DFB Pokal News von Sport1.de

Schluss damit - der Videobeweis muss weg! (Mon, 21 May 2018)
Ich habe alles versucht, um dem sogenannten Video Assistent Referee - kurz VAR - eine echte Chance zu geben. Ich war bereit, trotz meiner grundsätzlichen Skepsis, dem Videobeweis mit Geduld, viel Rücksicht und maximalem Verständnis zu begegnen. Nach der Testphase im ersten Jahr steht für mich aber schon jetzt fest: Nein, danke - Schluss mit dem Videobeweis! Der VAR sollte den Fußball gerechter machen, das tut er auch in Einzelfällen. Doch der Videobeweis ist vor allem intransparent, inkonsequent, verwirrend, verunsichernd und nicht ausgereift. Viel schlimmer noch, der VAR verändert den Charakter des Fußballs - gerade dort, wo er uns am heiligsten ist: im Stadion. Spieler, Funktionäre und Fans erleben völlig neue Verhaltensweisen auf dem Platz, das verhaltene Jubeln nach strittigen Szenen und die verstörende Ungewissheit während der Überprüfungsphase zerstören Emotion und Authentizität des Fußballs. Passend zum VAR-Desaster entschied sich Schiedsrichter Felix Zwayer im DFB-Pokalfinale trotz Monitorüberprüfung völlig unverständlich gegen einen berechtigten Strafstoß für den FC Bayern München. An dieser Stelle wird das ganze Dilemma des Videobeweises deutlich. Wo Menschen unter Druck trotz aller Technik schnell entscheiden müssen, passieren weiterhin Fehler. Den gerechten, fehlerfreien Fußball gibt es nicht! Übrigens wird Felix Zwayer als Video Assistent bei der WM in Russland für den DFB im Einsatz sein. Ich wünsche ihm viel Glück und ein besseres Händchen als in Berlin. Man stelle sich vor, ein WM-Finale würde unter diesen Umständen entschieden. Ich befürchte auch auf der großen Bühne ähnliche Probleme. Warum sollte ausgerechnet bei einer WM - mit unerfahrenen Schiedsrichtern unter maximalem Druck - die Fehlerquote beim Videobeweis niedriger liegen? DFB und DFL sollten gar nicht mehr auf die Weltmeisterschaft schielen, sondern nach den Test-Ergebnissen in Deutschland die einzig richtige Entscheidung treffen: Durchgefallen - der Videobeweis muss wieder weg! 
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DFB-Pokal 2018/19: Diese Teams sind dabei (Mon, 21 May 2018)
Am "Finaltag der Amateure" wurden vom DFB die Sieger der 21 Landespokal-Wettbewerbe ermittelt. Diese dürfen in der kommenden Spielzeit in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals antreten. Damit steht nun fast das komplette Teilnehmerfeld des Pokal-Wettbewerbs 2018/19 mit 63 von 64 Teams fest: Die 36 Mannschaften aus der 1. und 2. Bundesliga mussten sich um die Pokal-Teilnahme keine Sorgen machen, da jeder automatisch für die erste Hauptrunde qualifiziert ist. Das gleiche gilt auch für die ersten vier Mannschaften der 3. Liga. Landespokal-Sieger im DFB-Pokal Für die Teams in den unteren Ligen dagegen waren die Finalspiele in den 21 Landespokalen die große Chance, sich für die große Bühne des DFB-Pokals zu qualifizieren. Unter anderem nehmen dadurch auch vier Fünft- sowie zwei Sechstligisten teil. Es gibt lediglich noch ein Entscheidungsspiel: Zwischen dem Oberliga-Meister Westfalen, der noch nicht feststeht, und dem bestplatzierten Westfalen-Team aus der Regionalliga-West. Der Sieger dieser Partie würde somit das 64. und letzte Pokal-Ticket lösen. Auslosung am 8. Juni LIVE im TV und LIVETICKER Der DFB gab nach den bisherigen Entscheidungen bekannt, auf wen Pokalsieger und Titelverteidiger Eintracht Frankfurt oder Bundesliga-Meister Bayern München treffen könnten. Die Auslosung können Sie am Freitag, den 8. Juni 2018 ab 22.15 Uhr in der ARD LIVE im Free-TV verfolgen. SPORT1 wird dazu wie gewohnt einen LIVETICKER anbieten. Teilnehmer der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Bundesliga: Bayern München Schalke 04  TSG Hoffenheim Borussia Dortmund Bayer Leverkusen RB Leipzig VfB Stuttgart Eintracht Frankfurt Borussia Mönchengladbach Hertha BSC Werder Bremen FC Augsburg Hannover 96 Mainz 05 SC Freiburg VfL Wolfsburg Hamburger SV 1. FC Köln  2. Bundesliga: Fortuna Düsseldorf 1. FC Nürnberg Holstein Kiel Arminia Bielefeld Jahn Regensburg VfL Bochum MSV Duisburg Union Berlin FC Ingolstadt Darmstadt 98 SV Sandhausen FC St. Pauli 1. FC Heidenheim Dynamo Dresden SpVgg Greuther