1959 - 2020
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Internationale Fußball  News von Sport1.de

Juve-Star als MVP gekrönt - Ronaldo geht leer aus (Tue, 04 Aug 2020)
Cristiano Ronaldo hat in seiner langen Karriere schon etliche Titel eingefahren.  Bei der Wahl zum besten Spieler der abgelaufenen Saison in der Serie A ist der Superstar von Juventus Turin allerdings leer ausgegangen. CR7 wurde von der Liga nicht mal als beste Stürmer ausgezeichnet, diese Ehre wurde Ciro Immobile von Lazio Rom zuteil. Dieser hatte Ronaldo mit 36 Toren bereits den Goldenen Schuh als erfolgreichster Goalgetter Europas weggeschnappt (der Portugiese traf 31 Mal).  Zum MVP der Serie A wurde derweil Ronaldos Teamkollege Paulo Dybala gewählt. Der argentinische Nationalspieler brachte es auf elf Tore und elf Assists, spielte im offensiven Mittelfeld der Alten Dame aber vor allem eine herausragend gute Saison und hatte maßgeblichen Anteil am neunten Juve-Meistertitel in Folge.  Als bester Verteidiger wurde Stefan de Vrij (Inter Mailand gewählt), bester Torhüter war Dybalas Mitspieler Wojciech Szczesny. Papu Gomez (Atalanta Bergamo) erhielt die Auszeichnung als bester Mittelfeldspieler, Dejan Kulusevski (Parma Calcio) war der beste junge Spieler in 2019/20. 
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Bilic: "Neuer wie eines unserer eigenen Kinder" (Tue, 04 Aug 2020)
Nur wenige Tage nach dem Aufstieg in die Premier League mit West Bromwich Albion reiste Slaven Bilic erstmal nach Kroatien. Der 51 Jahre alte Trainer, der in seiner aktiven Zeit von 1993 bis 1996 beim Karlsruher SC spielte, will in seiner Heimat abschalten und den Erfolg genießen. Doch für SPORT1 nimmt sich Bilic ein bisschen Zeit. West Brom ist nach West Ham United schon der zweite englische Verein in seiner Vita. Bilic war auch bereits in Russland, in der Türkei und in Saudi-Arabien tätig. Im SPORT1-Interview spricht der Vater von fünf Kindern über den Erfolg mit den Baggies, die englische Liga, Jürgen Klopp, Niko Kovac und die Coronakrise. SPORT1: Glückwunsch zum Aufstieg, Herr Bilic. Wir fühlen Sie sich? Slaven Bilic: Ich bin happy, weil ich einen guten Job gemacht und dem Klub diesen Erfolg geschenkt habe. Ich habe die Spieler, die Fans und die Verantwortlichen glücklich gemacht und mich selbst. Insbesondere in der schweren Corona-Zeit. Ich freue mich vor allem für die Angestellten im Verein, weil Ihre Jobs durch den Aufstieg für die nächsten Jahre gesichert sind. Diese Finanzspritze, die wir in der Premier League erhalten, sichert den Verein finanziell ab. Ich spreche von den kleinen Angestellten, den Köchen, den Bedienungen, den Masseuren, den Wachleuten - sie werden alle ihre Jobs behalten können. Es ist natürlich auch sportlich ein sehr großer Erfolg. SPORT1: Wie ist dieser Erfolg einzuordnen? Bilic: Man kann es schwer vergleichen. Egal, auf welchem Niveau man ist, es ist das größte, was man in dieser Situation erreichen kann. In der Regionalliga denkt kein Mensch über die Bundesliga oder die Champions League nach. Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Dann fühlt man sich gut, fühlt sich stolz und weiß, dass man seinen Job gut gemacht hat. Nun gilt es sich für die nächste Saison zu rüsten. Ich kann es nicht mit meinen anderen Jobs in Kroatien oder Istanbul vergleichen. Ich versuche jedes Mal, das Maximum in der Liga zu erreichen, in der ich mich gerade befinde. SPORT1: Was sind die Gründe für den Aufstieg? Bilic: Zuerst mal die Qualität des Teams und unsere freundliche und familiäre Atmosphäre im ganzen Verein. Dem Team wurde ein gutes Umfeld gegeben, um sich zu entfalten und wohl zu fühlen. Die Saison war sehr lang und extrem schwierig. Wir hatten die Vor-Corona-Zeit, den Lockdown und nun die Nach-Corona-Phase, in der wieder gespielt werden durfte. Es war fast wie eine zweite Saison. Vor der Pause waren wir fit, und die Krise hat uns