1959 - 2020
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Champions League News von Sport1.de

Wird die Champions League jetzt auf den Kopf gestellt? (Thu, 14 Jan 2021)
Wird die Champions League in naher Zukunft zum Auslaufmodell? Oder wird eine grundlegende Veränderung sie in neuem Glanz erstrahlen lassen? Seit mittlerweile mehreren Jahren diskutieren die Mächtigen des Fußballs, wie es mit der Königsklasse weitergeht: Wird sie reformiert oder fällt sie dem Szenario einer europäischen Superliga zum Opfer? Eine solche Super League, in der die europäischen Topklubs unter sich wären - auf Kosten der heimischen Ligen und der kleineren europäischen Verbände - ist ein Gedankenspiel, das zuletzt immer konkreter geworden war und damit die UEFA unter Druck gesetzt hat, die Kritikpunkte an der Champions League auszumerzen oder ihr Ende zu riskieren. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstand des FC Bayern München, hat die Diskussion nun wieder in den Blickpunkt gerückt: Er enthüllte, dass eine "Week of Football" mit Halbfinals und Finale in einer Stadt künftig von der Not- zur Dauerlösung werden könnte - und mahnte gleichzeitig Lösungen für ein Problem an, das er großen Schwachpunkt der Champions League in ihrer aktuellen Form sieht. "Die Gruppenphase fängt an, ein bisschen langweilig zu werden. Sie hat sechs Spiele, und in diesem Jahr waren wir zum wiederholten Mal nach dem vierten Spieltag schon qualifiziert", sagte Rummenigge, der im CHECK24 Doppelpass zuletzt auf Distanz zu den Superliga-Plänen gegangen war. Er verwies auf Planspiele innerhalb der UEFA, "diese Gruppenphase attraktiver zu machen". Was er gehört hätte, werde "den Leuten gefallen, davon bin ich überzeugt". Mit einer Champions League im neuen Gewand ist ab 2024 zu rechnen, nach Ablauf der bis dahin geltenden Fernsehverträge. Bis dahin ist auch zu klären, in welcher Form die Champions League mit der Europa League und der in diesem Jahr startenden Europa Conference League verflochten sein wird - und wie sehr die neue Champions League auf Kosten der nationalen Wettbewerbe wie der Bundesliga gehen wird. Wie könnte die Reform aussehen? SPORT1 nennt Szenarien - und was für und gegen sie spricht. - Weniger oder kleinere Gruppen: Bayern, Real Madrid, der FC Barcelona, PSG, die Topklubs aus Italien und England: Aus Sicht vieler Fans geht die Champions League erst dann richtig los, wenn die Top-Teams in der K.o.-Phase unter sich sind. Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Mit einer kompakteren Gruppenphase - acht Gruppen mit drei Teams oder auch weiter vier Teams, dafür nur noch sechs Gruppen - würde es früher zur Sache gehen, das Problem der früh entschiedenen Gruppen und bedeutungslos-langweiligen Duelle vor der K.o.-Phase würde sich relativieren. Das Problem dabei: Dass die UEFA eine solche Reform auf Kosten der kleineren Klubs und Länder durchführt, ist unwahrscheinlich. Die betroffenen Verbände müssten das selbst mitbeschließen, um der Idee eine Mehrheit zu verschaffen - was kaum vorstellbar ist. - Qualifikation für die Gruppenphase: Eine andere Möglichkeit, die Gruppenphase kompakter und attraktiver zu gestalten: Eine radikal verkleinerte Gruppenphase (z.B. 4x4 Teams) könnte zwischen zwei K.o.