1959 - 2020
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3.Bundesliga Fußball News von Sport1.de

"Wahnsinnig geil!" Löwen nach irrem Comeback Dritter (Sun, 31 May 2020)
Was für ein Comeback! Der TSV 1860 München hat dank einer irren Aufholjagd seine Aufstiegsambitionen untermauert. Die Löwen bezwangen Tabellenführer MSV Duisburg beim Restart der 3. Liga nach 0:2-Rückstand dank drei Toren in 20 Minuten noch mit 3:2 (0:1). Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE "Das ist eine Frage des Charakters und der Fitness", sagte Löwen-Trainer Michael Köllner bei MagentaSport. "Ich denke, wir haben gut gearbeitet und die Mannschaft hatte hintenraus noch viele Körner übrig." Bekiroglu schwärmt von "geiler Mannschaft" Marvin Compper (34.) traf für die Duisburger nach einer Ecke von Moritz Stoppelkamp per Kopf, Vincent Vermeij baute die Führung (47.) aus. Dennis Dressel (69.), Efkan Bekiroglu (73.) und Prince Osei Owusu (86.) drehten das Spiel für München. "Wir haben uns sehr, sehr viel vorgenommen. Ich denke, wir haben großen, großen Charakter gezeigt und auch gezeigt, was wir für eine geile Mannschaft sind. Und wir haben es wahnsinnig geil gedreht!", sagte Torschütze Bekiroglu. Am ersten Spieltag nach der Corona-Zwangspause bleibt der MSV dank der besseren Tordifferenz zwar Spitzenreiter. 1860 München klettert nach dem dritten Sieg in Folge mit nun 45 Zählern auf Relegationsplatz drei, insgesamt baute das Team von Michael Köllner seine Erfolgsserie auf 15 Spiele ohne Niederlage aus. Preußen zieht Halle in den Abstiegskampf Die SpVgg Unterhaching, die am Samstag bei der SG Sonnenhof Großaspach gewonnen hatte (2:0), folgt aber nun punktgleich (jeweils 47) auf Rang zwei. Im Abstiegskampf gelang Preußen Münster ein wichtiger 4:2 (3:0)-Sieg gegen den Halleschen FC. Die Mannschaft von Trainer Sascha Hildmann bleibt zwar mit 30 Zählern auf Rang 18, allerdings trennen Münster nun nur noch drei Punkte vom rettenden 16. Platz. Für Halle auf Platz 17 wird die Lage immer bedrohlicher. Mit 33 Zählern rutschte der HFC auf den ersten Abstiegsplatz, allerdings punktgleich mit dem 1. FC Magdeburg (15.) und dem FSV Zwickau (16.). Für Münster trafen Kevin Rodrigues Pires (4.), Maurice Litka (13./77.) und Luca Schnellbacher (31.). Die Tore von Florian Hansch (64.) und Marcel Hilßner (90.+2) genügten Halle nicht.
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Halle-Fans planen Geisterspiel-Demo am Stadion (Sun, 31 May 2020)
Fans des Halleschen FC werden ihrem Ärger über die umstrittene Fortsetzung der 3. Liga mit einer Demonstration Luft machen - wollen in Zeiten der Kontaktbeschränkungen aber alle Auflagen erfüllen. Am Rande des Geisterspiels am kommenden Mittwoch gegen Eintracht Braunschweig sollen die Anhänger sich vor dem Stadion versammeln, "um die werten Funktionäre daran zu erinnern, dass Fußball ohne Fans in den Stadien ein einziges Trauerspiel ist". Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE Der Klub werde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) "dazu gezwungen sich finanziell an den Rand des Abgrunds zu bewegen, während wir Fans ausgeschlossen werden", hieß es im Aufruf der "HFC-Fankurve". Schon vor Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga hatten Polizei-Gewerkschaften davor gewarnt, dass Geisterspiele die Fans zu unerlaubten Zusammenkünften am Stadion animieren würden. Solche blieben bislang aus. Demo in Halle ist genehmigt Die Demo in Halle ist nun bei Einhaltung einiger Auflagen allerdings bereits genehmigt, schrieben die Organisatoren. So müsse ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden, alle Teilnehmer sollen zudem mit Mund- und Nasenschutz erscheinen. Zudem werde eine Anwesenheitsliste geführt, um dem Gesundheitsamt die Nachverfolgung im Falle einer Corona-Infektion zu ermöglichen. Es werde sich am Mittwoch indes ausschließlich um Fanthemen und den Fußball drehen: "Politische Themen oder 'Verschwörungstheorien' sind nicht erwünscht!"