dazu gezwungen, die Fitness neu aufbauen zu müssen. Bilic: "Die Fans sollten zurück ins Stadion" SPORT1: Als emotionaler Trainer erleben Sie die Corona-Einschränkungen sicher noch mal anders. Wie sehr fehlt Ihnen das Spiel vor vollen Rängen? Bilic: Man muss nicht sehr emotional sein, um die Fans zu vermissen. Ich vermisse es aber wahrscheinlich schon etwas mehr als jeder andere Trainer, Fan oder Spieler. Es war sehr hart, aber unglücklicherweise war das Spiel ohne Zuschauer immer noch das beste Szenario, die Liga weiter zu führen. Nicht zu spielen, wäre die andere Option gewesen. Und das hätte sich für die Vereine weitaus schlimmer ausgewirkt. Es war gut für den Fußball, um für eine kurze Zeit überleben zu können. Aber es ist einfach insgesamt nicht gut und kann nicht lange so bleiben. Jetzt sollten die Fans zurück ins Stadion, um den Sinn des Spiels wieder zu beleben.  SPORT1: Wie groß ist Ihre Hoffnung, dass es ab September wieder mit Zuschauern klappt? Bilic: Niemand kann das wissen. Wir warten alle ab und verfolgen die Presse. Und wir warten auf die Modelle aus Deutschland, auch hier in England. Wenn Deutschland nicht wieder vor den Fans spielen lässt, glaube ich auch nicht, dass England starten wird. Deutschland gibt hier die Regeln für die ganze Welt vor. In erster Linie muss es sicher für die Besucher sein. Ich hoffe, dass die Fans sogar vor September zurückkommen können. Nicht die volle Kapazität. Schritt für Schritt, eine langsame Öffnung. Möglicherweise mit 20.000 Besuchern in einem großen Stadion und danach weitere Öffnungen, wenn alles sicher ist. Niemand mag die momentane Situation. Musik? "Muss mich auf den Job konzentrieren" SPORT1: Auf dem Rasen spielt bei Ihnen die Musik, privat auch noch? Bilic: Nein, ich mache gerade keine Musik. Dafür bin ich als Trainer viel zu sehr eingespannt. In dem Job ist man wie ein Chirurg, der seine Kapazität auf das Team, seine Familie und seine Freunde aufteilen muss. Der Job erfordert seine Zeit, auch außerhalb des Trainings. Manche Kollegen spielen Golf oder gehen Reiten, um ihre Akkus aufzuladen, andere spielen Basketball oder machen wie ich früher Musik. Ich lese manchmal ein Buch, um mich auf andere Gedanken zu bringen. Auch wenn ich eine halbe Stunde Auto fahre, kommen mir neue Gedanken für das nächste Spiel und den Fußball. Zeit für die Musik bleibt mir momentan nicht.  SPORT1: Apropos Musik. Unlängst sorgte Manuel Neuer für Aufregung, als er ein Lied der umstrittenen kroatischen Band Thompson lautstark mitgesungen hat. Kennen Sie den Song "Lijepa li si"? Bilic: Natürlich kenne ich den Song. Und ich kenne die Situation, die Manuel Neuer da zuletzt am Strand erlebt hat. Die Journalisten machen heutzutage leider ein großes Ding aus allem. Ich habe Neuer ein paar Mal getroffen, als wir mit Kroatien gegen Deutschland gespielt haben. Er ist ein großer Kroatien-Fan und besucht gerne unser Land. Wir sind stolz darauf. Es ist ein typischer Song in Kroatien und hat nicht im Geringsten mit einer rechten Gesinnung zu tun, über die da zuletzt berichtet wurde. Der Song beschreibt Kroatien und der Refrain heißt übersetzt: "Wie schön Du bist". Es ist einfach nur ein Lied über unser schönes Land, nicht mehr und nicht weniger. Es ist nicht die offizielle Nationalhymne, aber eine Hymne für unsere Nationalmannschaft.  