-Phasen geschaltet werden - eine aufgewertete Qualifikation und eine Endrunde. In diesem Modell wäre die Gruppenphase hochwertig, ohne dass die kleineren Klubs und Verbände ganz außen vor blieben. Der Haken: In einer ernsthaften Quali-Phase könnten Topteams rausfliegen - was deren Interessen und letztlich auch denen der UEFA zuwiderläuft. Vermieden werden könnte das durch eine Setzliste, die den Meistern und Vizemeistern der Top-Ligen einen Gruppenstart garantiert. Wenn der Zirkel auf diese Weise aber wiederum zu exklusiv wird, fehlt den kleineren Verbänden der Anreiz, sich auf das Modell einzulassen. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE - Mehr K.o.-Faktoren in der Gruppenphase: Es gäbe auch Varianten, mit denen an der Grundkonstellation nichts geändert werden würde, die die Gruppenphase aber trotzdem straffen und spannender machen würden. Die Abschaffung von Hin- und Rückspielen etwa: Die Top-Teams könnten sich dann keine Ausrutscher erlauben, was von Beginn an attraktivere Spiele verspricht - und weniger bedeutungslose Duelle um die goldene Ananas am Ende der Gruppenphase. Zu klären wäre allerdings die Frage, wie das Thema Heimrecht fair gelöst werden kann. Eine weitere einfache Idee, um den Reiz der Gruppenspiele zu erhöhen: Unentschieden und Punkteteilungen abschaffen und bei Remis-Ständen immer ein Elfmeterschießen ansetzen - so, dass es immer einen Sieger gibt. - Das Schweizer System: Die hinter den Fußballkulissen gut vernetzte Times berichtete im Dezember, dass ein neues Ligasystem bei der internen Reformdiskussion gut im Rennen liegt. Grundidee: Jeder der 32 Klubs soll zehn Spiele gegen zehn zugeloste Gegner bestreiten (wohl ohne Hin- und Rückspiel), aus den Spielen wird eine Gesamttabelle errechnet. Die ersten 16 ziehen in die K.o.-Runde ein - der Erste gegen den 16., der Zweite gegen den 15. usw. Das sogenannte Schweizer System würde definitiv frischen Wind bringen und das Problem der oft spannungsarmen letzten Gruppenspieltage beheben, wenn jedes Spiel noch Einfluss auf die K.o.-Runden-Konstellation hat. Nachteile: Das Thema Heimrecht ist zu klären, mit zehn statt sechs Spiele wäre die Gruppenphase aufgebläht statt gestrafft - und als Fan kann man das System auch zu kompliziert finden. - Auf- und Abstieg: Bereits im Jahr 2019 waren Pläne durchgesickert, ein Auf- und Abstiegssystem zwischen Champions, Europa und der künftigen Conference League einzuführen. Die damals veröffentlichten Gedankenspiele sahen acht Absteiger aus der Champions League vor - als Teil einer umfassenden Qualifikations-Reform: In dem Modell sollten 24 der 32 Champions-League-Teilnehmer automatisch auch in der nächsten Saison dabei sein. Die Einführung eines Abstiegskampfs würde mehr Brisanz in die Königsklasse bringen, allerdings auf Kosten der nationalen Ligen, in denen dann nur noch wenige der begehrten Königsklassen-Tickets ausgespielt werden könnten. Entsprechend fraglich ist, ob die nationalen Verbände ihre eigenen Wettbewerbe derart schwächen werden.
