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Shaqiri: "Bayern vielleicht der beste Klub der Welt" (Mon, 18 Feb 2019)
Für Liverpool-Star Xherdan Shaqiri ist das Achtelfinale der Champions League gegen den FC Bayern eine ganz besondere Partie (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER). Zweieinhalb Jahre spielte der 27-Jährige bei den Münchnern (2012-2015), wurde dort zum Publikumsliebling. Vor dem Hinspiel an der Anfield Road empfing der Schweizer die SPORT1-Reporter zum Interview bei sich zu Hause in der Nähe von Manchester. SPORT1: Herr Shaqiri, was war Ihr erster Gedanke beim Bayern-Los? Xherdan Shaqiri: Freude. Ich wusste aber auch sofort, dass das eine schwierige, aber interessante Herausforderung wird. Wir werden versuchen, die Schwächen der Bayern auszunutzen und wollen wieder ins Finale kommen – wie im letzten Jahr. Die Bayern waren aber mein Wunschlos. SPORT1: Warum das? Shaqiri: Ich wollte mal wieder nach Hause kommen in die Allianz Arena, zu meinem Ex-Verein. Viele Freunde und alte Bekannte wiedersehen. SPORT1: Sie schwärmen ja regelrecht. Shaqiri: Klar, ich habe durchweg positive Erinnerungen an München. Die bislang beste Zeit meiner Karriere hatte ich bei den Bayern. Es waren zweieinhalb wirklich schöne Jahre, mit vielen Titeln und Emotionen. Ich habe damals sehr viel gelernt. Nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Und ich habe viele Freunde gewonnen. Jedes Mal, wenn ich nach München zurückkomme, fühle ich mich wie zu Hause. SPORT1: Haben Sie noch Kontakt zu ehemaligen Mitspielern? Shaqiri: Ich habe immer wieder mal mit Rafinha Kontakt gehabt. Auch zuletzt als er Geburtstag hatte. Anatoliy Tymoshchuk hat mir neulich auf Instagram geschrieben. Ich freue mich auf jeden Fall, viele alte Bekannte wiederzusehen. Nicht nur Spieler, sondern auch die Mitarbeiter. SPORT1: Hat man Sie seit der Auslosung im Team über die Bayern ausgefragt?  Shaqiri: Wir Spieler tauschen uns natürlich aus und fragen, wie es in den jeweiligen Verein war. Man vergleicht die Klubs. Unser Fitnesstrainer Andreas Kornmayer war ja auch bei den Bayern. Er kennt den Verein daher auch sehr gut. SPORT1: Ihnen wird nicht entgangen sein, dass sich die Bayern im Sommer auf den Außenbahnen verstärken wollen. Wäre es für Sie vorstellbar, nochmal für den Rekordmeister aufzulaufen? Shaqiri: Eine Rückkehr zu den Bayern ist für mich total vorstellbar, denn ich trage die Bayern immer in meinem Herzen. Würden sie mich wieder anrufen, wäre das sicher interessant und emotional für mich. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Rückkehr jedoch unvorstellbar, da ich aus meiner Sicht beim für mich perfekten Verein unter der perfekten Führung bin. Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 SPORT1: Klappt es mit den Bayern nicht. Wäre eine Rückkehr in die Bundesliga für Sie denkbar? Shaqiri: Ich liebe die Bundesliga und verfolge sie immer noch. Ich kann nicht ausschließen, zukünftig nochmal dort zu spielen. Das wäre sicher schön. Aber aktuell spiele ich in Liverpool, fühle mich hier sehr wohl und habe einen langfristigen Vertrag. SPORT1: Zurück zum Spiel. Wer ist der Favorit für das Spiel am Dienstag? Shaqiri: Ich würde den Bayern die Favoritenrolle zuschieben. Sie sind seit Jahren vielleicht der beste Klub der Welt. Sie spielen immer um Titel. Liverpool ist aber auf dem besten Weg, da hinzukommen, wo die Bayern schon sind. SPORT1: Thomas Müller ist für Bayern in beiden Spielen gesperrt. Shaqiri: Ich kenne Thomas ja schon lange. Daher kenne ich auch seine Qualitäten. Für ihn ist es sicher eine Enttäuschung, in beiden Spielen nicht spielen zu können. Für die Bayern ist es ein Verlust, denn er ist immer für ein Tor gut. SPORT1: Bei Liverpool fehlt Innenverteidiger Virgil van Dijk im Hinspiel wegen einer Gelbsperre. Shaqiri: Er ist ein sehr starker Verteidiger, der eine tolle Saison spielt und mit dem wir auch im defensiven Bereich stabil und besser sind. Er wird uns fehlen. Aber das ist auch eine große Chance für andere Spieler sich aufzudrängen und zu zeigen, dass sie in großen Spielen die Qualität haben, bestehen zu können. SPORT1: Bislang haben Sie für Liverpool noch nicht in der Champions League getroffen. Haben Sie sich den Premieren-Treffer für die Bayern aufgehoben? Shaqiri: Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich in der Allianz Arena ein Tor schießen würde (lacht). Oder an der Anfield Road. Mir ist eigentlich egal, wo ich treffe. Aber gegen die Bayern wäre es doppelt speziell. