1959 - 2019
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Champions League News von Sport1.de

Wolfsburg-Gegner Saint-Étienne wechselt Trainer (Fri, 04 Oct 2019)
Der kriselnde französische Rekordmeister AS Saint-Étienne hat am Tag nach dem Europa-League-Duell mit dem VfL Wolfsburg den Trainer gewechselt. DAZN gratis testen und die Europa League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Der erfahrene Claude Puel ersetzt Ghislain Printant, der beim 1:1 gegen den Bundesligisten am Donnerstag noch auf der Bank gesessen hatte. Puel (58), zuletzt Trainer in England bei Leicester City, unterschrieb beim Tabellenvorletzten der Ligue 1 einen Vertrag bis 2022.
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Die neuen Ballermänner der Champions League (Thu, 03 Oct 2019)
Die Torjäger der Königsklasse zum Durchklicken: Shootingstar Erling Haaland mischt die Champions League ordentlich auf. In den ersten beiden CL-Auftritten vier Tore zu erzielen, war bislang lediglich Marco van Basten, Diego Simeone und Didier Drogba gelungen. Keiner von ihnen war so jung wie Haaland. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Der Salzburger ist auf einer Stufe mit den ganz großen Knipsern Europas. SPORT1 zeigt die besten Torjäger der Champions League.
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"Mich verbiegt keiner" - Kimmich übt Kritik trotz Bayern-Gala (Thu, 03 Oct 2019)
"Wer seine Klappe aufmacht, muss vorneweg marschieren."   Nein, als Kritik wollte Hasan Salihamidzic diesen, seinen Satz in Richtung Joshua Kimmich nach dessen Paderborn-Kritik bei Leibe nicht verstanden wissen. Er wollte ihn damit auch "nicht unter Druck setzen", erklärte der Sportdirektor am späten Dienstagabend, sondern "anspornen", schließlich möge er Spieler, "die was sagen".  Kimmich leitet Bayern-Torgala ein Sollte dies tatsächlich der Plan gewesen sein, so ging er auf! DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Kimmich lieferte bei der 7:2-Gala gegen die Tottenham Hotspur eine starke Vorstellung im defensiven Mittelfeld und stellte mit seinem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer das Spiel auf den Kopf. Die Bayern waren bis dato haushoch unterlegen, übernahmen aber dann die Kontrolle. Auch Kimmich fand deutlich mehr Zugriff.  "Das ist ein Junge mit einer Top-Einstellung, der auch an sich und die Mannschaft Ansprüche hat. Er will jedes Spiel gewinnen, jeden Titel. Er hat die richtige Antwort gegeben. Wir haben ein großes Vertrauen in den Jungen", erklärte Salihamidzic weiter.  Wie groß das Vertrauen von Trainer Niko Kovac in Kimmich ist, zeigte sich abermals in London. Längst ist die Sechser-Position für Kimmich kein Versuch mehr. Sie ist eine Tatsache, denn der 24-Jährige hat sich dort festgespielt während ihn Benjamin Pavard passabel als Rechtsverteidiger vertritt.  Bleibt Kimmich nun dauerhaft auf der Sechs?  "Für mich ist es wirklich egal. Ich habe auch rechts hinten Spaß und kann auch von dort das Spiel beeinflussen. Von daher muss es der Trainer echt von Spiel zu Spiel entscheiden. Je mehr Spiele ich da aber mache, desto sicherer wird man und desto mehr bekommt man die Automatismen rein", sagte Kimmich im Gespräch mit SPORT1 und zieht einen interessanten Vergleich: "Ich habe damals beim DFB auch nur rechts hinten gespielt. Als ich dann bei Bayern auf Dauer auch dort gespielt habe, hatte ich erst die Möglichkeit, eine gewisse Klasse zu erreichen." Immer mehr zeichnet sich ab, dass er auch im Zentrum in der Lage ist, dauerhaft funktionieren zu können. Kimmich machte aber ebenso deutlich: "Mich verbiegt keiner." Soll heißen, dass er auch zukünftig seine Meinung äußern will – unabhängig von seiner Position und seinem Status. Nicht ohne Grund ist er seit dieser Saison auch im Mannschaftsrat. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Kimmich übt trotz Gala Kritik Fast schon klar, dass Chef-Kritiker Kimmich auch trotz des geschichtsträchtigen Erfolgs in London Makel an der Bayern-Leistung fand. Besonders die ersten 30 Minuten störten ihn. "Mit dem Ball haben wir es überhaupt nicht geschafft, zu verlagern und Ruhe in das Spiel zu bekommen. So hatten wir brutalen Druck. Liegen wir 3:0 hinten, können wir nichts sagen", befand Kimmich im Gespräch mit SPORT1 nach Abpfiff.  Trotz kritischer Ansätze überwog aber auch bei ihm der Stolz auf das Erreichte: "Erfolge lassen ein Team wachsen und gute Ergebnisse geben Selbstvertrauen – dem Trainer und der Mannschaft. Es war schon wichtig für uns, dass wir auch gegen einen internationalen Top-Gegner einen nicht ganz souveränen, aber hohen Sieg eingefahren haben." 