Fürth Erzgebirge Aue Eintracht Braunschweig 1. FC Kaiserslautern  3. Liga: 1. FC Magdeburg SC Paderborn Karlsruher SC SV Wehen Wiesbaden Hansa Rostock (Sieger Landespokal Mecklenburg-Vorpommern) Carl Zeiss Jena (Sieger Landespokal Thüringen)  Regionalliga: TSV 1860 München (qualifiziert Meister in der Regionalliga Bayern) SSV Jeddeloh II (qualifiziert als Finalist im Landespokal Niedersachen) SV Drochtersen/Assel (qualifiziert als Finalist im Landespokal Niedersachen) 1. FC Schweinfurt (Sieger Landespokal Bayern) Weiche Flensburg (Sieger Landespokal Schleswig-Holstein) Chemie Leipzig (Sieger Landespokal Sachsen) Wormatia Worms (Sieger Landespokal Südwest) TuS Erndtebrück (qualifiziert als Finalist im Landespokal Westfalen) BFC Dynamo (Sieger Landespokal Berlin) Energie Cottbus (Sieger Landespokal Brandenburg) TSV Steinbach (Sieger Landespokal Hessen) Rot-Weiß Oberhausen (Sieger Landespokal Niederrhein) SV Elversberg (Sieger Landespokal Saarland) SSV Ulm (Sieger Landespokal Württemberg) Viktoria Köln (Sieger Landespokal Mittelrhein)  5. Liga: 1. CfR Pforzheim (qualifiziert als Finalist im Landespokal Badern) 1. FC Lok Stendal (qualifiziert als Finalist im Landespokal Sachsen-Anhalt) TuS Dassendorf (Sieger Landespokal Hamburg) Rot-Weiß Koblenz (Sieger Landespokal Rheinland) 6. Liga: SV Linx (Sieger Landespokal Südbaden) BSC Hastedt (Sieger Landespokal Bremen)
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Ecke statt Elfer: Zwayer erklärt seine Entscheidung (Mon, 21 May 2018)
Der nicht gegebene Elfmeter im Pokalfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München sorgt weiter für Diskussionen. Jetzt hat sich Schiedsrichter Felix Zwayer erstmals dazu im kicker geäußert und steht zu seiner Entscheidung beim Stand von 1:2 aus Bayern-Sicht in der Nachspielzeit. "Eckstoß war meine ursprüngliche Entscheidung, obwohl ich gesehen habe, dass Martinez zu Fall gekommen war. Mir war allerdings nicht klar, warum, der Ablauf des Zweikampfes sah merkwürdig aus. Daher habe ich den Video-Assistenten Bastian Dankert konsultiert. Der sagte mir nach Ansicht der Bilder, es liege ein Kontakt vor, ich solle mir die Bilder aber bitte nochmal selbst anschauen", erklärte Zwayer seine erste Wahrnehmung der strittigen Situation. Anschließend begab sich der Schiri zum Bildschirm an die Seitenlinie, um sich den Zweikampf zwischen Kevin-Prince Boateng und Javi Martinez nochmals anzusehen. "Ich habe den Kontakt gesehen, aus meiner Sicht war es jedoch kein intensiver Kontakt, da Martinez den getroffenen Fuß noch ohne Bewegungsänderung und stabil auf dem Boden aufsetzt, bevor sein anderes Bein abhebt, nach vorne fliegt und er hinfällt", so Zwayer weiter. Zwayer: "Treffer und Wirkung nicht zusammengepasst" Fraglich war nun, ob der von Boatengs Tritt ausgehende Kontakt elfmeterwürdig war. "Für mich nicht, weil ich anhand des Bildmaterials keinen Kontakt sehen konnte, der aus meiner Sicht ursächlich für das zu Fall kommen von Martinez war", gab Zwayer zu Verstehen: "Treffer und Wirkung haben für mich nicht zusammengepasst. Auf den Bildern habe ich keinen Kontakt gesehen, der mich überzeugt hat, meine ursprüngliche Wahrnehmung und Entscheidung zu ändern. Auch mit dem Abstand von zwei Tagen stehe ich zu dieser Entscheidung." Zwayer ist klar, dass er entgegen der öffentlichen Erwartungshaltung, die durch den Videobeweis geschürt wurde, handelte: "Fast alle dachten wohl: Okay, jetzt schaut sich Zwayer die Szene an. Dann wird er den Kontakt sehen und Elfmeter geben. Aber ein Kontakt ist nicht automatisch eine strafbare Handlung. Zweikämpfe müssen im Fußball weiterhin bewertet und eingeordnet werden. Die Szenen sind oft nicht hundertprozentig klar, das ist Teil dieser Sportart." Doppelpass sieht Videobeweisbilder kritisch Diskussionen gab es aber nicht nur über die Strafraumszene an sich, sondern auch über die Durchführung des Videobeweises. Die Spider-Cam im Berliner Olympiastadion zeigte nämlich, dass Schiedsrichter Zwayer die Szene dreimal in hoher Geschwindigkeit vorgespielt bekam, bevor er die Entscheidung Eckstoß traf. "Als Zwayer auf den Bildschirm schaut, kam das Bild dreimal ganz schnell hintereinander", sagte Bodo Illgner, Weltmeister von 