1959 - 2020
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DFB Pokal News von Sport1.de

Das kleine Gallien des Ruhrgebiets muckt auf (Mon, 18 Jan 2021)
"VfL-Fan zu sein, ist, wie wenn dich jedes Wochenende deine Frau verlässt." Das ist ein geflügeltes Wort in Bochum. Momentan jedoch reiben sich alle Anhänger des Vereins für Leibesübungen 1848 e.V. verwundert vor den TV-Bildschirmen die Augen. Das Lebensgefühl so vieler Jahre ist von einer zarten Schicht blau-weißem Puderzucker-Schnee überdeckt. Noch trauen nicht alle diesen neuen schönen Zeiten so recht über den Weg. Zu ungewohnt fühlt sich die Erfolgsserie für die Fans des Klubs von der Castroper Straße an – denn sie sind Rückschläge gewohnt. (Tabelle der 2. Liga) Eigentlich reicht ein einziges Spiel aus, um die Seele dieses kleinen, sympathischen Vereins aus dem Ruhrgebiet zu beschreiben. Damals, am 18. September 1976, war der große FC Bayern München zu Gast im Bochumer Ruhrstadion, als Unglaubliches geschah. Jahrhundertspiel des VfL Bochum ist eine Niederlage Nach 53 Minuten führte der VfL sensationell mit 4:0 gegen Beckenbauer, Schwarzenbeck, Müller, Rummenigge und Co. Das Stadion kochte. Fünf Jahre nach dem Aufstieg der Bochumer wähnte man sich endlich angekommen in der Beletage des deutschen Fußballs. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Binnen zwanzig Minuten schossen die Münchener fünf Tore und damit eine 5:4-Führung heraus. Eine einzige Katastrophe! Was war es da für eine Freude, als Jupp Kaczor in der 80. Minute das 5:5 erzielte. Doch das Happy-End blieb aus: Eine Minute vor Schluss der Partie netzte der spätere Bayern-Manager Uli Hoeneß zum endgültigen 5:6 ein. Viele Bochumer saßen noch minutenlang fassungslos und Tränen überströmt auf ihren Plätzen. Die Partie hat eine tiefe Kerbe in die Geschichte des Vereins geschlagen. Denn aller Voraussicht nach wird es keinen anderen Klub auf dieser Welt geben, der bei einer offiziellen Wahl von Fans eine Niederlage zum "Jahrhundertspiel" des eigenen Vereins erkoren hat. In Bochum ist das so. Die Schlappe nach einer 4:0-Führung gegen die Bayern ist die symbolische DNA des Klubs von der Castroper Straße. Eine andere Sache beschäftigt die VfL-Fans seit jeher – ob sie wollen oder nicht. Der ehemalige Bundesligaspieler und gebürtige Bochumer Frank Benatelli – sein Sohn Rico spielt mittlerweile für den FC St. Pauli – hat es einmal so ausgedrückt: "Ich kann heute noch nicht verstehen, wenn man in Bochum Autos sieht, von Leuten, die hier in Bochum wohnen und die haben da hinten ein Abzeichen von Schalke 04 drauf oder Borussia Dortmund. Tut mir Leid, kann ich nicht nachvollziehen. Man wohnt hier in Bochum, ist Bochumer und Fan von Schalke oder Dortmund. Ist das gleiche, als wenn Holland gegen Deutschland spielt und die Leute halten zu Holland." Bochum: Das Gallien des Ruhrpotts Viele Jahre lang hatte man in Bochum Sorge, von den beiden Klubs in der unmittelbaren Nachbarschaft eines Tages erdrückt zu werden. Doch das letzte Jahrzehnt in der Zweitklassigkeit hat diese Gedanken in weite Ferne gerückt. Die alte Rivalität ist zwar noch vorhanden – doch sie konnte durch den Ligaunterschied schon lange nicht mehr gelebt werden. (Spielplan der 2. Liga) Vielleicht ist das auch gut so. Denn so hat sich unbewusst wieder eine Chance herauskristallisiert, die der Bochumer Fanbeauftragte Dirk "Moppel" Michalowski schon vor vielen Jahren einmal so beschrieb: "Warum sollen wir nicht dieses kleine Gallien sein wie bei Asterix und Obelix? Ein kleines aufständiges Dorf, was plötzlich für Furore sorgt. Das mit diesem kleinen, familiären Charme gegen