1959 - 2019
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Internationale Fußball  News von Sport1.de

Tuchel bei PSG am Pranger - wegen Draxler? (Thu, 22 Aug 2019)
Die Kritik an Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain wird offenbar immer lauter. Nach für Pariser Verhältnisse missratenem Saisonstart mit nur drei Punkten aus zwei Partien und der 1:2-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Stade Rennes wächst einem Bericht von Le Parisien zufolge der Unmut – und zwar der der Spieler. Kritik an Draxler-Aufstellung Im Zentrum der Kritik steht dabei neben Tuchel ein weiterer Deutscher: Julian Draxler. So sollen einige PSG-Spieler es nicht verstanden haben, weshalb der Ex-Schalker gegen Rennes in der Startelf stand. Schon beim Sieg gegen Olympique Nîmes in der Woche zuvor hatte Draxler einen Platz in der Anfangsformation und lieferte eine überschaubare Leistung ab. Gegen Rennes spielte Draxler erneut unter seinen Möglichkeiten. Die Mitspieler sind angeblich generell unzufrieden mit der Leistung des 25-jährigen. Er habe sein Anfangsniveau in Paris schon länger nicht mehr erreichen können. Jetzt das aktuelle Trikot von Paris Saint-Germain bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Doch auch die generelle taktische Ausrichtung von Tuchel stand nach der Niederlage zur Debatte. Mittelfeldspieler Marco Verratti soll sich beispielsweise gefragt haben, weshalb Tuchel nach dem Doppelschlag des Pokalsiegers Rennes seine Ausrichtung nicht geändert und den Italiener weiter nach vorne beordert hatte. PSG-Spieler hinterfragen Taktik Le Parisien zufolge sollen sich zwei PSG-Spieler im Anschluss an die Partie vor dem Mannschaftsbus über die Taktik unterhalten haben. Dabei soll einer gefragt haben: "Weißt du, in welchem System wir heute gespielt haben?" - "Nein, wie immer", soll der andere geantwortet haben. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Tuchel steht demnach auch in der Kritik, weil er nach Ansicht einiger Mitarbeiter im Training zu wenig an der Taktik arbeiten ließ. Diesen Vorwurf musste sich allerdings einst auch schon der ehemalige PSG-Trainer Laurent Blanc gefallen lassen. Tuchel selbst hatte nach der Niederlage gegen Rennes Defizite zugegeben. "Wir hatten sowohl in der Offensive als auch in der Defensive noch Probleme", erklärte er. Er schob die Probleme auch auf die Personalsituation beim Meister. "Wir haben nicht alle Profis zur Verfügung und sind nicht in der Verfassung, um so ein Spiel zu bestreiten."
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NASA-Technologie und Uhrentrick: So kurios machte Klopp Reds fit (Thu, 22 Aug 2019)
Als "größte Bananenschale der Geschichte" hatte Jürgen Klopp die Ansetzung der Partie des FC Liverpool in Southampton am vergangenen Samstag bezeichnet. Nur knapp 64 Stunden nachdem seine Mannschaft in Istanbul den UEFA Supercup gegen Europa-League-Sieger FC Chelsea erst im Elfmeterschießen gewonnen hatten, mussten die Reds schon wieder in der Liga ran. "Alle warten darauf, wahrscheinlich sind alle Schlagzeilen schon geschrieben. Ich würde die Schlagzeile bevorzugen: 'Die Mentalitätsriesen waren in der Stadt'", hatte der Klopp seiner Mannschaft vor der Partie an der Südküste Englands mit auf den Weg gegeben, wie aus einem Artikel von The Athletic hervorgeht. Klopp lässt Uhren in Zimmern der Spieler zurückdrehen Dass es beim 2:1-Erfolg aber am Ende tatsächlich für den saisonübergreifend elften Erfolg in der Premier League in Serie und damit einen neuen Vereinsrekord reichte, dafür überließ der 52-Jährige nichts dem Zufall. Zur besseren Regeneration beschlossen die Verantwortlichen, nach dem Supercup noch eine Nacht in Istanbul im Hotel zu übernachten, anstatt sich direkt auf den Rückflug zu machen. Zudem wurden die Uhren in den Zimmern um zwei Stunden auf die englische Zeit zurückgestellt, um den Biorhythmus der Spieler nicht unnötig durcheinander zu wirbeln. Auch nach dem Aufstehen verfolgte die Mannschaft einen strikten Plan. Gleich in der früh machten sich Chefphysiotherapeut Lee Nobes und der langjährige Masseur Paul Small daran, die geschundenen Gliedmaßen