1990, im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. "Das hat mich verrückt gemacht. Wenn ich als Schiedsrichter da gestanden hätte, hätte ich gesagt: Pass auf, jetzt zeig mir das ein Mal. Warte, lass mich überlegen! Jetzt zeig es mir nochmal! Und jetzt nochmal!" Zwayer "war mit Bildauswahl zufrieden" Die daraus resultierenden Annahme, Zwayer habe in der Review Area ungünstige und unzureichende Kameraeinstellungen gezeigt bekommen, widersprach der 37-Jährige: "Ich war und bin mit der Bildauswahl zufrieden. Auch weil laut Bastian Dankert das TV dasselbe Material verwendete, sind wir bei der Hinter-Tor-Perspektive geblieben. Das Fallen passte für mich nicht zum Kontakt. Ich war schon fast fertig, wollte dann aber nochmal auf Nummer sicher gehen und habe mir die Szene nochmals in Realgeschwindigkeit vorspielen lassen. Dann waren für mich keine Fragen mehr offen, ich brauchte also keine andere Perspektive. So viel Erfahrung habe ich mit dem System." Diese Erfahrung soll der Bundesliga-Schiedsrichter nun trotz all der öffentlichen Kritik auch bei der WM in Russland einbringen. Dort ist Zwayer als Video Assistent Referee (VAR) eingeplant, genauso wie Dankert. Die DFB-Schiedsrichterkommission steht übrigens zu Zwayers Entscheidung: "Wir können die Argumentation von Felix Zwayer nachvollziehen", so Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich im kicker, schränkte aber ein: "Gleichwohl machen wir uns in der Kommission intensiv Gedanken darüber, ob solche Entscheidungen am Ende in der Öffentlichkeit noch nachvollziehbar sind, da es dort schon eine erdrückende Meinungsmehrheit in Richtung Strafstoß gibt." --- Lesen Sie auch:  Zwayers Videoschiri am Pranger Elfer-Klau! Bayern sauer auf Schiri
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Mängel bei der Zeitlupe? Zwayers Videoschiri am Pranger (Mon, 21 May 2018)
Der nicht gegebene Strafstoß für Bayern München weit in der Nachspielzeit des Pokalfinals gegen Eintracht Frankfurt (1:3) hat der Diskussion um den Videobeweis weiteren Gesprächsstoff hinzugefügt. Die Spider-Cam im Berliner Olympiastadion zeigte nämlich, dass Schiedsrichter Felix Zwayer den Tritt von Frankfurts Kevin Prince Boateng gegen den Fuß von Bayern-Mittelfeldmann Javi Martinez in der Review Area dreimal in hoher Geschwindigkeit vorgespielt bekam, bevor er die Entscheidung Eckstoß traf. "Als Zwayer auf den Bildschirm schaut, kam das Bild dreimal ganz schnell hintereinander", sagte Bodo Illgner, Weltmeister von 1990, im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. "Das hat mich verrückt gemacht. Wenn ich als Schiedsrichter da gestanden hätte, hätte ich gesagt: Pass auf, jetzt zeig mir das ein Mal. Warte, lass mich überlegen! Jetzt zeig es mir nochmal! Und jetzt nochmal!" Gagelmann: "Zeig ihm den normalen Ablauf" Der ehemalige FIFA-Referee Peter Gagelmann sah es ähnlich. "Normale Spielbilder wären manchmal hilfreicher", meinte Gagelmann bei Sky: "Für mich war das eine Geschichte, wo ich gesagt habe: Mensch, zeigt ihm doch den normalen Ablauf…" Zuständig für die Bilder war in Köln Bastian Dankert, der ebenso wie Zwayer bei der WM in Russland als Videoassistent im Einsatz sein wird.  Videobilder "können lügen", sagte SPORT1-Experte Reinhold Beckmann dazu im Doppelpass. "Es ist nicht dreidimensional, wir sehen zweidimensional. Das ist der große Fehler." Insofern sei es rein vom Bild auf dem Monitor gar nicht so einfach gewesen, zwischen einem Luftloch Boatengs und einem Foul zu unterscheiden. Illgner: "Habe es erst nicht als Foul wahrgenommen" "Ich habe mir dieses Foul wer-weiß-wie-oft angesehen", meinte auch Illgner. "Die ersten Male habe ich es auch nicht als Foul wahrgenommen. Ich habe gedacht, Boateng tritt in die Luft und hat Martinez gar nicht erwischt. Denn bei der Wucht des Tritts erwartet man normalerweise, dass das Bein von Martinez nach vorne wegfliegt. Er setzt den linken Fuß aber erst noch auf und schmeißt ihn dann nach vorne weg." Das Urteil Zwayers entsprach jedenfalls weder der späteren Mehrheitsmeinung noch der Wahrnehmung der Beteiligten. "Ich treffe ihn ganz klar", räumte Boateng ein. Den Elfmeter muss er eigentlich pfeifen." Womöglich hätte Zwayer das bei einer anderen Geschwindigkeit der Bilder auf dem Monitor auch getan.