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden |ANZEIGE SPORT1: Würden Sie jubeln? Shaqiri: Das kann ich jetzt noch nicht beantworten (lacht). Das entscheide ich je nach Laune. Aber es wird sicher schwierig für mich sein, zu jubeln. SPORT1: Kommen wir zu Ihrem Trainer. Was macht Jürgen Klopp aus? Shaqiri: Sein Charakter. Seine Emotionen. Wie er mit den Spielern umgeht und kommuniziert, er aber auch sein Können auf dem Platz zeigt. Das ist maßgebend für unseren Erfolg. Er gibt alles für den Verein und für die Spieler. SPORT1: Was hat er in diesem Verein bewegt? Shaqiri: Er hat bei diesem großen Klub einiges verändert. Wenn ich ins Training komme, sehe ich auch die Leute, die etwa in der Küche arbeiten. Sie lieben ihn, weil er so freundlich und bodenständig ist und mit jedem spricht. Das zeichnet den Charakter eines Menschen aus. Einen super Charakter zu haben, ist das Wichtigste. Damit kann man vieles erreichen im Leben. Er versteht halt nicht nur viel vom Fußball, sondern ist auch menschlich sehr gut. SPORT1: Apropos verstehen. Viele Experten wunderten sich, dass die Reds Sie vergangenen Sommer verpflichteten. Warum der Wechsel? Shaqiri: Ich hatte bei Stoke City drei schöne Jahre. Sie gaben mir die Chance, Premier League zu spielen.Aber wir sind leider abgestiegen. Darüber war ich sehr enttäuscht, denn das hat der Verein nicht verdient. Ich wollte dann aber eine neue Herausforderung und hatte die Möglichkeit mit Liverpool. Jürgen hat mich angerufen und wollte mich unbedingt im Team haben. Ich habe dann auch nicht lange gezögert, weil ich unbedingt unter ihm in diesem tollen Verein spielen wollte. SPORT1: Wie läuft ein Anruf von Jürgen Klopp ab? Shaqiri: Mein Bruder (Shaqiris Berater, d. Red.) kündigte mir seinen Anruf an. Dann schrieb mir Jürgen eine SMS und fragte, ob ich per Facetime (Videotelefonie, d. Red.) erreichbar bin. Dann habe ich geschrieben: "Klar." Also rief er mich beim ersten Telefonat mit Facetime an. Das war lustig. SPORT1: Sie wechselten dann dank einer Klausel für knapp 17 Millionen Euro. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool kaufen – hier geht's zum Shop | ANZEIGE Shaqiri: Habe ich trotz Abstieg so viel gekostet? Das wusste ich nicht mal (lacht). Ich denke, mein Transfer hat gezeigt, dass es nicht wichtig ist, was man kostet, sondern wie man sich danach präsentiert und in die neue Mannschaft integriert. SPORT1: Lassen Sie uns noch über Ihren historischen Triple-Gewinn mit den Bayern sprechen. Was braucht es, um das zu erreichen? Shaqiri: Das Team muss eine gute Stimmung haben und in der ganzen Saison an die Grenzen gehen. Man muss auch alles geben, was der Trainer möchte. Jeder muss sich dem Erfolg des Klubs unterordnen. So war es bei uns 2013 unter Jupp Heynckes. Wir hatten eine ganz spezielle Stimmung im Verein. Das war wirklich unglaublich. Wir hatten damals eine super Mannschaft, die auch menschlich top war. Die Menschen werden uns immer in Erinnerung behalten. Das spüre ich auch, wenn ich nach München zurückkomme. Es war das beste Jahr des Vereins in der Historie. SPORT1: Was hat Jupp Heynckes ausgezeichnet? Shaqiri: Er war wie ein Vater für uns. Es war streng, aber auch sehr korrekt. Er hat uns gezeigt, wie man erfolgreich ist. Er hat uns richtig hart gepusht. Ihm haben wir den Erfolg zu verdanken. SPORT1: Wer ist denn diese Saison in der Champions League erfolgreich und holt den Henkelpott? Shaqiri: Ich hoffe natürlich der FC Liverpool. Aber wenn wir es nicht schaffen, dann sollen ihn die Bayern holen. Das wäre super.