die Großen aufmotzt und dabei sagt, wird sind auch noch da und egal wie groß ihr seid, wir bleiben auch noch da." Mittlerweile hat sich der VfL Bochum in dieser Nische ganz ordentlich zurecht gefunden. Immer noch gilt das ehemals als "Schmuckkästchen der Liga" gefeierte Ruhrstadion als Pilgerort für Auswärtsfans. Ein Pfund, mit dem man als kleiner Underdog-Verein, der mit wenig Geld möglichst viel auf die Beine stellen muss, auch bei jungen Fußballanhängern fernab der großen Fleischtöpfe und glitzernden Arenen punkten kann. DAZN gratis testen und die Freitags- und Montagsspiele der Bundesliga live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Denn egal wie die Entwicklung des Klubs in den nächsten Jahren auch verlaufen wird, der alte Fangesang - "Wir steigen auf, wir steigen ab, und zwischendurch UEFA-Cup!" – wird vermutlich nie wieder ohne sentimentale Ironie an der Castroper Straße zu hören sein. Wer in seinem Leben mal einen Titel mit seinem Verein gewinnen will, der sollte sein Herz besser nicht an die Blau-Weißen verlieren – oder wie viele alte Bochumer wie zuletzt Leon Goretzka oder Hermann Gerland irgendwann in die Ferne ziehen. "Tiger" (oder wie ihn die alten Recken nennen "Eiche") Gerland war es auch, der 2010, als er als Co-Trainer unter Louis van Gaal mit den Bayern deutscher Meister wurde, nicht vergaß, wo er herkommt. Seine damaligen Worte waren auch eine Hommage an seinen alten Klub und seine Heimatstadt - und beschreiben anschaulich die tiefen Wurzeln, die der VfL bei ihm hinterlassen hat: "Wissen Sie, ich bin ein besessener Fußballer, aber ich hatte noch nie einen Titel gewonnen. Und nun war ich dabei, wenn der renommierteste Verein Deutschlands einen Triumph feiert. Hermann Gerland: Bochum- und Bayern-Legende Da habe ich an meine Bochumer Zeiten als Profi gedacht, wo Mutter meine Trainingsklamotten waschen musste, und wir Spieler, wir durften uns beim Mittagessen entweder für Suppe oder Nachtisch entscheiden. Da gab es nur Entweder-oder, beides kriegte keiner. In mir war immer der Wunsch, einmal sagen zu können: Einer aus Bochum war ein bisschen am Gewinn der deutschen Meisterschaft beteiligt. Und jetzt stand ich da auf dem Balkon und war überwältigt von dem Gefühl: Junge, du hier oben – es hat sich alles gelohnt!" Damals am 18. September 1976, als die DNA des Klubs von der Castroper Straße maßgeblich geprägt wurde, stand Hermann Gerland in der Abwehr des VfL, die am Ende noch sechs Tore gegen die Bayern kassierte. Mittlerweile ist Gerland eine VfL-Legende. Auch er wird momentan mit Verwunderung und viel Wohlwollen die Erfolgsserie des VfL aus der Ferne begleiten. Denn eines Tages, so war es immer sein Wunsch, möchte er mit seiner Frau Gudrun nach Bochum zurückkehren. Wie schön wäre es da doch, wenn sie an einem Wochenende gemeinsam den VfL im alt-ehrwürdigen Ruhrstadion siegen sehen würden. Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 Vielleicht dann ja auch in der ersten Liga gegen seine zweite Liebe, die Bayern. Eigentlich wäre es doch mal an der Zeit für ein neues Jahrhundertspiel und eine Korrektur der DNA, oder? Jetzt, wo die Anhänger des VfL doch gerade ohnehin schon so intensiv beim Augenreiben sind, dürfen sie ruhig auch einmal ein wenig träumen. Ben Redelings wurde 1975 im Flutlichtschatten des Bochumer Ruhrstadions geboren und ist Experte für die unterhaltsamen Momente des Fußballs. Sein aktueller Bestseller "Das neue Buch der Fußballsprüche" verkauft sich sprichwörtlich wie das gut gekühlte Stadionbier. Als SPORT1-Kolumnist schreibt Ben regelmäßig über die "Legenden des Fußballs" und "Best of Bundesliga".