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Das sind die Köpfe hinter Frankfurts Pokal-Sensation (Mon, 21 May 2018)
So eine Feier hat es in Frankfurt seit Ewigkeiten nicht gegeben: Zehntausende legten die Main-Metropole am Pfingstsonntag lahm, als sie ihre Pokalhelden über Stunden ausgiebig feierten. Die Krönung war dabei der abendliche Auftritt der Frankfurter Eintracht auf dem Rathausbalkon am völlig überfüllten Römerberg vor mehr als 25.000 begeisterten Fans. "Das ist der Wahnsinn, was hier los ist", sagte der überwältigte Sportchef Fredi Bobic. Der Ausnahmezustand machte eindrucksvoll deutlich, welche Bedeutung der erste Titelgewinn seit dem DFB-Pokalsieg 1988 für die ganze Region hat. Der 3:1-Triumph im Finale über den hohen Favoriten FC Bayen war ein Erfolg der gesamten Mannschaft. Doch ein Quintett hatte den größten Anteil an der Wiedergeburt des Traditionsvereins. - Der Erfolgscoach: Niko Kovac In der Stunde seines bisher größten Erfolgs als Trainer brach es aus Kovac heraus. "Ich habe nichts verbrochen, ich bin auch nur ein Mensch. Ich habe hart gearbeitet, das lasse ich mir nicht kaputt machen", sagte er in Richtung seiner Kritiker. Nicht wenige hatten nach seinem unerwarteten Wechsel zum FC Bayern und der folgenden Negativserie den sofortigen Rauswurf gefordert, vor dem Spiel gab es deutliche Pfiffe aus dem Eintracht-Block. Doch Kovac ließ sich nicht beirren und machte in seiner Heimatstadt sein Meisterstück. "Unser Trainer hat eine taktische Meisterleistung vollbracht", lobte Manager Bruno Hübner.  "Der Erfolg gehört zu 90 Prozent ihm. Seine Ansprache hat uns wieder auf den Punkt motiviert", schwärmte auch Kevin Prince Boateng. Und auf der Meisterparty rief er: "Trainer, du hast uns den Titel geschenkt und uns richtig heiß gemacht auf die Bayern! Danke dafür. Deine Arbeit ist großartig und jetzt darfst du auch weiterziehen." Der anschließende Jubel und die Kovac-Sprechchöre machten die Versöhnung mit den Fans deutlich. - Der Anführer: Kevin Prince Boateng Der gebürtige Berliner war so etwas wie der Vater des Erfolgs. Mit seinem unbändigen Siegeswillen riss er auch den Rest der Mannschaft mit. "Ich wusste schon, dass wir gewinnen werden. Manchmal hat man eben so ein Gefühl, etwas Spezielles zu schaffen", sagte Boateng und teilte das auch seinen Mitspielern im Mannschaftsbus vor dem Finale mit. Doch der 31-Jährige ging nicht nur verbal, sondern vor allem sportlich voran. Der Routinier zeigte in der ungewohnten Offensivrolle eine herausragende Leistung und leitete das Führungstor durch Rebic ein. "Er hat zu mir vorher gesagt: Bruder, spiel' den Ball lang. Und ich habe gesagt: Bruder, ich spiel' den Ball lang", berichtete Boateng auf dem Rathausbalkon den begeisterten Fans. Der einstige Bad Boy hat sich in Frankfurt zum Teamplayer und Anführer entwickelt. "Alle haben gesagt, dass wir aus dem Stadion geschossen werden", sagte er. "Aber wir haben Herz gezeigt und die Bayern aus dem Stadion geschossen." - Der Matchwinner: Ante Rebic Der Kroate wurde völlig zu Recht zum Man of the Match gewählt: Mit seinen beiden überragend abgeschlossenen Toren zog er den Münchnern den Zahn. Vor allem das 2:1 war ein Meisterwerk, bei dem der nimmermüde Rebic dem Nationalmannschafts-Abwehrduo Mats Hummels und Niklas Süle einfach davonlief und dann noch Sven Ulreich düpierte. "Für mich hat sich ein Traum erfüllt", sagte der Stürmer nach dem Sieg zurückhaltend. Von den Anhängern wurde er am Tag darauf mit Sprechchören gefeiert. "Wir haben eine echte Maschine im Team", rief Boateng. Dabei war das Kapitel Frankfurt im letzten Sommer für eigentlich Rebic beendet, als die Eintracht die Leihe mit Florenz nicht verlängerte. Doch der schon oft als Problemprofi bezeichnete Nationalspieler wollte