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1860 will Serie gegen MSV ausbauen (Sun, 31 May 2020)
Mit einer Serie von 14 Spielen ohne Niederlage hatte sich der TSV 1860 München vor der Corona-Pause an die Aufstiegsränge der 3. Liga herangepirscht. Zum Re-Start wartet auf die Münchner Löwen mit Tabellenführer MSV Duisburg allerdings eine schwere Aufgabe (3. Liga: 1860 München - MSV Duisburg, Sonntag ab 13 Uhr im LIVETICKER). Mit einem Sieg im Geisterspiel im Stadion an der Grünwalder Straße würde die Mannschaft von Trainer Michael Köllner bis auf zwei Punkte an den Zweitliga-Absteiger heranrücken. Der MSV zeigte vor der Unterbrechung durch die Corona-Pandemie mit nur einem Sieg aus fünf Partien Schwächen. Alle 380 Spiele der 3. Ligalive. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE "Da müssen wir uns mächtig strecken, aber wir sind bereit!", sagte Köllner. "Natürlich fehlen Zuschauer und Atmosphäre. Das geht unter die Haut, wenn die Lieder angestimmt werden. Deshalb müssen wir Lösungen suchen, uns maximal aufs Spiel konzentrieren und uns als Mannschaft gegenseitig unterstützen." 1860 Münhen verkauft Geistertickets Um die fehlenden Einnahmen durch Ticketverkäufe abzufedern, konnten sich die Löwen-Fans so genannte Geistertickets kaufen. Am Donnerstag waren bereits über 30.000 verkauft. Komplettiert wird der 28. Spieltag in der 3. Liga mit den Partien Preußen Münster gegen den Halleschen FC (3. Liga: Preußen Münster - Hallescher FC, Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER) und Carl Zeiss Jena gegen den Chemnitzer FC (3. Liga: Preußen Münster - Hallescher FC, Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER). Der Tabellenletzte aus Thüringen hatte durch die Corona-Verordnungen in ihrem Bundesland Schwierigkeiten in der Vorbereitung zu bewältigen. Da die Auflagen der Thüringer Landesregierung bis zum 5. Juni weder Training noch Heimspiele erlauben, musste Jena in Leipzig sein Trainingslager beziehen. Die Partie gegen den Chemnitzer FC findet zudem im 330 Kilometer entfernten Würzburg statt. So können Sie den 28. Spieltag der 3. Liga LIVE verfolgen: Stream:MagentaSport Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App
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Waldhof patzt - Haching springt auf Platz zwei (Sat, 30 May 2020)
Die SpVgg Unterhaching hat einen erfolgreichen Start beim Wiederbeginn der 3. Liga hingelegt. Der Ex-Bundesligist gewann bei der SG Sonnenhof Großaspach mit 2:0 (1:0). Mit 47 Punkten schlossen die Hachinger zu Tabellenführer MSV Duisburg auf, der erst am Sonntag im Spitzenspiel bei 1860 München gastiert. Felix Schröter (45.) und Stephan Hain (48.) schossen Unterhaching zum Sieg (SERVICE: Die Tabelle).  "Ich bin wirklich ganz froh über den Sieg in Großaspach, da haben wir uns in der Vergangenheit immer sehr schwer getan", sagte Hachings Trainer Claus Schromm bei MagentaSport. Aufsteiger Waldhof Mannheim unterlag dem KFC Uerdingen mit 1:2 (0:1) und musste im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag hinnehmen. Im bayerischen Duell verlor der FC Ingolstadt gegen Bayern München II 1:2 (1:1). KFC-Trainer Stefan Krämer resümierte bei MagentaSport: "Dass es wieder um Fußball geht nach so einer langen Pause, das sind für mich alle Feiertage an einem." In Mannheim traf Osayamen Osawe (34.) zum 1:0 für den KFC, Jan Kirchhoff (64.) erhöhte nach der Pause. Kevin Koffi (69.) markierte nur noch das Anschlusstor. Bayern II gewinnt in Ingolstadt Der FC Bayern II war bei den Schanzern durch Timo Kern (4.) in Führung gegangen, Marcel Gaus (45.) glich aus. Chris Richards (89.) sicherte den Bayern-Sieg. Gaus flog wegen wiederholten Foulspiels per Ampelkarte vom Platz (88.). Die Highlights der 3. Liga am Montag ab 23.15 Uhr in 3. Liga Pur im TV auf SPORT1 Eintracht Braunschweig setzte sich gegen Viktoria Köln mit 4:2 (2:1) durch und bleibt ebenfalls auf Tuchfühlung zur Spitze. Viktoria-Coach Pawel Dotschew avancierte mit seinem 238. Auftritt in der 3. Liga zum Rekordtrainer. Er ließ Peter Vollmann, Sportdirektor bei der Eintracht, hinter sich. Braunschweig: Bär wird zum Matchwinner Mike Wunderlich (3.) hatte die Rheinländer in Führung gebracht. Leon Bürger (10.) und Martin Kobylanski (40.) sorgten für die Wende zugunsten der Braunschweiger. Hamza Saghiri (62.) glich zum 2:2 aus, doch Marcel Bär (65./80.) brachte den Dreier für den deutschen Meister von 1967 unter Dach und Fach. Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE  Der FSV Zwickau konnte im Abstiegskampf beim 2:2 (0:2) gegen Hansa Rostock trotz eines klaren Halbzeitrückstands punkten. Nico Granatowski (22., Foulelfmeter) und John Verhoek (27.) trafen für die Mecklenburger. Nils Miatke (60.) und Elias Huth (73.) sorgten für den Ausgleich für den FSV. Verhoek sah wegen wiederholten Foulspiels (77.) die Gelb-Rote Karte. Grill hält Lauterns Sieg fest Der SV Meppen unterlag den Würzburger Kickers 1:3 (0:0). Der 1. FC Magdeburg verlor gegen den 1. FC Kaiserslautern ebenfalls 0:1 (0:1). Lauterns Lennart Grill parierte einen Foulelfmeter von Jürgen Gjasula (70.).