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Ich befürchte, dass die Bayern falsch eingekauft haben (Fri, 15 Jan 2021)
Hansi Flick kennt eigentlich nur bergauf. Krisen sieht er höchstens mal in der Sportschau. Das ist kein Spruch, hier kommt die passende Statistik: Als Cheftrainer verlor der Mann zum letzten Mal zwei Auswärtsspiele hintereinander, als er noch in Hoffenheim arbeitete. Vor fast 16 Jahren gab's unter Flick ein 1:2 gegen den FC Bayern II und ein 2:3 bei Darmstadt 98. Hoffenheim kickte im Mai 2005 in der Regionalliga Süd. Amateure.  Heute ist alles anders. Hansi Flick ist Trainergott. Manchmal glaube ich, die Geschäftsstelle des FC Bayern müsse aus purem Gold bestehen, weil ja Flick dort alles mindestens einmal angefasst hat, seit er die Bayern im November 2019 übernahm. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Gleich 2020 gewann der FC Bayern jedenfalls alle verfügbaren Titel und verlor im ganzen Jahr nur ein Spiel - lustigerweise gegen Hoffenheim. Und jetzt das. Flick verliert zweimal in Folge auswärts - in Mönchengladbach und Kiel - und versaut seine Erfolgsstatistik damit gründlich: Der FC Bayern hat bereits am 13. Januar doppelt so viele Spiele in einem Jahr verloren wie 2020 Komplettversion. Bitter. Süle am Tatort: Ein wiederkehrendes Motiv Gut, das sind nur Zahlen. Jetzt kommen die Ursachen. Die schlechte Nachricht: Keiner kennt sie ganz genau. Die einen sagen, es liege an der schwachen Abwehr. Andere meinen, die Mannschaft sei satt. Nein, überlastet, mahnen manche Experten. Wieder andere sagen, Niklas Süle sei schuld. Wäre Fußball ein Krimi, der Abwehrmann müsste ständig verhaftet werden. Wann immer etwas Schreckliches passiert, hat er nämlich kein Alibi. Immer wurde Süle am Tatort gesehen. TV-Experte Bastian Schweinsteiger wiederum meint, der Bayern-Code, also die Flick-Taktik, sei offenbar geknackt: Steht eine Abwehr übertrieben hoch wie die des Triple-Siegers, müsse man bloß lange Bälle spielen. Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher. Die Theorie klingt ganz schön schlicht. Lange Bälle? Haben die besten Fußballtüftler des Planeten wirklich über ein Jahr gebraucht, um auf diese Binsenwahrheit zu kommen? Jetzt kann sich Flick zum zweiten Mal beweisen Ich selbst befürchte übrigens, dass die Bayern im Sommer falsch eingekauft haben. Zu viele Spieler für die Manege, zu wenige für die Baustelle. Hansi Flick fehlen top Abwehrspieler. Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden Aber das ist ja das Schöne an einer Krise. Wir tappen alle ein bisschen im Dunkeln, schauen gespannt auf das, was als nächstes passiert (Bayern spielt am Sonntag gegen Freiburg) und fühlen uns glänzend unterhalten. Ich beobachte in den nächsten Tagen ganz besonders Hansi Flick. Jetzt schlägt zum zweiten Mal seine Stunde. Dass er eine Mannschaft übernehmen und nach oben führen kann, hat er gezeigt. Das war überragend. Aber jetzt wird es erst richtig schwer, jetzt kommt die Königsdisziplin: Flick muss zum ersten Mal eine Krise meistern, für die er selbst verantwortlich ist. Ich glaube, ein großer Trainer bist du erst, wenn du bewiesen hast, dass du das kannst: so eine Krise bewältigen. In Krisenzeiten passieren ja die seltsamsten Dinge. Du musst den Laden zusammenhalten, wenn er auseinanderzufallen droht, du musst kreativ sein und die besten Entscheidungen treffen, richtig kommunizieren und Stärke zeigen. Vielen Trainern haftet der Ruf an, dass sie das nicht können. Nach oben führen: ja. Noch mal nach oben führen: nein. Selbst Jürgen Klopp scheiterte übrigens am Ende in Dortmund an so einer Krise. Kann Hansi Flick Krise? Alex Steudel ist freier Journalist und lebt in Hamburg. Er war Bayern- und Nationalmannschaftsreporter und Chefredakteur von Sport-Bild. Seit Beginn der Corona-Krise widmet er sich in seiner Kolumne für SPORT1 aktuellen Themen aus der Welt des Fußballs. Sein Jahresrückblick "Das Fußball-Jahr 2020 unter besonderer Berücksichtigung des HSV" ist jetzt als Taschenbuch und eBook erhältlich.