SPORT1: Welchen Stellenwert hat Neuer in Kroatien für Sie? Bilic: Wir sind ein kleines Land und sehr stolz darauf, wenn ein großer Fußballprofi unser Land mag. Wenn große Stars wie Cristiano Ronaldo, Wayne Rooney oder auch ein Robert de Niro Deutschland loben würden, dann wären die Deutschen ebenfalls glücklich. Als wir vor zwei Jahren gehört haben, dass Manuel Neuer Kroatien besucht - er war damals in Dubrovnik - waren wir super stolz. Wir mögen ihn mehr als ein bisschen und behandeln ihn wie eines unserer eigenen Kinder. Neuer ist immer willkommen in unserem Land. "Niko Kovac ist ein Top-Trainer" SPORT1: Niko Kovac ist neuer Trainer beim AS Monaco. Was sagen Sie dazu? Bilic: Niko ist ein toller Mensch und großer Fußballlehrer. Er hat das bei der kroatischen Nationalmannschaft bewiesen und auch bei Eintracht Frankfurt. Niko ist ein Top-Trainer. Und ich habe absolut nicht verstanden, warum er nach dem Gewinn des Doubles in München gehen musste. Nicht viele Trainer haben das bei den Bayern in der ersten Saison geschafft. Ich freue mich sehr für Niko, dass er einen so guten neuen Verein gefunden hat. Und ich bin mir sicher, dass er dort auch wieder einen grandiosen Job machen wird. SPORT1: Sie dürfen bald wieder in der Premier League arbeiten. Ist diese Liga für Sie das Nonplusultra? Bilic: Jede Liga ist eine schwierige Liga. Die Premier League ist ein bisschen wie Hollywood. Ich kenne die Liga, habe auch als Spieler vier Jahre dort gespielt (mit West Ham United und dem FC Everton, d. Red.). Ich habe es dann auch als Trainer mit West Ham sehr genossen. Die Meisterschaft in England spiegelt noch die ursprüngliche Faszination wider, wie es bereits vor 20 Jahren war. Nun sind wir in der Premier League angekommen und schauen voller Vorfreude nach vorne. Wir sind bereit. SPORT1: Fühlen Sie sich in England besonders wohl? Bilic: Ich habe viel Zeit in England verbracht und zwei meiner Kinder wurden dort geboren. Ich habe dort gespielt und viele Freunde leben da. Und ich trainiere jetzt den zweiten Klub in England und liebe es. Wenn es aber auf das Gesamtpaket ankommt mit Job, Familie, Land, Freunde und Umfeld, dann ist es ganz klar die Türkei. SPORT1: Wie denken Sie über einen Job in der Bundesliga? Bilic: Ich habe viel mit Verantwortlichen in der Bundesliga gesprochen, ich war ein paar Mal schon knapp daran, ein Engagement in Deutschland zu übernehmen. Es ist eine sehr gute Liga. Aber ich mache mir keine Gedanken über eine nicht spruchreife Zukunft, sondern konzentriere mich auf meine Arbeit als Coach in den nächsten sechs Monaten.  "Klopp hat Charisma und Intelligenz" SPORT1: Was sagen Sie zum Erfolg von Jürgen Klopp? Bilic: Jürgen Klopp ist unglaublich. Er ist einer der Besten und hat nun die Meisterschaft mit Liverpool geschafft. Die Art und Weise, wie sie sich entwickelt haben, ist fantastisch. Klopp hat Charisma und Intelligenz. Die Art, wie sie spielen, die Energie, die sie auf dem Platz zeigen... Gegen wen sie auch spielen, ich würde mein Geld auf Liverpool setzen. Nur wegen Jürgen Klopp. Alles, was er tut, hat Hand und Fuß. Allein, was er mit Dortmund erreicht hat. Seine Karriere, sein Gesamtpaket ist unerreicht. In Liverpool hat er seine Leistung aus Dortmund verbessert und sogar noch mal getoppt. Er hat das Talent, den Humor und er ist menschlich. Das ist wunderbar. Er verlangt sehr viel von seinen Spielern. Aber sie tun es für ihn, weil er ihnen auch den Spaß an der Arbeit vermittelt. Er ist immer bereit zu relaxen und offen für Gespräche. Es ist die schwerste Aufgabe, diese Balance im Team zu finden, aber er hat das Talent dazu. Er ist einfach der Meister. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE SPORT1: Ist es nicht auch gefährlich, weil dieser Erfolg kaum zu wiederholen ist. Bilic: Gefährlich? Warum sollte der Erfolg gefährlich sein? Natürlich ist es schwierig, noch mal das ganze Ding so zu rocken. Aber was sollte passieren? Niemand kann den Reds diesen Erfolg wieder nehmen. Und Klopp kann es wieder schaffen. SPORT1: Gibt es Parallelen zwischen Ihrem Aufstieg und dem Erfolg des FC Liverpool? Bilic: Wir haben keine Meisterschaft gewonnen und Liverpool hat ein anderes Level. Jeder möchte nun in Liverpool spielen und jeder schaut auf die Reds. Was ich gerne hätte wie Liverpool in meinem Verein, ist die Energie, die sie in jedem Spiel haben. Sie spielen jedes Spiel, als ob es ihr letztes wäre oder ein Endspiel. Und das liegt alleine an Jürgen Klopp.