unbedingt zurück zu Kovac, der sich ebenfalls für den Wechsel aussprach. "Viele haben ihm unterstellt, dass er ein schwieriger Charakter und ein schlimmer Finger sei", sagte der Coach über seinen Landsmann: "Aber eigentlich ist er ein ganz zahmer Bube und ein netter Kerl. Man muss nur wissen, wie man ihn anfasst und manchmal ein oder auch zwei Augen zudrücken." Nun kann Rebic für die Eintracht noch zu einem lukrativen Geschäft werden, wenn er bei der WM in Russland so auftrumpft wie im Pokalfinale. Wenn er aber bleibt, ist in Frankfurt niemand traurig. - Der Rückhalt: Lukas Hradecky Als sich fast alle Frankfurter Spieler schon im Anzug auf den Weg zur Pokalparty machen wollten, stand Lukas Hradecky noch immer in verschwitzten Klamotten und mit einem Bier in der Hand vor den Journalisten und redete und redete und redete. Der Torhüter genoss den Erfolg in vollen Zügen, schließlich wird er die Eintracht verlassen – vermutlich in Richtung Bayer Leverkusen. "Schöner kann man das nicht beenden", erzählte der Finne: "Wir wissen alle, dass ein Finale ein Einzelspiel ist, das durch Kleinigkeiten entschieden wird. Und vielleicht gewinnen die Bayern neun von zehn Mal." Ohne Hradecky wäre der Pokalsieg auch nicht möglich gewesen, denn wie schon im Vorjahr war er der große Rückhalt. Nur zwei Gegentore kassierte er im gesamten Wettbewerb, seine Quote an abgewehrten Bällen lag weit über 90 Prozent. "Heute war die Zeit für ein Wunder", sagte er. "Wie viel es bedeutet, wenn ich die Gesichter von den Fans und Mitarbeitern sehe – ganz Frankfurt hat es einfach verdient. Es ist mir eine Ehre, dass ich ein Teil davon sein kann."  - Der Baumeister: Fredi Bobic Neben den Kovac-Brüdern auf der Bank war Bobic der einzige Frankfurter, der schon einmal einen DFB-Pokal gewonnen hat: 1997 als Profi mit dem VfB Stuttgart. Doch der FC Bayern war der denkbar schlechteste Gegner für einen erneuten Erfolg: In zuvor 39 Pflichtspielen gegen die Münchner hatte Bobic weder als Spieler noch als Manager ein einziges gewonnen (11 Remis, 28 Niederlagen). Umso größer war die Begeisterung des zu Beginn seines Engagements bei der Eintracht kritisch beäugten Bobic über den größten Triumph seit 30 Jahren. "Das ist ein epochaler Sieg. Das erfüllt mich mit Stolz", erklärte er. Zu Recht, denn Bobic hat dieses Team zusammengestellt und neu aufgebaut. Mit hervorragendem Scouting hat er zahlreiche Spieler für kleines Geld verpflichtet, deren Marktwert mittlerweile deutlich gestiegen ist. Und bis auf Hradecky haben alle auch langfristige Verträge. "Die Zusammenarbeit mit Fredi Bobic ist super", lobte ihn Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing. "Ich bin begeistert von ihm. Das ist ein klasse Typ, ein Glücksfall für die Eintracht." ----- Lesen Sie auch: Bayern bräuchte einen radikalen Umbruch Eintracht-Stars geben Kovac frei
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1200 Euro Gewinn! Kirsten sagt Eintracht-Sieg voraus (Mon, 21 May 2018)
Für die meisten Fußball-Fans war der 3:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern eine große Überraschung - nicht aber für Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten. Denn zusammen mit seiner Tippgemeinschaft hatte Kirsten exakt auf dieses Ergebnis getippt. Als Beweis postete der 52-Jährige auf Twitter einen Screenshot seines Wettscheins. (Die Stimmen zum Pokalfinale) Zwar hatte der ehemalige Bayer-Torjäger nur zehn Euro auf den 3:1-Sieg von Frankfurt gesetzt – bei einer Quote von 120,00 durfte sich die Gruppe dennoch über 1.200 Euro freuen. Bevor er seinen Wettschein zeigte, gratulierte Kirsten noch der Eintracht zum Finalerfolg: "Es war ein tolles Finale und ihr habt mit Kampf und Leidenschaft, vielleicht mit etwas Glück, den Pott verdient gewonnen!"