der Profis zu behandeln, während die Ersatzspieler unter der Leitung des Fitnesstrainers eine intensive Einheit absolvierten. NASA-Technologie und Videoanalyse zur Vorbereitung Selbst auf dem vierstündigen Rückflug nach Liverpool wurden die Akteure im Flugzeug behandelt. Wichtigstes Werkzeug war dabei die "Game-Ready-Vereisungsmaschine", die regelmäßig neu befüllt und an die Spieler weitergereicht wurde. Bei diesem von Wissenschaftlern und Ärzten mit Hilfe der NASA-Raumanzugtechnologie entwickelten Gerät zirkuliert kaltes Wasser aus einem Eisspeicher durch eine Hülle, die auf den verletzten Bereich des Körpers aufgebracht wird und sowohl Kompressionen als auch Eisbehandlungen ermöglicht. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Liverpool bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Während die Spieler nach der Ankunft direkt nach Hause zu ihren Familien fuhren, gab es für Klopp und seine Mitarbeiter noch einiges zu tun. Gemeinsam mit Co-Trainer und Chef-Videoanalyst Peter Krawietz wurde eine Videoanalyse des FC Southampton gemacht, um sich optimal auf die Spielweise der Saints vorzubereiten. Bereits am Freitag ging es für den Liverpool-Tross dann schon wieder nach Melwood, ins Trainingszentrum der Reds, wo den Spielern die Bedeutung von Ruhe und Ernährung in den folgenden 24 Stunden eingetrichtert wurden. Um seine Mannschaft nicht zu überanstrengen, ließ Klopp lediglich eine leichte Trainingseinheit von knapp einer Stunde absolvieren. Frische Kräfte beleben das Mittelfeld der Reds Um 18 Uhr flog die Mannschaft dann weiter nach Southampton ins noble Hilton at the Ageas Bowl. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden die angeschlagenen Spieler erneut behandelt, ehe es ins Bett ging. Im Spiel selbst setzte Klopp dann auf frische Kräfte im Mittelfeld, Fabinho machte Platz für Georginio Wijnaldum, Alex Oxlade-Chamberlain rückte eine Position nach hinten für Jordan Henderson, dessen Position in der Offensive nahm Roberto Firmino ein. Am Ende zahlte sich die akribische Arbeit aus, Liverpool gewann das Spiel im St Mary's Stadium und übernahm damit die Tabellenführung.
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Geschwänzter Arzttermin? Dembélés Berater reagiert (Thu, 22 Aug 2019)
Nächste Runde in der Posse um die Oberschenkel-Verletzung von Ousmane Dembélé. Nachdem der FC Barcelona am Montag mitteilte, dass der Franzose aufgrund einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel vermutlich für fünf Wochen ausfallen wird und laut spanischen Medienberichten bereits am Samstag nach dem Spiel gegen Athletic Bilbao einen Arzttermin geschwänzt haben soll, hat sich nun der Berater des 22-Jährigen zu Wort gemeldet. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Barcelona bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE "Am Ende des Spiels dachte er, es handele sich um Krämpfe im Oberschenkel. Erst am Montag hat er festgestellt, dass er verletzt ist", sagte Moussa Sissoko der Tageszeitung Mundo Deportivo. Zudem beteuerte der Berater, der Klub habe seinen Schützling auch zu keinen Untersuchungen einbestellt. "Er war in Rennes bei seiner Mutter, das ist zu 100 Prozent sicher", erklärte er weiter. Berater schließt vorzeitigen Abgang von Dembélé aus Zuletzt hatte RMC Sport zudem berichtet, die Katalanen hätten dem Franzosen einen Koch zur Seite gestellt, da dieser ein großer Fan von Fast Food sei und nicht immer den Lebensstil einen Profifußballers pflegen würde. "Ich habe keine Lust, für diesen berühmten Koch zu werben, den wir selbst gewählt haben, damit Ousmane eine gute Lebenshygiene hat. Ein Spitzensportler mit so viel Talent muss auch Kritik akzeptieren, Ousmane lebt sehr gut, er muss nicht alles akzeptieren, aber sich auf seine Ziele - was er tun muss, um in Barcelona erfolgreich zu sein - konzentrieren", sagte der Berater. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Trotz aller Streitigkeiten schloss Sissoko einen vorzeitigen Abgang Dembélés aus dem Camp Nou aus. "Ousmane ist ein Barcelona-Spieler und wird zu 1000 Prozent bleiben, mit dem festen Willen, die Farben des Vereins zu ehren."
