen, beginnend am Freitag vor dem wichtigen Heimspiel gegen den FSV Zwickau, ist es mehrfach durch Gerry Ehrmann zu massiven, substantiellen Beleidigungen, Arbeitsverweigerungen und Drohungen gegenüber dem Trainerteam gekommen", schreibt der FCK in einer Pressemitteilung. Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 "Diese Vorkommnisse sind dabei unter Zeugen aus dem Trainer- und Betreuerteam passiert sowie dokumentiert und haben in ihren Auswirkungen auch die Mannschaft erreicht. Zum Schutz der betroffenen Personen und für die Gewährung eines zielgerichteten Trainings- und Spielbetriebs sah sich die Vereinsführung zum Handeln gezwungen." Ehrmann streitet Beleidigungen ab Bereits seit Monaten schwelt laut FCK der Konflikt zwischen Ehrmann und dem Trainerteam. "Boris Schommers (Cheftrainer, Anm.d.Red.) hat dabei mehrfach deutlich gemacht, dass unterschiedliche Meinungen über die sportliche Entwicklung im internen Kreis des Trainerteams aufgearbeitet werden. Dabei ist jedoch ein respektvoller Umgang untereinander und die Fähigkeit, unterschiedliche Charaktere zu tolerieren, Voraussetzung", so der Drittligist weiter.  Im Interview mit SPORT1 hatte Ehrmann zuvor erklärt, die in einigen Medien kolportierten Gerüchte, er habe den Coach als Arschloch beleidigt, seien nicht wahr. "Eins möchte ich klarstellen: Niemals habe ich ihn beleidigt. Wer das behauptet, der lügt. Wichtig ist, dass der FCK wieder in die Spur kommt, das ist und bleibt mein Klub. Ich gehe da ganz unaufgeregt raus, will gar keine schmutzige Wäsche waschen. Der Verein ist mir so wichtig. Ich wünsche den Jungs alles Gute", so Ehrmann.  Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Der Verein sah trotz der großen Beliebtheit des Torwarttrainers und einer möglichen Spaltung der Fangemeinde indes keine andere Möglichkeit, als Ehrmann von seinen Aufgaben zu entbinden.  Ehrmann hatte seine Karriere beim viermaligen deutschen Meister 1984 begonnen, als er vom 1. FC Köln zu den Pfälzern wechselte. Nach 301 Ligaspielen mit jeweils zwei Meisterschaften und DFB-Pokal-Siegen für die Lauterer beendete er 1998 seine aktive Karriere. Ehrmann bildete fortan in der berühmten Lauterer Towartschule unter anderem Größen wie Roman Weidenfeller, Tim Wiese oder Eintracht Frankfurts Kevin Trapp aus.
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"Geschmacklosigkeit"- Regierung ermahnt Hansa Rostock (Mon, 24 Feb 2020)
Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat Drittligist Hansa Rostock aufgefordert, sich von einem Teil seiner Fans energisch zu distanzieren. Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 Während des Heimspiels gegen den FC Ingolstadt (3:0) war am Samstag auf einem Banner "Tod und Hass der Polizei" zu lesen gewesen. SPORT1-Podcast: "Audiobeweis – Der 3. Liga Podcast" - jeden Mittwoch auf SPORT1SpotifyApple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt!  "Wer in der jetzigen Zeit zu Hass, Tod und Gewalt aufruft, stellt sich selbst ins absolute Abseits. Nach einer Gedenkminute für die Opfer des Anschlags von Hanau für so einen Eklat zu sorgen, zeigt die Ignoranz und Geschmacklosigkeit der sogenannten Fans", sagte Innenminister Lorenz Caffier. "Der Verein ist aufgefordert, sich jetzt mehr denn je von solchen Fans zu distanzieren." Jetzt aktuelle Sportartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE Hansas Vorstandsvorsitzender Robert Marien hatte die Aktion als "geistig sehr schwach" verurteilt.