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Wagner: "War eine Scheiß-Woche für mich" (Mon, 21 May 2018)
Erst die WM-Ausbootung und der eigenwillige Rücktritt aus der Nationalmannschaft, dann die unerwartete Pleite im DFB-Pokalfinale mit dem FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt: Hinter Sandro Wagner liegen schwierige Tage. Wie schwierig, das machte der Stürmer auf der gedämpften Meisterfeier des Rekordmeisters am Sonntag deutlich. "Es war eine Scheiß-Woche für mich persönlich", sagte Wagner vom Balkon des Münchner Rathauses aus zu den 15000 Fans am Marienplatz. Der 30-Jährige hatte schon unmittelbar nach der Pokalpleite in Berlin seinen Frust offen zum Ausdruck gebracht und seine Silbermedaille ins Publikum geworfen. Rüffel von Hoeneß nach Medaillen-Wurf  Bayern-Präsident Uli Hoeneß fand die Aktion "nicht in Ordnung" und betonte: "Das werden wir sicherlich ansprechen." Es war nicht der erste Rüffel für Wagner. Bundestrainer Joachim Löw hatte ihn nach seiner kritischen Rücktrittserklärung öffentlich an den Pranger gestellt: "Ich empfinde es als Kritik gegenüber seinen Kollegen, die auch spielen", sagte Löw. "Er stellt manche dar, die bei uns schon ewig spielen, die zu den Führungsspielern gehören, als wären sie ausgemachte Vollidioten."  "Verständlich, dass man enttäuscht ist" Im CHECK24 Doppelpass bezeichnete SPORT1-Experte Reinhold Beckmann Wagners Reaktion auf die Nicht-Nominierung als "grotesk. Er hat ein falsches Selbstverständnis. Es ist nicht angemessen. Ich finde es gut, dass der Bundestrainer mal Kante zeigt." Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge relativierte sowohl Wagners Rücktritt als auch die Reaktionen darauf.  "Er hatte keine gute Woche, das weiß er selbst", sagte Rummenigge am Sonntag. "Er hat eine gute Saison gespielt und es ist verständlich, dass man dann enttäuscht ist. Aber deswegen muss man nicht gleich zurücktreten. Das war nicht die beste Idee." Wagner schaut nach vorne Wagner wollte sich am Marienplatz nicht mehr zu seinem DFB-Aus äußern. Stattdessen blickte er in die Zukunft. "Wenn ich euch so sehe, bin ich stolz, Münchner zu sein", sagte er zu den Fans und schickte eine mit tosendem Applaus begleitete Kampfansage an die Konkurrenz: "Was die anderen uns dieses Jahr weggenommen haben, holen wir uns nächstes Jahr wieder." ----- Lesen Sie auch: Wagner wirft Pokal-Medaille ins Publikum Top-Transfers? Bayern-Bosse uneins 
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"Darfst weiterziehen": Eintracht-Stars geben Kovac frei (Mon, 21 May 2018)
Am Frankfurter Römer herrschte Ausnahmezustand! Bis zu 20.000 Fans feierten den Triumph der Frankfurter Eintracht im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern (3:1). Nach der Landung am Frankfurter Flughafen ging es direkt mit offenen Cabrios zur Innenstadt, wo am Römerberg zunächst der Eintrag ins Goldene Buch folgte. Kurz nach 18 Uhr standen alle auf dem Balkon zum Feiern mit den Fans. SPORT1 hat die Feierlichkeiten des neuen Pokalsiegers den ganzen Tag begleitet: Alles Wichtige im TICKER zum Nachlesen. +++ Gänsehaut pur und auf Wiedersehen +++ Hiermit verabschieden wir uns von der Feier am Römer. Bis bald! +++ SGE kann feiern +++ Torwart Jan "Zimbo" Zimmermann beweist Entertainer-Qualitäten - und der Römer eskaliert: "Humba, humba, tätäräää." Aber auch Moppes Petz. Wenn Sie noch einen Allein-Unterhalter für eine Veranstaltung suchen, der Torwart-Trainer der Eintracht hat ungeahnte Talente. Man bekommt einen Eindruck, wie das in der Kabine zugegangen ist?! +++ Kovac am Mikro +++ "Ich will nicht viel sagen. Das kann Prince viel besser als ich. Ihr seid spitze! Ihr seid top in der Bundesliga. Danke für alles." Danach stimmt der Frankfurt-Coach noch an: "Wir sind POKALSIEGER, POKALSIEGER und POKALSIEGER." Und die Fans machen mit. Der Kroate ist sichtlich gerührt und die Fans scheinen ihm dem Wechsel zum FC Bayern mittlerweile verziehen zu haben. Denn fast der ganze Römer skandiert nur seinen Namen: "Niko Kovac, Niko Kovac." Ein würdiger Abschied für den Trainer, der die Eintracht erst vor dem Abstieg gerettet hat. Dann zweimal ins DFB-Pokalfinale geführt hat. Und nach dem Pokalsieg sogar nach Europa. +++ Boateng über Kovac' Abgang +++ "Trainer, du hast uns den Titel geschenkt und uns richtig heiß gemacht auf die Bayern! Danke dafür. Deine Arbeit ist großartig und jetzt darfst du auch weiterziehen", so Boateng. +++ Boateng darf doch noch ans Mikro +++ Als erstes schreit auch der Anführer der Frankfurter: "Alex Meier 'Fußballgott'!" Und weiter: "Wir haben im Team eine Maschine, eine