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"So etwas hat noch kein Drittligaspieler mitgemacht" (Sat, 30 May 2020)
Bei Maik Franz sind die Zweifel inzwischen der Vorfreude gewichen. Am Samstagnachmittag geht es für den Leiter der Lizenzspielerabteilung des 1. FC Magdeburg und seine Mannschaft in der 3. Liga wieder los, der 1. FC Kaiserslautern ist zu Gast (3. Liga: 1. FC Magdeburg - 1. FC Kaiserslautern ab 14 Uhr im LIVETICKER). Dass er mit dem Zustandekommen der Saisonfortsetzung alles andere als glücklich war, daraus macht der ehemalige Bundesliga-Profi keinen Hehl. "Mir wurde das zu sehr schwarz-weiß gesehen", sagt der 38-Jährige rückblickend über die hitzigen Debatten der vergangenen Wochen. Im SPORT1-Interview erklärt Franz, warum er sich jetzt auf den Re-Start freut, blickt auf die Herausforderungen des Mammutprogramms in den kommenden Wochen, und verrät, welches legendäre Team er als Vorbild für seinen FCM sieht. Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE SPORT1: Herr Franz, am Montag hat der DFB-Bundestag beschlossen, dass in der 3. Liga wieder gespielt wird. Wie haben Sie die Entscheidung aufgenommen? Maik Franz: Ich habe mir das gar nicht angeschaut, weil mir schon klar war, was kommt. Jetzt geht es wieder los und wir konzentrieren uns auf das, was vor uns liegt. "Das werden viereinhalb brutale Wochen" SPORT1: Bis zum 4. Juli sollen noch elf Spieltage absolviert werden. Franz: Das werden viereinhalb brutale Wochen. Ich glaube, so etwas hat noch kein Drittligaspieler mitgemacht. Auch Trainer nicht. Das, was jetzt kommt, ist wie bei Champions-League-Teams. Bayern München kennt das, die Nationalspieler kennen das. Das kennt selbst ein normaler Bundesligaspieler nicht - und ein Drittligaspieler schon gar nicht. Vier englische Wochen hintereinander sind schon ein Brett. SPORT1: ... und das ohne ordentliche Vorbereitung. Franz: Das kommt noch dazu. Wir waren acht Wochen zuhause und sind jetzt seit eineinhalb Wochen im Gruppentraining, das für mich, ehrlich gesagt, eine bessere Beschäftigungstherapie war. Seit vier Tagen sind wir jetzt im Mannschaftstraining - und dann geht's mit elf Spielen in vier Wochen los. SPORT1: Wie spielfit kann eine Mannschaft nach vier Tagen Teamtraining sein? Franz: Alles, was ich jetzt sage, wirkt gleich wieder wie ein Suchen nach Ausreden. Jeder, der mal Fußball gespielt hat, kann sich das selbst ausmalen. Die Jungs hatten am Dienstag nach zehn Wochen zum ersten Mal wieder ein Elf-gegen-Elf in den Beinen. Doch eins ist klar: Jetzt geht der Blick nur noch nach vorn. Ein gutes Beispiel ist die dänische Nationalmannschaft von 1992: Die kamen acht Tage vor der EM als Ersatz für Jugoslawien aus ihrem Urlaub zusammen und sind überraschend Europameister geworden. Ich habe mir kürzlich eine Doku dazu angeschaut, weil es mich interessiert hat, und wir uns in einer ähnlichen Situation befinden. SPORT1: Worauf wird es Ihrer Meinung nach ankommen? Franz: Ich glaube, dass der Kopf entscheidend sein wird. Ob du jetzt eine Woche mehr auf dem Platz standest oder nicht, ist, denke ich, nicht ausschlaggebend. Am Ende wird die Einstellung zu der Gesamtsituation entscheiden. Hier brauchst du ein funktionierendes Team, auch im Team hinter dem Team. Das wird eine Riesenerfahrung für uns alle. "In der 3. Liga hast du nicht die Riesenkader" SPORT1: Welche besonderen Herausforderungen sehen Sie? Franz: Ich glaube, keiner kann wirklich einschätzen, was da auf uns alle zukommt. In der 3. Liga hast du nicht die Riesenkader. Wir werden kaum Regenerationsphasen haben. Es geht bam, bam, bam - Spiel auf Spiel auf Spiel. In vier Wochen dieses Pensum abzuliefern, kennen eigentlich nur internationale Top-Mannschaften. Hinzu kommen die aktuell steigenden Temperaturen, obendrein die Reisestrapazen für alle Mannschaften. Das wird total spannend zu sehen sein, wie jede einzelne Mannschaft das wegsteckt.  