Champions League News von Sport1.de

Neymar bleibt für Königsklasse gesperrt (Wed, 19 Jun 2019)
Der brasilianische Superstar Neymar kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Abgesehen von der Affäre um eine vermeintliche Vergewaltigung hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Mittwoch die Sperre für den Stürmer des französischen Meisters Paris St. Germain bestätigt. Der 27-Jährige muss in den kommenden drei Champions-League-Partien zuschauen. Der Einspruch von PSG wurde zurückgewiesen. Grund für die Sperre ist eine Schiedsrichter-Beleidigung. Der damals verletzt fehlende Neymar hatte nach dem Ausscheiden der Pariser im Achtelfinale der Königsklasse gegen den englischen Rekordmeister Manchester United in einem Instagram-Post dem Schiedsrichtergespann um den Slowenen Damir Skomina die Schuld am Scheitern gegeben.
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Goldene Handys für Liverpools Helden (Thu, 13 Jun 2019)
Mit dem Sieg im Champions-League-Finale gegen Tottenham Hotspur hat das Team des FC Liverpool ein weiteres ruhmreiches Kapitel der Reds-Historie geschrieben. Dafür haben sich Spieler und Trainer auch ein ganz besonderes Geschenk verdient. Das dachte man sich jedenfalls bei IDesignGold, einem Unternehmen, das Luxuswaren herstellt. Und so dürfen sich Jürgen Klopp und seine Jungs über vergoldete iPhones freuen. Insgesamt 28 dieser personalisierten Goldstücke aus 24 Karat hat die irische Firma den Helden von Madrid zukommen lassen. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Der Wert dieser Luxus-Smartphones variiert zwischen 2600 und 4000 Euro. Entsprechend stolz präsentierten sich die Spieler mit ihren neuen Handys in den sozialen Netzwerken.
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Ajax-Hooligans müssen hinter Gitter (Sun, 09 Jun 2019)
Vier Hooligans aus Amsterdam hat ein Gericht in London zu 20 Wochen Gefängnis verurteilt. Das Quartett hatte, zum Teil vermummt, Ende April in London vor dem Champions-League-Halbfinale zwischen Tottenham Hotspur und Ajax Amsterdam an gewalttätigen Ausschreitungen gegen Anhänger der Spurs teilgenommen.  Sie hatten mit Glasflaschen, Ziegelsteinen und anderen Gegenständen geworfen. Dabei wurden drei Polizeibeamte von den vier randalierenden Ajax-Problemfans verletzt. Das berichtet die niederländische Tageszeitung De Volkskrant. Sechs Jahre Stadionverbot verhängte das Gericht zusätzlich gegen das Quartett.
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Kurioses Trainingsspiel: So trickste Klopp die Spurs aus (Tue, 04 Jun 2019)
Mit dem Gewinn der Champions League gegen die Tottenham Hotspur gelang Jürgen Klopp am vergangenen Wochenende sein Meisterstück. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte offenbar auch die B-Mannschaft von Benfica Lissabon. Wie Renato Paiva, Trainer des portugiesischen Zweitligisten, in einem Interview mit der Zeitung A Bola offenbarte, sollte seine Mannschaft in einem Trainingsspiel, eine Woche vor dem Finale, die Spurs imitieren. "Liverpool hatte das Bedürfnis, nach drei Wochen ohne Wettbewerb ein Testspiel zu bestreiten. Sie sahen, wie unser Team spielt und fanden eine Ähnlichkeit zu Tottenham. So kamen sie zu ihrer Wahl", erklärte der 49-Jährige. Spieler nehmen die Rollen von Kane, Alli und Eriksen ein Dabei überließ Klopp nichts dem Zufall. So mussten drei seiner Spieler die spezifischen Rollen von Harry Kane, Dele Alli und Christian Eriksen einnehmen. "Jose Gomes war Kane, Bernardo war Alli und Vinicius machte den Eriksen. Wir haben zwei ihrer offensiven und zwei ihrer defensiven Verhaltensweisen, sowie Standards, von denen wir dachten, dass sie sie im Finale spielen würden, nachgestellt", beschrieb Paiva das ungewöhnliche Trainingsspiel. Auch wenn Liverpool von seiner Mannschaft eine gewisse Aggression und Intensität gefordert hatte, bat er seine Spieler doch darum, diese nicht in Gewalt umschlagen zu lassen, da eine Verletzung dort das wichtigste Spiel einer Saison, wenn nicht sogar des Lebens hätte gefährden können. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Am Ende zahlte sich der ungewöhnliche Test für den LFC aus, das Finale gegen den Ligarivalen wurde mit 2:0 gewonnen. Wie der Benfica-Coach verriet, habe der Spielzug vor dem Handelfmeter zum 1:0 gegen die Spurs kurioserweise auch einem Spielzug geähnelt, den die "Reds" vor einem Treffer gegen seine eigene Mannschaft gespielt hatten.