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Ronaldo: "Messi hat mich zu einem besseren Spieler gemacht" (Thu, 22 Aug 2019)
Cristiano Ronaldo hofft auf ein "Date" mit Lionel Messi. "Wir waren nie zusammen essen", sagte der 34-Jährige dem portugiesischen Sender TVI mit Blick auf die jahrelange Rivalität der beiden Superstars: "Aber ich wüsste nicht, was uns in Zukunft daran hindern sollte. Ich hätte kein Problem damit." Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Der Portugiese Ronaldo und der Argentinier Messi (32) wurden in der Vergangenheit jeweils fünfmal zum Weltfußballer gewählt. "Ich habe ein exzellentes Verhältnis auf professioneller Ebene zu ihm", äußerte Ronaldo: "Ich habe keinen Zweifel daran, dass er mich zu einem besseren Spieler gemacht hat. Ich bewundere seine Karriere."
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Brasilianer spielt unter neuem Namen für China (Thu, 22 Aug 2019)
Die Chinesische Mauer im Fußball bekommt Risse. Nationaltrainer Marcelo Lippi berief für das anstehende WM-Qualifikationsspiel der Asiaten auf den Malediven (10. September) den in Brasilien geborenen Stürmer Elkeson in den erweiterten Kader - und damit erstmals einen Spieler ohne chinesische Abstammung. Dafür musste der 30-Jährige die Entlassung aus der brasilianischen Staatsbürgerschaft beantragen und sich einen neuen Namen geben: Elkeson heißt jetzt Ai Kesen. "Ich möchte der Welt sagen: Ich habe offiziell eine neue Reise begonnen. Ich bin Chinese. Ich möchte all die Liebe und Zuneigung zurückgeben, die ihr mir über Jahre entgegengebracht habt", sagte Kesen, dessen neuer Name in der 35 Spieler umfassenden Liste Lippis für ein Trainingslager in den kommenden Tagen auftaucht.  DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE Elkeson spielt seit 2013 im Reich der Mitte, gewann mit Guangzhou Evergrande auf Anhieb drei Meisterschaften in Folge sowie zweimal die asiatische Champions League (2013, 2015), anschließend mit Shanghai SIPG noch einmal die Superliga 2018. Wieder zurück bei Guangzhou hat er mit 14 Toren großen Anteil an der derzeitigen Spitzenposition seines Klubs.
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Messi zurück im Barca-Training (Wed, 21 Aug 2019)
Der fünfmalige Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona ist nach seiner Wadenverletzung ins Training zurückgekehrt. Der 32-jährige Argentinier, der den Ligastart bei Athletic Bilbao (0:1) verpasst hatte, könnte dem spanischen Meister am Sonntag gegen Betis Sevilla (21.00 Uhr) damit wieder zur Verfügung stehen.   Suarez und Dembélé fallen weiter aus Stürmer Luis Suarez (32) wird hingegen rund einen Monat ausfallen. Der Torjäger aus Uruguay musste gegen Bilbao aufgrund einer Verletzung an der rechten Wade ausgewechselt werden. DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIG Auch der frühere Dortmunder Ousmane Dembélé (22) hatte sich zum Saisonauftakt eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und wird Trainer Ernesto Valverde etwa fünf Wochen fehlen. Messi war wegen seiner Teilnahme an der Copa America erst Anfang August ins Training eingestiegen. Gleich bei seiner ersten Einheit mit der Mannschaft verletzte er sich allerdings an der rechten Wade und musste deshalb bereits auf die USA-Reise der Katalanen verzichten.