SPORT1: Inwiefern wird sich das auf die Tabelle auswirken? Franz: Ich glaube, es wird noch richtig was in der Tabelle passieren. Es gibt ja viele ambitionierte Mannschaften, die sich noch was ausrechnen. Und es sind nun mal noch elf Spiele zu spielen.  SPORT1: Fast ein Drittel der Saison. Franz: Elf Spiele von 38 Spieltagen ist viel. Es wurde ja teilweise der Eindruck erweckt, wir hätten nur noch drei Spiele zu absolvieren und sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Dieser Eindruck wurde allen gegenüber vermittelt, die durchaus plausible Argumente gegen eine Fortsetzung vorgebracht haben. Gefühlt gab es nur noch die Abbruch-Befürworter und die, die weitermachen wollten - ohne weitere Unterscheidung. Mir wurde das zu sehr schwarz-weiß gesehen. Doch das ist Vergangenheit. Jetzt freue ich mich einfach nur noch auf die kommenden Spiele.  SPORT1: Ihre aktive Zeit liegt etwas zurück, trotzdem können Sie als Ex-Profi vielleicht ganz gut einschätzen, was diese Situation auch für die Spieler bedeutet. Franz: Als Spieler hast du jetzt die Riesenchance, innerhalb von wenigen Wochen große Eigenwerbung zu betreiben. Auch als Mannschaft kannst du jetzt etwas aufbauen, wofür du sonst mehrere Monate benötigst. Ich denke grundsätzlich immer positiv und freue mich darauf zu sehen, wie jeder Einzelne diese Situation annimmt. Gerade unter Druck zeigt sich der wahre Charakter. Wieso der 1. FC Magdeburg für einen Abbruch war SPORT1: Inzwischen freuen Sie sich auf die Spiele, der FCM gehörte aber auch zu den Vereinen, die für einen Saisonabbruch waren. Warum? Franz: Unser Geschäftsführer Mario Kallnik hat sich dazu ausführlich geäußert. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind ein Hauptargument. Aus sportlicher Sicht war und ist die Wettbewerbsgleichheit der entscheidende Punkt. Es wird uns ja gern als Rumjammern und Ausrede ausgelegt, nur halten wir doch bitte mal fest, dass das alles ganz anders aussähe, hätten alle eine annähernd gleiche Vorbereitungszeit. So weiß ich nicht, ob diese Voraussetzungen zu einem fairen Wettbewerb passen. SPORT1: Ihnen wurde indirekt vorgeworfen, sich mit einem Saisonabbruch den Klassenerhalt sichern zu wollen. Franz: Fakt ist: Wir haben uns an behördliche Vorgaben und die Regeln gehalten. Fakt ist auch: Wir sind Teil der Gesellschaft und stellen uns nicht über sie. Dass wir dafür angegangen wurden, fand ich schon sehr befremdlich und respektlos.  SPORT1: Auch für die Drittligisten gilt das Hygienekonzept der Bundesliga und 2. Bundesliga. Was bedeutet das für Sie? Franz: Wir sind die Woche mit einem Mannschaftsbus und fünf Kleinbussen zum Training gefahren. Für die Auswärtsspiele brauchen wir zwei Mannschaftsbusse, zudem ein Vorabkommando, das zum Hotel fährt und alles kontrolliert und so weiter. Das Hygienekonzept stellt für viele Drittligisten eine riesige Herausforderung dar. Viele Personen werden an ihre Grenzen stoßen. Unser Zeugwart zum Beispiel wird quasi rund um die Uhr im Einsatz sein. Es ist anders kaum zu schaffen. SPORT1: Das klingt nach vollem Einsatz. Franz: Absolut, ein weiteres Beispiel sind unsere zwei Physiotherapeuten. Die Spieler waren neun Wochen zuhause und sind seit zwei Wochen im Training. Die beiden