richtige Maschine." Und meint damit Ante Rebic, den Pokal-Helden. Und es gibt noch eine kleine Anekdote von Boateng hinterher - mit einem dicken Schmunzeln: "Mein Bruder Ante hat vor dem Finale gesagt: 'Prince schlag den Ball lang. Ich mach den rein." Die Fans applaudieren und skandieren: "Rebic! Rebic!" Und Boateng zu Rebic zurück: "Bruder, keine Angst. Ich schlag den Ball lang!" Das Gelächter und der Jubel kennt keine Grenzen. Unglaublich. +++ Fans fordern Alex Meier "Fußballgott" +++ Eigentlich wollte gerade Boateng etwas zu den Fans sagen, da skandieren die Fans Alex Meier "Fußballgott", Alex Meier "Fußballgott"! Das Mikro wird zu ihm hinübergereicht, der dann spricht: "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll! Danke, ihr seid der Hammer. Großartig. Danke vielmals!" "Wer nicht hüpft, ist Offenbacher! Und der ganze Römer hüpft, keine Frage! +++ Boateng mit Bengalo in der Hand +++ Frankfurt nach dem ersten Titel nach 30 Jahren im Ausnahmezustand. Selbst die Spieler Kevin-Prince Boateng und Aymen Barkok fackeln auf dem Balkon Bengalos ab. Die Anhänger sind aus dem Häuschen und singen: "Wir holen den DFB-Pokal!" +++ Kovac kommt mit dem Pokal auf den Balkon +++ Standing Ovation für Kovac und sein Team! Bengalos werden gezündet. Der Jubel ist grenzenlos. +++ Corso stockt kurz vor dem Römerberg +++ Der Autocorso ist fast am Ziel. Doch jetzt geht es nur noch schleppend voran. Die Fans skandieren immer wieder "Niko Kovac, Niko Kovac", der sich im Cabrio erhebt und vor den Fans verneigt. +++ Kovac sprachlos und dankbar +++ Der scheidende Eintracht-Trainer Niko Kovac ist "sprachlos, dankbar und begeistert". "Was hier in Frankfurt los ist, kann man nicht in Worte fassen. Traumhaft", sagt der Kroate im HR. Seine Stimme ist fast weg. Das ist aber im Jubel fast egal, genauso wie die Tatsache, dass drei, vier Frankfurter Fans hinter Kovac, Bobic und Hübner auf dem Cabrio sitzen, feiern und jubeln. Und zwar oben ohne! +++ Frankfurt steht Kopf +++ Gefühlt ist ganz Frankfurt auf den Beinen... Und gute Plätze sind heute viel wert. +++ Bayern-Fan zollt Frankfurt Respekt +++ "Als Bayern-Fan finde ich die Pokalfeier der Eintracht richtig geil. Autokorso nach dem letzten Spiel zum Rathaus gibt's in München schon lang nicht mehr, genau wie richtige Freude. Sonntag hat man einfach nicht mehr so viel Bock als nach dem Spiel." +++ Ohne Worte +++ HR-Reporter an Timothy Chandler: "Wie groß ist denn deine Speicherkarte? Du filmst ja die ganze Zeit!" Antwort: "Wir sind live! Ich streame selber!" +++ Kleiner Seitenhieb gen München? +++ Ein Twitter-User sieht beim Autocorso einen kleinen Seitenhieb gegen die Bayern: "Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass die SGE mit BMW-Fahrzeugen und Münchener Kennzeichen durch Frankfurt fährt." +++ 20.000 Fans am Römerberg +++ Während vor dem Frankfurter Rathaus 20.000 Anhänger dich gedrängt auf ihre Helden warten, ist der Eintracht-Coros gerade an der Commerzbank-Arena vorbeigefahren. Auch neben der Strecke stehen tausende Anhänger und jubeln ihre Fußball-Stars zu. Die Stimmung ist überall sehr ausgelassen und feucht fröhlich. +++ Hradecky: "Wie im Paradies" Frankfurt-Keeper Lukas Hradecky hat kaum noch eine Stimme und sagte gegenüber dem HR: "Es ist wie im Paradies. Ich kann meine Gefühle gar nicht beschreiben. Das kann man mit Geld nicht kaufen. Ein Märchen wird wahr. Unglaublich." Sein Nebensitzer im Cabrio schreit ins Mikrofon: "Er hat nur zehn Minuten im Flieger geschlafen." Und lacht. +++ Autobahn vom Fraport zum Römer gesperrt +++ Damit die Fans auf dem Römerplatz nicht zu lange auf ihre Pokalsieger warten müssen, ist die komplette Autobahn vom Flughafen bis zum Zielort gesperrt. Dabei kann es auch mal zu kleineren Pausen kommen, wie dieser Tweet zeigt.  +++ Pokal-Held mit Eintracht-Schal und Bier in der Hand +++ Doppelpacker und Pokal-Held Ante Rebic gönnt sich einen Schluck aus seiner Pulle Bier und wedelt mit einem Eintracht-Schal. Neben dem Kroaten im Cabrio sitzen die beiden Serben Luka Jovic und Mijat Gacinovic, die sich nun auch ein Bierchen gönnen und über beide Backen strahlen. Die Party kann steigen +++ Bobic, Kovac und Hübner mit Pokal im Cabrio +++ Die drei Baumeister des Frankfurter Erfolges , Fredi Bobic, Bruno Hübner und Niko Kovac, haben gut lachen und halten den DFB-Pokal stolz in ihren Händen, während das Trio mit dem Cabrio im Eintracht-Corso zum Römerplatz fährt. +++ Kaltgetränke stehen bereit +++ Nicht nur die Cabrios stehen für die Eintracht-Profis zur Verfügung, auch zahlreiche riesige Biergläser warten darauf, geleert