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"Wer das behauptet, lügt" - Ehrmann wehrt sich nach FCK-Aus (Mon, 24 Feb 2020)
Die Freistellung von Gerald "Gerry" Ehrmann beim 1. FC Kaiserslautern am Sonntag kam einem kleinen Erdrutsch am Betzenberg gleich. Am Montag nun hat sich der 61-Jährige zu der Entscheidung des Klubs ausführlich geäußert.  "Natürlich bin ich traurig, wie das jetzt alles gekommen ist. Aber es geht mir da gar nicht um mich, sondern nur um den Verein. Es ist eine persönliche Sache zwischen Herrn Schommers und mir", sagte Ehrmann im Gespräch mit SPORT1. Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1 Der Torwarttrainer der Roten Teufel hatte sich zuletzt mit Trainer Boris Schommers überworfen, in den vergangenen Tagen verschärfte sich die Lage. Während des Vormittagstrainings am Sonntag wurde Ehrmann von Schommers über die Freistellung informiert und dann nach Hause geschickt. Ehrmann: "Habe Schommers niemals beleidigt" Die in einigen Medien kolportierten Gerüchte, er habe den Coach als Arschloch beleidigt, dementierte Ehrmann vehement.   "Eins möchte ich klarstellen: Niemals habe ich ihn beleidigt. Wer das behauptet, der lügt. Wichtig ist, dass der FCK wieder in die Spur kommt, das ist und bleibt mein Klub. Ich gehe da ganz unaufgeregt raus, will gar keine schmutzige Wäsche waschen. Der Verein ist mir so wichtig. Ich wünsche den Jungs alles Gute." Ehrmann führte weiter aus: "Wer mich kennt, der weiß, dass ich stets im Sinne des sportlichen Erfolgs gehandelt habe. Es wird natürlich jetzt schon komisch sein, nicht mehr jeden Tag den Betze hochzufahren. Am Samstag drücke ich natürlich die Daumen für einen Derbysieg gegen Waldhof Mannheim.“ Wie viele Fans zeigte sich auch Weltmeister Roman Weidenfeller, früher Torwart beim FCK (unter Ehrmann von 1998 bis 2002) und bei Borussia Dortmund, geschockt. Der 39-Jährige äußerte sich bei Facebook zur Freistellung seines ehemaligen Torwarttrainers:  "Ich kann mir den 1. FC Kaiserslautern ohne Gerry Ehrmann nicht wirklich vorstellen. Er hat nicht nur als Spieler, sondern auch als Torwarttrainer den Traditionsverein in 36 Jahren geprägt, hat große Erfolge mit dem FCK gefeiert und ist in der jetzigen schwierige Phase den Roten Teufeln treu geblieben", schrieb Weidenfeller. "Mit Gerry verliert der FCK eine Identifikationsfigur, der immer alles für den sportlichen Erfolg des Vereins gegeben hat und stets ein offenes Ohr für jeden Spieler hatte."  SPORT1-Podcast: "Audiobeweis – Der 3. Liga Podcast" - jeden Mittwoch auf SPORT1SpotifyApple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt!  Alle Höhen und Tiefen miterlebt Ehrmann ist eine Legende auf dem Betzenberg, seit 1984 erlebte er alle Höhen und Tiefen im Verein mit und ist die Identifikationsfigur schlechthin bei den Fans. Nach Niederlagen skandierten die Fans in der Westkurve regelmäßig "Außer Gerry könnt ihr alle geh'n." Der Torwarttrainer bildete neben Weidenfeller auch Tim Wiese, Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), Tobias Sippel (aktuell zweiter Keeper bei Borussia Mönchengladbach) oder Julian Pollersbeck (Hamburger SV) aus. Derzeit steht mit dem 21-jährigen Lennart Grill erneut ein talentierter Torwart beim FCK zwischen den Pfosten. Auch Marius Müller, Florian Fromlowitz und Luis Robles wurden von "Tarzan" Ehrmann - den Spitznamen bekam der gebürtige Tauberbischofsheimer aufgrund seines durchtrainierten Körpers - gefördert. Die FCK-Fans sind wütend über das Aus ihres Idols Gerald Ehrmann Fans starten Petition Die Trennung von Ehrmann kommt zur Unzeit, steht doch am Samstag für die Pfälzer das brisante Derby bei Waldhof Mannheim an. Schommers dürfte sich mit der Entscheidung gegen Ehrmann eine weitere Baustelle neben den sportlichen Sorgen aufgemacht haben. Im Internet fordern FCK-Anhänger schon seine Ablösung. Und sie haben im Gegenzug eine Online-Petition für Ehrmann gestartet mit dem Titel: "Gerry Ehrmann bleibt beim FCK", die bis Montagvormittag über 1600 Personen unterschrieben haben. Weiter heißt es: "Unsere Legende entlässt niemand - er ist der FCK!" Zudem ist der Klub in den sozialen Netzwerken massiv in die Kritik geraten.    