müssen folglich dauerbehandeln. Sie haben, glaube ich, noch nie so viel massiert und behandelt wie momentan und voraussichtlich in den kommenden Wochen. Die Wehwehchen und Verletzungen fangen ja gerade erst an. In dieser Situation müssen sehr viele Leute im ganzen Staff sehr flexibel sein. Wenn ich sehe, was diese Leute leisten und schlussendlich für ihren Einsatz erhalten, ist vor allem sehr viel Herzblut dabei. Diese Leute gehören zu den wichtigsten Personen in einem Verein, sind meistens auch schon viele Jahre dabei. Ohne diese Menschen und dieses Herzblut wäre das alles nicht machbar. Franz erklärt Unterschiede zwischen Bundesliga und 3. Liga SPORT1: Wie groß sind in solchen Bereichen die Unterschiede zu einem Bundesligaverein? Franz: In der Bundesliga und auch in der 2. Liga ist die Größe der Staffs eine ganz andere. In den Vereinen stehen ja für die unterschiedlichsten Sachen zwei, drei Leute oder mehr zur Verfügung. Hier hast du, wenn es gut läuft, für jeden Aufgabenbereich eine Person, vielleicht mal zwei. Ich bin mir sicher, dass hier viele Vereine an Grenzen stoßen werden - und auch das sehe ich als einen Schlüssel zum Erfolg. Es geht nicht nur um die Jungs auf dem Platz, sondern auch um diejenigen drumherum. SPORT1: Dazu gehören auch die Trainer. Franz: Auch die Trainer werden in eine brutale Ausnahmesituation befördert. Spielvorbereitung, Spielnachbereitung, Training - das alles zu steuern und dabei immer das richtige Maß zu finden, um auch die Köpfe der Spieler nicht zu überfordern. SPORT1: Der FCM hatte einen Antrag gestellt, erst nach zwei Wochen Teamtraining am 11. Juni wieder einsteigen zu dürfen. Diesen Antrag haben Sie Anfang der Woche zurückgezogen - wieso? Franz: Auf dem Bundestag wurde die Regel aufgelöst, dass zwischen zwei Spielen mindestens 72 Stunden Pause sein müssen. Dadurch wäre es möglich gewesen, dass sie uns gesagt hätten: "Okay, wir geben eurem Antrag statt - dann spielt ihr halt vier Spiele in einer Woche." In Absprache mit der Mannschaft haben wir deswegen beschlossen, dass wir dann mit dem Nachteil von nur wenigen Tagen Mannschaftstraining eben am Samstag starten. Europameister Dänemark 1992 als Vorbild SPORT1: Inwiefern haben Sie die Mannschaft in den vergangenen Wochen insgesamt einbezogen? Franz: Wir haben sie sehr viel einbezogen. Sie sind ja diejenigen, die am Ende auf dem Platz stehen und spielen müssen oder dürfen. Für mein Gefühl wurden die Spieler in den vergangenen Wochen viel zu wenig gefragt, wie sie denn die Situation sehen. Ich fand diesen Umgang schwierig. In Köln sagt ein Spieler seine Meinung, einen Tag später revidiert er diese. Jetzt können wir uns ja alle mal fragen, wie es dazu kam. Dieser Spieler hat eine Risikopatientin als Freundin. Dass er Bedenken äußert, ist logisch - und vor allem ist es menschlich. Die Reaktionen auf seine ersten Aussagen fand ich wirklich krass. Ja, das sind alles Profis - und dennoch sind es vor allem Menschen. SPORT1: In der Bundesliga und 2. Liga läuft bisher alles weitgehend reibungslos. Macht Ihnen das auch Hoffnung für die 3. Liga? Franz: In der 1. und 2. Liga hat es bis hierhin ordentlich funktioniert. Ob das jetzt ohne Zuschauer gut ist oder nicht, kann jeder für sich selbst beurteilen. Aktuell funktioniert es und die Spiele können ausgetragen werden. Wir werden alles tun, um unsere Spiele erfolgreich zu gestalten und als Gewinner aus der Nummer herauszugehen - wie halt die Dänen 1992. Die kamen aus dem Urlaub, haben ihr Danish Dynamite entwickelt und haben es gerockt. Im Sport ist alles möglich. 