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DFB-Pokal: Drei Achtelfinalspiele live im Free-TV (Fri, 15 Jan 2021)
Die Achtelfinals im DFB-Pokal zwischen Borussia Dortmund und dem SC Paderborn sowie dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach werden live in der ARD übertragen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bei der Bekanntgabe der zeitgenauen Ansetzungen mit. Zudem wird das Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Schalke 04 auf Sport1 übertragen. Die Partie des BVB gegen den Zweitligisten Paderborn findet am 2. Februar (20.45 Uhr) statt, Stuttgart empfängt die Gladbacher einen Tag später (20.45 Uhr). Ebenfalls am 3. Februar tritt Schalke in Wolfsburg an (18.30 Uhr). Die restlichen Partien werden live beim Pay-TV-Sender Sky übertragen, darunter auch das Achtelfinale der Bayern-Bezwinger von Holstein Kiel gegen Darmstadt 98.
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Schalker Achtelfinal-Kracher im DFB-Pokal LIVE bei SPORT1 (Fri, 15 Jan 2021)
Der DFB-Pokalsieger von 2015 VfL Wolfsburg im Duell mit dem fünfmaligen Pokalsieger FC Schalke 04 im Achtelfinale des DFB-Pokals live auf SPORT1 im Free-TV: Deutschlands führende 360°-Sportplattform überträgt am Mittwoch, 3. Februar, das Aufeinandertreffen der beiden Bundesligisten. Der große DFB-Pokal-Abend auf SPORT1 startet bereits um 17:30 Uhr mit allen Infos im "DFB-Pokal Countdown". Die Übertragung des Livespiels beginnt um 18:30 Uhr. Live aus der Volkswagen Arena in Wolfsburg präsentieren die beiden Moderatoren Laura Papendick und Jochen Stutzky, Kommentator Markus Höhner und Experte Stefan Effenberg, selbst von 2002 bis 2003 in Wolfsburg unter Vertrag, den langen Fußball-Abend auf SPORT1. Im neuen Format "Mixed Zone – Die Volkswagen Tailgate Tour Live" steht die Nachberichterstattung zum Livespiel sowie Highlights und Analysen der weiteren Partien auf dem Programm (Sendezeit wird noch bekanntgegeben). Den Auftakt im Pokal-Achtelfinale macht am Dienstag, 2. Februar, unter anderem Holstein Kiel, die durch ein 6:5 im Elfmeterschießen sensationell Titelverteidiger FC Bayern aus dem Wettbewerb geworfen haben. (Service: Ergebnisse und Spielplan im DFB-Pokal) Die Störche empfangen nun Darmstadt 98 im Duell zweier Zweitligisten. DFB-Pokal - alle Partien im Achtelfinale in der Übersicht: Dienstag, 2. Februar 2020: Holstein Kiel - SV Darmstadt 98 (18.30 Uhr) Rot-Weiss Essen - Bayer 04 Leverkusen (18.30 Uhr) Borussia Dortmund - SC Paderborn 07 (20.45 Uhr) Werder Bremen - SpVgg Greuther Fürth (20.45 Uhr) Mittwoch, 3. Februar 2020: VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 (ab 18.30 Uhr LIVE im Free-TV bei SPORT1) RB Leipzig - VfL Bochum (18.30 Uhr) SSV Jahn Regensburg - 1. FC Köln (20.45 Uhr) VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach (20.45 Uhr) SPORT1 bietet umfangreichste Berichterstattung zum DFB-Pokal im deutschen Free-TV SPORT1 berichtet als Partner des DFB-Pokals ausführlich über den Wettbewerb, insgesamt stehen in der Pokalwoche inklusive dem Highlight-Format "DFB-Pokal Pur" am Donnerstag, 4. Februar, ab 20:15 Uhr sowie der "DFB-Pokal Analyse" am Donnerstag ab 21:45 Uhr und dem "CHECK24 Doppelpass" mit Fokus auf den DFB-Pokal achtStunden Berichterstattung auf dem Programm. Neu seit dieser Pokal-Saison ist das Format "Mixed Zone – Die Volkswagen Tailgate Tour Live": Gastgeber Maik Nöcker lädt in jede Sendung auf SPORT1 tagesaktuelle Gesprächspartner ein. So gibt es beispielsweise die Spielzusammenfassung als Stand-up oder als Poetry Slam. Zudem wird das jeweilige Pokalduell mit Daten und