Eine ruhige Woche? Fehlanzeige! Dabei wäre das dringend notwendig, denn die Lauterer haben 2020 noch keines der fünf Ligaspiele gewinnen können. Aktuell belegen sie Platz 14 in der Tabelle, Waldhof ist Tabellendritter.    Der FCK tatsächlich ohne Ehrmann? Das können sich die Fans nur schwer vorstellen. Der Kult-Keeper bestritt für die Roten Teufel 343 Pflichtspiele und feierte dabei einen Meistertitel (1991) und zwei DFB-Pokal-Triumphe (1990 und 1996). 1996 - damals noch als aktiver Spieler -  wurde Ehrmann im Klub Torwarttrainer, um seine Karriere zwei Jahre später ganz zu beenden.  Wie SPORT1 erfuhr, wird wohl Torwartkoordinator- und -trainer Sven Höh als Ehrmann-Nachfolger fungieren. Der 35-Jährige, der am Nachwuchsleistungszentrum für den FCK tätig ist, war schon des Öfteren bei den Profis mit dabei und in der Winterpause auch im Trainingslager in der Türkei dabei. Höh hat noch einen Vertrag bis 2021.  
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Warum Ehrmanns Aus beim FCK die Pfalz so erschüttert (Sun, 23 Feb 2020)
Es gibt Verbindungen, deren Auflösung man kaum für möglich halten mag - zu sehr erscheinen sie auf Dauer gewachsen, für die Ewigkeit angelegt, gegründet auf über Dekaden gefestigtem Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Das Verhältnis zwischen Gerald "Gerry" Ehrmann, dem 1. FC Kaiserslauten und seinen Fans war eine solch außergewöhnliche Verbindung, wie es sie heutzutage im Profifußball allzu oft nicht mehr gibt.  Insofern verwundert es wenig, welch hohe (Schock-)Wellen der völlig unerwartete Rauswurf von Ehrmann beim FCK aufwirft. Die Trennung von der Torwart-Legende nach 36 Jahren erschüttert die Pfalz bis tief ins Mark. Ein Traditionsklub setzt seine Ikone, die seit 1984 ununterbrochen alle Lauterer Höhen und Tiefen miterlebte, vor die Tür - und brüskiert damit gleichermaßen den Anhang der Roten Teufel.   Unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht formierte sich im Netz Enttäuschung und Wut über die Entscheidung der Vereinsbosse, Ehrmann mit sofortiger Wirkung freizustellen. Vor den Toren des altehrwürdigen Fritz-Walter-Stadions machten Fans ihrem Unmut mit Transparenten Luft. Ehrmann-Ende nach fast 40 Jahren  Der FCK tatsächlich ohne Ehrmann, der für eben jenen Klub 343 Pflichtspiele bestritt, dabei einen Meistertitel (1991) und zwei DFB-Pokal-Triumphe (1990 und 1996), möglich machte, ehe er 1996 - damals noch als aktiver Spieler -  zum Torwarttrainer wurde, um seine Karriere zwei Jahre später ganz zu beenden? Vielen erscheint das undenkbar - wie auch Horst Enders aus dem 5000-Einwohner-Städtchen Rockenhausen, rund 30 Kilometer nördlich von Kaiserslautern: "Damit verschwindet der letzte Rest eines einst großen Vereins, auf den wir Pfälzer wegen seiner Vergangenheit noch immer stolz sind", sagt der frühere Hotelier SPORT1.   