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Wie schlägt sich Waldhof beim Restart der 3. Liga? (Sat, 30 May 2020)
82 Tage ruhte wegen der Corona-Pandemie in der 3. Liga der Ball - jetzt geht es wieder los. Nach monatelangen Streitigkeiten zwischen den Klubs und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) soll es nun vornehmlich wieder ums Sportliche gehen (3. Liga, ab 14 Uhr im LIVETICKER). "Das wird die unfairste Saison aller Zeiten", prophezeite Magdeburgs Trainer Claus-Dieter Wollitz in der Bild-Zeitung: "Was wir tun, ist Lichtjahre von dem entfernt, was ich unter professioneller Vorbereitung verstehe." Alle 380 Spiele der 3. Ligalive. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE Grund für die Empörung ist (unter anderem) das Mannschaftstraining, das vor dem Wiederbeginn aus verschiedensten Gründen nicht von allen Teams gleichzeitig aufgenommen werden konnte. Wo die Teams genau stehen, weiß daher niemand so recht. Kellerduell in Kaiserslautern - legt Mannheim vor? Für Wollitz und seinen 1. FC Magdeburg geht es zum Wiederbeginn in der Partie bei Tabellennachbar 1. FC Kaiserslautern um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. (3. Liga: 1. FC Magdeburg - 1. FC Kaiserslautern, Samstag ab 14 Uhr im LIVETICKER) Darüber hinaus wartet der 28. Spieltag mit einigen spannenden Duellen auf. Der SV Waldhof Mannheim kann beispielsweise mit einem Sieg gegen den KFC Uerdingen (3. Liga: Waldhof Mannheim - KFC Uerdingen, Samstag ab 14 Uhr im LIVETICKER) mit Spitzenreiter MSV Duisburg gleichziehen. Die Duisburger greifen erst am Sonntag mit der Partie bei 1860 München ins Geschehen ein. Die Umsetzung des Konzepts hatte in den vergangenen Wochen zu einem Streit zwischen dem Aufstiegsaspiranten Waldhof Mannheim und dem DFB geführt. Unterhaching sitzt Waldhof im Nacken Mannheim hatte dem DFB zwei Rechnungen in einer Höhe von insgesamt 79.000 Euro zur Zahlung weitergeleitet und sich dabei auf eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg berufen. Der DFB aber konterte, bezog sich seinerseits auf eine Verordnung des Sozialministeriums, in dem es heißt: "Die dezentral durchzuführenden Testungen" auf das Coronavirus ermöglichten den Vereinen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs und damit "die Verwirklichung ihrer Interessen". Daher sei es auch "folgerichtig", dass die Vereine die Kosten für diese Maßnahmen trügen. Der SpVgg Unterhaching, punktgleich mit den Mannheimern, winkt beim Gastspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach der Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz. Nur zwei Punkte hinter den Hachingern lauert der SV Meppen auf einen Ausrutscher, die Emsländer bekommen es am Samstag mit den Würzburger Kickers zu tun. So können Sie den 28. Spieltag der 3. Liga LIVE verfolgen: TV:SWR und MDR (Magdeburg - Kaiserslautern), WDR (Waldhof Mannheim - KFC Uerdingen), NDR (SV Meppen - Würzburger Kickers) Stream:Sportschau und MagentaSport Liveticker: Sport1.de und SPORT1 App
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Lieberknecht: "Es ist wie mit dem guten und dem bösen Wolf" (Fri, 29 May 2020)
Die dritte Liga ist zurück! Nach der Coronapause geht es am Samstag mit dem 28. Spieltag weiter, nachdem es zuvor teils große Diskussionen gab, über die Saison in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. An der Spitze thront dabei der MSV Duisburg, der am Sonntag zum Restart-Auftakt bei 1860 München gefordert ist (3. Liga: 1860 München - MSV Duisburg ab 13 Uhr im LIVETICKER). Im SPORT1-Interview spricht MSV-Coach Torsten Lieberknecht über das Training in der Coronakrise, den Zustand der "Zebras" und den Protest einiger Drittliga-Klubs. SPORT1: Herr Lieberknecht, wie sind Sie durch die Coronakrise gekommen? Torsten Lieberknecht: Erstaunlich gut bis jetzt. Es ist eine Situation, die für alle schwierig war, und für viele immer noch ist, nicht nur für uns Fußballer und Leute aus den Vereinen. Ich habe Familie, Frau und drei Kinder, da wird man täglich mit den Problemen konfrontiert, egal ob es Schule