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Rummenigge verrät: So ändert sich die Champions League (Wed, 13 Jan 2021)
Karl-Heinz Rummenigge hat verraten, dass die UEFA konkret an einer Reform der Endphase der Champions League arbeitet. "Grundsätzlich war es wahrscheinlich der größte Thrill, den die Champions League je erlebt hat", sagte der Vorstandsboss des FC Bayern in einem Interview mit FC Bayern.tv live, das kurz vor der Partie des Rekordmeisters im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel (DFB-Pokal: Holstein Kiel - FC Bayern München, Mi., ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) ausgestrahlt wurde, in Anspielung auf das Finalturnier der europäischen Königsklasse im vergangenen Sommer. "Du spielst in einem K.o.-System, the winner takes it all. Der Verlierer, der sonst eine zweite Chance in einem Rückspiel erhalten hätte, ist draußen." Alle Video-Highlights des DFB-Pokals in der SPORT1-Mediathek und in der SPORT1 App Das derzeitige K.o.-System der Champions League solle zwar erhalten bleiben. "Was man überlegt, ist, dass man eine 'Week of Football' macht", führte der Bayern-Lenker weiter aus. "Das würde bedeuten, dass man die beiden Halbfinals und das Finale in einer Stadt spielt, wie das in Lissabon passiert ist, um dann ein bisschen nach dem Vorbild des Super Bowl in Amerika eine große Fußballattraktion auf Klubebene zum Saisonende stattfinden zu lassen." Tippkönig der Königsklasse gesucht! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden  Vor allem aber hält Rummenigge die Gruppenphase des Wettbewerbs für reformbedürftig. Rummenigge: Gruppenphase fängt an, langweilig zu werden "Die Gruppenphase fängt an, ein bisschen langweilig zu werden. Sie hat sechs Spiele, und in diesem Jahr waren wir zum wiederholten Mal nach dem vierten Spieltag schon qualifiziert", meinte der 65-Jährige. "Und alles, was ich jetzt höre aus Kreisen der UEFA, ist, dass sie (die UEFA, Anm. d. Red.) versucht, diese Gruppenphase attraktiver zu machen. Das wird den Leuten gefallen, davon bin ich überzeugt."  Auch zur erhöhten Beanspruchung der Münchner Profis durch die anstehende Klub-WM nahm Rummenigge Stellung.  "Jeder Einzelspieler hat eine Mega-Belastung in diesem Jahr", stellte der ehemalige Nationalmannschaftskapitän klar. Doch der "Trainer und viele Spieler sind zu mir gekommen und haben gefragt: 'Kannst du bitte mit Gianni Infantino (FIFA-Präsident, Anm. d. Red.) sprechen, dass die Klub-WM stattfindet?' Normalerweise war die ja abgesagt." Rummenigge setzt sich bei Infantino für Klub-WM ein  Er habe ein bekanntermaßen gutes Verhältnis zu Infantino. "Ich habe gesagt: 'Gianni, es ist der große Wille des FC Bayern, insbesondere der Spieler und des Trainers, dass dieses Turnier stattfindet.' Jetzt findet es statt, dank der Zustimmung der FIFA und ihrer organisatorischen Möglichkeiten." Die Münchner könnten nun sechs Titel in einer Saison gewinnen, was bislang nur dem FC Barcelona im Jahr 2009 gelungen ist. "Die Mannschaft will Geschichte schreiben", erklärte Rummenigge dazu. "Sie will als wahrscheinlich die erfolgreichste, beste Mannschaft des FC Bayern in die Erfolgsgeschichte des Klubs eingehen. Ich finde das gut und habe das vom ersten Tag an unterstützt."
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Gnabry adelt Bayern-Juwel: "Sein Talent ist erstaunlich!" (Sun, 10 Jan 2021)