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Messi spricht über Verhältnis zu Griezmann (Thu, 03 Oct 2019)
Superstar Lionel Messi (32) vom spanischen Meister FC Barcelona hat Spekulationen über sein angeblich schlechtes Verhältnis zum französischen Neuzugang Antoine Griezmann und anderen Teamkollegen zurückgewiesen. "Wir haben keine Probleme", sagte der sechsmalige Weltfußballer nach dem 2:1 (0:1) in der Champions League gegen Inter Mailand: "Das Verhältnis untereinander ist gut. Wir stehen zusammen." Duo wegen Messi-Verletzung noch ohne große Verbindung Messi hat aufgrund einer Verletzung weite Teile der bisherigen Saison verpasst. Gegen die Italiener aus Mailand stand der Argentinier erst zum zweiten Mal in der Startelf. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Der von Atletico Madrid nach Barcelona gewechselte Weltmeister Griezmann hatte zuletzt erklärt, dass die Entwicklung einer Verbindung zu Messi während der verletzungsbedingten Ausfallzeit des Superstars schwer gewesen sei.
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Ärger um Nagelsmann: "... sonst werde ich gesperrt" (Wed, 02 Oct 2019)
Borussia Dortmund hat einen wichtigen Sieg in der Champions League gefeiert und Slavia Prag mit 2:0 (1:0) besiegt.  Held des Abends war Achraf Hakimi. Der Marokaner erzielte beide Treffer für den BVB und sorgte so dafür, dass die Schwarz-Gelben in der Todes-Gruppe mit dem FC Barcelona und Inter Mailand etwas aufatmen können. Dagegen musste RB Leipzig gegen Olympique Lyon mit einer 0:2-Niederlage einen Tiefschlag hinnehmen. Ärger gab es um Trainer Julian Nagelsmann, der von Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz in der zweiten Hälfte die Gelbe Karte sah und in der Folge am Rande eines Platzverweises wandelte. SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, DAZN, den Pressekonferenzen und aus der Mixed Zone zusammen: Slavia Prag - Borussia Dortmund 0:2 (0:1)  Marco Reus (Borussia Dortmund): "Wir haben von der 1. bis zur 90. Minute dagegen gehalten und die Zweikämpfe angenommen. Wir hätten ein bisschen früher das 2:0 machen können, so haben wir die ganze Partie ein bisschen spannend gehalten. Aber wir sind sehr zufrieden, dass wir die Partie gewonnen haben." Jetzt das aktuelle Trikot von Borussia Dortmund bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE  ... über die große Chance von Sancho: "Man darf nie einen Haken hinter eine Sache machen, im Fußball ist immer alles möglich. Wichtig ist, dass man immer hoch konzentriert ist. Selbst nach dem 2:0 weißt du nie was passiert. Der Treffer hat uns zwar viel Selbstvertrauen gegeben, aber es wäre schöner gewesen, wenn wir ihn früher erzielt hätten." DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE ... über die starke kämpferische Leistung: "Wir wissen, dass wir erst über die Zweikämpfe kommen müssen, dass wir präsent sind. Vor allem müssen wir konstant präsent sein! Nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Wochen auch. Am Samstag zählt es gegen Freiburg. Wenn wir sicher stehen, dann kommt das Spielerische und dann können wir auch kombinieren, das hat man heute auch gesehen. Aber in erster Linie ist es wichtig, ins Spiel reinzukommen und die Zweikämpfe anzunehmen." Michael Zorc (Manager Borussia Dortmund): "Hakimi hat heute auf der offensiven Außenbahn ein überragendes Spiel gemacht und für uns das Spiel entschieden. Wir haben das schon einmal in der Vorbereitung probiert und hatten gehofft, dass er heute mit seiner