oder das allgemeine familiäre Miteinander betrifft. Ich habe eine gewisse Demut entwickelt, für mich ist das der beste Weg. Es nutzt nichts sich zu ärgern, oder aufzuregen. Gelassenheit bringt einen viel weiter, denn man kann sowieso nichts an der Situation ändern. Es ist wie mit dem guten Wolf und dem bösen Wolf aus der Indianer-Sage. Gewinnen tut am Ende der, den Du fütterst, so heißt es da. Und so habe ich für mich entschieden: Ich geb´ alles für den guten Wolf, den mit der Hoffnung und der Zuversicht auf bessere Zeiten. Lieberknecht: "Eine Art Notfallplan entwickelt" SPORT1: Wie hat der MSV während der Krise trainiert und war das überhaupt möglich? Lieberknecht: Wir haben eine Art Notfallplan entwickelt, die Spieler haben viel Einzeltraining mit Laufeinheiten gemacht, aber hier in Nordrhein-Westfalen waren ja auch durch das Go der Landesregierung früh Zweiergruppen möglich und das haben wir dann auch durchgezogen. Seit Montag sind unter Einhaltung aller Vorgaben im Trainingslager hier in Duisburg, und wir können wieder Mannschaftstraining durchführen. Ich selbst hab mich durch Läufe fit gehalten. SPORT1: Konnte Sie überhaupt auf die Mannschaft irgendwie einwirken während der harten Beschränkungen? Lieberknecht: Wir haben, wie viele andere Unternehmen auch, moderne Kommunikationsmittel genutzt. Mannschaftssitzungen haben wir über Zoom Meetings abgehalten, es gab WhatsApp Gruppen über die Trainingsziele definiert und kommuniziert wurden. Ich habe natürlich die Spieler immer wieder telefonisch kontaktiert und das persönliche Gespräch gesucht – das braucht viel Fingerspitzengefühl, denn manche telefonieren gerne, andere nicht. Man darf den Jungs einerseits nicht auf den Nerv gehen, andererseits ist es für mich als Trainer wichtig zu wissen, wo jeder steht, wie die Gemütsverfassung ist. Ich bin bekannt dafür stets nah an der Mannschaft zu sein, und ganz ehrlich: Zu normalen Zeiten ist das viel leichter als während der Krise, da war die Schwierigkeit, daß man viel mehr abwägen musste um den richtigen Ton und die richtige Zeit für Gespräche zu finden. Als das Gruppentraining dann wieder erlaubt war, standen wir als Trainer vor der Herausforderung uns neue Gedanken zu den Inhalten zu machen. Alle 380 Spiele der 3. Liga live. An jedem Spieltag zusätzlich in der Konferenz. Die Highlights und alle Spiele jederzeit auch auf Abruf nur bei MAGENTA SPORT! | ANZEIGE  SPORT1: Wie sieht es mit der Fitness ihrer Mannschaft aus? Besteht da hoher Nachholbedarf? Lieberknecht: Überhaupt nicht. Die Jungs haben hart und vorbildlich an sich gearbeitet. Durch unsere Intervallläufe und Sprinteinheiten, gepaart mit der nötigen Regeneration, war die Trainingsintensität insgesamt sehr hoch. Aber man muss klar sagen: Wettkampf ist immer was anderes, nach dem ersten Spiel über zwei mal 45 Minuten sind wir alle schlauer. SPORT1: Die Bundesliga und die Zweite Liga spielen schon wieder, haben Sie Spiele im TV geschaut, wie ist Ihr Eindruck? War die Zwangspause ein Leistungsdämpfer? Lieberknecht: Klar habe ich geguckt, und meiner Meinung nach: Ganz klar nein, kein Leistungsdämpfer. Alle Spieler wirkten sehr gut vorbereitet und wissen worauf es ankommt. Ich konnte in Sachen Zweikampfverhalten, Antrittsschnelligkeit oder Gesamtkondition über 90 Minuten keine Schwächen feststellen, bei keinem. Auch das Niveau der Spiele empfand ich qualitativ als sehr hoch. "Meine Trainerkollegen haben es da jetzt nicht leichter" SPORT1: Es gibt ja immer noch Proteste der Vereine aus ostdeutschen Verbänden, wie zum Beispiel Halle, Jena oder Magdeburg, gegen den Neustart der 3. Liga. Man macht Wettbewerbsnachteile geltend, weil in Sachsen-Anhalt beispielsweise rigidere Kontaktbeschränkungen gelten als in NRW. Können Sie das nachvollziehen? Lieberknecht: Natürlich. Es geht nichts über das Mannschaftstraining, wo Zweikämpfe geübt werden, Laufwege einstudiert oder Standards neu gesetzt werden. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich die soziale Komponente, Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport, und ein mannschaftlicher Geist von Zusammenhalt und Willen kann sich nur einstellen, wenn die Mannschaft zusammen kommt. Da feuert man sich gegenseitig an, da kommt man auch schon mal über den Flachs, den Spaß am Sport, am Spiel. So prägt sich unter anderem natürlich auch Motivation. Und klar, meine Trainerkollegen in anderen Bundesländern haben es da sicherlich jetzt nicht leichter. SPORT1: Wenn Sie vorausschauen: Der MSV ist Spitzenreiter und gilt als Aufstiegsfavorit. Einverstanden? Lieberknecht (lacht): Ich sag's mal so: Unser Ziel vor der Saison war oben mitzuspielen. Wie jeder weiß, sind unsere finanziellen Mittel aber beschränkt gewesen, wir haben nur einen kleinen Kader. Wir müssen auch hier mit unseren Emotionen haushalten und demütig bleiben, auch vor dem Hintergrund möglicher Verletzungen. Am liebsten hätten wir diese Herausforderung mit unseren tollen Fans gestemmt. Wir sind jetzt Erster, und natürlich geben wir alles damit es am Ende der Saison so bleibt. Die Mannschaft ist hungrig, spielt attraktiv, und als Trainer bereitet es Freude die Mannschaft dabei zu unterstützen. Wir müssen jetzt diszipliniert bleiben. Und die Situation, so wie sie uns vom Verband und der Politik vorgegeben wird, annehmen. Da heißt es auch Haltung zu zeigen und die Fähigkeit mitzubringen Veränderungen hinzunehmen. Das können wir, und das machen wir. Und dann hoffen wir, dass sich unser Traum erfüllt.
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"Mit Solidarität hatte das nicht länger zu tun" (Fri, 29 May 2020)
Wochenlang hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Sachen 3. Liga sehr führungs- und kommunikationslos gewirkt. Kommunikation, so sagen Top-Manager, ist gerade in der Krise gefragt durch Präsenz und deutlichen Ansagen. In schwersten Zeiten aber fehlte es beim DFB an klaren Bekenntnissen zu Zusammenhalt, Geschlossenheit und Aufmunterung. Diese Passivität förderte den Egoismus und hat die Liga immer mehr gespalten. Mehr noch: Das Gesamtbild der 3. Liga bezeichnete Unterhachings Präsident Manfred Schwabl als Katastrophe. Statt die in der Tat vorhandenen Probleme als Gemeinschaft anzugehen und zu lösen, gingen besonders Carl Zeiss Jena, der Hallesche FC, der 1. FC Magdeburg und Waldhof Mannheim immer aggressiver ihre eigenen Wege. Die individuellen Interessen mögen dabei durchaus nachvollziehbar gewesen sein - aber mit einer Solidarität hatte das nicht länger zu tun. Die Folge: Die so attraktiv gereifte Marke 3. Liga nahm in ihrer Außendarstellung einen immer größeren Schaden. Rainer Koch hat die Liga nun sozusagen vor dem Zusammenbruch bewahrt. Im Moment des allerhöchsten Drucks gab es in Person des DFB-Vizepräsidenten plötzlich doch einen Kommunikator. Es sei ein "unwürdiges Schauspiel, unerträglich und nicht länger hinzunehmen", sagte Koch vor den Mitgliedern des DFB-Bundestages. Mit seiner flammenden Rede und seinem inhaltsstarken, emotionalen Appell an eine Geschlossenheit hat er die Delegierten mitgenommen und in der Abstimmung zur Fortführung der 3. Liga das überwältigende Ergebnis von 94,87 Prozent Zustimmungen erzielt. Dieses starke Statement sollte nun als Druck auf diejenigen ausstrahlen, die ausscheren wollten - und die sich nun endgültig fügen sollten. Die Liga geht weiter! Zum ersten Mal seit Wochen schaue ich mal wieder richtig interessiert auf die Tabelle und freue mich plötzlich wieder richtig auf Fußball. Nur drei Punkte zwischen dem Tabellenzehnten Würzburg und Mannheim auf Platz 2, ebenso sind es nur drei Zähler von Platz 12 bis zum ersten Abstiegsrang. Spannung pur ist also angesagt für diese letzten elf entscheidenden Spieltage als Saisonfinale. Jetzt geht es zumindest wieder um Sport, um Tore und um Punkte. Dass es nur Geisterspiele sind und dass es für jeden einzelnen Klub in verschiedensten Formen eine sportliche und wirtschaftliche Grenzerfahrung werden wird, ist nicht zu leugnen. Doch wo wäre die Alternative? Am Ende handelt es sich schlichtweg um höhere Gewalt und ist damit hinzunehmen.
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