Fakten unterhaltsam aufbereitet. Hinzu kommen Interviews und Interaktionen mit den Fans. SPORT1 zeigt in der laufenden Rechteperiode bis einschließlich der Spielzeit 2021/22 von der 1. Runde bis zum Viertelfinale je ein Topduell live. Pokalfieber auch auf den digitalen SPORT1-Plattformen Zusätzlich zur Free-TV-Abbildung präsentiert SPORT1 den DFB-Pokal auch umfassend auf seinen digitalen Plattformen: Über den kostenlosen Livestream des Topspiels auf SPORT1.de und den SPORT1 Apps hinaus werden die Highlight-Videos der aktuellen Pokalspiele jeweils ab 0 Uhr auf SPORT1.de, in den SPORT1 Apps sowie auf dem SPORT1 YouTube Channel angeboten, zum Abschluss jeder Pokalrunde steht außerdem eine digitale Highlight-Show auf dem Programm. Neben den Videos gibt es auf SPORT1.de und den SPORT1 Apps eine Rundumberichterstattung zu allen Spielen in einem eigenen Pokal-Bereich. Spannende Hintergründe und Eindrücke zum DFB-Pokal liefert SPORT1 auch auf seinen Social-Media-Kanälen: Bei jedem Livespiel versorgt ein eigener Redakteur die Fans auf FacebookInstagram und Twitter. Der SPORT1Claim zum DFB-Pokal "#meinpokal – Zeit für Helden" spiegelt sich in der plattformübergreifenden Berichterstattung wider, in der das persönliche Pokalerlebnis der Fußballfans im Fokus steht. Mit den Hashtags #meinpokal und #pokalfieber können sich auch die Fußballfans an der Diskussion über die einzigartigen Geschichten beteiligen, die der DFB-Pokal schreibt.
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Wo es bei Bayern hinter den Kulissen brodelt (Thu, 14 Jan 2021)
Frostige Stimmung beim FC Bayern! Der Frust war allen Münchner Beteiligten nach der 7:8-Pleite nach Elfmeterschießen bei Holstein Kiel ins Gesicht geschrieben. Denn diesmal konnten sich die Bayern nicht über die Ziellinie retten und gaben gegen den Zweitligisten sogar zwei Führungen aus der Hand. Die Triple-Verteidigung ist futsch! (Spielplan DFB-Pokal) Zwar stehen die Bayern in der Meisterschaft auf Platz eins und sind souverän in das Achtelfinale der Champions League eingezogen. Dennoch knistert es hinter den Kulissen des Triple-Siegers, weil es sportlich ruckelt und rund um die Mannschaft immer wieder Fragen aufkommen, die für Ablenkung sorgen. Sieben Brandthemen sorgen auch bei Flick immer für Unmut, weil er durch den eng getakteten Spielplan alle drei Tage auf Pressekonferenzen gezwungen ist, Stellung zu beziehen. Auch, weil Hasan Salihamidzic öffentlich auf Klartext verzichtet. Das raubt Energie und führt zu Reibungen. Brandthema 1: Die Zukunft von David Alaba Flick möchte seinen Abwehrboss um jeden Preis halten, die Bayern-Bosse aber nicht, weshalb sie das Vertragsangebot zurückgezogen haben. Nun steht der Österreicher vor einem ablösefreien Wechsel (wahrscheinlich zu Real Madrid) und reißt ein großes Qualitäts-Loch in den Kader. Alaba steckt derzeit im Formtief, möglicherweise auch wegen des störenden Vertragspokers. Ausbaden muss es Flick in Form vieler Gegentreffer. Der Triple-Trainer lässt den 28-Jährigen aber nicht fallen und wird nach SPORT1-Informationen auch weiterhin auf ihn in der Startelf setzen. Brandthema 2: Die Zukunft von Jérôme Boateng Flick pushte den Weltmeister von 2014 zu alter Stärke und machte ihn in der Triple-Saison zum Stammspieler. Der Vertrag des Routiniers läuft im Sommer aus. Ob er verlängert wird oder nicht, ist unklar. Boateng würde gerne noch ein Jahr bleiben, Flick hätte wohl nichts dagegen, aber die Bosse zögern mit einem Angebot. Tendenz: Abschied. Als vor ein paar Wochen die Nachricht aufkam, dass feststünde, dass mit Boateng nicht verlängert