Schnelligkeit die Räume nutzen kann. Da ist der Plan des Trainers komplett aufgegangen Er ist für uns extrem wichtig, weil er rechts verteidigen kann und jetzt auch vorne eingesetzt werden kann." ... über die Leistung von Julian Brandt: "Es war für ihn eine ungewohnte Rolle, weil er ganz vorne gespielt hat. Aber er bringt extrem viel mit: Laufstärke, kann mit den anderen kombinieren und hat Körper. Er hat sich aufgerieben und musste viel einstecken. Er hat das sehr gut gemacht, ist in die Zweikämpfe gegangen und zwei wichtige Pässe auf Hakimi gespielt."  ... über die Mentalität: "In den vergangenen Wochen haben wir den Sack nicht zugemacht und nicht ergebnisorientiert gespielt. Heute haben wir es hervorragend umgesetzt." Sebastian Kehl (Lizenspieler-Chef, BVB): ... über Hakimis Leistung: "Er hat das hervorragend gemacht, war an allen Torszenen beteiligt. Wir wissen um seine Qualität. Er war für uns heute der Mann des Spiel" Achraf Hamiki (Borussia Dortmund): "Ich war erst ein wenig verwundert, so offensiv aufgestellt zu werden. Aber ich kenne meine Möglichkeiten nach vorne. Ich kann offensiv spielen. Es ist eine Möglichkeit, die der Trainer hat, um mich einzusetzen." RB Leipzig - Olympique Lyon 0:2 (0:1) Julian Nagelsmann (Trainer, RB Leipzig): ... über die Timo Werners Chancen: "Normal muss er zwei machen, das waren zwei sehr gute Chancen. Ich kann meinem Team nicht so viel vorwerfen, wir hatten eine gute Einstellung und waren deutlich stärker als der Gegner – aber am Ende haben sie drei Punkte und wir null." ... über seine Gelbe Karte: "Da müssen Sie den fragen, der sie verteilt hat. Das weiß keiner so genau, wahrscheinlich nicht mal er selber. Ich darf dazu jetzt leider nichts sagen, sonst werde ich gesperrt. Ich habe kein Wort gesagt zum Schiedsrichter, aber man kennt ihn ja und weiß, dass er gerne solche Dinge macht. Es war ein hartes Foul (an Timo Werner, Anm.d.Red.). Ich hatte Angst um die Knie meines Stürmers, aber ich habe nichts gefordert. Als ich mich zu meinem Sportdirektor umgedreht habe und ihn etwas gefragt habe, kam der Schiedsrichter zu mir und sagte: 'Noch ein Mal und Sie gehen auf die Tribüne.' Dann fragte ich: 'Warum?' - Er sagte: 'Halt den Mund oder Sie gehen auf die Tribüne.' Wir sprechen in unserer Gesellschaft darüber, dass wir kommunizieren sollen, das ist mit Schiedsrichtern in der Champions League nicht ganz so einfach. Vielleicht sollten wir es mal mit WhatsApp probieren." ... über die Rote Karte für den RB-Physiotherapeuten: "Das müssen Sie ihn fragen, ich weiß es nicht. Ich bin ja nicht sein Papa." Timo Werner (RB Leipzig): "Wir haben im Großen und Ganzen ein gutes Spiel gemacht. Aber wir haben hinten zwei Fehler gemacht, die so nicht passieren dürfen. Und vorne hauptsächlich in meiner Person die Torchancen nicht reingemacht. Ich hatte das Ergebnis auf dem Fuß und hätte entscheidend einwirken können, dass es anders gelaufen wäre. So nah liegen Glück und Leid beieinander. Es tut mir leid für die Mannschaft, ich kann es leider nicht rückgängig machen." ... über die Abwehrpatzer: "Die Jungs sind noch 21, 22. Sie haben in den letzten Spielen wirklich auf einem sehr hohen Niveau gespielt. Ich glaube, man kann jungen Spielern solche Fehler auch mal zugestehen. Auch ein Boateng oder ein Hummels waren mit 22 noch nicht fehlerfrei. Die Jungs haben es gut gemacht, natürlich haben sie den einen oder anderen Fehler gemacht, aber wir hätten sie trotzdem noch ausbügeln können. Leider hat es nicht sein sollen."