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Chicago oder Bayern? Schweinsteiger am Scheideweg (Wed, 21 Aug 2019)
Welche Bilder schießen Ihnen in den Kopf, wenn Sie den Namen Bastian Schweinsteiger hören? Wenn Sie an einen blutüberströmten, aufopferungsvoll kämpfenden Blondschopf im weißen Deutschland-Trikot denken, sind Sie wohl nicht allein. Der in heldenhafter Manier seine Mannschaft zum erlösenden WM-Triumph 2014 im Maracana-Stadion zu Rio führte. In München wird Schweinsteiger verehrt - und doch wird kein Bayern-Fan jemals den verschossenen Elfmeter gegen den FC Chelsea im "Finale dahoam" 2012 aus dem Kopf bekommen.  Zwischen Karriere und Familie All diese Erinnerungen sind im Spätsommer 2019 schon mindestens fünf Jahre alt. Bastian Schweinsteiger ist immer noch aktiver Fußballspieler. In den USA verläuft seine Laufbahn, zumindest hierzulande in der öffentlichen Wahrnehmung, doch ein wenig unter dem Radar. Seit mittlerweile drei Jahren kickt der mittlerweile 35-Jährige in der Major League Soccer (MLS). Seine Prioritäten haben sich geändert: Anfang 2020 erwarten Schweinsteiger und seine Frau Ana Ivanovic ihr zweites Kind, Sohn Luca wird im März zwei Jahre alt. Hängt "Schweini" noch ein Jahr dran? Oder befindet sich seine aktive Karriere in den Endzügen? Und wird es eine Karriere nach der Karriere geben? Womöglich sogar beim FC Bayern? Schwache Saison in den USA Fakt ist: Auch in dieser Saison droht Schweinsteiger, mit seiner Mannschaft die MLS-Playoffs zu verpassen. In den vergangenen Wochen verzeichnete Fire zwar einen leichten Formanstieg, inklusive des jüngsten 2:0-Erfolgs über Spitzenreiter Philadelphia Union am vergangenen Samstag. Dennoch rangiert Chicago aktuell nur auf Rang zehn, Platz sieben berechtigt zur Teilnahme an den K.o.-Spielen um den Titel.  Schweinsteiger selbst findet sich auf die alten Tage in ungewohnter Rolle wieder. Als Abwehrchef dirigiert er mittlerweile seine Vorder- und Nebenmänner mit Ruhe und Erfahrung, gibt Kommandos und baut das Spiel von der hintersten Reihe auf. Wie lange er das noch tut, darüber hält er sich selbst bedeckt. "Normalerweise mache ich es immer so, dass ich im Herbst entscheide, wie es weitergeht", ließ der Champions-League-Sieger von 2013 seine Zukunftspläne in der ARD zuletzt noch offen. Die reguläre Saison in der amerikanischen Profi-Fußball-Liga endet für Fire am 6. Oktober - sollten die Playoffs erneut verpasst werden, könnte dies gleichbedeutend mit Schweinsteigers Ende der aktiven Laufbahn sein. Ibrahimovic und Beckham stehlen die Show Er genießt die Anerkennung im Verein und die Zuneigung der Fans – zumindest der wenigen, die den Weg aus Downtown ins 30 Autominuten entfernte SeatGeek Stadium auf sich nehmen. Der Zuschauerschnitt sinkt seit Jahren konstant, mittlerweile finden sich im Schnitt nicht einmal 12.000 Zuschauer in der heimischen Arena ein. Die große Euphorie in Chicago und den USA um Schweinsteiger ist verflogen. Andere Teams bieten attraktiveren Fußball, in der Glitzermetropole Los Angeles sorgt Zlatan Ibrahimovic in gewohnter Manier für Furore auf und neben dem Platz. Und an der Ostküste schraubt David Beckham an seinem neuen Super-Team Inter Miami - das wird auch dem ehemaligen deutschen Nationalspieler nicht entgangen sein. Rückkehr nach München? In Verbindung mit seiner privaten Situation und seinem fortschreitenden Alter scheint ein Karriereende nach der laufenden Spielzeit sehr wahrscheinlich. Vermutlich wird Schweinsteiger dann erstmal seine ganze Aufmerksamkeit seiner größer werdenden Familie widmen. Damit einhergehend würde auch eine Rückkehr nach München Sinn ergeben – als gebürtiger Bayer und langjähriger Wahl-Münchner verbindet Schweinsteiger noch viel mit der Stadt und den Menschen. Und dann ist ja da noch der ortsansässige Fußball-Verein an der Säbener Straße. Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Die Verantwortlichen des Rekordmeisters machen zumindest seit Jahren keinen Hehl aus ihrem Interesse an einer erneuten Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligen Spieler. Rummenigges öffentlicher Flirt "Der FC Bayern ist immer interessiert, wichtige ehemalige Spieler an den Klub zu binden. Ich würde mir zum Beispiel auch Bastian Schweinsteiger bei uns wünschen", kokettierte Karl-Heinz Rummenigge im März dieses Jahres öffentlich mit einer Rückkehr des achtmaligen Deutschen Meisters. Der Vorstandschef stehe in regelmäßigen Kontakt zu seinem Ex-Schützling, die Tür sei "sperrangelweit offen". Der langjährige Publikumsliebling und Kapitän der Rot-Weißen würde in der Öffentlichkeit und vereinsintern höchste Anerkennung genießen, dessen ist sich Rummenigge bewusst. Ab dem 1. Januar 2020 wird Oliver Kahn peu a peu in die neue Vorstands-Rolle eingearbeitet, mit dem Torwart-Titan verbindet Schweinsteiger ein enges Verhältnis. Zweite Karriere beim FCB? Und was sagt der Umworbene selbst? Die offensiven Flirts seitens des FC Bayern schätze er "wahnsinnig", wollte aber im Juni noch keine Tendenzen bezüglich seiner Zukunft abgeben. "Ich weiß noch nicht, was nach dem Fußball kommt", gab sich Schweinsteiger bedeckt. Fußball-Deutschland und vor allem die Fans des FC Bayern hätten sicherlich nichts dagegen, wenn zu ihren etwas eingestaubten Erinnerungen an ihren einstigen Helden neue Geschichten hinzukämen. Diesmal jedoch nicht mehr im verschwitzten und blutüberströmten Trikot, sondern mit Eloquenz und Ausstrahlung im feinen Zwirn - und stets mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
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Ribéry, Boateng und viel Talent - Florenz im Angriffsmodus (Wed, 21 Aug 2019)
Die Euphorie in Florenz könnte dieser Tage kaum größer sein. Die Verpflichtung des ehemaligen Bayern-Stars Franck Ribéry erinnert die Tifosi an längst vergessene Zeiten. Goldene Zeiten in den frühen Neunzigerjahren, als Vereinslegende Gabriel Batistuta sämtliche Abwehrreihen Italiens das Fürchten lehrte und Stefan Effenberg die Fäden im Mittelfeld zog. Als die Fiorentina in der Saison 1995/96 die Coppa Italia gewann, galt die Serie A als beste Liga Europas. Florenz war regelmäßiger Gast in der UEFA Champions League. Doch die Champagner-Zeiten in der Toskana-Metropole liegen nun schon einige Jahre zurück. Mit Luca Toni reif für die Champions League Die letzten wirklich positiven Schlagzeilen stammen aus der Saison 2005/06, als es der Mannschaft um einen gewissen Luca Toni gelang, in die Champions League einzuziehen.   31 Treffer markierte der schlaksige Italiener in dieser Spielzeit. Er wurde Torschützenkönig und erhielt den Goldenen Schuh der UEFA als bester Torschütze Europas – der AC Florenz war zurück auf Europas Landkarte. Im darauffolgenden Sommer überschlugen sich dann jedoch die Ereignisse in der Italien. Auf den Gewinn der Weltmeisterschaft in Deutschland folgte der wohl größte Manipulationsskandal der europäischen Fußball-Geschichte. Florenz verwickelt in Manipulationsskandal Rekordmeister Juventus Turin unter seinem damaligen Manager Luciano Moggi und mehrere andere Profiklubs wurden überführt, in der vorausgegangenen Spielzeit unter Mitwirkung von Schiedsrichtern Spiele verschoben zu haben. Der AC Florenz durfte zwar im Gegensatz zur "Alten Dame" aus Turin in der Serie A bleiben, musste die Folgespielzeit jedoch mit 19 Minuspunkten beginnen. Die Teilnahme an der Champions League wurde ebenfalls untersagt. Ein Jahr später erwischte es die Fiorentina dann auch personell knüppeldick. Top-Star Luca Toni zog es zum FC Bayern (übrigens zeitgleich mit der Ankunft von Franck Ribéry in München). Diese zwei Tiefschläge schienen das Ende der fetten Jahre für die "Viola", der Violetten, einzuläuten. Mit Gomez in der Europa League Doch der Verein erholte sich überraschend schnell von den Umständen, auch wenn die Teilnahme an der Königsklasse seitdem nicht mehr möglich war. Aber es sprangen einige Top-Fünf-Platzierungen heraus, die Fiorentina war regelmäßiger Gast in der Europa League.  