"Ich erinnere mich, dass ich, David (Alaba) und Joshua (Kimmich) nach dem Spiel am Mittelkreis saßen und uns einfach nur umsahen", blickte Serge Gnabry bei der englischen Zeitung Mail auf den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere zurück.  Dabei handelt es sich selbstredend um dem Triumph in der Champions League in der vergangenen Saison im leeren Stadion des Lichts in Lissabon. Wer Gnabry, Alaba und Kimmich dort sitzen sah, dem war sofort klar, was fehlte: "Fans, Familie, jeder, der dir etwas bedeutet", brachte es Gnabry auf den Punkt.  Gnabry: "Wollen das Gleiche wie Barcelona oder Real Madrid machen" Doch auch mitten in einer Pandemie ist so ein Titel in der Königsklasse natürlich ein Grund zum Feiern. "Die Zeit mit diesen Jungs zu verbringen ist einfach unglaublich, wenn man ein ganzes Jahr lang mit ihnen gearbeitet hat und dann endlich feiern kann ... Den Henkelpott hochgehoben zu haben, ihn gewonnen zu haben, ist ein Gefühl, das man, glaube ich, den Leuten gar nicht beschreiben kann, weil man einfach so glücklich ist und so überwältigt von Emotionen, dass man das endlich erreicht hat. Es hat ein paar Tage gedauert, um es zu realisieren, ein paar Tage, um es teilweise zu verarbeiten. Und es ist ein Turnier, das ich wieder gewinnen will, und ich würde sagen, wir wollen es wieder gewinnen."  Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Gnabry ist also auf den Geschmack gekommen und er glaubt, dass die Bayern nun eine echte Ära prägen könnten. "Ich glaube daran", sagte der deutsche Nationalspieler: "Wir haben im Moment eine Mannschaft mit so viel Talent, so viel Charakter, so viel Tatendrang ... Unser Ziel ist oder wird es sein, die Champions League so oft wie möglich zu gewinnen, solange wir auf diesem Höhepunkt sind." Eine genaue Zahl ließ sich der 25-Jährige sogar auch noch entlocken. "Vielleicht wie Barcelona oder Real Madrid, die sie dreimal hintereinander gewonnen haben. Wir wollen das Gleiche tun", ließ Gnabry eine Ansage folgen. Gnabry adelt Musiala Auf dem Weg zu künftigen Erfolgen soll auch Jamal Musiala mithelfen. "Er ist ein toller, toller Spieler. Die ersten Male, als er zum Training kam, wussten wir sofort, dass er ein ausgezeichneter Spieler sein würde", lobte Gnabry das 17 Jahre alte Bayern-Talent. Musiala wechselte im Sommer 2019 vom FC Chelsea in die U17 des FC Bayern, feierte seither sein Profi-Debüt. In England feierte er sein Debüt für die U21-Nationalmannschaft - standesgemäß mit einem Tor. Eine Einladung zum A-Team der Three Lions wird wohl auch nicht mehr lange auf sich warten lassen - doch auch der DFB buhlt um das Talent. Auch Gnabry hofft, Musiala im deutschen Trikot sehen zu dürfen. "Sein Talent ist erstaunlich. Er ist überhaupt nicht schüchtern. Er hat noch viel Zeit und ich hoffe, er wird weiter reifen, und seine Fähigkeiten für Deutschland statt England einsetzten - zu meinem Vorteil", sagte Gnabry: "Keine Chance, dass wir dieses Talent loslassen. Ich gebe mein Bestes!"
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Coman: "Flick hat mir ein Geschenk gemacht" (Tue, 05 Jan 2021)
Bayern Münchens Finalheld Kingsley Coman glaubt an die erfolgreiche Titelverteidigung in der Champions League mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister und weitere erfolgreiche Jahre auch international (Die Tabelle der Bundesliga). "Mit dieser Mannschaft können wir eine Ära prägen", sagte der französische Nationalspieler der Sport Bild: "Wir sind jung oder im besten Alter, haben also noch Zeit! Wir können und wollen den Titel verteidigen." Coman hatte die Bayern mit seinem Kopfballtreffer im August gegen Paris St. Germain (1:0) zum sechsten Triumph in der Königsklasse geführt. Der 24-Jährige ist sich "sicher", dass die Bayern wie Real Madrid zwischen 2016 und 2018 eine Erfolgsserie hinlegen können. Erlebe bei MAGENTA SPORT alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga live und die Highlights auf Abruf! | ANZEIGE  Coman nimmt Sané in Schutz Außerdem nimmt der Flügelspieler, der nach einer Zerrung vor dem Comeback steht, seinen Kollegen Leroy Sane in Schutz. "Leroy ist sehr gut, wir spielen anders als City, er wird unsere DNA erst komplett verinnerlichen. Das ist keine Sache von ein paar Tagen", sagte er. Für sein eigenes Spiel sei es wichtig, "Vertrauen in mich und meinen Körper" zu haben. "Den größten