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RB-Tiefschlag! Werner versiebt und entschuldigt sich (Wed, 02 Oct 2019)
Vom gefeierten Spaß-Fußball ist wenig geblieben, RB Leipzig hat auch in der Champions League seine Leichtigkeit verloren. Der Bundesliga-Zweite kassierte am Mittwoch im Heimspiel gegen Olympique Lyon eine verdiente 0:2 (0:1)-Niederlage und verpasste nicht zuletzt wegen schwerer Defensiv-Patzer die Chance, einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale zu gehen. Vier Tage nach der ersten Saisonniederlage gegen Schalke 04 (1:3) agierte RB in der Abwehr mitunter fahrig. Im Angriff ließ vor allem Torjäger Timo Werner beste Möglichkeiten aus. Leipzig gab so zudem wieder eine Tabellenführung aus der Hand. Wie in der Bundesliga rutschte RB nun auch in der Gruppe G vom Spitzenplatz ab. (SERVICE: Ergebnisse/Spielplan der Gruppe G) Werner entschuldigt sich für vergebene Chancen "Wir haben im Großen und Ganzen ein gutes Spiel gemacht. Aber wir haben hinten zwei Fehler gemacht, die so nicht passieren dürfen. Und vorne hauptsächlich in meiner Person die Torchancen nicht reingemacht. Ich hatte das Ergebnis auf dem Fuß und hätte entscheidend einwirken können, dass es anders gelaufen wäre", sagte Timo Werner bei Sky. "Es tut mir leid für die Mannschaft, ich kann es leider nicht rückgängig machen." Jetzt das aktuelle Trikot von RB Leipzig bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE  Lyons niederländischer Star-Stürmer Memphis Depay (11.) und Martin Terrier (65.) schockten die Leipziger, die die Gegentreffer durch leichtsinniges Abwehrverhalten erst ermöglicht hatten. Doppel-Gelb für Trainer - Rot für Physio RB-Trainer Julian Nagelsmann ergänzte am DAZN-Mikrofon: "Das war in meinen Augen eine unverdiente Niederlage. Von uns war es ein sehr gutes Spiel, aber wir haben zwei Fehler gemacht. Beim ersten rennen wir uns gegenseitig über den Haufen, beim zweiten sind wir nicht wach genug. Lyon hatte eigentlich kaum Chancen." In der Schlussphase sah der RB-Coach die Gelbe Karte, obwohl nicht ersichtlich war, was er sich zu Schulden hatte kommen lassen. Sein Gegenüber Silvinho verließ daraufhin seine Choachingzone und sah ebenfalls Gelb. Wenige Minuten später musste ein Physiotherapeut der Leipziger die Trainerbank verlassen.   Dabei steckt OL eigentlich seit Wochen in der Krise: Die Franzosen waren zuvor in sieben Pflichtspielen ohne Sieg geblieben und liegen in der Ligue 1 nur noch auf Rang elf. RB Leipzig verliert auch gegen Lyon - Defensive patzt Trainer Nagelsmann hatte seine Startelf im Vergleich zur Pleite gegen Schalke auf drei Positionen verändert. Unter anderem saß Spielmacher Emil Forsberg zunächst nur auf der Bank, dafür begann Nationalspieler Lukas Klostermann auf der rechten Außenbahn. In der Defensive rückte der Franzose Ibrahima Konaté in die Dreierkette, der jedoch bereits früh verletzt ausgewechselt wurde (23.). (SERVICE: Tabelle der Gruppe G) DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Die Pleite gegen Schalke habe sein Team "nicht aus der Bahn geworfen", hatte Nagelsmann vor dem Spiel gesagt. Diesen Eindruck bestätigte die Mannschaft nicht. RB war zu Beginn sehr bemüht, Sicherheit zurückzugewinnen - und tat dies mit begrenztem Erfolg.  