Die FCK-Fans sind wütend über das Aus ihres Idols Gerald Ehrmann Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT Fans skandieren: "Außer Gerry könnt ihr alle geh'n!" Um Ehrmanns Bedeutsamkeit besser greifen zu können, genügt bereits ein Blick auf den treuen wie leidgeprüften Anhang, der bei einem besonders schlechten Auftritt der eigenen Mannschaft seit jeher skandiert: "Außer Gerry könnt ihr alle geh'n!" Denn der 61 Jahre alte gebürtige Tauberbischofsheimer ist mehr als nur eines der wenig verbliebenen Inventarstücke eines Vereins, der inzwischen seit einer gefühlten Ewigkeit eine sportliche wie finanzielle Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt, Mehrfach-Abstiege und verweigerte Lizenzen inklusive. Ehrmann, 1984 vom 1. FC Köln an den Betzenberg gewechselt, ist Sympathieträger und Gesicht des Vereins in einem. Sozusagen eine der letzten Konstanten in einem zusehends dem Niedergang anheim gefallenen Konstrukts, das seit Ehrmanns Anfangszeit in Lautern unter anderem 35 Trainer verschliss. Ehrmann: "Es war Liebe auf den ersten Blick" "Zum FCK zu gehen, war etwas Besonderes, das muss ich wirklich sagen. Das ist es bis heute auch geblieben", hatte Ehrmann anlässlich seines 60. Geburtstag im SPORT1-Interview betont. "Es war wie Liebe auf den ersten Blick." Die Liebe wurde schnell erwidert - und ist bis heute geblieben. Mit dem langhaarigen Modellathleten, wenig konfliktscheu, wenn ihm etwas gegen den Strich ging, identifizierten sich ganze Generationen von Fans und angehenden Fußballern - weil er "das Herz auf der Zunge trägt und den Menschen aus der Seele spricht", wie Enders meint. "Tarzan", wie Ehrmann wegen seiner muskulösen Gestalt und Leidenschaft fürs Gewichte-Stemmen genannt wird, prägte eine Ära, formte unter anderem die spätere Bundesliga-Torhüter Roman Weidenfeller, Kevin Trapp, Tim Wiese und Florian Frommlowitz. "Ich kann mir den Kaiserslautern ohne Gerry Ehrmann nicht wirklich vorstellen", schrieb Weidenfeller bei Instagram und schloss mit einer Danksagung an seinen früheren Trainer: "Danke für Deine Unterstützung, mit Dir habe ich als 16-Jähriger den Grundstein meiner Karriere erarbeitet."  Vor allem aber verkörpert Ehrmann den Typus des nie aufgebenden Kämpfers: Leidensfähig und emotional, geradlinig auch in Krisenzeiten, den Kopf obenauf selbst in der Stunde der bittersten Niederlage. Charakterzüge, die imponieren in einer strukturschwachen Region wie Rheinland-Pfalz, wo Arbeitsplätze nicht unbedingt wie Pilze aus dem Boden schießen - und wo der FCK wie ein kleines Lebenselixier wirken kann. Zur Erinnerung: Als der Verein 1998 als Aufsteiger - zum ersten und bisher einzigen Mal in der Bundesliga-Geschichte - auf Anhieb Meister wurde, pinselten die Menschen freudetrunken vielerorts die Bürgersteige rot-weiß an. Die Fans feierten auch Ehrmann, obwohl der da schon längst nur noch Torwarttrainer war - denn Ehrmann bediente noch immer die Sehnsüchte nach Erfolg in der Provinz und das Streben nach Anerkennung. Bis heute, weil er nach dem Absturz in die Zweit- und schließlich Drittklassigkeit dem Verein treu blieb. Auseinandersetzung mit Cheftrainer Schommers Von daher sind für die Anhänger auch die Gründe für Ehrmanns Paukenschlag-Abgang, womöglich durch ihr Idol gar selbst bedingt, in der ersten Reaktion unerheblich. "Der Verein sah sich nach einer Reihe von internen Vorkommnissen, die eine zielgerichtete und teamorientierte Zusammenarbeit zum Wohle des Vereins nicht mehr möglich machen, zu diesem Schritt gezwungen", verkündete der pfälzische Traditionsklub dazu am Sonntagabend. Eine dürre Zeile für 36 Jahre Vereinstreue - das war's. Nach SPORT1-Informationen hat sich Ehrmann mit Cheftrainer Boris Schommers überworfen, dabei gab es am Wochenende nach dem 0:0 gegen Zwickau sowie im Umfeld des Trainings auch eine Auseinandersetzung. Am Mittwoch wird es noch ein Gespräch zwischen Ehrmann und FCK-Geschäftsführer Sören Oliver Voigt geben. Doch wer immer daran schuld tragen mag: Die FCK-Institution Ehrmann dürfte für die meisten FCK-Fans heilig bleiben.
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