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Das Moneyball-Team will den 200-Millionen-Jackpot (Tue, 04 Aug 2020)
Der FC Brentford oder der FC Fulham? Einer dieser beiden Klubs wird an diesem Dienstag im Londoner Wembley-Stadion den großen Jackpot knacken und im 200-Millionen-Euro-Endspiel nach den beiden Direktaufsteigern Leeds United und West Bromwich Albion den Sprung in die Premier League schaffen (Playoff-Finale: FC Brentford - FC Fulham ab 20.45 Uhr im LIVETICKER). Während Fulham im Westlondon-Derby den direkten Wiederaufstieg meistern kann, schnuppert Brentford am größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Mit schnellem Offensivfußball sorgte Brentford in der regulären Saison für Furore und war mit 80 Treffern die Tormaschine der Championship. Das Offensivtrio Ollie Watkins (26 Tore), Said Benrahma (17 Tore) und Bryan Mbeumo (15 Tore) ist nicht umsonst das Prunkstück des Klubs. Beinahe wäre sogar der direkte Aufstieg drin gewesen, doch im Saisonendspurt ging Brentford ein wenig die Puste aus, und West Brom rettete mit Ach und Krach den zweiten Platz ins Ziel. Brentford schaltet Swansea aus So mussten die Londoner in den Playoffs ran und setzten sich im Halbfinale gegen Swansea City durch. Zu anderen Zeiten wäre im Anschluss das Guinness in den Pubs des Griffin Park in Strömen geflossen. Schließlich ist das Stadion des englischen Zweitligisten FC Brentford auf der ganzen Insel wegen seiner vier Kneipen in jeder Ecke der Arena bekannt. Doch in den Tagen der Corona-Pandemie fiel die Feier nach dem Einzug ins Finale um den Aufstieg in die Premier League mehr oder weniger aus. Klub-Besitzer Matthew Benham kickte nach dem Abpfiff ein paar Bälle auf dem Rasen umher, ein paar Fans grölten außerhalb der Arena seinen Namen. Das war's. Noch ist ja auch nichts gewonnen für den ungewöhnlichen Klub aus dem Westen Londons. Das 3:1 im Halbfinal-Rückspiel gegen Swansea, das nach dem 0:1 im Hinspiel reichte, war erst die Eintrittskarte für den Dritten der abgelaufenen Zweitliga-Saison ins große Endspiel im Wembley-Stadion. Dann geht es für The Bees (die Bienen) um 200 Millionen Euro Mehreinnahmen, die ein Platz in der Eliteklasse aufgrund des üppig dotierten TV-Vertrags garantiert. Mit solchen Summen kennt sich Benham bestens aus. Schließlich ist der Eigentümer des Vereins, der zwischen 2011 und 2013 von Uwe Rösler (heute Fortuna Düsseldorf) trainiert wurde, ein Multimillionär mit einer ziemlich außergewöhnlichen Vita. Der Oxford-Absolvent mit einem Abschluss in Physik begann seine berufliche Laufbahn im Finanzgeschäft, wo er gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts sogar zum Vize-Präsident der Bank of America aufstieg. Klub-Besitzer macht Millionen im Wettgeschäft Doch damit war Benham nicht zufrieden. Er wechselte zu Beginn des Jahrhunderts in das Wettgeschäft und machte dort seine Millionen mit einem ausgeklügelten analytisch-mathematischen System. Genau diesen Ansatz führte Benham auch bei Brentford ein, als er den damals hochverschuldeten Klub im Jahr 2012 übernahm. Seitdem wird die Personalpolitik nach detaillierten statistischen und mathematischen Gesichtspunkten betrieben. Zwei Co-Direktoren - der dänische Bestsellerautor und frühere Profi Rasmus Ankersen sowie Phil Giles - wachen darüber, um so die im Vergleich zu den wohlhabenderen Klubs knappen Ressourcen optimal zu nutzen. "Ich bin überzeugt, dass dies der Beginn einer Reise zu etwas ganz Besonderem bei Brentford ist", sagte Ankersen bei seiner Vorstellung im Sommer 2015. Und er sollte Recht behalten. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Die genauen Statistiken, die Ankersen und Co. bei der Ermittlung des sportlichen Werts eines Spielers zurate ziehen, sind natürlich Geheimsache. Sicher ist nur, dass sich die Zahlen von den gängigen Analysewerten unterscheiden. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte bereits der Baseball-Manager Billy Beane vor rund 30 Jahren bei den Oakland Athletics - was im Hollywood-Streifen "Moneyball" seinen Niederschlag fand. Bei Brentford basieren so gut wie alle Parameter, darunter auch Scouting und Mannschaftsaufstellungen, auf erhobenen Daten, um größtmögliche sportliche sowie finanzielle Erfolge zu feiern - nicht umsonst verzeichnete der Zweitligist in den jüngsten vier Transferperioden ein Plus von über 50 Millionen Euro. Die Gleichung Benhams könnte gegen Fulham aufgehen, wenn sein 130 Jahre alter Verein tatsächlich zum 50. Klub in der Geschichte der Premier League aufsteigen würde. Benham auch Boss von Midtjylland Vorbereitet wären Brentford und seine dänische Connection, bestehend aus Ankersen, Trainer Thomas Frank und einer Handvoll dänischer Spieler.  Schließlich hat der 52 Jahre alte Benham, der auch seit 2014 den zuvor erfolglosen dänischen Klub FC Midtjylland in seiner unorthodoxen Weise zu drei Meisterschaften führte, weit über 100 Millionen Euro in die Infrastruktur der Londoner investiert. Der Verein, der zuletzt 1947 in der ersten Liga spielte, darf nun eine Akademie und ein neues Stadion sein Eigen nennen. In das rund 17.000 Zuschauer fassende Brentford Community Stadium wird der Klub zur kommenden Saison umziehen - nach 116 Jahren im Griffin Park. Die vier Ecken werden fehlen. ----- Mit Material vom Sportinformationsdienst (SID)
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Unternehmer aus Kuwait bietet für AS Rom (Tue, 04 Aug 2020)
Der kuwaitische Unternehmer Fahad Al Baker hat nach eigenen Angaben ein Angebot für die Übernahme des italienischen Fußball-Erstligisten AS Rom abgegeben. Dies berichtete der Geschäftsmann in einem Interview mit dem TV-Sender ATV Kuwait. Damit macht der Eigentümer der Firma "Winners Trading Company" dem US-Unternehmer Dan Friedkin Konkurrenz, der nach gescheiterten Gesprächen mit Roma-Besitzer James Pallotta im Frühjahr eine neue Offerte vorlegen will. Die Gerüchte über das Interesse Al Bakers an der Roma beflügelten die Aktie des Klubs an der Mailänder Börse, sie legte am Dienstag um 4,4 Prozent auf 0,54 Euro zu. Der 62 Jahre alte Pallotta, der 2011 beim Ex-Meister eingestiegen war, ist seit 2014 einziger Eigentümer des Hauptstadtklubs. Friedkin hatte Pallotta 575 Millionen Euro für den Erwerb des Vereins angeboten. Pallotta, der sich mindestens 790 Millionen Euro vom Deal erhofft hatte, lehnte ab. AS Rom ist hoch verschuldet und benötigt kurzfristig 60 Millionen Euro, berichtete Corriere dello Sport am Dienstag.