Im Spielaufbau agierte Leipzig bedächtig, ungewohnt viele Fehler schlichen sich ins Aufbauspiel, den RB-typischen Tempofußball zeigte Nagelsmanns Team selten. Wenn doch, wurde es prompt gefährlich: Werner schob eine scharfe Hereingabe Klostermanns nur um Zentimeter am Tor vorbei (5.). Upamecano patzt - Werner vergibt freistehend Selbstvertrauen zog RB aus der gelungenen Offensivaktion jedoch kaum. Leipzig fand kein Durchkommen gegen das kompakte Mittelfeld der Franzosen und ließ sich durch das frühe Pressing zu Nachlässigkeiten hinreißen.  Das wurde schnell bestraft: Leipzig vertändelte den Ball im Mittelfeld, der schwache Innenverteidiger Dayot Upamecano verlor vor dem Strafraum den entscheidenden Zweikampf - und Depay hatte freie Bahn. Dabei machte es der Torjäger im Abschluss deutlich besser als Werner, der wenig später allein auf Lyon-Schlussmann Anthony Lopes zulief, letztlich aber zu hoch zielte (23.).  Die Großchance wirkte dennoch wie ein Weckruf. RB kam dem Ausgleich in seiner besten Phase in der ersten Halbzeit nahe. Der Ex-Hannoveraner Marcelo musste für Lyon in höchster Not auf der Linie klären (34.). Die Drangphase verflachte aber schnell. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Leipzig kam zu Chancen, zugleich suchte auch Lyon weiter den Weg nach vorn und stellte RB regelmäßig vor Probleme. Zum zweiten Tor lud RB die Gäste nach Fehlern seiner Franzosen Upamecano und Nordi Mukiele regelrecht ein.
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Favres Kniff mit Hakimi (Wed, 02 Oct 2019)
Doppelpacker Achraf Hakimi hüpfte mit einer schwarzen Daunenjacke um die Schultern vor den Fans auf und ab, der "Aushilfs-Stürmer" von Borussia Dortmund strahlte mit dem ebenfalls glückseligen Marco Reus um die Wette. Nach dem 2:0 (1:0) bei Slavia Prag war den zuletzt arg gescholtenen BVB-Profis bei der Spontan-Party auf dem Rasen die Erleichterung anzusehen. "Das hat sehr viel Vertrauen zurückgegeben", sagte Kapitän Reus nach dem ersehnten ersten Sieg in der Champions League bei Sky. Favres Plan mit Hakimi geht auf Bis dahin war es jedoch ein hartes Stück Arbeit, den Unterschied machte letztlich der gelernte Außenverteidiger Hakimi mit seinen Toren (35./89.) jeweils nach Kontern. Trainer Lucien Favre hatte den 20-Jährigen überraschend im Mittelfeld aufgeboten. (SERVICE: Ergebnisse/Spielplan der Gruppe F) "Wir haben das schon einmal in der Vorbereitung probiert und hatten gehofft, dass er heute mit seiner Schnelligkeit die Räume nutzen kann. Da ist der Plan des Trainers komplett aufgegangen", erklärte Zorc Favres Schachzug. "Er ist für uns extrem wichtig, weil er rechts verteidigen kann und jetzt auch vorne eingesetzt werden kann." (Die Stimmen zum Spiel) Hakimi selbst gestand: "Ich war erst ein wenig verwundert, so offensiv aufgestellt zu werden. Aber ich kenne meine Möglichkeiten nach vorne. Ich kann offensiv spielen. Es ist eine Möglichkeit, die der Trainer hat, um mich einzusetzen." DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Hakimi hatte in dieser Saison zuvor nur beim 3:1-Sieg gegen Köln getroffen, nun gelang ihm der erste Doppelpack eines Marokkaners in der Königsklasse. Zugleich ist Hakimi jetzt mit 20 Jahren und 332 Tagen Dortmunds jüngster Doppeltorschütze in der Champions League. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker) Auch Sebastian Kehl war voll des Lobes. "Er hat das hervorragend gemacht, war an allen Torszenen beteiligt. Wir wissen um seine Qualität. Er war für uns heute der Mann des Spiel", sagte der Lizenzspieler-Chef des Bundesligisten. Zorc: "Sind natürlich erleichtert" Nach dem Punkt gegen Barcelona (0:0) hat das Team von Trainer Lucien Favre nun im Kampf um das Achtelfinale eine glänzende Ausgangsposition. (SERVICE: Tabelle der Gruppe F) "Wir sind natürlich erleichtert, weil wir die letzten drei Spiele nicht gewonnen haben. Heute haben wir gut dagegengehalten", sagte Zorc nach dem Sieg im 250. Europapokalspiel der Vereinsgeschichte, der den Westfalen eine Atempause verschafft und sie vor weiterem Krisengerede bewahrt. Wie von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gefordert stellte sich der BVB von Beginn an dem Kampf. Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Schlagersänger Karel Gott, der 1996 mit Norbert Dickel auch die Hymne "Schwarzgelb - wie Biene Maja" aufgenommen hatte, nahm der BVB zunächst das Heft in die Hand. Die Stadion-Regie hatte das Anschauungsmaterial geliefert: Auf der Leinwand wurden vor Anpfiff Bayern Münchens sieben Tore aus dem Spiel bei Tottenham gezeigt. Hummels zurück - Sancho verpasst Führung Das schien Inspiration zu sein. Mit Rückkehrer Julian Brandt und dem genesenen Mats Hummels kam die Favre-Elf nach wenigen Sekunden zur ersten Ecke, kurz darauf bot sich Jadon Sancho (2.) die erste große Chance. Mario Götze saß derweil trotz des Ausfalls von Torjäger Paco Alcácer nur auf der Bank, ganz vorne stürmte Brandt als Spitze vor Marco Reus. Jetzt das aktuelle Trikot von Borussia Dortmund bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE  Die von einem chinesischen Investor unterstützten Tschechen fingen sich jedoch und boten den Dortmundern einen Fight auf Augenhöhe. Weil die BVB-Abwehr nicht immer sicher wirkte und Slavia vorne flink agierte, kamen die gut 19.000 Zuschauer voll auf ihre Kosten. Bürki bewahrt BVB vor Rückstand Immerhin: Dortmund blieb anders als zuletzt ohne frühes Gegentor. Das war vor allem der Verdienst von Torhüter Roman Bürki, der in höchster Not mit dem Fuß gegen Lukas Masopust (21.) rettete. Dem Bundesliga-Achten ging in dieser Phase gegen die laufstarken Tschechen die Ordnung verloren, auch bei Standards stand die Defensive erneut nicht sattelfest. Weil Alcacer als Zielspieler fehlte, klappte in der Vorwärtsbewegung nicht viel. Der erste starke Angriff brachte dennoch die Führung. Der pfeilschnelle Hakimi leitete einen Konter über rechts ein, kam über Brandt wieder an den Ball, spielte im Strafraum zwei Gegner und den Torwart aus und vollendete eiskalt unter die Latte. Für den Marokkaner war es das zweite Pflichtspieltor der Saison. Nach der Pause ging es dann hin und her. Erst legte sich Sancho nach langem Solo den Ball zu weit vor (47.), dann traf Slavia-Sturmspitze Stanislav Tecl das Außennetz (53.). Dortmund wehrte sich nun mit Leidenschaft gegen die nicht aufsteckenden Tschechen, Torszenen waren Mangelware. Hakimi machte kurz vor Schluss alles klar.
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Fantalk-Liveblog am 2. CL-Spieltag zum Nachlesen (Wed, 02 Oct 2019)

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