Prozentsatz mache ich selbst aus, der Rest meines Vertrauens kommt von außen, vom Trainer oder von den Mitspielern", erklärte Coman: "Und dennoch hat sich unter Hansi Flick für mich viel geändert." Coman: Flick hat mir ein Geschenk gemacht Der Bayern-Coach setzte im Gegensatz zu Vorgänger Niko Kovac direkt auf Coman. "Wenn ein neuer Coach kommt und sofort auf dich baut, hilft das enorm. Das war wichtig für mich", meinte der Franzose. Daraufhin konnte er "sofort zeigen, dass ich gut genug bin, um in der Startelf zu stehen. Hansi Flick hat mir ein Geschenk gemacht, und ich habe ihn nicht enttäuscht. Es war elementar für mich, Teil der Idee von Hansi Flick zu sein." Vertrauen habe auch beim Finalsieg gegen PSG eine große Rolle gespielt: "Als Hansi Flick mir das Vertrauen ausgesprochen hat, wusste ich, dass es eine große Nacht wird." Coman über Zukunft: "Denke nur an Bayern" Bei seinem Finaltreffer überwand er sogar seine Angst vor Kopfbällen. "Genauer gesagt: Wenn ich den Kopfball beende, schließe ich immer die Augen. Denn manchmal, wenn man den Ball schlecht trift, landet er auf der Nase oder in den Augen, das schmerzt", schilderte Coman: "Aber keine Sorge: Ich habe gesehen, dass der Ball gegen Paris ins Tor geflogen ist." Im Frühjahr hatte er sich abwartend über seine Zukunft geäußert, nun meinte er: "Zu wissen, dass gute Teams an mir interessiert sind, ist gut, das gibt mir zusätzliches Vertrauen. Aber ich habe hier einen Vertrag bis 2023, ich denke nur an Bayern. Es ist alles gut, ich bin glücklich." ----- Mit Sport-Informations-Dienst
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Darum machen die Bayern-Kollegen Scherze über Coman (Fri, 01 Jan 2021)
Kingsley Coman hat sich in der laufenden Saison beim FC Bayern endgültig zum Stammspieler aufgeschwungen.  Der französische Flügelflitzer spielte bis zur kurzen Winterpause groß auf und verdrängte im Team von Trainer Hansi Flick sogar den vermeintlichen Königstransfer Leroy Sané auf die Bank. Während der ein- oder andere Bayern-Akteur nach der kräftezehrenden Triple-Saison um die Topform kämpft, ist Coman von dem Erfolg der Vorsaison geradezu beflügelt.  Bayern-Star Coman hat Angst vor Kopfbällen Kein Wunder, möchte man sagen. Beim Finale der Champions League war der 24-Jährige mit seinem goldenen Tor zum 1:0-Sieg der Matchwinner. Und das sogar per Kopf - trotz einer für Fußballer eher ungewöhnlichen Furcht.  "Es ist halt so, dass ich bei Kopfbällen Angst habe und die Mitspieler darüber Scherze machen", verriet der 24-Jährige. Bei seinem Treffer habe er nicht einmal hingesehen. "Man kann das auf den Bildern sehen. Beim Kopfball habe ich die Augen geschlossen. Das kommt instinktiv, es ist ein natürlicher Reflex", sagte Coman und fügte an: "Ich versuche immer, meine Augen offen zu halten, aber im letzten Moment habe ich immer diesen Reflex." Der CHECK24 Doppelpass mit Rudi Völler - am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Dabei war vor dem Spiel war nicht unbedingt zu erwarten, dass ausgerechnet Coman gegen seinen Ex-Verein Paris Saint-Germain zum entscheidenden Mann wird. Schließlich war der pfeilschnelle Offensivspieler in den Partien zuvor nur Ergänzungsspieler. Sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale musste er Ivan Perisic den Vortritt lassen.  Als er im Endspiel den Vorzug erhielt, kam das auch für ihn selbst überraschend. "Ich erfuhr es am Spieltag gegen 13 Uhr. Ich war so glücklich in diesem Moment", sagte Coman der Bild. Er habe zwar seine Maske aufgehabt, als ihm Flick von seinen Plänen unterrichtete, "aber ich habe darunter ein riesiges Lächeln gehabt."  Spätestens zu diesem Zeitpunkt sei ihm klar gewesen, dass ihm mit dem FC Bayern eine historische Nacht bevorstehend würde: "Als Hansi Flick mir das Vertrauen ausgesprochen hat, wusste ich, dass es eine große Nacht wird." Er sollte recht behalten. 