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Ist Bayern bereit für Liverpool? Der große Formcheck (Sun, 17 Feb 2019)
Der Bayern-Formcheck zum Durchklicken: Wie fit ist der FC Bayern für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag beim FC Liverpool? (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER) Der 3:2-Zittersieg beim FC Augsburg offenbarte einmal mehr die Schwächen in der Defensive. "Wenn man solche Spiele vor der Brust hat wie wir in der Champions League, dann hat man das ein bisschen im Hinterkopf", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Der Sportdirektor forderte: "Wir müssen uns gegen Liverpool um ein paar hundert Prozent steigern." Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 Niklas Süle macht sich weniger Sorgen. "Wir haben schon oft bewiesen, auch letztes Jahr gegen Real Madrid, wie gut wir gegen gute Mannschaften spielen und verteidigen können", sagte der Verteidiger. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel macht SPORT1 den Formcheck bei den Bayern-Akteuren. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE
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So denkt Bierhoff über Müller und Gündogan (Sun, 17 Feb 2019)
Das Hinspiel vorm TV, das Rückspiel in München im Stadion. So wird Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie beim DFB, den Achtelfinal-Kracher in der Champions League zwischen dem FC Liverpool und dem FC Bayern verfolgen (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER). "Es ist ein kleines deutsch-deutsches Duell", sagt Bierhoff im Gespräch mit SPORT1 vor dem Kracher des Rekordmeisters gegen das Team von Jürgen Klopp: "Liverpool hat in den letzten zwei, drei Spielen ein bisschen geschwächelt, aber so wie die Saison bislang verlaufen ist, muss man Liverpool leicht favorisiert sehen. Aber ich glaube, dass Bayern weiterkommt." Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE Gnabry soll für gesperrten Müller einspringen Gänzlich fehlen gegen die Reds wird Nationalspieler Thomas Müller wegen einer Rot-Sperre. "Es ist natürlich ärgerlich. Er ist ein Spieler, der in jeden Moment ein Spiel entscheiden kann. Aber die Bayern haben in der Offensive mit Serge (Gnabry, d. Red.) ja auch jemanden, der gerade in der Bundesliga tolle Leistungen gezeigt hat. Das werden sie schon kompensieren können”, prophezeit Bierhoff. Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 Bierhoff schreibt Müller in Nationalmannschaft nicht ab Müller ist seit der WM in der DFB-Elf etwas ins Abseits geraten und kam zuletzt nicht mehr über die Rolle des Einwechselspielers hinaus. ANZEIGE: Jetzt das neue Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! Bierhoff schreibt den 100-maligen Nationalspieler (38 Tore) aber keinesfalls ab: "Thomas ist eine gute Persönlichkeit und ein toller Spieler. Auch bei Bayern hat er sich wieder etabliert, insofern wird er auch weiterhin ein wichtiger Spieler für uns sein." Zählt das auch für Ilkay Gündogan? "Hohe Wertschätzung" für Ilkay Gündogan Der 28-Jährige spielt mit Manchester City eine Top-Saison und kommt bislang auf fünf Tore und sieben Assists in 31 Pflichtspieleinsätzen. Sein letztes Länderspiel jedoch absolvierte er Anfang September 2018 gegen Peru (2:1). In den darauffolgenden vier Länderspielen fiel er zunächst zweimal verletzt aus, danach wurde er zweimal nicht nominiert. Bierhoff betont, dass