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Klopp zu Bayern - mehr als nur Wunsch von Beckenbauer? (Mon, 03 Jun 2019)
Nicht erst seit dem Triumph mit dem FC Liverpool fliegen Jürgen Klopp die Herzen zu. Doch nach dem Titelgewinn in der Champions League kann sich der Erfolgstrainer vor Sympathiebekundungen kaum retten. Neben Pep Guardiola sei der Deutsche der "begehrteste Trainer im Weltfußball", schrieb der Telegraph. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Auch Franz Beckenbauer stimmte in die allgemeinen Lobeshymnen ein. "Für mich ist er einer der weltbesten Trainer", sagte Beckenbauer der Bild - und schob seine Hoffnung gleich hinterher: "Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt. Das würde passen." Aber Klopp und Bayern - würde das wirklich so gut passen, wie der "Kaiser" glaubt? Klopp selbst fühlte sich jedenfalls geehrt. Er freue sich, wenn "der Franz so etwas sagt. Das ist mir viel lieber, als würde er sagen und denken, der Klopp kann nichts", sagte der 51-Jährige der Bild. "Ich mag den Franz - und er mag mich. Aber ich habe einen langfristigen Vertrag in Liverpool." Außerdem hätten sowohl die Bayern als auch Borussia Dortmund sehr gute Trainer. "Und was in fünf Jahren oder später sein könnte, weiß ich nicht." Liverpool will Vertrag mit Klopp verlängern Aktuell stellt sich diese Frage jedenfalls nicht. Klopps Vertrag bei den Reds läuft noch bis 2022 und die Klubbosse rollen ihm gerade den roten Teppich aus. Englische Medien berichten, dass der LFC das Arbeitspapier des 51-Jährigen gerne verlängern und damit sein Jahresgehalt von aktuell rund acht Millionen Euro noch mal aufbessern will. Andererseits wäre er 2022 sieben Jahre Trainer in Liverpool - zum Vergleich: seine bisherigen Stationen Mainz und Borussia Dortmund verließ der gebürtige Stuttgarter auch jeweils nach sieben Jahren. Im schnelllebigen Fußballgeschäft lassen sich natürlich nur schwer Vorhersagen treffen. Seine nähere Zukunft sieht Klopp jedenfalls in Liverpool. "Wir werden weiter versuchen, Titel zu gewinnen. Das ist erst der Anfang für dieses Team", sagte Klopp nach dem Triumph in Madrid. In den vergangenen Jahren hat der Coach die Mannschaft nach seinen Vorstellungen zusammengestellt. Schlüsselspieler wie Virgil van Dijk (27), Mohamed Salah (26), Sadio Mané und Roberto Firmino (beide 27) sind im besten Fußballeralter. Neuer Anlauf auf den englischen Meistertitel Klopps großes Ziel ist der Gewinn des Meistertitels, der bei vielen Reds-Fans einen noch höheren Stellenwert genießt als der Henkelpott. Zumal der frühere Rekordmeister von der Merseyside seit fast 30 Jahren auf diesen Titel wartet. So bitter es war, dass selbst 97 Punkte in diesem Jahr nicht reichten, so sehr ist das auch ein Ansporn für den nächsten Anlauf. Doch Beckenbauer warnte: "Ich glaube, dass ein Job in England dir die Kräfte raubt. Du hast als sogenannter Manager bei einem Premier-League-Klub noch mehr Verantwortung als ein Trainer in der Bundesliga." Wäre ein Job beim deutschen Rekordmeister daher der Ausweg? Entspannt zurücklehnen könnte er sich