wird, sorgte das für Theater. Boateng reagierte öffentlich und genervt. Auch bei ihm ging die Formkurve zuletzt etwas nach unten, wenngleich er im Defensivverbund derzeit noch einer der zuverlässigeren Spieler ist. Brandthema 3: Die Zukunft von Tiago Dantas Der 20-jährige Portugiese wurde auf Wunsch von Flick für ein Jahr von Benfica Lissabon ausgeliehen. Die Entwicklung des schmächtigen aber technisch versierten Mittelfeldspielers sieht Flick als sein Projekt an, weshalb er bei den Profis mittrainieren kann und für alle Wettbewerbe spielberechtigt ist. Nach SPORT1-Informationen will Salihamidzic die 7,5-Millionen-Kaufoption für Dantas nicht ziehen. Mehrere Medien haben diese Entscheidung bereits bestätigt. Flick sagte jedoch am Dienstag, dass noch keine Entscheidung gefallen sei und verteidigte seinen Schützling vehement. Brandthema 4: Hernández ist nur Reservist Salihamidzic wünscht sich, dass 80-Millionen-Rekordtransfer Lucas Hernández endlich integriert wird. Der Franzose durfte sich in Kiel mal wieder zeigen, nachdem er zuvor in der Liga zweimal nicht zum Einsatz kam, denn Alaba und Alphonso Davies sind in Normalform unter Flick gesetzt. Im Pokal zeigte sich, warum sich Hernández unter Flick schwertut, denn der Weltmeister von 2018 sorgte auch nicht für Stabilität. Sein Aufbauspiel war fehlerhaft, beim 2:2 irrte er im Strafraum umher. Seine Position im Bayern-Kader hat Hernández immer noch nicht gefunden. Brandthema 5: Die hohen Erwartungen an Sané Bayerns Wunschtransfer ist ein regelmäßiges Thema im Bayern-Kosmos. Startet er? Wann gelingt der Bayern-Durchbruch? Warum verteidigt er nicht richtig mit? Flick antwortet auf all diese Frage stets besonnen und verweist auf seine fast einjährige Verletzungspause (Kreuzbandriss). Doch klar ist: Spielt Sané nicht oder nur durchschnittlich, kommen Fragen auf. In Kiel traf er zwar sehenswert per Freistoß zum 2:1 und legt mittlerweile auch defensiv zu. Regelmäßige Leistungsexplosionen zeigt er aber auch nicht. Brandthema 6: Nübels fehlende Einsätze Salihamidzic holte Alexander Nübel ablösefrei aus Schalke und versicherte ihm Einsätze. Diese bleiben bislang aus, Nübel spielte nur gegen Düren und Atlético Madrid, weil Neuer für Flick unentbehrlich ist. Dass Nübel auch im wertlosen sechsten Champions-League-Spiel bei Lok Moskau nicht spielen durfte, stieß im Lager des Keepers auf Verwunderung, weshalb dieses langsam unruhig wird - es hatte schlichtweg mit mehr Einsätzen gerechnet. Flick jedoch machte nie einen Hehl daraus, wer für ihn die Nummer eins der Welt ist: Neuer. Da sich die Bayern keine weiteren Pleiten leisten können und nur noch entscheidende Spiele anstehen, könnte es für Nübel bis Saisonende bei zwei Einsätzen bleiben. Übrigens: Der Nübel-Transfer sorgte bereits im Januar 2020 für Spannungen zwischen Flick und Salihamidzic.  DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Brandthema 7: Der schwache Kader Die Last-Minute-Neuzugänge Marc Roca, Bouna Sarr und Douglas Costa verstärken den FC Bayern noch nicht und spielen unter Flick kaum eine Rolle. Außer Sané in Ansätzen hat noch überhaupt kein Neuzugang gezündet. Tanguy Nianzou ist dauerverletzt, Eric Maxim Choupo-Moting bekommt hinter Robert Lewandowski erwartungsgemäß kaum Einsatzzeit. Die Verluste von Thiago, Ivan Perisic und Philippe Coutinho konnte Transfer-Chef Salihamidzic bislang nicht kompensieren. Der Kader hat in der Breite zugelegt, in der Qualität im Vergleich zum Vorjahr aber abgenommen. Wintertransfers sollen trotzdem nicht folgen. Eine Rotation ohne Qualitätsverlust ist derzeit nicht möglich.