man seitens des DFB "eine hohe Wertschätzung für Ilkay" habe. Der 50-Jährige weiter: "Er hat natürlich hier und da Verletzungssorgen gehabt. Soweit ich weiß, ist er aber weiterhin auf der Liste unserer Trainer." ManCity zu stark für Schalke? Fakt ist jedenfalls, dass Gündogan mit den Citizens am Mittwoch in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen auf Schalke 04 trifft – ebenfalls im Achtelfinale der Königsklasse (Champions-League-Achtelfinale: FC Schalke 04 - Manchester City, Mi. ab 21 Uhr im LIVETICKER). Viel Hoffnung auf ein Weiterkommen macht Bierhoff den Königsblauen aber nicht. "Die erste Gruppe in der Champions League ist ja manchmal noch überschaubar. Aber so wie Manchester City gerade spielt, auftritt, mit Pep Guardiola aufgestellt ist und den Schwierigkeiten die Schalke hat, ist es der schwerste Brocken. Alles andere als ein Ausscheiden wäre vielleicht eine Überraschung." DAZN gratis testen und das Champions-League-Topspiel Schalke – Manchester City mit Experte Per Mertesacker live & auf Abruf erleben | ANZEIGE
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Gutes Omen? Italiener leitet Bayerns Kracher bei Reds (Sun, 17 Feb 2019)
Der Italiener Gianluca Rocchi leitet das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool - FC Bayern ab 21 Uhr im LIVETICKER) zwischen dem FC Liverpool und Bayern München. Für den deutschen Rekordmeister ist dies ein gutes Omen: Der 45-Jährige aus Florenz pfiff in der Königsklasse bisher drei Gruppenspiele mit Bayern-Beteiligung, dreimal gewannen die Münchner. Rocchi leitete am 17. September 2013 das 3:0 der Bayern gegen ZSKA Moskau und am 4. November 2015 das 5:1 gegen den FC Arsenal, zudem das 2:1 in Eindhoven am 1. November 2016. Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass  - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 In dieser Saison war Rocchi in der Gruppenphase der Königsklasse bereits dreimal im Einsatz gewesen, genauso oft wie bei der Weltmeisterschaft 2018. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden |ANZEIGE In Russland trug er unter anderem die Verantwortung beim Achtelfinale zwischen Brasilien und Mexiko (2:0). In dieser Partie hatte Brasiliens Superstar Neymar mit seinen theatralischen Einlagen für Aufsehen gesorgt.
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SPORT1 zu Besuch in Liverpools Kult-Pub: "Jürgen muss liefern" (Sat, 16 Feb 2019)
"WE ARE LIVERPOOL" steht in großen, weißen Buchstaben auf seinem T-Shirt. Akkurat ist es in die Jeans gesteckt. Seine schwarzen, leicht ausgedünnten Haare sind mit Gel fein nach hinten gekämmt. "Fragt mich über Liverpool, was ihr wollt. Ich kann euch alles sagen", sagt Paul Micheal Tremarco zu den SPORT1-Reportern, verschränkt seine Arme und legt sie auf den Stehtisch. (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool - FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER) Der 51-Jährige liebt den FC Liverpool nicht nur. Er lebt ihn. Tremarco ist Kult-Fan der Reds und betreibt nur 300 Meter neben der Heimspielstätte seines Herzens-Vereins den Pub "The Arkles". Er ist der Geschäftsführer des Ladens. Die Fans kennen ihn und er kennt sie. Tremarco ist in Liverpool aufgewachsen. Sein Großvater stammt aus Italien. Seine Stammkundschaft kennt er allesamt mit Vornamen. An diesem Abend sind allerdings nur wenige Gäste da. Es ist ein Werktag. Es geht gemächlich zu. Tremarco