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Elite-Kategorie: UEFA befördert Bundesliga-Schiedsrichter (Tue, 22 Dec 2020)
Bundesliga-Schiedsrichter Tobias Stieler ist von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in die sogenannten Elite Category befördert worden. Damit ist der 39-Jährige aus Hamburg ab 2021 neben Deniz Aytekin (Oberasbach), Felix Brych (München) und Felix Zwayer (Berlin) der vierte Unparteiische des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der in die höchste Kategorie eingestuft wird. "Dass wir im Moment mit vier Schiedsrichtern in der Elite-Kategorie vertreten sind, spiegelt auch die Wertschätzung wider, die unsere Schiedsrichter international genießen", sagte Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichter-Chef beim DFB. Stieler pfeift seit acht Jahren in der Bundesliga, seit 2014 steht er zudem auf der Liste der FIFA-Schiedsrichter.
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Ulsan gewinnt asiatische Champions League (Sat, 19 Dec 2020)
Ulsan Hyundai Motors hat zum zweiten Mal nach 2012 die asiatische Champions League gewonnen. Die Südkoreaner bezwangen am Samstag den iranischen Fußball-Meister Persepolis FC in Doha/Katar mit 2:1 (1:1). Der Brasilianer Junior Negrao (45.+4/55., Foulelfmeter) erzielte beide Tore für Ulsan, der ehemalige Nürnberger Davy Bulthuis spielte in der Innenverteidigung. Für Persepolis, bereits 2018 Finalverlierer gegen die Kashima Antlers aus Japan, traf Mehdi Abdi (45.).
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Nach Rassismus-Eklat: Ba schimpft über Tuchel (Fri, 18 Dec 2020)
Demba Ba hat nach dem Rassismus-Skandal rund um das Spiel zwischen Basaksehir Istanbul und Paris Saint-Germain Thomas Tuchel kritisiert. Er habe sich "gewünscht, dass vor der Kamera erklärt wird, wie er (Tuchel, Anm. d. Red.) uns behandelt hat. Denn das akzeptiere ich nicht", sagte der Basaksehir-Stürmer bei TRT World. Ba werde das "niemals akzeptieren. Das nächste Mal, wenn ich ihn sehe, werde ich ihn das wissen lassen." Der frühere Bundesliga-Spieler wollte zwar nicht näher darauf eingehen, betonte aber: "Er hatte eine oder zwei Diskussionen mit Spielern unserer Mannschaft und hat uns im Grunde die Schuld für das gegeben, was passiert ist. Das ist sein Problem, nicht meins." Schiri-Assistent mit unpassender Wortwahl In der Partie hatte das Schiedsrichtergespann den Basaksehir-Assistenzcoach Pierre Webo wegen unsportlichen Verhaltens auf die Tribüne geschickt. Bei diesem Vorgang soll Sebastian Coltescu, der vierte Mann an der Seitenlinie aus Rumänien, den Kameruner Webo mit rassistischer Sprache bedacht haben. Der Beschuldigte soll in der Kommunikation mit Hauptschiedsrichter Ovidiu Hategan das rumänische Wort "negru" (schwarz) benutzt haben, um Webo zu beschreiben. Es folgten heftige Proteste - angeführt vom früheren Hoffenheimer Demba Ba. Ba lobt Paris-Spieler Dem völlig berechtigten Sturmlauf des Angreifers folgte der gemeinsame Abmarsch beider Teams. Die Spieler weigerten sich, unter dem Schiedsrichter-Team auch nur eine Sekunde länger zu spielen. Ba zollte dafür den Spielern von PSG Respekt: "Hut ab vor den Spielern von Basaksehir, weil sie gespürt haben, dass etwas getan werden musste. Und Hut ab vor den Spielern von PSG, denn sie hätten auf dem Platz bleiben und sagen können 'Wir sind hier, um zu spielen und sie nicht', aber sie haben sich entschieden mitzugehen." Inzwischen haben sich Ba und Coltescu ausgesprochen.
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