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Vier Gründe für die Bayern-Krise (Thu, 14 Jan 2021)
Zittersiege, Gegentore, Pokal-Aus in Runde 2! Der FC Bayern hat mit der Elfer-Pleite bei Holstein Kiel (7:8) den vorläufige Negativ-Höhepunkt der laufenden Saison erlebt. Vom Triple-Glanz aus dem Sommer ist derzeit nichts zu spüren. Das Frustpotenzial bei Spielern und Offiziellen steigt - in München knistert es. (Spielplan DFB-Pokal) Vier Gründe für die Bayern-Krise: - Sieben Triple-Helden des FC Bayern sind außer Form Niklas Süle, Benjamin Pavard, Alphonso Davies, Lucas Hernández, David Alaba, Javi Martínez und Corentin Tolisso sind weit entfernt von ihrer Topform und weisen in puncto Zweikampfverhalten, Laufleistung und Passgenauigkeit teilweise drastisch schlechtere Werte auf als in der Vorsaison. Auf dem Platz macht sich die fehlende Frische bemerkbar: Die Spieler können das von Hansi Flick geforderte aggressive Gegenpressing nicht mehr umsetzen, es fehlt an Zuordnung und Abstimmung in der Viererkette. Bei etlichen Stellungsfehlern war Sportvorstand Hasan Salihamidzic in Kiel sichtlich aus der Fassung: Fernab der Kamera schüttelte er immer wieder dem Kopf oder schlug die Hände fragend vors Gesicht. - Roca, Sarr, Costa: Drei Neuzugänge sind Fehleinkäufe Marc Roca, Bouna Sarr und Douglas Costa verstärken den FC Bayern noch nicht und spielen unter Flick kaum eine Rolle. Das Problem: Bekommen Sie Einsatzzeit, wie in Kiel, können sie keine Impulse setzen und fallen ab. Hinzu kommt: Außer Leroy Sané - und auch der nur in Ansätzen, gemessen an seinem Potenzial - hat noch überhaupt kein Neuzugang gezündet. Tanguy Nianzou ist dauerverletzt, Eric Maxim Choupo-Moting bekommt hinter Robert Lewandowski erwartungsgemäß kaum Einsatzzeit. Die Verluste von Thiago, Ivan Perisic und Philippe Coutinho konnte Transfer-Chef Salihamidzic bislang nicht kompensieren. Der Kader hat in der Breite zugelegt, in der Qualität im Vergleich zum Vorjahr aber abgenommen. Wintertransfers sollen trotzdem nicht folgen. - Abwehr schwächelt: 31 Gegentore sorgen für Frust 24 Tore kassierte der Bayern in der laufenden Spielzeit in der Bundesliga, fünf in der Champions League und zwei im DFB-Pokal. Viel zu viel für die hohen Ansprüche der Münchner. Trainerteam und Spieler bekommen die Defensiv-Probleme derzeit nicht in den Griff. Erstmals in seiner erfolgreichen Bayern-Amtszeit werden die Fragen an Flick daher kritischer. Ob er auch einen Plan B habe, wurde er am Mittwochabend gefragt. Seine kurze Antwort: "Wir haben nicht nur Plan A und können auch anders spielen. Es ist nicht so, dass wir uns keine Gedanken machen." Auch die Taktik-Kritik von Weltmeister, Bayern-Idol und ARD-Experte Bastian Schweinsteiger beim Ausgleich durch Fin Bartels ("Stehen sehr, sehr hoch. Das ist unnötig") bügelte Flick weg: "Das 1:1 haben wir angesprochen, da müssen wir die Tiefe absichern. Das hat nichts damit zu tun, dass wir hoch stehen." DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE - Sieben Klubs entschlüsseln die Bayern-DNA Holstein Kiel, Borussia Mönchengladbach, Union Berlin, RB Leipzig, Borussia Dortmund sowie Mainz 05 und der VfB Stuttgart in der ersten Hälfte setzten den Bayern zu, indem sie konsequent und mit Tempo angreifen. Flick lässt seine Viererkette hoch verteidigen. Immer mehr Gegner setzen daher auf lange Bälle und vertikale Direktpässe in die Schnittstellen der FCB-Verteidigung. Flick will den offensiven Spielstil trotz des aktuellen Form- und Mental-Tiefs beibehalten, wenngleich er laut eigener Aussage in Kiel bereits Anpassungen getätigt hat. Das Problem: Die Bayern sind derzeit viel zu berechenbar. Kiel-Trainer Ole Werner gab sogar zu, dass ihn das 1:1 seiner Mannschaft nicht überrascht hat, weil er seine Spieler auf jene Räume hingewiesen hat: "Diese Spielsituation war eingeplant." Auch Flick räumte mit Blick auf diesen Gegentreffer ein: "Man kennt dieses Muster." Thomas Müller sagte frustriert, dass man über jene Art von Gegentoren "seit Längerem" rede.