in München jedenfalls genauso wenig. Und besonders im Fokus würde er nach seiner Rückkehr aus England sowieso stehen. Wann auch immer seine Zeit in Liverpool endet, anschließend werde er "sicher ein Jahr Pause" machen, kündigte Klopp im vergangenen Jahr bei Sky an. Ein Sabbatical und dann zu den Bayern? So wie einst Guardiola nach seiner intensiven Zeit beim FC Barcelona? Klopps schwarz-gelbe Vergangenheit lässt den Wunsch von Beckenbauer unwahrscheinlich erscheinen. Die Zeit bei den Borussen war geprägt vom direkten Konkurrenzkampf mit den Bayern.  Vor allem aber gingen Klopp die Wechsel von Mario Götze und Robert Lewandowski zum direkten Konkurrenten persönlich nahe. Vor allem der Götze-Wechsel im Jahr 2013 hat Klopp tief getroffen. Der Liverpool-Trainer pflegt auch Jahre nach seinem Umzug nach England ein sehr gutes Verhältnis zu den BVB-Bossen - und den Fans. Er weiß, dass die BVB-Anhänger ihm einen Wechsel zum Rekordmeister niemals verzeihen würden. Wechsel in Bayerns Führungsriege stehen bevor Wie sich die Situation in drei oder vier Jahren auch beim FC Bayern darstellt, ist nur schwer vorherzusagen. Der Vertrag des aktuellen Trainers Niko Kovac läuft noch bis 2021. Was die Führungsetage betrifft, kündigen sich mit dem Einstieg von Oliver Kahn als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge Veränderungen an. Klopp und Kahn - da war doch was! 2014 lieferte sich der damalige BVB-Trainer einen denkwürdigen verbalen Schlagabtausch mit dem ZDF-Experten. "Wir hatten noch nie ein Verhältnis, außer dass wir uns hier im Studio mal ab und zu getroffen haben", sagte Klopp damals. Die Angelegenheit ist fünf Jahre her und war auch von der Emotionalität nach dem Spiel geprägt, dennoch gibt es bessere Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Apropos Emotionalität: Kaum ein anderer Trainer lebt so für die Emotionen wie Klopp. Seine bisherigen Trainerstationen - vor allem der BVB und die Reds - sind von einem emotionalen Umfeld geprägt. Gerade diese Emotionalität ist Klopp bei seiner Vereinswahl extrem wichtig. Er braucht sie, um so zu wirken, wie er es gerne möchte. Der Rekordmeister ist da im Vergleich etwas anders gelagert. Job als Bundestrainer reizvoll? Bliebe noch ein mögliches Engagement als Bundestrainer als Alternative. "Sollte ich irgendwann einmal gefragt werden, und ich wäre verfügbar, dann würde ich darüber nachdenken", sagte Klopp im vergangenen Sommer.  Und auf dem Papier wäre der Zeitpunkt für ein mögliches DFB-Engagement passend. Denn zeitgleich mit Klopps aktuellem Vertrag läuft 2022 auch das Arbeitspapier von Löw aus. Selbst mit einem Jahr Pause hätte Klopp dann noch ein Jahr bis zum großen Highlight: Der EM 2024 im eigenen Land. Die ist ein Faktor, der auch Klopp reizen könnte.  Bis dahin genießt er es aber lieber, dass ihm vornehmlich die Herzen der Liverpooler Fans zufliegen. "Es ist unglaublich", sagte Klopp über die Begeisterung der Fans während der Titelparade am Sonntag. "Du siehst in ihren Augen, wie viel das bedeutet." Toppen könnte das wohl nur noch ein Meistertitel mit Liverpool.