nutzt die Zeit, um durchzuatmen. Liverpool-Fan seit 40 Jahren Seit 40 Jahren besitzt er als eingefleischter Anhänger insgesamt drei Dauerkarten auf der "Sir Kenny Dalglish" Tribüne – für sich und seine Familie. Seit zehn Jahren führt er seinen Pub an der Anfield Road, welcher Platz für über 300 Leute bietet. Eine verhältnismäßig große, aber saubere Kneipe. An den Wänden hängen vereinzelt Bilder aus den ruhmreichen Liverpooler Zeiten. Sitzplätze sind mit Stoff überzogen. Es riecht nach Kneipe. "Bei Heimspielen ist die Bude voll. Dann stehen alle und feiern friedlich miteinander", sagt Tremarco. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen – Hier anmelden |ANZEIGE Vor Anpfiff sind sowohl Reds-Fans, als auch die der Auswärtsmannschaften in seinem Pub. Während des Spiels und nach Abpfiff dann nur noch die der Roten. Wenn sich seine Kundschaft am Tresen und an den Tischen mit Lager und Guinness verköstigt, behält Tremarco die Übersicht. Er selbst trinkt kaum Alkohol. Maximal ein Glas oder zwei am Wochenende. "Ich bin nicht dazu da, um zu trinken. Ich bin dafür verantwortlich, dass der Laden läuft", sagt er. Dafür tut er einiges. Etwa die Anfertigung riesiger Schilder, die Gästefans explizit darauf hinweisen, dass sie im "The Arkles" willkommen sind. Sogar die von Meisterschafts-Konkurrent Manchester City. CHECK24 Doppelpass mit Hannover-Präsident Martin Kind, Stefan Effenberg und Reinhold Beckmann - Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 Eintritt für United Fans? "Das geht nicht" Friedlich miteinander feiern. Dem Gegner Respekt zollen. Es sind Werte, denen sich Tremarco verschrieben hat und die er auch von seiner Kundschaft einfordert. Lediglich Fans vom verhassten Stadtrivalen Everton und des großen Rivalen Manchester United gewährt er keinen Eintritt. Auch denen aus Chelsea nicht. "Das geht einfach nicht. Die Rivalität ist zu groß", sagt Tremarco augenzwinkernd, ehe er sich erhebt und schnurstracks Richtung Jukebox geht. Die Liedauswahl ist vorhersehbar. Er spielt die Liverpool-Hymne "You‘ll Never Walk Alone" von "Gerry & The Pacemakers" ab. Stellt sich inmitten seines Pubs, breitet seine Arme aus und sinkt laut mit. Mehrere Gäste stimmen mit ein. Übertönen die TV-Geräte an den Wänden (es läuft Sky) und das leise Dudeln der Spielautomaten. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Tremarco ist nicht nur textsicher. Der Hobbysänger trifft sogar so manchen Ton. Nach rund drei Minuten ist seine Gesangs-Einlage vorbei. Tremarco geht hinter seinen Tresen, zapft zwei Lager und blickt über seine Schulter auf ein Bild von Jürgen Klopp, dem Trainer des FC Liverpool. Ein lokaler Künstler zeichnete das Porträt im Bilderrahmen. Klopp wird verehrt wie ein Heiliger Tremarco hat es hinter Schnapsflaschen gestellt. Für jedermann sichtbar erhöht. Es wirkt wie ein Altar. Klar, denn Klopp verehren die Liverpool-Fans wie einen Heiligen. "Er ist einer von uns, deswegen lieben wir ihn. Er ist der 'Normale One'. Er ist wie ein Fan. Man sieht seine Leidenschaft an der Linie. Er spricht Fußball. Das ist, was wir in Liverpool so lieben", erklärt Tremarco. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool kaufen – hier geht's zum Shop | ANZEIGE Klar zum Ausdruck bringt der Ur-Liverpooler aber auch, was die Fans von Klopp vor allem erwarten: Titel. "Jürgen muss liefern. Es muss eine Trophäe sein. Wenn er nicht liefert, werden Fragen gestellt. Vor allem die Premier League wollen wir gewinnen. Wenn er das schafft, wird er für immer eine Legende sein", macht er mit voller Innbrunst klar. (SERVICE: Die Tabelle der Premier League) Unter Klopps Regie verloren die Reds jedoch bislang drei Finals. Das letzte in der Vorsaison in der Königsklasse gegen Real Madrid (1:3). Vereinsübergreifend hat Klopp sogar seine letzten sechs Endspiele verloren. Tremarco weiß das natürlich und sagt mit erhobenem Zeigefinger nochmal: "Jürgen, du musst liefern." Bayern-Spiel: "Liverpool ist definitiv Favorit" Mit einem Spiel Rückstand ist Liverpool derzeit punktgleich mit Tabellenführer Manchester City. Im Achtelfinale der Champions League wartet nun der FC Bayern München. Das Hinspiel an der Anfield Road steigt am Dienstag – Tremarco wird dann auch im Stadion sein. Für das Rückspiel hat er bislang noch kein Ticket. Er will aber nach München kommen. Bayern-Präsident Uli Hoeneß zu Gast im CHECK24 Doppelpass - am 24. Februar ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 Wie seine Kundschaft, freut er sich auf das Duell mit dem deutschen Rekordmeister. "Liverpool ist definitiv Favorit", sagt Tremarco. "Das ist ein Wahnsinns-Spiel für Liverpool. Wir lieben die deutschen Fans. Sie sind willkommen. Wir sind aufgeregt und freuen uns auf das Spiel." Dann dreht sich Tremarco wieder zum Klopp-Porträt. Richtet es und blickt zufrieden in seinen Pub, der spätestens am Dienstag wieder proppenvoll sein wird.
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Bayerns legendäres Finaldrama wird wiederholt (Sat, 16 Feb 2019)
Das Champions-League-Finale 1999 war für den FC Bayern die Mutter aller Niederlagen. Gegen Manchester United gaben die Münchner in der Nachspielzeit noch eine 1:0-Führung her. Die Nachspielzeit war gerade angebrochen, als Teddy Sheringham nach einem Eckball den Ausgleich erzielte. Kurz darauf stellte der jetzige United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer die Partie völlig auf den Kopf und schoss die Engländer zum 2:1-Triumph. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE Neuauflage von Finale 1999 im Old Trafford Nun haben die Münchner die Chance zur Revanche. Genau 20 Jahre später, am 26. Mai 2019, kommt es zur Neuauflage des legendären Endspiels im Old Trafford. Im Rahmen eines Benefizspiels messen sich die FC Bayern Legends und die Manchester United Legends. Der Erlös der Partie wird an die Manchester United Foundation gespendet. Das gaben die Klubs am Samstag bekannt. "Das ist ein wirklich tolles Ereignis, auf das wir uns schon sehr freuen", sagte FC Bayern Legends-Kapitän Lothar Matthäus, der ebenso wie der damals verletzte Torjäger Giovane Elber schon fest für das Spiel zugesagt hat. "Ich konnte im Finale 1999 wegen eines Kreuzbandrisses leider nicht mitspielen. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Mal aktiv dabei sein kann in diesem tollen Stadion", erklärte Elber. ANZEIGE: Jetzt das neue Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! Auf Seiten von United wird Trainer-Legende Sir Alex Ferguson das Team betreuen. "Ich freue mich schon sehr auf diesen besonderen Tag in Old Trafford", sagte Sir Alex, der mit United sagenhafte 38 Titel einheimste. Das Spiel sei eine "großartige Gelegenheit, viele alte Freunde zu treffen." Auch Siegtorschütze Solskjaer soll bei der Partie - allerdings auf dem Feld - mitwirken.