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Casillas verkündet Karriereende - Real würdigt "Legende" (Tue, 04 Aug 2020)
Nun ist endgültig Schluss: Iker Casillas hat sein Karriereende bekannt gegeben. "Es ist einer der wichtigsten und schwersten Tage meiner sportlichen Laufbahn. Es ist der Moment gekommen, um Tschüss zu sagen", teilte die Torhüter-Legende bei Twitter mit. "Meine Fußballreise begann vor 30 Jahren und es war ein langer Weg, auf dem ich gute und weniger gute Momente erlebt habe. Freude, aber auch Trauer." Casillas fünf Mal Welttorhüter Nun könne er aber "ohne Zweifel sagen, dass es das wert war. Ich hatte das große Glück, mich beruflich dem widmen zu können, was mich fasziniert und mich glücklich macht: der Fußball." Sein Rücktritt sei aber "kein trauriger Tag, denn ich fühle mich wie ein Glückspilz, es so weit geschafft zu haben". Casillas wurde 2010 Weltmeister und 2008 und 2012 Europameister. Er gewann insgesamt sechs nationale Meistertitel und drei Mal die Champions League. Zwischen 2008 und 2012 wurde er fünf Mal zum Welttorhüter gewählt. Rückkehr zu Real im Gespräch Nach seinem Karriereende könnte Casillas zu Real Madrid zurückkehren. Wie die Zeitung Marca berichtete, soll der Torhüter eine Funktion als Berater von Präsident Florentino Pérez übernehmen. Diese Rolle füllten in der Vergangenheit bereits der jetzige Trainer Zinedine Zidane sowie Raúl und Ronaldo aus. Casillas arbeitete zuletzt als Mitglied des Führungspersonals für den portugiesischen Topklub, er würde also bereits einige Erfahrung im Management nach Madrid bringen. Zuletzt zog "San Iker" seine Kandidatur als Präsident des spanischen Fußballverbands RFEF zurück, sein Weg zurück zu Real wäre also frei. Der 39-Jährige spielte bis 2015 für Real und machte in 16 Jahren 725 Pflichtspiele für die Königlichen. "Ich habe dort mein Leben verbracht. Man hat mich dort erzogen, man ließ mich dort heranwachsen", schrieb Casillas. Real reagierte auf den Rücktritt mit einem eigenen Statement. Der Klub wolle "seine Wertschätzung, Bewunderung und Zuneigung für eine der größten Legenden unseres Vereins und des Weltfußballs zeigen". Casillas sei "der beste Torhüter in der Geschichte von Real Madrid und des spanischen Fußballs, einer der wichtigsten Fußballer unserer 118-jährigen Geschichte" und "ein Torwart, der die Legende von Real Madrid mit seiner Arbeit und seinem beispielhaften Verhalten sowohl als auch neben dem Platz größer gemacht hat". Kein letzter Einsatz für Casillas 2015 wechselte er ablösefrei zum FC Porto, für den er nach einem Herzinfarkt jedoch seit dem 26. April 2019 kein Spiel mehr bestritt. Nach der gewonnenen Meisterschaft hatten Portos Fans unter dem Hashtag #IkerCampeão eine oder mehrere letzte Einsatzminuten für den dreimaligen Champions-League-Sieger gefordert, Trainer Sérgio Conceicao verzichtete aber auf einen Einsatz Casillas', auch weil der Mannschaftsarzt dazu riet. Neben der Liga schnappte sich Porto zuletzt auch den Pokalsieg. Bei der Pokalübergabe kam es zu emotionalen Szenen. Casillas durfte sichtlich überrascht den Pokal hochheben. Conceicao und Danilo forderten Casillas extra dazu auf, die Trophäe hochzustemmen, was dieser dann auch machte.