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Mega-Deals: Wie Klopp die Reds titelreif shoppte (Mon, 03 Jun 2019)
Klopps Transfers zum Durchklicken: Etwas mehr als 440 Millionen Euro hat Jürgen Klopp seit seinem Amtsantritt im Oktober 2015 für neue Spieler ausgegeben. Er holte Schnäppchen aus der Bundesliga (Joel Matip, Loris Karius), nach und nach aber auch vermehrt teure Stars wie Mohamed Salah und die Rekord-Einkäufe Virgil van Dijk sowie Alisson. Nicht jede Investition wurde zunächst gefeiert, mal wurden sie als zu wenig ambitioniert, mal als überteuert kritisiert. Zwar entpuppten sich tatsächlich einige vermeintliche Coups als Fehleinkäufe, viele andere aber schlugen ein, auch Schnäppchen. Der Erfolg in der Champions League ist letztlich auch eine Bestätigung von Klopps Transferpolitik: SPORT1 analysiert die wichtigsten Verpflichtungen der Reds in den vergangenen Jahren.
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Der schlampige Finalheld des FC Liverpool (Mon, 03 Jun 2019)
Vergangene Saison war er beim VfL Wolfsburg erst Prügelknabe, dann Relegations-Held. Jetzt ist Divock Origi Champions-League-Sieger mit dem FC Liverpool - nach einer abermals äußerst wechselhaften Saison. Origi kam, sah und (be)siegte Tottenham Hotpur im Champions-League-Finale 2019 gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen. Eingewechselt in der 58. Minute für Roberto Firmino, sorgte er eine knappe halbe Stunde später für das vorentscheidende 2:0. Es war sein erst dritter Torschuss in der Champions-League-Saison 2018/19. Aber auch sein drittes Tor. Vor einem Jahr noch mit Wolfsburg in der Relegation Vor einem Jahr kämpfte der belgische Nationalspieler - Sohn des kenianischen Ex-Nationalspielers Mike Origi - noch mit Wolfsburg in der Relegation gegen den Abstieg aus der Bundesliga und blickte auf eine eher bescheidene Spielzeit mit lediglich sechs Treffern in 31 Ligapartien zurück. Der Tiefpunkt: Im März 2018 wurde Origi nach einem wiederholten Totalausfall gegen Hoffenheim von Trainer Bruno Labbadia noch vor der Halbzeitpause ausgewechselt. Der damalige Manager Olaf Rebbe kanzelte ihn öffentlich dafür ab, dass "hinter verschlossenen Türen" zu klären sei, "wie solche 42 Minuten zustande kommen. Das war nicht das, was wir unter der Woche mit ihm vereinbart hatten." Als im Relegations-Hinspiel gegen Holstein Kiel 13 Minuten gespielt waren, stand Origi dann allerdings richtig und versenkte einen Rechtsschuss. Wolfsburg siegte mit 3:1 und blieb nach dem 1:0-Auswärtssieg im Rückspiel in der Bundesliga.  Origis Wirken bei den Niedersachsen war nach einer Spielzeit dennoch wieder beendet, der Leihspieler kehrte zum FC Liverpool zurück. Eine Träne weinte ihm in Wolfsburg kaum jemand nach. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Zu Saisonbeginn komplett außen vor Wieder zurück an der Anfield Road, wo der in Ostende geborene Mittelstürmer seit seinem Wechsel vom OSC Lille 2015 unter Vertrag steht, spielte er zu Saisonbeginn überhaupt keine Rolle. Keine Kaderberufungen, Degradierung zur zweiten Mannschaft - Origi war nahezu komplett vom Radar verschwunden. Am 2. Dezember tauchte er aber plötzlich wieder auf der Bildfläche auf. Und wie! Eingewechselt in der 84. Spielminute köpfte er in der Nachspielzeit den 1:0-Siegtreffer im Merseyside-Derby gegen den FC Everton. Konstant etablieren konnte Origi sich dann aber weiterhin nicht, mal spielte Origi, mal schaute er zu. In der entscheidenden Phase war er aber wieder zur Stelle, köpfte am 37. Spieltag als Joker den 3:2-Siegtreffer bei Newcastle United. Die Titelhoffnungen der Liverpool konnten in den letzten Spieltag gerettet werden - auch wenn sie später unerfüllt blieben. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Drei Tage später ersetzte Origi den verletzungsbedingt ausfallenden Mo Salah im Halbfinal-Rückspiel der Königsklasse gegen den FC Barcelona. Nach sieben Minuten eröffnete er die Aufholjagd, in der 79. sorgte er mit dem 4:0 nach dem irren Eckball-Trick von Trent Alexander-Arnold für die erfolgreiche Vollendung. Liverpool stand im Champions-League-Finale. Pirlo schimpft über Final-Performance Origis Pendeln zwischen Bedeutungslosigkeit und Heldentum ist ein Phänomen, Genie und Wahnsinn scheinen bei ihm dicht beieinander zu liegen. Selbst sein Final-Auftritt bot Anlass für Tadel, Legende Andrea Pirlo schimpfte als Experte für das italienische Sky: "Divock Origi war schrecklich. Mit so einer Einstellung ein so wichtiges Spiel zu bestreiten - wenn er nicht getroffen hätte, hätten sie ihn treten sollen." Origis Mangel an Konstanz dürfte auch der Grund sein, warum seine Zukunft in Liverpool immer noch als unsicher gilt, sein Vertrag läuft 2020 aus, ihn zu verlängern, hatte für die Reds offensichtlich keine Priorität. Andererseits ist es auch das Verdienst Klopps, seinen launischen Joker bei Laune gehalten zu haben, dass er im entscheidenden Moment doch wieder voll da war. Klopp, dessen Fähigkeiten, auch seine Nebendarsteller mitzunehmen und stark zu reden legendär sind, hat Origi trotz seines wechselhaften Saisonverlaufs auch nie öffentlich kritisiert.  "Im Fußball kann es ganz schnell gehen. Selbst wenn es hart ist, muss man solche Momente nutzen und daraus lernen", sagte Origi selber nach dem Finalsieg über die Spurs. "Jetzt stehen wir hier und haben diesen Titel gewonnen. Es ist kaum zu beschreiben, einfach unglaublich", ergänzte Origi, dessen persönliche zurückliegende Spielzeit 2018/19 auch ein schwer beschreibliches Phänomen ist.
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Henkelpott und nun? Das sind Klopps nächste Ziele (Sun, 02 Jun 2019)
Die Abbey Road ist zweifellos eine der berühmtesten Straßen Englands. Die legendäre Liverpooler Band The Beatles nahmen dort 1969 ihr letztes Studioalbum auf. Die Platte mit dem Zebrastreifen auf dem Cover schrieb Musikgeschichte. 50 Jahre später feiert Liverpool erneut Historisches. Was liegt da näher, als den Vater des Erfolgs mit den berühmten Söhnen der Merseyside-Metropole in Verbindung zu bringen? Auf Twitter kursierte eine Fotomontage mit Jürgen Klopp auf dem berühmten Zebrastreifen an der Abbey Road. Statt der vier Beatles-Mitglieder, war vier Mal Klopp abgebildet. Drei Mal bitter enttäuscht mit Silbermedaille um den Hals, stellvertretend für die drei Finalniederlagen mit den Reds in Ligapokal, Europa League und Champions League. Das vierte Motiv zeigte Klopp mit dem Henkelpott in der Hand. Klopp überwindet Final-Trauma Sechs große Endspiele hatte Klopp in Serie verloren. Der 2:0-Erfolg gegen Tottenham Hotspur am Samstag war daher auch Klopps persönlicher Triumph über den eigenen Finalfluch. "Für gewöhnlich sitze ich hier ein bisschen früher und muss erklären, wie man dieses Spiel verlieren konnte", begann Klopp zu später Stunde im Wanda Metropolitano seine Ausführungen. "Dieses Mal liebe ich es zu erklären, warum ...", fuhr er fort - und unterbrach sich gleich selbst: "Obwohl, eigentlich