zu werden. Der Autokorso Richtung Römer hat begonnen. +++ Kapitäne steigen aus +++ Die Mannschaft verlässt den Flieger, angeführt von den beiden Kapitänen David Abraham und Alex Meier. Die beiden Spielführer halten gemeinsam den DFB-Pokal hoch und verlassen damit den Gangway. Dann geht es direkt weiter in die bereitgestellten Cabrios. Auf jedem Cabrio nehmen drei oder vier Spieler Platz. +++ Pilot präsentiert Pokal +++ Tolle Geste der Eintracht: Der Pilot des Sonderfliegers mit dem riesigen Eintracht-Logo hält den DFB-Pokal aus dem Fenster, nachdem die Maschine zum Stehen gekommen ist. Nicht die einzige irre Szene am Flughafen: Die Feuerwehr sprüht eine Siegerfontäne über den rollenden Flieger mit der Mannschaft. Selbst die für die Sicherheit zuständigen Ordner klatschen Beifall. Am Römerberg steigt derweil bereits eine riesige Party. +++ Flieger ist gelandet +++ Die Maschine ist sicher um 16.16 Uhr am Frankfurter Flughafen angekommen, auf der Landebahn wurde eine Fahne durch das geöffnete Fenster gehisst. Jetzt geht es dann langsam in die Cabrios und Richtung Stadt. Auch am Römer wird die frohe Nachricht verkündet, begleitet von großem Jubel. +++ Schalparade +++ Am Römerberg ist kein Durchkommen mehr möglich, bis zu 15.000 Menschen werden erwartet. Um den Fans die Wartezeit zu verkürzen, werden legendäre Fanlieder eingespielt - und die Zuschauer schwenken begeistert ihre Schals. +++ Mit Polizeikonvoi in die Stadt +++ Die Maschine befindet sich im Landeanflug auf Frankfurt. Mit einem Polizeikonvoi werden die Spieler anschließend Richtung Römer gebracht, die Mannschaft lässt sich dabei in offenen Cabrios feiern. +++ Grandiose Stimmung am Römer +++ Seit 11 Uhr drängen die Menschen bereits auf den Römer, seit 45 Minuten heißt es: Nichts geht mehr. Die Türen sind zu, keine weiteren Fans werden mehr eingelassen. Die Stimmung unter den zigtausend Fans ist fantastisch, auch auf den umliegenden Straßen ist alles voller Eintracht-Fans. +++ DFB-Pokal wird gescannt +++ Auf dem Weg zum Gate wird logischerweise auch das Handgepäck gescannt. Darunter: Der DFB-Pokal. Der Pott bekommt sogar einen Koffer nur für sich, wie Frankfurts Jonathan de Guzman über Twitter festhält. +++ Mannschaft in der Luft +++ Eintracht Frankfurt befindet sich jetzt auf dem kurzen Flug von Berlin nach Hessen. Um die Vorfreude zu erhöhen, twittert die Stadt Frankfurt am Main ein Live-Bild vom Römer - der schon brechend voll ist. +++ Römer schon gut gefüllt +++ SPORT1-Reporter Thorsten Siegmund ist vor Ort am Frankfurter Römer. Der Platz ist bereits gut gefüllt und die Fans singen sich ein. Bis ihre Helden ankommen, dürften aber noch einige Stunden vergehen. +++ Sonnenbrillen im Trend +++ Nach der langen Nacht verbergen die Eintracht-Stars ihre Augen mit Sonnenbrillen. Die Laune ist aber selbstverständlich bestens, der Höhepunkt der Feierlichkeiten steht schließlich erst an. +++ Frankfurt auf dem Heimweg +++ Die Eintracht hat das Mannschaftshotel in Berlin verlassen und befindet sich jetzt im Bus Richtung Flughafen. Um 14.45 Uhr soll der Abflug stattfinden, eine Stunde später steigt bereits die Landung in Hessen. +++ Eintracht erobert Europa +++ Durch den Sieg gegen den Deutschen Meister schaffte die Eintracht doch noch den Einzug in die UEFA Europa League, den man über die Bundesliga verpasst hatte. In der kommenden Saison ist man mit dem neuen Trainer Adi Hütter ab der Gruppenphase dabei und will Frankfurt auch über die Bundesgrenzen hinweg würdig vertreten. +++ Feier auch in Berlin +++ Mit der Bierdusche für Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz fing die lange Partynacht an. Über 1000 Fans empfingen das Team um 1.30 Uhr nachts am Brandenburger Tor. Anschließend ging es weiter in die nahegelegene DZ Bank, wo über 600 Gäste in der stylischen Eventlocation im Keller bis tief in die Nacht feierten. "Wenn es nach dem Trainer ginge, würden wir Wasser trinken. Aber heute habe ich das Sagen", sagte der gebürtige Berliner Kevin-Prince Boateng und gab den Partybefehl: "Wer vor Acht nach Hause kommt, bekommt eine Strafe." +++ Herzlich willkommen +++ Am Sonntag wird ganz Frankfurt zur Partyzone. Nach dem Pokal-Triumph in Berlin steht gegen 14 Uhr der Abflug gen Hessen an. Nach der Landung kurz vor 16 Uhr werden die Pokalsieger dann in Cabrios per Autokorso in die Frankfurter Innenstadt fahren, wo gegen 17 Uhr am Römer die nächste große Party starten wird. "In Frankfurt herrscht Sonntag Ausnahmezustand", kündigte Sportvorstand Fredi Bobic an. "Die Bankentürme werden wackeln."
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