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Ältester Italien-Klub steht zum Verkauf (Tue, 04 Aug 2020)
Eigentümer Enrico Preziosi (72) will sich nach 35 Jahren vom CFC Genua 1893 trennen. "Dieses Jahr müssen meine Familie und ich nach 35 Jahren Abschied von der Fußballwelt nehmen. Es ist die Zeit gekommen, einen Schritt zurückzumachen, damit andere die Möglichkeit haben, Besseres zu leisten", sagte der norditalienische Unternehmer. Allerdings ist die Frage, ob er auch einen Abnehmer für den ligurischen Verein findet. Genua gilt als der älteste noch existierende italienische Fußballverein. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  "Ich will mich von der Verantwortung trennen, einen Klub zu managen. Ich besitze ohnehin schon ein Unternehmen, das viel Zeit erfordert", betonte Preziosi, "Fußball raubt mir Zeit und beschert mir viel Leid. Fußball ist eine Leidenschaft, doch alles hat ein Anfang und ein Ende." Preziosi ist ein bekannter Spielzeugwaren-Hersteller.
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Bologna-Trainer übersteht Leukämie (Tue, 04 Aug 2020)
Ein Jahr nach Bekanntgabe seiner Leukämie-Erkrankung hat der Trainer des italienischen Erstligisten FC Bologna, Sinisa Mihajlovic, offiziell seine Genesung bekannt gegeben. "Mir geht es gut. Dies zeigen die letzten Untersuchungen. Neun Monate nach der Knochenmark-Transplantation geht es mir wie vor der Erkrankung. Das ist wichtig und ist nicht selbstverständlich. Ich bin hier und wahrscheinlich geht es mir besser als früher", sagte der 51-jährige Serbe.  Er lobte die Leistungen seiner Mannschaft, die die Meisterschaft mit 47 Punkten auf Platz zwölf der Tabelle abgeschlossen hat. "Meine Mannschaft ist fünf Monate lang ohne Trainer ausgekommen, da ich wegen der Erkrankung nicht anwesend sein konnte, dann ist die Ausgangssperre gekommen. Wir haben in dieser Saison so viel Punkte wie noch nie gesammelt. Ich glaube, die Bilanz ist für uns positiv", sagte der frühere Nationalspieler von Jugoslawien und Serbien-Montenegro. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Mihajlovic hatte im Juli 2019 auf einer Pressekonferenz seine Leukämie-Erkrankung publik gemacht. Die Leitung der Mannschaft hatte er aber dennoch nicht aufgegeben. Im Juni hatte der FC Bologna den Vertrag mit Mihajlovic bis Juni 2023 verlängert. Der Serbe ist seit Januar 2019 Coach des norditalienischen Klubs.
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Fuenlabrada bekommt Nachholspiel - aber La Coruna sagt ab (Mon, 03 Aug 2020)
Das vom Coronavirus verursachte Chaos in Spaniens zweithöchster Fußball-Liga steuert einem neuen Höhepunkt entgegen. Die Liga hat das am 20. Juli wenige Minuten vor dem Anpfiff abgesagte Match des letzten Spieltags zwischen Ex-Meister Deportivo La Coruna und CF Fuenlabrada kurzfristig für Mittwoch neu angesetzt. Das unabhängig vom Ausgang des Spiels abgestiegene "Depor" hatte aber bereits angekündigt, sein Mitwirken zu verweigern. Die Begegnung war wegen einer Reihe positiver Coronatests bei Fuenlabrada abgesagt worden, die weiteren Partien des Spieltags wurden indes ausgetragen. Obwohl La Coruna danach rechnerisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt hatte, sprachen die Galicier von Wettbewerbsverzerrung. Eine von Verbandspräsident Luis Rubiales angeregte Aufstockung der Liga auf 24 statt 22 Teams wurde bislang nicht konkret. Für Fuenlabrada, das in der Folge auf 28 Coronafälle kam, ist das Nachholspiel von entscheidender Bedeutung, da der Klub noch Chancen auf die Teilnahme an der Playoff-Runde hat, in welcher der dritte Aufsteiger ermittelt werden soll. Diese konnte aufgrund der unklaren Lage bislang nicht terminiert werden. Fuenlabrada waren schwere Verstöße gegen das Hygienkonzept vorgeworfen worden, aufgrund derer der Verband das Team aus dem Aufstiegsrennen nehmen wollte. Dagegen ging der Klub vor Gericht aber erfolgreich vor.
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