will ich es gar nicht erklären. Ich möchte es einfach genießen, dass wir gewonnen haben. Alles andere ist nicht wichtig." Liverpool-Idol Owen glaubt an weitere Titel Dazu zählte vor allem die Art und Weise, die so gar nicht zum bekannten Liverpooler Powerfußball passte. Eher "very British" verteidigte Klopps Team die frühe Führung durch Mo Salah, ehe sein Edeljoker Divock Origi für die späte Entscheidung sorgte. DAZN gratis testen und die Champions League live & auf Abruf erleben | ANZEIGE "Wen kümmert es schon, ob sie gut oder schlecht gespielt haben?", fragte Liverpool-Idol Michael Owen. "Diese Mannschaft ist gerade in einer unglaublichen Phase und sie müssen Trophäen gewinnen, also warum nicht mit der größten anfangen?" Als Klopp im Oktober 2015 seine Arbeit bei den Reds aufnahm, versprach er den Anhängern des Traditionsklubs die Rückkehr zu altem Glanz. "Wenn wir in vier Jahren hier sitzen, werden wir einen Titel gewonnen haben. Oder ich werde vielleicht Trainer in der Schweiz", versicherte Klopp damals. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Klopp: "Das ist erst der Anfang" Wenige Monate vor Ablauf der Frist hat der 51-Jährige sein Versprechen eingelöst. Die Fans in England können also beruhigt sein, dass ihr verehrter Erfolgscoach nicht die Flucht in die Schweiz antreten muss. Aber was kann denn jetzt nach dem Champions-League-Titel überhaupt noch kommen? Bei all den Forderungen nach Trophäen betonte Klopp am Samstag, dass für ihn die Entwicklung der Mannschaft immer im Vordergrund stehe. "Das ist echt eine erwachsene Truppe geworden - und trotzdem ist das erst der Anfang", kündigte er am Sky-Mikrofon an. Die nach der bitteren Finalniederlage im Vorjahr gegen Real Madrid um Schlüsselspieler wie Alisson Becker und Fabinho punktuell verstärkte Mannschaft erntete jetzt in Form des Henkelpotts die Früchte von Klopps Arbeit. Sehnsucht nach dem Premier-League-Titel Nun gilt es, auch Liverpools größte Sehnsucht zu befriedigen: Die nach dem ersten englischen Meistertitel seit 30 Jahren. Selbst die diesjährige Rekordsaison des Klubs mit 97 Punkten reichte nicht, weil Pep Guardiolas Manchester City noch besser war. "Ich habe gerade mit Pep Guardiola am Telefon gesprochen, wir haben uns versprochen, dass wir uns nächstes Jahr wieder gegenseitig in den Hintern treten werden", scherzte Klopp auf der PK in Madrid. Doch bevor er neue Ziele in Angriff nimmt, will er den Triumph von Madrid noch auskosten. Den Sieg widmete Klopp seiner Familie: "Dieses Jahr fahren wir mit der Goldmedaille in Urlaub. Das werden wir genießen. Wenn wir verloren haben, hat meine Familie immer mehr gelitten als ich. Ich bin froh, dass ich meiner Frau die Goldmedaille heute schenken kann." Bei einem Job als Vereinstrainer kommt die Familie oftmals zu kurz. Ein Posten, der ihm diesbezüglich mehr Freiräume bieten könnte, wäre der des Bundestrainers. Aber allein wegen der Vertragslaufzeiten von Joachim Löw und Klopp stellt sich diese Frage vor 2022 praktisch nicht. Bundestrainer als reizvolle Aufgabe? Nicht unbedingt in naher Zukunft wäre es für Klopp selbst aber durchaus eine reizvolle Aufgabe. "Sollte ich irgendwann einmal gefragt werden und ich wäre verfügbar, dann würde ich darüber nachdenken", sagte er nach der WM 2018 in einem Welt-Interview. Doch zunächst wird Klopp lieber an weiteren Denkmälern arbeiten - weniger an der Abbey Road, vor allem an der Anfield Road.
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