Unter anderem Mario Gomez sorgte zwischen 2013 und 2015 für eine durchaus erfolgreiche Etappe, als die Fiorentina dreimal hintereinander den 4. Platz in der Serie A belegte. Nur die damalige Platzierung Italiens in der UEFA-Fünfjahreswertung verhinderte die Teilnahmen an der Qualifikation für die Champions League. Allerdings lief es für Gomez in dieser Zeit vor allem verletzungsbedingt nicht wirklich gut. Die karge Ausbeute von sieben Tore in 29 Serie-A-Spielen stand am Ende auf dem Zettel.  Fast-Abstieg der Remis-Könige In der jüngeren Vergangenheit müssen sich die Fans jedoch eher mit Mittelmaß begnügen, die abgelaufene Spielzeit beendete das Team auf dem 16. Tabellenplatz. Nur drei Punkte lagen am Ende zwischen Serie A und Serie B. Einem guten Saisonstart unter Trainer Stefano Pioli folgte zu Beginn der Rückrunde der schleichende Niedergang. Im Frühjahr zogen die Verantwortlichen die Notbremse und installierten erneut Vincenzo Montella, der das Team zwischen 2012 und 2015 bereits betreut hatte. Jetzt aktuelle Fanartikel der internationalen Top-Klubs bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE Zumindest auf die Ergebnisse hatte diese Entscheidung keine positiven Auswirkungen – und das wäre noch weit untertrieben. Unter der Führung des einstigen Roma-Stars rutschte Florenz vom 10. auf den 16. Tabellenplatz ab, mit viel Glück wurde der Abstieg verhindert. Unglaubliche 17 Unentschieden fabrizierte die "Viola" in der Spielzeit 2018/19, 47 Tore in 38 Spielen sprechen nicht unbedingt eine offensive Sprache. Boateng, Ribéry und viel Talent Dabei ist im Kader durchaus Qualität vorhanden - auch im Angriff. Top-Talent Federico Chiesa, hinter dem im Sommer einige Top-Vereine, unter anderem der FC Bayern, her gewesen sein sollen, konnte gehalten werden. Dazu steht in Giovanni Simeone, Sohn von Atlético-Trainer Diego Simeone, ein durchaus treffsicherer Stürmer (14 Tore und fünf Vorlagen in der Saison 2017/18) parat, der jedoch letztes Jahr nicht wirklich in die Gänge kam. Bereits vor der Verpflichtung von Franck Ribéry gelang der Fiorentina außerdem ein weiterer Achtungserfolg. Mit Wandervogel Kevin-Prince Boateng sicherte sich der Klub die Dienste eines international und vor allem Serie A-erprobten Offensiv-Allrounders. Dazu kam mit Erick Pulgar ein defensiver Mittelfeldspieler für zehn Millionen Euro vom FC Bologna.  Perfektes Biotop für Ribéry Zusammen mit dem 35-jährigen Ribéry sollen sie auf dem Feld, aber auch in der Kabine und auf dem Trainingsplatz Führungsrollen einnehmen. Denn das Team ist vergleichsweise jung (Durchschnitt 24,62 Jahre), von den potenziellen Stammspielern ist kaum einer älter als 25.  Coach Montella ist als ehemaliger Stürmer naturgemäß ein Verfechter offensiver, anarchischer Spielweise – das perfekte Biotop für Ribéry. Darüber hinaus hat auch hinter den Kulissen in der toskanischen Hauptstadt ein entscheidender Wechsel stattgefunden. Neuer Besitzer, neue Ziele Rocco Commisso, ein italo-amerikanischer Milliardär, ist seit Juni 2019 Hauptanteilseigner des AC Florenz. Etwa 200 Millionen Euro war ihm dieses Investment wert. In den USA gehören ihm bereits die New York Cosmos, die in der zweiten amerikanischen Liga beheimatet sind. Der 69 Jahre alte Milliardär ist CEO und Gründer von Mediacom, dem fünftgrößten TV-Unternehmen in den USA. Eines seiner Ziele: Die Marke AC Florenz auf dem US-Markt stärker zu positionieren. Inwiefern sich Commisso auch finanziell - beispielsweise in puncto Transfers - beteiligen wird, ist noch unklar. Sicher dagegen ist: Die Fiorentina steht vor einer Art Reset – nach der enttäuschenden letzten Spielzeit greift der Klub dieses Jahr wieder an. Mittendrin: der stets angriffslustige Franck Ribéry.
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