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Nach Roter Karte: Pogba-Ausraster in Kabine? (Fri, 15 Feb 2019)
Paul Pogba soll nach Manchester Uniteds 0:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League ausgerastet sein. Der Weltmeister sah kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte und soll anschließend mehrfach gegen seinen Schrank in der Umkleidekabine geschlagen haben. Dies berichtete ein Informant aus dem United-Umfeld der englischen Sun. Nach dem ersten Frust soll sich der Franzose dann mehrfach bei seinen Teamkollegen entschuldigt haben. "Er fühlte sich, als habe er sein Team hängen lassen und er ist frustriert, dass er das Rückspiel verpasst. Er hat aus Wut mehrfach auf seinen Schrank eingeschlagen", sagte die Quelle. Solksjaer nach Heimpleite enttäuscht Auch Trainer Ole Gunnar Solksjaer soll sich nach der schwachen Leistung im Achtelfinal-Hinspiel enttäuscht gezeigt haben. "Ole hat dem Team erklärt, dass sie das Spiel so angegangen waren, als ob es nach den 90 Minuten entschieden wäre. Er hat ihnen gesagt, geduldig zu bleiben und keine leichten Tore zu kassieren", sagte der Insider. "Und dann haben sie aus einem relativ billigen Standard ein Tor kassiert und alles ging den Bach runter." PSG hatte durch Presnel Kimpembe und Kylian Mbappe einen deutlichen Sieg gefeiert und steht vor dem Rückspiel im heimischen Parc des Princes kurz vor dem Einzug in die nächste Runde. Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden |ANZEIGE
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Kann Favre auch Krise? (Thu, 14 Feb 2019)
Zum ersten Mal in seiner Zeit als Trainer von Borussia Dortmund ist Lucien Favre in einer völlig neuen Rolle gefragt - als Krisenmanager. Die am Ende deutliche Niederlage des BVB bei Tottenham Hotspur im Hinspiel des Achtelfinals der Champions League lässt die Alarmglocken schrillen. Der Start ins Fußballjahr verlief nach furioser Hinrunde mehr als schleppend, der BVB muss schnellstmöglich wieder in die Spur finden, sonst ist neben dem Aus im DFB-Pokal und dem wahrscheinlichen Ausscheiden aus der Königsklasse auch der ersehnte Meistertitel in Gefahr.  Mit dem SPORT1 Messenger keine News mehr verpassen - hier anmelden | ANZEIGE Dabei deutete in der Hinrunde nichts auf einen solchen Einbruch hin, zumal nahezu alle Personalentscheidungen des detailversessenen Schweizers Früchte trugen. Vor allem bewies Favre bei seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen: 20 Jokertore erzielte der BVB in der Hinrunde wettbewerbsübergreifend. Favre sorgte mit seinen Einwechslungen fast immer für neuen Schwung, vornehmlich durch Super-Joker Paco Alcacer. So hatten die Dortmunder auch in engen Spielen oft den längeren Atem. Favre verliert sein Goldhändchen Im Jahr 2019 ist Favre dieses Händchen bislang abhandengekommen. Zudem fehlte gegen die Spurs neben Marco Reus eben auch Alcacer. Das könnte mit ein Grund dafür gewesen sein, dass Favre erst nach dem 0:2 kurz vor dem Ende frisches Offensiv-Personal brachte. "Sancho und Pulisic haben über die Flügel nicht schlecht gespielt. Wir haben gewartet, aber es war schwer zu wechseln", rechtfertigte Favre seine Entscheidung. Einen Alcacer hätte er bestimmt schon eher gebracht. Nicht nur, dass Favre zurzeit für keinen frischen Schwung von der Bank sorgen kann, im Gegenteil: In den vergangenen Partien ging den Dortmundern regelmäßig die Puste aus. In keinem der vergangenen drei Pflichtspiele lag der BVB zur Pause hinten. Vor der Pause kassierte Dortmund in den drei Partien nur einen Gegentreffer, nach der Pause waren es deren acht. Gewonnen wurde keins dieser Spiele. "Wir haben in der zweiten Halbzeit komplett das Fußballspielen eingestellt", resümierte Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, nach dem Spurs-Spiel bei Sky. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Friseurbesuch als Störfeuer Als ein zusätzliches Störfeuer wurde bekannt, dass einige Dortmunder Spieler am Abend vor dem Spiel Star-Friseur Sheldon Edwards ins Team-Quartier Hilton London Wembley einfliegen ließen. Ein Hotelzimmer wurde kurzerhand in einen Friseur-Salon umgewandelt. "Dass die Niederlage dazu führt, dass ein Friseurbesuch medial kritischer betrachtet wird, ist klar", erklärte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Schon beim Abflug nach London waren einige Spieler nicht unbedingt bei der Sache, so vergaß unter anderem Jadon Sancho seinen Reisepass. Hier wird insbesondere Kehl auf die Spieler einwirken, wieder absolute Professionalität einfordern - und Favre so zur Seite stehen. Bürki beklagt fehlende Robustheit Sportlich verzockte sich Favre gegen die Spurs auch mit seiner ausgewählten Viererkette. Dem jungen Achraf Hakimi unterliefen haarsträubende Fehler, auch Abdou Diallo konnte auf der linken Abwehrseite nicht überzeugen. Zugegeben: Wirklich viele Optionen hatte Favre nach den Ausfällen in der Abwehr nicht, dennoch ließ er mit Marcel Schmelzer einen erfahrenen Außenverteidiger auf der Bank. Keeper Roman Bürki sprach nach dem Spurs-Spiel Tacheles. "Wir setzen uns einfach zu wenig durch, wir sind zum Teil nicht aufmerksam. Wir müssen rigoros verteidigen, das müssen wir auf jeden Fall verbessern", kritisierte er seine Mitspieler. Zudem beklagte Bürki fehlende Durchsetzungskraft bei seinem Team: "Wenn es gegen robuste Mannschaften geht, haben wir unsere Probleme, weil wir nicht dagegenhalten können." Jetzt Fanartikel von internationalen Topteams kaufen - hier geht es zum Shop | ANZEIGE Doch gerade, wenn es sportlich nicht so gut läuft, muss eine Mannschaft zumindest körperlich vollen Einsatz zeigen. Da ist dann auch der Trainer gefragt, seiner Mannschaft das einzutrichtern. "Nach der ersten Halbzeit ist es sehr schwierig, das 0:3 zu akzeptieren", erklärte ein sichtlich enttäuschter Favre bei Sky. Er lobte seine Mannschaft für die gute erste Halbzeit. Sorgen mache er sich für den weiteren Saisonverlauf keine. Eberl: "Favre rückt Fußball immer in Vordergrund"  Müsste er nach so einer Niederlage nicht vielleicht doch deutlichere Worte wählen? Kann Favre seiner Mannschaft überhaupt die Mentalität eintrichtern, die es in Krisenzeiten braucht? Max Eberl weiß noch aus gemeinsamen Gladbacher Zeiten, wie Favre mit seiner Mannschaft umgeht. "Lucien wird jetzt nicht viel anders machen als vorher auch", erklärte der Gladbach-Sportdirektor am vergangenen Wochenende bei Sky. Favre sei ein hervorragender Trainer, der genau wisse, was zu tun sei. "Er wird immer den Fußball in den Vordergrund rücken und weniger von Mentalität, von kämpfen und 'Gras fressen' reden." Favres Gladbach-Zeit endete damals in einer Krise. Nachdem er die Fohlen in der Spielzeit 2014/15 in die Champions League geführt hatte, verlor Gladbach zu Beginn der darauffolgenden Saison die ersten sechs Bundesliga-Spiele in Serie. Für den Verein völlig überraschend trat Favre daraufhin zurück. Er sah sich nicht mehr imstande, die Mannschaft aus der Krise zu führen. Doch das heißt nicht, dass er in Krisensituationen den Kopf einzieht. Erst in der vergangenen Spielzeit erlebte er mit OGC Nizza einen ähnlichen Absturz wie in Gladbach, nach 14 Saisonspielen war die Favre-Elf auf Platz 18 der französischen Ligue 1 abgestürzt. Doch Favre blieb ruhig und führte seine Mannschaft raus auf dem Keller noch auf Rang acht. Die Ruhe ist auch eine der Eigenschaften, weshalb Eberl überzeugt ist, dass Favre das Ruder wieder herumreißen wird. "Er wird jetzt nicht die Emotionalität auspacken, das ist nicht seine Art und Weise. Aber seine Ruhe und Gelassenheit, und seine Klarheit, was das Fußballspielen betrifft, die wird er weiter durchziehen. Und wenn die Dortmunder daran glauben, werden sie auch wieder erfolgreich sein", erklärte Eberl. Einen weiteren Ausrutscher am Montag beim Tabellenletzten in Nürnberg (Bundesliga: 1. FC Nürnberg - BVB ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) sollte sich der BVB allerdings nicht erlauben.
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