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"Kein Auslachen": Reporterin erklärt Müller-Interview (Thu, 14 Jan 2021)
Thomas Müller hat sich nach seinem Frust-Interview in der ARD nach der Pokal-Blamage mit Bayern München bei Holstein Kiel (5:6 i.E.) auf die Reporterin Valeska Homburg zubewegt. "Das hätten wir wohl beide etwas besser hinkriegen können - nichts für ungut", schrieb der Rio-Weltmeister bei Instagram an die Journalistin. Seinen Beitrag schloss Müller mit verschiedenen Hashtags, darunter: "Verlieren muss man können" und "ist aber überhaupt nicht meins". Außerdem gratulierte er dem Zweitligisten zum Achtelfinal-Einzug, "das ging bei all dem Frust vorhin im Interview ein wenig unter". Thomas Müller patzig: "Sie lachen jetzt hier!" Homburg hatte von Müller wissen wollen, wie nach dem sensationellen Pokal-Aus die Stimmung in der Münchner Kabine gewesen sei, konnte sich dabei aber ein Lachen nicht verkneifen. "Was denken Sie? Sie lachen jetzt hier!", antwortete Müller patzig. Homburg versuchte, die Lage mit einer kleinen Flunkerei zu retten: "Ich lache nicht. Ich nehme das sehr ...", sagte sie, ehe Müller sie unterbrach und schimpfte: "Natürlich haben Sie gelacht!" Homburg: "War kein Auslachen" Homburg erklärte mittlerweile, warum sie beim Interview mit Müller gelacht hatte. "Das war kein Auslachen, sondern ein Reflex, um die Stimmung zu lockern. Dafür sorry, Thomas Müller", sagte sie der Bild.  Die 45-Jährige freute sich über Müllers Reaktion auf Instagram. "Ich finde seine Reaktion auf das gestrige Interview sehr nett", sagte sie, gestand aber auch ein: "Das geht bestimmt besser. Nichts für ungut, Thomas Müller. Wir sind fein miteinander." Zudem lobte sie Müllers Charakterstärke, sich nach der Niederlage überhaupt noch den Medienvertretern zu stellen. 
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Nach Elfer-Panne: Wie geht es jetzt mit Roca weiter? (Thu, 14 Jan 2021)
Ausgerechnet Marc Roca hätte man sagen wollen… Der spanische Neuzugang verschoss am Mittwochabend den entscheidenden Elfmeter für den FC Bayern. Fin Bartels traf wenige Sekunden ins Kieler Glück (8:7 n.E.) und bescherte den Münchnern eine deftige Pokal-Blamage. Bayern-Aus: Pechvogel Roca Robert Lewandowski, Thomas Müller, Joshua Kimmich, David Alaba und Douglas Costa verwandelten ihre Elfmeter. Auch die fünf Kieler Schützen gaben sich keine Blöße. Rocas halbhoher Schuss in die rechte Ecke konnte Kiel-Keeper Ioannis Gelios hingegen abwehren. Immerhin trat Roca beim komplizierten sechsten Schuss an, währen sich andere und erfahrenere Mitspieler wie Niklas Süle und Lucas Hernández weggeduckt hatten. "Keiner macht ihm einen Vorwurf. Leider hat es Marc getroffen. Wir stehen zusammen und werden ihn unterstützen", verteidigte ihn sein Trainer Hansi Flick direkt nach Abpfiff. Guter Auftritt in der Verlängerung Roca indes dürfte am verschossenen Elfmeter noch etwas zu knabbern haben. Ohnehin tut sich der 24-Jährige Mittelfeldspieler seit seinem 9-Millionen-Euro-Wechsel von Espanyol Barcelona nach München schwer (Vertrag bis 2025). Unter Flick sammelte er in acht Pflichtspieleinsätzen bislang nur 344 Einsatzminuten. In Kiel wurde er eigentlich nur eingewechselt, um in der Nachspielzeit Sekunden von der Uhr zu nehmen. In der Verlängerung macht er jedoch einen guten Eindruck, gewann Zweikämpfe und verteilte gute Bälle. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Roca bleibt wohl Reservist - Wechsel kein Thema Dass sich seine Situation als Reservist zeitnah ändert, ist derzeit eher ausgeschlossen. In der Zentrale sind Joshua Kimmich und Leon Goretzka gesetzt. Corentin Tolisso, zuletzt auch nur Mitläufer, ist deren erster Vertreter. Dahinter duelliert sich Roca mit dem 17-Jährigen Jamal Musiala. Unlängst wurden Gerüchte um eine Blitz-Leihe nach Valencia laut, die jedoch nicht zutreffen. Denn Roca will sich bei den Bayern durchsetzen. Ein ambitioniertes Ziel, das derzeit in weiter Ferne ist. Unabhängig von der Kieler Elfer-Panne. 
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